Beiträge von Akingretel

    Moin,

    Wir haben einige Mitglieder, die teilfreigestellt werden möchten. Ist auch erstmal kein Problem. Aber bei einer Listenwahl, wie gänge es mit D´Hondt bei unterschiedlichen Zeitwünschen? Also 1d Freistellung, 2d, 3d.... und das alles gemischt auf wohl 2 Listen.... Wir wollen ja alle Anteile verteilen.

    Moin,

    also Beauftragte haben wir eher für so Sachen wie BEM, SB-Angelegenheiten (also z.B. für die Gleichstellungsgespräche und Schreiben)... Das kann auch einer alleine machen. Wenn man für eins mehrere "Beauftragte" braucht - sind wir doch wieder im Ausschuss, oder?

    Und es kommt sicher auf auf die Größe eures Gremiums an und die damit verbundenen Aufgaben. Wir sind ein recht großes Gremium und da ist es (fast) unmöglich, alles in der Sitzung zu besprechen und vor allem auch zu bearbeiten. Da gehört schon ein Ausschuss dazu, der das vorher "aufbereitet".

    Ein Wort noch zum Wirtschaftsausschuss - der soll ein (Binde)mitglied des BR haben, aber auch Leute aus dem Unternehmen.

    Klingt fast so, als hättet Ihr einen guten AG, unser würde die Kosten ohne vorherigen BR-Beschluss nicht tragen. Gute Frage, was passiert, wenn der BR nun nicht zustimmt....

    Moin,

    da der BA die laufenden Geschäfte führt, hat er ja schonmal was zu tun, mglw. auch außerhalb von Freistellung, Regelarbeitszeit usw. Insofern sollten die Mitglieder schon der GF bekannt gemacht werden.

    Ja, wie schon gesagt, dringend eine Betriebsvereinbarung zur Dienstplangestaltung, die wäre auch einigungsstellenfähig. Und die Mitarbeiter "fit" machen, mal nein zu sagen. Es klingt, als kämst Du von der "sozialen Schiene", da wird das mit den Mitarbeitern u.U. schwierig, weil man uns immer mit der Moralkeule kommt. Auch deshalb die BV, um die Leute besser schützen zu können. Möglicherweise in der BV auch aushandeln, was man bekommt, wenn man aus dem frei (freiwillig) kommt.

    Und warum kann der BR nicht täglich zusammenkommen? Das ist mehr rhetorisch gemeint, ich ahne die Antwort, weil sie bei uns auch so ist, dass man nicht wegkann von seiner eigentlichen Arbeit...

    Damit könnte der Arbeitgeber ja immer wieder dem Wahlvorstand oder BR vorhalten was die einzelnen Mitglieder an Stunden verbraten.

    Guten Morgen,

    das klingt so negativ - "verbraten".... Aber wir haben mal in einem Seminar gelernt, dass der AG natürlich für sich das Recht hat, eine Stundenerfassung zu erhalten. Und grob auch, was man denn, vor allem bei Mehrarbeit, gemacht hat. Ich bin ja ein AN wie jeder andere auch.

    Unser auch, und das Gesundheitsamt hat noch nicht begonnen, zu handeln. Angesichts der derzeit großen Quarantäne- und Krankheitswelle wird wohl eher nicht viel passieren, weils gut wäre, wenn überhaupt noch wer zum Arbeiten kommt....

    Da das Ganze recht chaotisch, verwurschtelt klingt, hab ich das so gelesen, dass man nicht so richtig sicher ist.... hat man Br, hat man keinen... Aber ich streit mich da nicht rum, ich drücke der neuen Liste alle Daumen und wünsche dann viel Kraft für eine gute BR-Arbeit.

    Da die Kollegen offensichtlich hier den Wahlvorstand gem. § 17 BetrVG in einer Betriebsversammlung bestellen, folgt daraus, dass sie die Regelung für einen Betrieb ohne Betriebsrat für sich in Anspruch nehmen. Und damit gilt die Regelung des § 13 (2) Ziffer 6 BetrVG (Wahl außer der Reihe in Betrieben ohne Betriebsrat). Insofern können wir den Punkt als unbeachtlich ignorieren.

    Lisa schrieb aber am Anfang, dass sie einen BR haben, der vermeintlich "abgesetzt" ist, weil die Frage an sich war ja, sind wir BR-los?

    unsere Betriebsversammlung mit der Bestellung des Wahlvorstandes soll kurz nach Ostern sein. Da gibt es dann doch auch genaue Fristen? bis wann wären denn dann die Wahlen? ich habe irgendwo was von 10 Wochen gelesen.

    Lg

    Also, der Zeitrahmen ist sportlich. Die Wahl hat regelhaft bis 31.Mai stattzufinden. Der Wahlvorstand soll 10 Wochen vorher bestellt werden, aber vor allem muss das Wahlausschreiben 6 Wochen vor der Wahl erlassen werden.

    Hallo,

    also ein freier Tag hat mit der Ruhezeit nichts zu tun. Wir arbeiten ja auch an 7d in der Woche und in Schichten, ich muss meine Ruhezeit von 11h einhalten von einer Schicht zur nächsten, und wenn ich aber am nä. Tag frei habe, habe ich die Ruhezeit eingehalten.

    Mglw. gilt ja bei Euch auch der TVöD oder ein ähnlicher Haus-TV.

    Guten Morgen aus Sachsen,

    Harmonie wird man nicht immer bekommen. Aber letzten Endes sind doch alle für die Mitarbeiter angetreten und es gibt ziemlich viel formelle Dinge im BR, wo eher der Kopf als der Bauch entscheiden sollte.

    So, und wenn ihr jetzt denkt, bei mir ist heile Welt, leider funktioniert die Theorie nicht immer und das Gremium besteht aus Menschen. Aber wie gesagt, Leitspruch - für den Mitarbeiter

    Hallo Leute,

    also eigentlich war und ist es bei uns so, dass der AG schon gesagt hat, wo er die Werbung nicht haben möchte und wir haben uns daran gehalten, der fairnishalber.

    Das Thema wurde aber hier schon häufiger diskutiert, und da habe ich gelernt, dass der AG da nichts zu sagen hat bzw. nichts geregelt ist. Von daher meine erste Aussage.

    Also, eine Idee habe ich schon, aber ich kenne eure Verhältnisse nicht und es ist ein bisschen theoretisch.

    Ich denke aber weiterhin, dass die 13h AZ auch nicht durch die Öffnungsklausel gedeckt sind. Weil es heißt, "... in erheblichem Umfang Bereitschaftsdienst...", und 7h sind bei gesamt 24 nicht erheblich.

    Ihr könntet doch aber die Schicht, oder besser, die AZ verkürzen und z.B. die Bereitschaft verlängern (22- 7 z.B.). Zudem wird doch, zumindest im TVöD, ein Teil der AZ im Bereitschaftsdienst je nach Stufe angerechnet. Und insgesamt um 10:00 aufzuhören, müsste doch dann klappen, dann beginnt die Ruhezeit exakt nach 24h.


    Und dann noch was zu den (un)glücklichen Mitarbeitern. Ja, wir sind als BR schon auch zum Glücklichmachen da und die Leute drohen immer mit Weggehen, aber letzten Endes sollen wir die Umsetzung der geltenden Gesetze "überwachen". Und ganz ehrlich, 24h-Dienst mag manchem gefallen, aber ob er auf Dauer glücklich macht???

    Als wir vor ewiger Zeit die kurzen Wechsel (von Spätdienst auf Frühdienst) gestrichen haben, gab es einen Aufschrei. Letzten Endes haben die meisten eingesehen, dass es zu ihrem besten ist und es funktioniert und inzwischen redet da keiner mehr drüber.

    Und ja, manchmal sind Gesetze doof ;)