Beiträge von Marc_H

    Hallo Rabauke,


    darum habe ich ja auch geschrieben: "in der Regel".


    Freistellungen über die Mindestbedingung hinaus findest du in unserer Region eher selten bis gar nicht.


    Gruß Marc

    Wieso sprecht ihr hier immer von freigestellten Betriebsräten?


    Bei unter 100 Mitarbeiter gibt es in der Regel keine Freistellung.


    Da sollte eine gemeinsame Nutzung eines Büros machbar sein.
    Und bezüglich der Vertraulichkeit der Daten gibt es ja abschließbare Aktenschränke.


    Wir sind etwas größer als ihr und bei uns sind sich BR und SBV immer einig geworden.


    Gruß Marc

    Bei den Regelungen, dass der Urlaub vorher verplant werden muss, geht es aber eher um die Anforderungen der Agentur für Arbeit als um die Wünsche der Arbeitgeber.


    Der Arbeitgeber möchte in der Regel so schnell wie möglich die Kurzarbeit umsetzen - dadurch spart er Geld.


    In vielen Betrieben wird vor der Beantragung von Kurzarbeit den Beschäftigten die Möglichkeit gegeben, den Urlaub zu verplanen, so dass er nicht eingesetzt werden muss.

    Moin,

    also stehe ich ein bisschen auf dem Schlauch oder geht hier einiges durcheinander?

    Da ihr ja ein 7er Gremium gewesen seid, gehe ich davon aus, dass ihr nach dem normalen Wahlverfahren wählen müsst.

    Und damit ist das Wahlausschreiben spätestens sechs Wochen vor dem ersten Tag der Stimmabgabe zu erlassen.

    Gruß Marc

    Hallo Styx,

    ich kenne diese Problematik recht gut, da ich im Finanzbereich unseres Betriebes arbeite und daher Zugriff auf sämtliche Finanzdaten habe.

    Aber man muss die Informationen ja nicht direkt weitergeben.

    Wenn ich nun Informationen über z.B. die Zahlungsmoral habe, die ich als wichtig ansehe, dann wird halt über den Wirtschaftsausschuss nach Auswertungen bzgl. Debitoren- und Kreditorenziel angefragt. Man kann ja die Anfragen ein bisschen ausschmücken. 8)

    So bekommen wir die Informationen auch offiziell und können diese entsprechend weiterverarbeiten.

    Gruß Marc

    Zitat von Verdi-Sekte:

    4. Denke an EU-Datenschutzgesetz! EU-Gesetze stehen über ganze in Deutschland beschlossene Kacke. Keiner darf ohne dein Erlaubnis deine Pläne kontrolliern.

    Da hat wohl jemand gewaltige Lücken in seinem Wissen. Kann da nur die IFB-Seminare zur EU-DSGVO empfehlen - die sind wirklich gut.

    Hallo Rabauke,

    du solltest dir vielleicht einmal das seit dem 01.04.2017 gültige AÜG zur Hand nehmen.

    Unter §8 findest du dort "Grundsatz der Gleichstellung".

    Nichtsdestotrotz darf ein Leiharbeitnehmer nur nicht schlechter gestellt werden als ein Stammarbeitnehmer. Somit gibt es hier nichts zu beanstanden.

    Gruß Marc

    In der Regel ist die Personalabteilung ja auch für die Zeiterfassung mit zuständig.

    Daher gehst du dann einfach in die Personalabteilung, meldest, dass da wohl ein Fehler/Problem mit deinem Zugang vorliegt und informierst - am besten mit einem Zeugen - dass du nun zur Arbeit bereit stehst.

    [QUOTE=Felltrompete:

    Ich habe mir mein Auto nicht gekauft um damit auf Dienstreisen zu fahren.

    Mir geht es bei meiner o.g. Schilderung auch weniger um den Sprit. In erster Linie geht es um die Versicherung meines Pkw's.

    Nach Rücksprache mit unserer Betriebsleiterin sind Privat-Pkw's bei uns nicht über die Firma versichert, wenn damit z.B. auf Schulung gefahren wird.

    Steht mir die Kilometerpauschale auch zu, wenn ich einen Mietwagen nutzen werde? [/QUOTE]

    Moin Felltrompete,

    warum so umständlich? Lasst den Mietwagen doch gleich über euren Betrieb buchen und abrechnen. Dann seid ihr mit allem weiteren aussen vor.

    Gruß Marc

    Hallo gkohlerf,

    als 1. Ersatzmitglied darfst du nur bei den Sitzungen und Abstimmungen dabei sein, wenn ein reguläres Mitglied verhindert ist.

    In diesen Sitzungen könntest du auch als Schriftführer fungieren. Als fester Schriftführer des BR's macht es keinen Sinn, da du halt nur bei Verhinderungen dabei bist.

    Gruß Marc

    Zitat von Rabauke:

    für gewerkschaftliche VL gilt:

    manche Vertrauensleute verstehen nicht die Satzung der Gewerkschaft.

    laut Satzung der IGMetall ist jedes als Betriebsrat gewählte IGMetallmitglied auch ein Vertrauensmann eine Vertrauensfrau.

    Wenn du also ein ordentliches Betriebsratsmitglied bist und ein ordentliches Gewerkschaftsmitglied bist, Satzungsgemäß beitrag zahlst (also 1% von brutto incl. 1% von den Sondernzahlungen und Schichtzulagen) dann darf dich die VKL garnicht aus den Vertrauensleutesitzungen herauskomplimentieren.

    Hallo Rabauke,

    ich habe mir eben nochmal die Satzung angeschaut:
    Diesbezüglich habe ich aber nichts gefunden.

    Nichtsdestotrotz sind unsere Betriebsräte auch als Vertrauensleute gemeldet.

    Gruß Marc

    Hallo Eule,

    bzgl. der Sitzung während der Arbeitszeit hatte ich gerade ja schon etwas geschrieben.

    Aber auch wenn es während der Arbeitszeit stattfindet, ist es eine "Privatveranstaltung" der gewerkschaftlichen Vertrauensleute.

    Und die BR der Gewerkschaftsliste werden auch als Vertrauensleute gemeldet sein und so in ihrer Funktion als Vertrauensmann/-frau und nicht als BR an der Sitzung teilnehmen.

    Daher bringt auch eine Beschlussfassung im BR da überhaupt nichts.

    Gruß Marc

    Guten Morgen,

    zur Ergänzung: In Niedersachsen (NBildUG) gibt es eine solche Einschränkung nicht:

    § 1

    Bildungsurlaub dient der Erwachsenenbildung im Sinne des Niedersächsischen Erwachsenenbildungsgesetzes.

    § 2

    (1) Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen haben einen Anspruch auf Bildungsurlaub zur Teilnahme an nach § 10 dieses Gesetzes anerkannten Bildungsveranstaltungen. Ein Anspruch auf Bildungsurlaub nach diesem Gesetz besteht nicht, wenn dem Arbeitnehmer oder der Arbeitnehmerin für die Bildungsveranstaltung nach anderen Gesetzen, tarifvertraglichen oder betrieblichen Vereinbarungen Freistellung von der Arbeit mindestens für die Zeitdauer nach Absatz 4 und unter Lohnfortzahlung mindestens in Höhe des nach § 5 zu zahlenden Entgelts zusteht. Dasselbe gilt, wenn dem Arbeitnehmer oder der Arbeitnehmerin Freistellung nach den anderen Regelungen nur deshalb nicht zusteht, weil diese bereits für andere Bildungsveranstaltungen in Anspruch genommen wurde.

    ...

    § 3

    Der Arbeitgeber oder die Arbeitgeberin kann die Gewährung von Bildungsurlaub ablehnen, sobald die Gesamtzahl der Arbeitstage, die im laufenden Kalenderjahr von den Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen für Zwecke des Bildungsurlaubs nach diesem Gesetz in Anspruch genommen worden sind, das Zweieinhalbfache der Zahl der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, die am 30. April des Jahres nach diesem Gesetz bildungsurlaubsberechtigt waren, erreicht hat. Beträgt der Bildungsurlaub, den der Arbeitgeber oder die Arbeitgeberin danach zu gewähren hat, weniger als fünf Tage, so entsteht für den Arbeitgeber oder die Arbeitgeberin in diesem Kalenderjahr keine Verpflichtung, Bildungsurlaub zu gewähren.

    ...

    § 8

    ...

    (2) Der Arbeitgeber oder die Arbeitgeberin kann unbeschadet der Regelung des § 3 die Gewährung von Bildungsurlaub für den mitgeteilten Zeitraum nur ablehnen, wenn zwingende betriebliche oder dienstliche Belange entgegenstehen; die Erholungswünsche anderer Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, denen unter sozialen Gesichtspunkten eine Verlegung des Erholungsurlaubs nicht zuzumuten ist, sind vorrangig zu berücksichtigen. Bei der Gewährung des Bildungsurlaubs haben diejenigen Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen den Vorrang, die im Verhältnis zu den übrigen Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen den Bildungsurlaub in geringerem Umfang in Anspruch genommen haben.

    Die Anerkennung muss nur durch "eine vom Landesministerium bestimmte Stelle" erfolgt sein.

    Gruß Marc

    Wir haben dies in unserer GO geregelt:

    § 5 Offizielle Gespräche mit Mitgliedern der Geschäftsführung

    Offizielle Gespräche mit Mitgliedern der Geschäftsführung werden grundsätzlich von mindestens zwei Betriebsratsmitgliedern geführt. Dies sind in der Regel der Betriebsratsvorsitzende sowie ein sachkundiges Mitglied des entsprechenden Ausschusses bzw. der entsprechenden internen Arbeitsgruppe. Offizielle Gespräche zu einzelnen Fachthemen können nach vorheriger Absprache auch durch zwei Mitglieder des entsprechenden Ausschusses bzw. der internen Arbeitsgruppe geführt werden.

    Bei Verhandlungen mit Mitgliedern der Geschäftsführung sollte außerdem der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende mit teilnehmen.

    Über wichtige Beratungen ist ein Kurzprotokoll zu erstellen, welches zur Bestätigung des Gesprächsinhalts an die Geschäftsführung zu übermitteln ist. Von jeder Besprechung mit den Mitgliedern der Geschäftsführung ist der Betriebsrat zu unterrichten.

    Inoffizielle Gespräche können natürlich auch unter vier Augen geführt werden.

    Diese Regelung hat nichts mit Mißtrauen gegenüber dem BRV zu tun. Vielmehr hat es sich herausgestellt, dass verschiedene BR's das von der Geschäftsführung Gesagte auch verschieden aufnehmen. Somit erhält man so eine objektivere Einschätzung des Gesprächs.

    Hallo Sternfee,

    im Zweifelsfalle fahrt ihr mit dem gesamten Gremium dorthin und schreibt die Listen ab - und das dauert. Mal sehen, wie lange es dauert, bis ihr die Informationen wieder als Datei per mail bekommt. :twisted:

    Wir hatten so etwas ähnliches mit unserem WA, wobei uns hier die Unterlagen wirklich nur zur Einsicht vorgelegt werden müssen. Nachdem ich dann einige entsprechende Sitzungen zum Durcharbeiten des Jahresabschlusses und Anfertigen von Notizen einberufen habe, bekommen wir diese nun auch ausgehändigt. :D

    Manchmal braucht auch ein AG ein bisschen Zeit zum Lernen. ;)

    Hallo Bruno66,

    wie du im anderen Thread geschrieben hast, bietet euch der Arbeitnehmer doch die Nutzung des Besprechungszimmers an.

    Ansonsten habe ich mal einen Tipp für dich und deine Betriebsratskollegen:

    Lest euch dringend mal §2 Abs. 1 BetrVG durch.

    Gruß Marc