Beiträge von Akingretel

    Willkommen im Forum. Inwiefern Du hier Mitstreiter Deiner Branche findest, wird man sehen. Aber interessante, wichtige Sachen erfährt man schon "nur" durchs lesen der Beiträge.

    Moin,

    Gründe braucht es schon (z.B. Verstöße ArbZG, JArbSchG oder mgl. Betriebsvereinbarungen). Der Plan darf dann nicht stattfinden, AG muss umorganisieren. Und dann, wenn nix passiert, eine einstweilige Verfügung zur Unterlassung des Planes. und das mag der AG meist nicht wirklich.

    Die Einstellung erfolgt genauso wie bei anderen nach §99 BetrVG und da stehen alle Informationen zu (vollumfassende Unterrichtung).

    Wir bekommen immer eine Excel Tabelle mit allen Informationen. Auch die Dauer und den ersten Tag der Überlassung.

    Gerade das ist ja wichtig, da maximal Leiharbeitnehmer, soweit mein Kenntnisstand, ein halbes Jahr im Unternehmen beschäftigt sein dürfen.

    Inzwischen sind es ununterbrochen 18 Monate, dann muss es ein anderer sein. Nach 3 Monaten Pause geht der "erste" wieder...

    Hallöchen,

    wir haben bei uns noch (feste)Ausschüsse zu verschiedenen Sachen, aus denen dann auch häufig die Ideen zu Betriebsvereinbarungen kommen. Oder wir machen eine Arbeitsgruppe für nur 1 BV. Beredet wird das natürlich erstmal alles im BR. Wenn dann Verhandlungen anstehen, beschließen wir eine Verhandlungskommission, in der der Vorsitz ist und Leute aus dem Ausschuss, weil die ja auch alles am besten zum Thema wissen.

    das standardmäßige geplante Besprechungen fast immer nicht zielführend sind.

    Das kommt auch auf die Betriebsgröße an. Wir sind ein ziemlich großer "Laden", da sind die Abläufe auch mit der Personalabteilung abgestimmt, da wir jede Woche 1 Ganztagssitzung haben, in der auch immer personelle Sachen mitbestimmt werden müssen. Insofern gibt ein Schema, dass wir 4 Tage vorher alles bekommen. Und ansonsten gibt es halt auch Sondersitzungen.

    Genau.... Und unser AG sagt dann, wenn du das nicht willst, bleibst du auf eigenen Kosten daheim.

    Mal davon abgesehen, ob mir diese Verordnung gefällt oder nicht (da fallen mir ganz andere Gesetze, RL etc. ein), es bleibt einem ja nichts anderes übrig und unbezahlt daheim und/oder Bußgeld wird doch viele abschrecken.

    Die Frage lässt sich pauschal nicht beantworten. Dafür kennt die Rechtsprechung den Begriff der Billigkeit. Sprich der Aufwand für den AN muss in einem sinnvollen Verhältnis zum Verdienst stehen.


    Manchmal wird auch der § 12 TzBfG zur Betrachtung mit herangezogen. Hier geht es zwar um Arbeit auf Abruf und da sind es 3 aufeinanderfolgende Stunden. Aber zusammen mit der "Billigkeit" kann man da schon auch argumentieren.


    Da die JAV ein Mitbestimmungsrecht in den Azubifragen, z.B. Einstellung oder Kündigung hat, laden wir sie zu jeder Sitzung ein.

    Zudem sollte auch eine Verbindung bestehen, da wir ja auch zu Infos in puncto Ausbildung, Azubis .... kommen sollten.

    Und falls ihr die Betriebsversammlung meintet, die ist für alle Arbeitszeit.

    Also unser AG hat (um des lieben Betriebsfriedens willen) allen einen kleinen Anteil gezahlt. Die, die direkt mit Corona zu tun hatten, haben eine höhere Prämie bekommen. Und somit ich als freigestellter die kleine Variante.

    Aber ganz ehrlich, es wäre auch ohne gegangen und ganz persönlich und viele meiner Kollegen auch, sehen, dass die Prämie(n) vom großen Jens nicht wirklich helfen. Es fehlt vor allem an Personal und auch viel an Wertschätzung (die lässt sich nicht wirklich und immer mit Geld befrieden). Ach ja, und die Steuerfreiheit war auf 1500 € gesamt beschränkt (bei 3 Prämien). Da sind die mit der höheren, also die mit dem anstrengendsten Job auch wieder hintenan.

    Der AG kann vorläufig ohne Euch einstellen, muss aber die Anhörung nach §100 BetrVG unverzüglich einleiten. Mit Begründung, warum er die Menschen jetzt schon braucht. Wenn Ihr den Bedarf nicht seht, muss ein Gericht das klären und die Menschen dürfen nicht weiterbeschäftigt werden.

    Wenn Ihr den Bedarf seht, ist das okay, muss dann aber auch nochmal nach 99 angehört werden, weil da die Ablehnungsgründe ganz andere wären.