Beiträge von heig

    Ich bin zwar nicht der große Rechtsversteher, aber als WV Vorsizender der letzten Wahl, würde ich sagen.

    Die Wahl ist ungültig, das ganze Theater beginnt von vorne.

    Allerdings kann es jetzt durch bestimmte Fristen passieren, dass ihr einen bestimmten Zeitraum keinen BR habt.
    Aber das müsst ihr ja eurem AG nicht auf die Nase binden.

    heig

    Bei uns war Personenwahl.
    Ich weiss, das man das eigentlich nicht machen soll,aber wir haben einfach die Wahlniederschrift öffentlich ausgehängt.

    Da standen die Wahlbewerber in der Reihenfolge wie auf dem Stimmzettel mit der entsprechenden Stimmenanzahl und auf der zweiten Seite die Kandidaten nach Anzahl der Stimmen die es in den BR geschafft haben.
    Das darf man eigentlich auch erst machen, wenn die Kandidaten die Wahl angenommen haben.

    heig

    Es zählt der Zeitpunkt der Wahl.

    Wir hatten den Fall 2002 zum Zeitpunkt der Wahl 235 MA, ein halbes Jahr später unter 200 MA. Der BRV blieb trotzdem freigestellt.

    Das gegenteilige Problem haben wir jetzt. Momentan unter 200 MA, keiner freigestellt. Ich denke mal Ende des Jahres sind wir wiedermal über 200 MA. Dann kann sich aber der BRV die Zeit nehmen die er braucht.

    heig

    Zitat von schmunzelhasi :

    Bei uns wird aufgrund von Betriebsgröße usw. eine Listenwahl durchgeführt, der Wahlvorstand gibt jetzt an jede Person eine Liste raus, die gern in den Betriebsrat will. Damit kommt von jedem nur eine Liste mit seinem Namen drauf. Ist das rechtens so?

    Ich verstehe den Sinn nicht.

    Da könnt ihr doch gleich eine Liste machen und ihr habt eine Personenwahl!

    Wir haben bei uns eine Liste gemacht und da "durfte" sich dann jeder eintragen, der kandidieren wollte. Außerdem haben wir keinerlei Werbung für eine Listenwahl gemacht.

    heig

    Wir sind ein BR mit 7 Mitgliedern.
    Ich bin seit dieser Woche neuer BRV (selber Schuld). Also nicht freigestellt.
    Bisher war ich in einer Aussenstelle im 3 Schichtbetrieb als "normaler MA" tätig.

    Jetzt als BRV muß ich natürlich im Hauptbetrieb in Normalschicht tätig sein.
    Der AG hat natürlich jetzt das Problem einen neuen Arbeitsplatz zu finden, der mir genügend Freiraum für die BR Arbeit einräumt. Ist auch von AG erstmal kein Problem. Also muss ein geeigneter Arbeitsplatz geschaffen werden. Irgendwann Ende nächster Woche soll ich Bescheid bekommen. Habe auch schon ein Vorschlag für eine ev. Tätigkeit gemacht.

    Ich habe jetzt mehrere Fragen.

    1. Muß ich jetzt den Arbeitsplatz,den mir der AG zuweist ohne Widerspruch hinnehmen? AlS BRV habe ich ja irgendwie eine herausragende Stellung im Betrieb.
    Ist es da vermessen, wenn ich jetzt eine " höherwertige" Tätigkeit als vorher ausüben möchte? Mein Vorgänger war eine Wahlperiode freigestellt und die zweite Wahlperiode nebenbei Teamleiter.

    2. Wie sieht es mit der Vergütung aus? Da ich nicht mehr im 3 Schichtbetrieb tätig bin habe ich ja keine Schichtzulagen mehr. Mir dürfen zwar keine Nachteile entstehen, aber wenn mein Arbeitsplatz sich ändert und die Grundvergütung gleich bleibt, muss ich ja nach meiner neuen Tätigkeit bezahlt werden und habe sicherlich erstmal Einbußen. Der AG wird mir aus meiner Erfahrung nicht freiwillig mehr Geld geben.

    3. Ist es sinnvoll eine schriftliche Übergabe des Inventars des BR Büros mit dem alten BRV zu machen?

    4. Müssen Einladungen zur BR Sitzung schriftlich erfolgen? Bisher lief das bei uns immer sehr unbürokratisch ab.

    Das waren erstmal viele Fragen. Ich denke ich werde euch in Zukunft noch mehr "nerven", denn ich denke bei uns haben sich in zehnjähriger BR Arbeit einige Fehler eingeschlichen. Außerdem muß ich mich und meine Arbeit als BRV erstmal organisieren.

    heig

    Wir sind eine GmbH mit einer Zentrale (ca. 40 AN), mehrere Außenstellen ( je ca. 15 AN), eine Aussenstelle mit 3 AN und unser Standort mit 199 AN.

    Bis jetzt gab es nur einen BR an unserem Standort und wir haben uns nur um uns gekümmert.

    Wir wollen natürlich wieder einen BR mit 9 Mitgliedern.

    Ist es rechtlich möglich einfach die AN der Außenstellen zu unserer Belegschaft zu addieren, damit wir auf die erforderliche Anzahl von 201 AN kommen.


    heig

    Also mich verwirrt das alles ein bißchen.

    Uns betrifft das nämlich auch. 197 AN + ständig ca. 20 Leiharbeitnehmer

    Ich war die Woche auf einer WV - Schulung der Gewerkschaft, und da wurde uns das anders gesagt. Wir haben auch extra nochmal nachgefragt und uns wurde gesagt, das die Leiharbeiter unter bestimmten Voraussetzungen (Einsatzdauer und Einsatz in der Zukunft) zu berücksichtigen sind.
    Auf jeden Fall sind alle Leiharbeiter welche am Wahltag im Betrieb Tätig sind auf die Wählerliste zusetzen und sie dürfen auch wählen.

    heig

    habe noch keine weiteren Kenntnisse, da noch keine Schulung.

    Aber mein gesunder Menschenverstand sagt mir, dass BA Studenten Betriebsangehörige sind. Sie werden ja auch vom Betrieb bezahlt. Somit bei mehr als 6 Monaten wählbar.

    Ob ds natürlich sinnvoll ist. Ich sage nein, denn sie sind ja selten da.

    heig

    Ich habe auch noch eine Frage:

    Wir stehen in Tarifverhandlungen (Haustarif). Darf der WA bzw.der BR die Gewerkschaft über den Inhalt des Jahresabschluß ( Aktiva, Passiva,GuV, Lagebericht) informieren ?

    Wir wurden zur Geheimhaltung verpflichtet und er wird auch nicht veröffentlicht (obwohl er veröffentlicht werden müßte) weil man die Konkurenz fürchtet und es in unserer Branche nicht üblich sein soll (Automobilzulieferer).

    Ich bin der Meinung ja, aber bei meinen BR- Kollegen gibt es Bedenken.
    Ich habe auch gelesen, das diese Daten nur bei Personengesellschaften der Geheimhaltung unterliegen.

    Wer hat Recht?

    Bitte helft mir schnell!

    heig