Beiträge von unkrautesser

    Der MA, der die Kündigung bekommen soll schikaniert seit Jahren seine Kollegen mit cholerischen Anfällen, er ist abfällig Frauen gegenüber, die gehören seiner Meinung nach in die Küche an den Herd. Er ist als Techniker eingestellt und möchte für jede Schraube, die er angedreht hat gelobt werden, macht seine Arbeit aber mehr schlecht als recht. Fasst auch schon mal Frauen (unsittlich??) an. Er hat dafür auch schon eine Abmahnung kassiert, die noch kein Jahr her ist. Nun hat er eine MA grob von der Maschine weggeschubst, sodass seine öligen Fingerabdrücke auf deren T-Shirt zu sehen waren und hat sie beschimft, er müsse da jetzt arbeiten und außerdem habe er gleich Feierabend. Das hat ein Kollege mitbekommen............. Jetzt hat er dafür die fristlose Künigung bekommen. Da er aber schon 60 J. alt und schwerbehindert ist, hat der BR Bedenken eingereicht.

    Hallo, bei uns soll ein schwerbehinderter MA fristlos gekündigt werden. Das Integrationsamt ist eingeschaltet worden und der BR hat Bedenken eingereicht. Nun hat der AG noch bevor die fristlose Kündigung ausgesprochen wurde, die fristgemäße Kündigung dem BR nachgereicht.

    Muss der BR beide Kündigungen gleichzeitig erhalten oder reicht es, wenn die fristlose noch nicht ausgesprochen ist?

    Und wie errechnet sich dann die Frist für die fristgemäße Kündigung? Ab dem Tag wenn die fristgemäße dem BR vorliegt? Widerspruch müssen wir, wenn wir es beschließen, dann zusätzlich zu den Bedenken aussprechen, richtig?

    Wir hatten aber einen Termin mit dem zuständigen Abgesandten der GL. Er hat all unsere Fragen beantwortet. Wir haben ihm dann noch klar gemacht, dass wir eine BV ausarbeiten werden. Stoppen wird der BR die Maßnahme nicht, denn die Bedingungen sind für die MA besser als vorher.

    Was aber nervt, ist, dass wir nie vorher ins Boot genommen werden.

    Zitat von Moritz

    "... widerspricht der Betriebsrat der am ...... von ihnen veröffentlichten Regelung, da sie ohne Beteiligung des Betriebsrates gem. § 87 (1) Ziffern 2, 10 und 11 BetrVG zustandegekommen ist. Wir fordern sie auf, die Anwendung der Regelung ab sofort zu unterlassen und uns umgehend und umfassend zu informieren, damit wir Verhandlungen über ein Regelung aufnehmen können... Für den Fall der Nichtbeachtung sehen wir uns leider gezwungen den Rechtsweg zu beschreiten."

    Ich weiß wohl, dass so ein Schreiben abhilfe leisten könnte, aber die Mehrzahl der BRM würde dem NIE zustimmen :evil:

    Hallo joma,

    Zitat von joma

    die gewünschte Änderung ist ja noch besser für die Kolleginnen und Kollegen

    Warum sollte das besser sein?

    Die übrigen Tage können die AN ja auch selbst bestimmen, nur müssen sie es bis Oktober getan haben. Oder liege ich da falsch?

    Ich verplane lieber einen Tag weniger und habe noch einen Tag mehr Spielraum über das Jahr verteilt. Wer weiß schon wofür man ihn braucht. Viele Termine ergeben sich erst im Januar, Februar oder später- und dann- ist der ganze Urlaub schon verplant.:shock:

    Ich habe dazu auch noch Fragen, weiß aber nicht, ob ich einen neuen Thread dazu aufmachen soll.

    In unserer Firma gibt es schon immer Bereitschaft. Wie die genau aussieht kann ich nicht sagen. Ich weiß nur, dass sie in der Vergangenheit recht sparsam entlohnt wurde. Ich (BRV) wurde aber von den betroffenen MA gebeten nichts zu unternehmen.

    Nun habe ich für alle betroffenen MA eine Mitteilung bekommen, in der die Bereitschaft als Pauschale abgegolten wird. Pro Bereitschaftswoche ...€ . Dass damit alle geleisteten Arbeiten abgegolten sind, weiß ich nur aus einer sicheren Quelle, es wurde uns aber nicht offiziell mitgeteilt.

    Müssen wir der Maßnahme zustimmen?

    Wir haben nur die Unterlagen zur Kenntnisnahme vorgelegt bekommen.

    Kann ich bei der GL die Information über die genauen Bedingungen anfordern?

    Also, unsere Schwangeren müssen keine Arbeiten machen, die unter das Beschäftigungsverbot fallen. Sie sollen aber keine Minusstunden machen, weil sie die ja nicht rausarbeiten können. In unserer BV zum AZ-Konto wird nicht speziell auf Schwangere eingegangen. Der MTV besagt, genau wie die BV, dass Minusstunden, die aus betriebl. Gründen anfallen, auf das AZ-Konto geschrieben werden. Also eigentlich auch die der Schwangeren MA.

    Ich finde es auch falsch, dass ausgerechnet die MA , die geschont werden sollen, mehr arbeiten müssen.

    Wenn es, auf Grund der Schwangerschaft, einer MA nicht gut geht, sagt sie das und darf nach Hause oder zum Arzt gehen. Dann dürfen doch auch keine Minusstunden geschrieben werden oder doch? muss sie eine AU vorlegen? Auch für einige Stunden am Tag?

    Zitat von Kokomiko

    Setzt Euch mit der Gewerkschaft in Verbindung und lasst Euch beraten!

    Danke, das werde ich tun.

    Zitat von heelium

    Ansonsten hielte ich es für gangbar, dass auch Schwangere erst ins Negative kommen, um dann später diese wieder reinzuarbeiten. Das "später" kann natürlich auch erst nach Rückkehr aus der Mutterschaft erfolgen.


    Das hieße ja, dass das Stundenkonto zum Stichtag des Ausgleichszeitraumes (bei uns 31.3.) nicht auf Null gestelt würde. Oder doch! Dann bräuchten sie bis auf 20 Minus Stunden (bei uns) die Stunden nicht rausarbeiten!?

    Hallo,

    wir haben ein AZ-Konto, das funktioniert auch ganz gut. Nun haben wir auch schwangere MA.

    Die schwangeren bekommen den Durchnittslohn der letzten drei Monate.

    Wenn nun alle MA früher gehen, also Minusstunden machen, wandern diese Minusstunden auf das Zeitkonto.

    Die Schwangeren sollen keine Minusstunden machen, da sie die ja nicht mehr "rausarbeiten" können.

    Also alle gehen heim, nur die Schwangeren müssen da bleiben und putzen oder anderen Schichten helfen.

    Das kann doch nicht sein, oder?

    Sie dürfen doch durch ihre Schwangerschaft keine Verdienstausfälle (Beschäftigungsverbot) haben.

    Wie ist das bei Euch? Bauen die Schwangeren bei euch Minusstunden auf oder sind die vielleicht ganz aus dem Stundenkonto rausgenommen oder......?

    Ein BRM arbeitet 8 Stunden tägl. (3mal/Woche, Spätschicht). Nun hatten wir morgens 4 Stunden Sitzung, dann, nach 4 Stunden, hat die MA ihre Arbeit für 4 Stunden gemacht.

    Arbeitszeit 8 Stunden- alles gut.

    Nun sagt die MA, dass ihr die 0,45 Stunde Pause abgezogen wurden. Das geschieht bei uns automatisch nach 5 Std. Arbeit.

    Nun fragt sie: hatte ich nicht genug Pause dazwischen?

    Praktisch schon, aber theoretisch hat sie ja an dem Tag 8 Std. gearbeitet, also hätte sie noch eine dreiviertel Stunde Pause machen müssen. Ist das richtig?

    Pausen werden bei uns nicht bezahlt.

    Hallo,

    wir haben zurzeit auch zwei schwangere MA. Die GL hat bisher auch noch nie den Durchschnittslohn gezahlt. Nun habe ich ja die beiden darauf hingewiesen, die haben sich dann an unsere PA gewandt, welche auch im BR ist. Die hat mir heute eine Email geschickt, über die ich doch sehr verwundert bin:

    ...da die Mitarbeiterinnen ... und ... auf dich zukamen bzgl. der Zahlung der Durchschnittsbeträge in der Schwangerschaft, müsstest du bitte an Hr.... die Info geben, dass du mit den Mitarbeiterinnen gesprochen hast und daher bitte den Auftrag erteilst, die Zahlungen anzuweisen.:shock: :shock:

    Soll das ein Witz sein? Ich als BRV kann doch keine Zahlungen anweisen, oder?

    Was sagt Ihr denn dazu??

    Ja, hier ist noch einiges im Argen. Hab ich es doch letzte Woche gewagt unseren schwangeren Damen zu sagen, dass sie während der Schwangerschaft ihren durchschnittlichen Lohn der letzten drei Monate vor der Schwangerschaft bekommen müssen. Das hätte ich doch erst mal mit der Personalabteilung besprechen müssen. Hach, als sich dann eine zukünftige Mutter erkundigt hat warum sie nicht den durchschnittlichen Lohn der letzten drei Monate vor der Schwangerschaft bekommt, stand die zuständige Dame mit einem großen Fragezeichen im Gesicht da und DAS GEHT GAR NICHT!:lol:

    Hallo, also

    Zitat von unkrautesser

    Nein, die Stunden werden nicht protokolliert.

    Zitat von schwede12

    Mit Betriebsrat?

    Der BR tut sich da schwer, weil doch die Mehrheit von uns (BR) nicht stempeln müssen (wie schön:roll: )


    Doch, genau das ist das Problem.

    Die MA, die nicht gearbeitet haben bekommen einen Tag Urlaub abgezogen und die MA die gearbeitet haben, bekommen einen halben Tag abgezogen. Da ja nur ein halber Tag gearbeitet wurde.

    Allerdings war das bisher nie so. Dieses (letztes) Jahr wurde das auch nicht angekündigt und nun sollen die MA rückwirkend einen halben Tag U abgezogen bekommen.

    Zitat von joma

    das Bundesurlaubsgesetz kennt meines Wissens keine halben Tage Urlaub

    Unsere Firma rechnet Urlaub auf Wunsch sogar stundenweise ab:shock: .

    Hallo,

    ich häng`mich mal hier ran. Ich habe eine Frage die zu diesem Thema passt.

    Den Schwangeren ist (...) vom Arbeitgeber mindestens der Durchschnittsverdienst der letzten 13 Wochen oder der letzten drei Monate vor Beginn des Monats, in dem die Schwangerschaft eingetreten ist, weiter zu gewähren,..

    Wenn in diese letzen drei Monate das Weihnachtsgeld oder das Urlaubsgeld fällt, zählt das mit?