Beiträge von heig

    Ohadle

    Danke für die Unterstützung.

    Die BG und die Firma welches sich bei uns um den Arbeits und Gesundheitsschutz und die Betriebsärztin stellt, sind schon seit längerer Zeit involviert. Verschiedenste Messungen sind auch schon erfolgt.
    Da in diesem Bereich mit vielen verschiedenen Lösungsmitteln gearbeitet wird, erhofft man sich mit diesem Fragebogen die Ursache nun endlich ermitteln zu können.

    Danke auf jeden Fall für euren Tip, das wir die Kollegen nicht einladen sollten.

    heig

    Bei uns gibt es einen Bereich in dem die Kollegen vermehrt über gesundheitliche Beschwerden (Nasenbluten) klagen.
    Bisherige freiwillige Blutproben haben kein Ergebnis gebracht.
    Unser HSE Koordinator hat jetzt einen Fragebogen entworfen in dem er die Kollegen über diese Beschwerden gezielter befragen möchte um die Ursache zu ergründen.

    Die Befragung soll freiwillig und anonym erfolgen. Die Ergebnisse soll unser Werksarzt zur Auswertung erhalten.

    Der BR wurde um sein Einverständnis gebeten und sollte ev. sogar selbst die betroffenen Kollegen einladen.

    Was sollten wir dabei, auch insbesondere im Hinblick des Datenschutzes beachten?

    heig

    Ist denn wirklich schon alles verloren?
    Hat sich eure Personalabteilung schon geäußert?
    Vielleicht erkennt sie ja den Widerspruch per email an.Ich glaube unsere Perso würde das nicht merken.

    Der RA sollte zumindestens den Versuch wagen den Widerspruch des BR ins Feld zu führen bzw. ihn vom AG fordern.

    heig

    Zitat von Siegbert :


    das Recht, trotz Urlaub oder Arbeitsunfähigkeit an einer Betriebsratssitzung teilzunehmen, liegt bei jedem Betriebsratsmitglied. Dessen Inanspruchnahme hat auch jeder für sich selbst zu klären. Für mich ist Urlaub Urlaub und Arbeitsunfähigkeit Arbeitsunfähigkeit und es braucht schon sehr triftige Gründe von diesem Grundsatz abzuweichen.


    100 Prozent Zusimmung!

    heig

    Wie kann ich dann als AN nach 24 Monaten beweisen, dass es keine Befristung aus Sachgrund war?

    Bei einer Schwangerschaftsvertretung oder projektbezogenen Tätigkeit ist es noch relativ einfach zu begründen. Aber wie sieht es mit befr. AV auf Grund erhöhtem Auftragsvolumen aus, hier hat doch der AG ev. immer ein Hintertürchen zu sagen, das dies ein Sachgrund gewesen sei.

    heig

    Wie kann man denn dem AG bzw. dem Gericht glaubhaft die BR Arbeit eines EBRM geltend machen?

    Aus meiner Sicht kommen da nur die Teilnahme an BR Sitzungen und an Verhandlungen oder Gesprächen als EBRM in Frage. Dazu sollte es Protokolle geben.

    Beispiel:
    Selbst wenn bei einem 7er Gremium nur einer auf Arbeit ist und die restlichen 6 verhindert sind, müssen doch die 6 EBRM effektiv BR Arbeit leisten und diese auch noch beweisen können.

    Wie soll das gehen?

    Also wenn ein MA ein Problem hat und wendet sich an das EBRM, voraussgesetzt es weiß das alle anderen BRM verhindert sind, dann kann das EBRM sich an den Chef wenden bzw. darf selbsständig BR Arbeit machen. Wie will man das im nachhinein beweisen?
    Warum sollte das der AG glauben?

    Alles sehr hypothetisch.

    Ich sehe Probleme in der Beweisführung.

    heig

    Zitat von Winfried :


    Hallo.

    Der BR ist in keiner Beweispflicht. Er wird ja nur angehört und gibt seine Stellungnahme ab.

    Der AG weiß ja, wer BRM und wer NachrückerIn ist. Durch die Abmeldungen der BRM und auch der NachrückerInnen ist der AG jederzeit im Bilde, wer wann BR-Tätigkeit geleistet hat. Will der A G also jemandem aus diesem Personenkreis kündigen, ist er gut beraten, seine Unterlagen zu wälzen - schließlich will er ja nicht einen Kündigungsschutzprozeß führen müssen, den er dann aus formalen Gründen mit Sicherheit verliert. Das ArbG wird sich, so sich der/die Gekündigte auf § 15 KSchG beruft, schlicht eine Aussage des/der BRV holen, ob und wann BR-Tätigkeit geleistet wurde.

    In der Reaktion auf die Anhörung sollte der BR aber m.E. zwingend auf den Umstand des nachwirkenden Kündigungsschutzes hinweisen, schon aus dem Gebot der vertrauensvollen Zusammenarbeiot heraus.

    Grüsse Winfried


    Hallo Winfried,

    vom Prinzip her sind wir uns einig.

    Trotzdem sehe ich den BR bzw. den betroffenen AN in der Beweispflicht.

    Der AG will dem AN kündigen und bestreitet oder ignoriert die Tatsache, das der AN als EBRM, aktive BR Arbeit geleistet hat und er demzufolge Kündigungsschutz geniesst.

    Also muss doch der BR dem AG und ev. dem Gericht glaubhaft darlegen können, dass der betreffende AN am ... in der Zeit vom ... an einer BR Sitzung teilgenommen hat und somit Kündigungsschutz geniesst.

    heig

    Der BR merkt es doch bereits bei der Anhörung zur Kündigung und er widerspricht dieser logischerweise.
    Spätestens wenn der AG die Begründung liest, sollte er stutzig werden und nachfragen. Ich hätte kein Problem ihm den entsprechenden Nachweis zu präsentieren.Warum deswegen extra die Gerichte bemühen.

    Bei uns bekommt der AG zur Stundenerfassung eh eine Kopie der ersten Seite des Protokolls.
    Aber jetzt nicht aufschreien:wink: . Dieses enthält lediglich Datum, Uhrzeit und teilnehmende BRM und EBRM.

    Sollte er die Kündigung trotzdem durchziehen, Sein Problem:lol:

    heig

    Zitat von pillepalle :


    Das soll doch der AG rausfinden...

    "Offizielle" BR Arbeit kann ein EBRM doch nur leisten, wenn es zur Vetretung eines ordentlich verhinderten BRM zu Sitzungen o. ä. eingeladen wird.

    Wenn das EBRM z.B. als " Sachkundiger" zu einer BR Sitzung eingeladen wird leistet er ja keine BR Arbeit. Da könnte ja jeder Koll. oder jedes EBRM mal kurz zu einer Sitzung eingeladen werden um ihm durch BR Arbeit einen Kündigungsschutz zu ermöglichen.


    Ich denke schon, das der BR dabei in der Beweispflicht ist.
    Erstens hat der AG doch kein Interesse daran, wenn er dem MA kündigen möchte.
    Zweitens muss doch der BR die Interessen seines EBRM vertreten und die Kündigung prüfen.

    heig

    OK, das mit den 300 MA kannte ich so noch nicht.

    Da wir darunter liegen ist immer die Zustimmung des AG erforderlich. Ich meinte, das der AG zwar erstmal ablehnen kann, aber damit vor Gericht sicherlich nicht durchkommt.

    heig

    Zitat von Kokomiko :


    Unbedingt darauf hinwirken, dass Ihr Euch anwaltlich beraten lassen könnt. Falls der AG ablehnend reagiert, wäre eine elegante Lösung, einen BR-Beschluss "Inhouse Seminar Betriebsänderung" zu fassen.

    Gruß
    Kokomiko


    Meiner Meinung nach kann der AG bei Verhandlungen zum Interessensausgleich/Sozialplan die Hinzuziehung eines Sachverständigen/Rechtaanwalt garnicht ablehnen.

    heig

    Zitat von Crash1999 :


    Ich danke Euch für die Statements. War zwar nicht ganz das, was ich lesen wollte, aber wir sind ja nicht bei wünsch-dir-was. :D

    Ich weiß zwar jetzt auch nicht genau, was du hören wolltest, darum ein weiteres Beispiel:

    Betriebsübliche Arbeitszeit bis 16:00 Uhr, Postfach ist zugänglich.

    Einwurf Anhörung um 15:59 Uhr, die Frist beginnt am selben Arbeitstag,

    Einwurf der Anhörung um 16:15 Uhr, die Frist beginnt am nächsten Arbeitstag

    Merke: Immer vor dem Feierabend das Postfach überprüfen! (Denke ich auch nicht immer dran.:wink: )

    So habe ich es bei einem renomierten und in diesem Kreise sehr beliebten und anerkannten Seminaranbieter gelernt.:D

    heig

    Zitat von Winfried :


    Hallo. [QUOTE=Kokomiko :] Darf ein BRM mit abstimmen, wenn der/die EhepartnerIn gekündigt werden soll? M.E. nein, da mit dieser Kündigung unmittelbare Auswirkungen auf Lebensgestaltung und Geldbeutel des BRM einher gehen.

    Wenn jemand ein BAG- oder LAG-Urteil dazu zur Hand hat: Her damit! Äh, bitte.

    Grüsse Winfried

    Sehe ich nicht so. Der/die EhepartnerIn ist (und sollte) im Betrieblichen Umgang einfach nur ein/e KollegeIn sein.

    Bsp: Ein Koll. wohnt in einer Mietwohnung die einem BRM gehört und könnte durch eine personelle Maßnahme seine Miete nicht mehr bezahlen. Oder
    Zwei Freunde/Koll.wohnen in je einer Doppelhaushälfte....

    Wo willst du hier eine Grenze ziehen, auch bei anderen Verwandschaftsverhältnissen und persönlichen Beziehungen?

    Generell sollte jeder bei einer Abstimmung/Beschlussfassung seine subjektiven Befindlichkeiten so weit wie möglich zurückdrängen.

    heig

    Zitat von ergo :


    Hallo,
    was ist daran bedenklich sich einen Tag vorher zurück zu melden, oder am Freitag für Montag, oder wenn es länger dauert rechtzeitig, es kann auch sein das mann eine Widereingliderung planen muß.
    Gruss
    ergo

    Also ich bin der Meinung von ergo.
    Gerade in der Produktion, wenn für jeden Ausfall ein Leiharbeiter bestellt wird (jedenfalls bei uns). Haltet ihr es für fair, das dann der Leiharbeiter wieder nach Hause geschickt wird?

    Gesetz hin oder her, für die meisten von uns gehört es zum guten Ton dem AG mitzuteilen wann man wieder arbeitsfähig ist.

    Ok, eins hab ich gelernt. Wenn der Kollege bestraft wird, weil er sich nicht zurückgemeldet hat, dann ist das nicht rechtens.

    heig

    Hallo Welle,
    schön das du hier bist, ABER bitte nutze doch die Suchfunktion oder nimm dir einfach ein wenig Zeit im Forum zu lesen.

    Deine Frage wird min. 1 - 2 mal pro Monat gestellt!

    Nun nochmal zu deinen Fragen:

    1. Nein

    2. Ja Wenn der stellv. BRV zum neuen BRV gewählt wird, dann muß auch ein neuer Stellv. gewählt werden.

    3. Nein

    heig

    PS: Ich hoffe ich war nicht zu hart und habe einen neuen User verprellt.