Beiträge von Klausi

    Zitat von Lockerflockig

    Beispiel:

    Wird die Kommzeit um 5.52 erfasst wird die Zeit auf 6.15 Uhr gerundet.

    Wenn die Gehzeiterfassung um 14.08 Uhr erfolgt, wird die Zeit auf 14 Uhr gerundet.

    Eine sehr AG freundliche Uhr habt ihr. Wo ist das Problem genau die Zeit zu erfassen? Hätte der AG dann keinen Vorteil mehr?

    Verlangt eine minutengenaue Abrechnung.

    Ja genau so haben wir es im Entwurf gemacht, den wir jetzt präsentieren werden.

    Zitat von Rainer Windenergiebranche

    Es ist wohl wichtig welche Gründe es für die Formulierung gab. Hat sich bei euch was am Produkt oder der Infrastruktur geändert? Was war damals anders das man so entscheiden hat.

    Auf den Prüfstand und neu beleuchten. Alternativen für die Wege finden oder für die Arbeitszeitregelung.

    Schönes Thema.. wird bestimmt spannend nun. Dabei ist es gewiss so, das es eine Finale Lösungf hier nicht geben kann. Die Bedigungen vor Ort sind entscheident, und die Frage, warum das erst jetzt nach 16 Jahren wem auffällt?!

    Geändert hat sich bei uns eigentlich gar nichts. Der BR damals hat mit dem AG damals Arm in Arm seine Geschäfte gemacht. Das ist auch der Grund warum er damals gestürzt wurde.

    Der folgende BR hat dann den vollen Sparplan durchgezogen. Hat weitesgehend auf Lehrgänge verzichtet.

    Deswegen ist vielleicht nicht alles rund gelaufen.

    In meinen vorherigen Beiträgen sieht man ein wenig was bei Uns so los war.

    Ich bin nun als Ersatzmitglied in den BR gekommen und habe es mittlerweile bis an die Spitze geschafft:oops:

    Ich versuche für die Neuwahlen einen ordentlichen BR auf die Beine zu stellen.

    Soviel zu den Verhältnissen bei uns:shock:

    Der AG hatte die Idee die BV neu zu formulieren. Ich glaube er hat gedacht, dass der BR zur Zeit kaum stattfindet und wollte schnell noch was an der BV ändern.

    Deshalb bin ich im Moment sehr akriebisch damit beschäftigt alles zu geben.

    Deswegen versuchen wir die Geschichte mit den 10 Minuten in ordentliche Bahnen zu lenken.

    Aber danke schon mal für eure Statements.

    Hallo Leutz,

    wir überarbeiten gerade eine alte BV. In der BV geht es unter Anderem um die Arbeitszeiten in den verschiedenen Abteilungen.

    In der alten BV die seit 2002 rechtskräftig ist, ist z.B. folgender Punkt:

    Zeiterfassung im Schichtbetrieb für die gewerblichen Mitarbeiter

    Frühschicht von 6 bis 14 Uhr

    Mittagschicht von 14 bis 22 Uhr und

    Nachtschicht von 22 bis 6 Uhr.

    Wegezeiten: Die Wegezeiten vor Arbeitsbeginn wird mit 10 Min. berechnet.

    10 Min. vor Schichtbeginn erfolgt die Zeiterfassung, damit zum Schichtbeginn jeder Mitarbeiter in Arbeitskleidung seine Arbeit aunehmen kann.

    Erfolgt die Zeiterfassung 9 Minuten vor Schichtbeginn speichert das Terminal 15 Minuten nach Schichtbeginn.

    Rundung:

    Die Stunden sind in 4 Zeiteinheiten von je 15 minuten aufgeteilt. Die Gehzeiterfassung erfolgt bis 15 Min. nach Schichtende.

    Beispiel:

    Wird die Kommzeit um 5.52 erfasst wird die Zeit auf 6.15 Uhr gerundet.

    Wenn die Gehzeiterfassung um 14.08 Uhr erfolgt, wird die Zeit auf 14 Uhr gerundet.

    In der Arbeitszeit sind 30 Min. bezahlte Pausen enthalten. Die Pausen müssen dem Arbeitsablauf angepasst werden. Damit sind gleichzeitig etwaige schichtüberlappende Übergabezeiten abgegolten.

    Zu diesem Absatz habe ich mal zwei Fragen.

    1. Hier wird ja erwartet dass der MA 10 Min. früher anfängt (sonst wird mir eine viertel Stunde abgezogen) und gehen darf er auch erst um Voll. Ist das so in Ordnung? Oder muss der AG die 10 Min. bezahlen, wenn er sie schon verlangt.

    Für meine Logik passt das nicht zusammen.

    2. Ich habe im Arbeits Zeit Gesetz nur gefunden, dass der Arbeitnehmer anrecht auf eine bezahlte Pause hat. Dort steht noch im §4 dass die Pausen vorher festgelegt werden müssen. Ausnahmen habe ich jetzt nicht gefunden.

    Bei Uns wird aber , wenn die Maschine durchläuft, gar keine Pause gemacht oder halt mal zwischendurch. aber vorher wird das nicht festgelegt.

    Ist das in Ordnung so?

    Ich würde bei einer Überarbeitung der BV schon gerne alles korekt haben.

    Danke schon mal im Vorfeld für eure Antworten.

    Lieben Gruß Klausi

    Hallo Winfried.

    Danke für Deine Antwort. Ich war ein paar Tage im Urlaub. Sorry das ich nicht sofort geantwortet habe.

    Also, die Schichten ändern sich bei Uns nicht von den Zeiten her sondern nur die Belegung der Schichten ändert sich.Soll heißen, dass der AG die Leute vertauschen will.

    Einen MA haben sie dabei sogar in eine andere Abteilung versetzt. Ich denke hier tritt §99 in Kraft, denn der MA wechselt die Tätigkeit und auch die Arbeitszeit verändert sich.

    Der MA hatte vorher drei Schichten(Früh Mittag und Nacht) und in der Abteilung in die er kommen soll gibt es nur Früh und Mittag. Das bedeutet einen finanziellen Nachtei wegen der wegfallenden Nachtschichtzulagen in Höhe von ca. 350 Euro Netto.

    Der AG begründet das mit der Aussage, dass der MA nicht eigenständig genug arbeiten würde.

    Also, Frage Nummer 1.

    Wie ist das nun mit der Mitbestimmung. Ich denke bei dem einzelnen MA ist §99 der Richtige, also Mitbestimmungspflichtig, weil er ja benachteiligt würde.

    Frage 2 Wie ist es bei der Mitbestimmung aller anderen MA die einfach nur die Schicht wechseln. geht es da eher um §92 Personalplanung Was ist wenn sich der AG und BR nicht einigen. Kann der AG trotzdem sein Din durchziehen?

    Frage 3 Hat der Mitarbeiter der Versetzt werden soll, ein Gewohnheitsrecht, da er mehr als 10 Jahre drei Schichten gemacht hat?

    PS: Nur nochmal zur Info.

    Der AG hat heute in der Schichtleitersitzung den Schichtleitern die Umplanung angekündigt, die dann ab dem 1.1.2018 vollzogen werden soll.

    Mit dem BR hat bisher noch niemand darüber gesprochen.

    Hallo Leute.

    Bei Uns im Betrieb plant der AG die drei Schichten untereinander zu tauschen.

    Also Einzelne leute tauschen und hin und her schieben.

    Die Begründung die inoffiziell durchgedrungen ist lautet:

    Manche Leute verstehen sich zu gut:shock:

    Und zweiter Grund : Wegen Vertretungen sind die Schichten nicht gleichmäßig aufgeteilt.

    Hat der BR bei dieser Sache ein Mitbestimmungsrecht, oder muss er nur nach §92 BetrVG angehört werden.( was auch noch nicht passiert ist)

    Wie verhalte ich mich als BR Vorsitzender?

    Gruß Klausi

    Danke nochmals für die wertvollen Tipps.

    Ich werde dann erneut eine Wahl einleiten.

    Eine Frage hätte ich da noch.:oops:

    Es gibt eine Kandidatin auf meiner Wunschliste, die ich sehr gerne im neuen BR sehen würde.

    Die Frage ist nur, ob sie zur Verfügung steht.

    Sie ist unsere Buchhalterin. Sie macht die Bilanzen und auch z.B. die Steuerprüfungen.

    Im Organigramm steht sie unter der Geschäftsleitung, kann aber nichts selber entscheiden ohne eine Rückfrage beim Geschäftsführer einzuholen.

    Das einzige was sie selber entscheiden darf ist, was die Einhaltung der gesetzlichen Richtlinien Betrifft, wenn es um Steuerprüfungen geht.

    Und außerdem hat sie bisher an jeder BR Wahl teilgenommen.

    Aber der dritte Punkt im §5 BetrVG  ist halt sehr schwammig :(

    Zitat von BMG:

    Schwede, das sehe ich nicht so:

    Nach § 22 "führt der Betriebsrat die Geschäfte weiter, bis der neue Betriebsrat gewählt und das Wahlergebnis bekanntgegeben ist." Diese neue Betriebsrat ist wegen der gescheiterten Wahl bis heute nicht gewählt, der alte hat also immer noch sein Restmandat.

    Das war auch der Stand meiner Ermittlingen.

    Das bedeutet wir müssen jetzt als BR neuwahlen beschließen und einen Wahlvorstand benennen?

    Oder:roll:

    Teilweise......

    Ich für meinen Teil habe auch nicht so viel Hintergrungwissen als BR.

    Ich würde mich aber bei einer Neuwahl voll reinhängen und auf div. Lehrgänge gehen.

    Von den jetzigen vier sind allerdings einige dabei, die sich um gar nichts kümmern.

    Will heißen, mit denen möchte ich auch nicht weiter machen.

    Ich denke in dem Zuge auch, bei Neuwahlen, über eine Listenwahl nach, um dann diese Leute zu vereinigen, die ich motiviert habe.

    Genau, wie am Anfang in diesem Fred steht, sind wir nicht mehr mind. 5 sondern nach Rücktritt des Vorsitzenden und seinem Stellvertreter nur noch vier.

    Von den jetzigen vier Betriebsratsmitglieder war die Motivation natürlich auch nicht mehr groß sich wieder aufzustellen.

    Aber nach der Missratenen Neuwahl habe ich halt nochmal einige Lerute motiviert.

    Deswegen die Frage ob ich nun nochmal Neuwahlen machen kann?

    Hallo Leute.

    In der Letzten Zeit hat sich einiges in unserem Betrieb getan.

    Wir haben Neuwahlen, mit Wahlvorstand und allem was dazugehört, anberaumt.

    Leider hat sich niemand zur Wahl aufgestellt. Die Wahl war damit gescheitert und der alte Betriebsrat ist demnach noch weiter im Amt.

    Jetzt habe ich in den letzten Wochen eineige Gespräche mit div. Mitarbeitern geführt und habe nun einige Leute überzeugt/motiviert ein Amt im BR zu übernehmen.

    Nun meine Frage:

    Kann ich nun erneut einen Wahlvorstand benennen und erneut Neuwahlen durchführen?

    Oder muss ich bis zur regulären Wahl im nächsten Jahr warten?

    Im Moment ist der BR nicht wirklich motiviert und demnach nicht 100% bereit.

    Gruß Klausi

    Problem ist, dass ,

    1. Ich bin derjenige, der Nachtschicht hat. Gleichzeitig bin ich auch BR-Vorsitzender.

    Wenn ich jetzt sagen wir mal freitags um 1 Uhr nach Hause gehen würde (geht auch nicht siehe Punkt 2) und Du im Nachtschichtrythmus bist, kann man gewöhnlich nicht sofort einschlafen. Aus Erfahrung schlafe ich die ersten Nächte nach der Nachtschicht nicht vor 5 Uhr morgens ein. Wenn dann um 10 Uhr schon wieder Sitzung ist, ist das für den Nachtschicht Mann eine sehr große Belastung.

    2. Ich bin leider nicht so leicht zu ersetzen, da wir bei Uns im Betrieb eine sehr dünne Personalabdeckung haben. Deswegen machen wir die Sitzung immer in der Woche, wo die wenigsten im Betrieb ausfallen.

    3. Morgens um 10 Uhr ist auch schlecht, da, wenn ich Nachtschicht habe haben die anderen Beiden Frühschicht. Dann könnten wir eine Produktionsmaschine abstellen, und das würde für mächtig Ärger sorgen, den ich als BR natürlich auch vermeiden will.

    Ich dachte, dass in den Arbeitsverträgen geregelt ist, wie die Überstunden abzugelten sind.

    Da ich als Schichtarbeiter ab 18 Uhr einen Anspruch auf Schichtzulage habe, dachte ich, dass ich mindestens In der o.g. Sitzung in der Zeit von 18 bis 19.30 Uhr den Anspruch hätte. Oder liege ich da falsch?

    Auch die beiden die Frühschicht hatten, sind Schichtarbeiter und haben nach meiner Logik den gleichen Anspruch.

    Ist dann noch die Frage wie es mit der Dame aus dem Büro läuft, die hat nämlich Gleitzeit. Mit Gleitzeitkonto.

    Um nochmal konkreter zu werden, wir haben einen vierer Betriebsrat.

    Hatten wir ja vor geraumer Zeit schon mal drüber gesprochen.:)

    drei davon sind im dreischicht Betrieb und haben volle Überstunden geleistet. Einer hatte Nachtschicht (Ich :shock: ) zwei hatte Frühschicht. Und eine ist im Büro und hat die Sitzung in ihrer Arbeitszeit abgehalten.

    Hallo, Bei Uns gibt es eine kleine Unstimmigkeit bez. der Überstundenzuschläge.

    Einige Unserer BR-Mitglieder sind im Schichtbetrieb tätig.

    Daher kommt es eigentlich immer vor, dass Leute, obwohl sie Nachtschicht haben, Nachmittags noch mal rein kommen müssen.

    Der Fall um den es jetzt konkret geht, da ging die Sitzung von 14 bis 19.30.Uhr

    Wie müssen dann die 5,5 Std die Nachmittags zuzüglich zu den 8 Std. die bereits nachts schon geleistet worden sind, vergütet werden.

    Danke schon mal im Vorraus für eure Bemühungen.

    PS: kleine Info,

    Ab 18 Uhr werden für die Spätschicht 25% Spätschichtzulagen gezahlt.