Beiträge von Caro9

    Ich würde so eine Regelung auch nicht unterstützen. Wenn der MA im Büro sitzen soll, dann muss man das auch Homeoffice nennen und so behandeln.

    Warum nicht "Mobiles Arbeiten", wenn der MA auch die entsprechenden Freiheiten bekommt. Das kann man ja in der BV regeln.

    Für die Arbeitsschutz-/Ergonomiemaßnahmen würde ich die einzelnen Punkte in einer Unterweisung zusammenstellen. Der MA sollte dann ruhig bestätigen, dass er die Unterweisung erhalten und verstanden hat, aber auf keinen Fall unterschreiben, dass er alles einhält.

    Das kann aber nur bei weniger als 6 Schulstunden gelten.

    Nach § 15 Abs. 2 Nr. 1 BBiG wird ein Berufsschultag mit mehr als 5 Unterrichtsstunden (je 45 Minuten) einmal in der Woche auf die gesetzliche Arbeitszeit (40 Stunden) mit der durchschnittlichen täglichen Ausbildungszeit als Arbeitszeit angerechnet.

    Ab 6 Unterichtsstunden haben sie ihr Tagessoll erfüllt.

    Ergo:

    Um so mehr man verdient, umso mehr Risiko kann ich als BR eingehen

    Nein. Umso sicherer man ist, schnell wieder einen guten Job zu finden, umso weniger muss man sich als BR unter Druck setzen lassen. Ein gewisses finanzielles Polster ist dann auch hilfreich.


    Wenn man als BR (auch als einköpfiger) eindickes Fell oder ein gesundes Selbstbewußtsein hat, sollte man auf keinen Fall zurücktreten. Die Folgen wären für die Belegschaft dann eher noch schlechter.

    Google bietet zahlreiche Funde, z.B.: https://factorialhr.de/blog/geldwerter-vorteil/

    Was bedeutet geldwerter Vorteil? Als geldwerten Vorteil bezeichnet man sämtliche Leistungen, die der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer zusätzlich zum Gehalt gewährt. Dazu zählen Gutscheine, Rabatte, die private Nutzung des Dienstwagens, Firmenhandys und -laptops.

    Sollte der Baumarkt dem AG gehören, wäre es schon ein geldwerter Vorteil.

    Wenn es aber der Baumarkt ist, der den MA einen Rabatt einräumt (wie er es evtl. auch bei guten Kunden macht), hat der AG damit ja finanziell nichts zu tun.

    Um den geldwerten Vorteil berechnen zu können, müsste der AG dann ja alle Käufe der MA registrieren.

    Also ja, die MA, die die Rabatte nutzen haben ebenfalls einen geldwerten Vorteil.

    Aber nur, wenn die Rabatte vom AG (mit)finanziert werden. Die Defininition vom geldwerten Vorteil bezieht sich doch auf alle Waren oder Dienstleistungen, die der AG kostenlos oder verbilligt zur Verfügung stellt.

    Wenn die Rabatte hier ausschließlich vom Baumarkt finanziert werden, entsteht kein geldwerter Vorteil.

    Da mittlerweile einige Bereiche Anfangen nicht mal auf Vollzeit einzustellen sondern das maximum 30 Stunden sind. Ist das für externe Bewerber kein großer Anreiz seine Karriere bei uns zu starten.

    Vielleicht solltet Ihr da mal einhaken. Wenn es denn für Vollzeit Bewerber gäbe oder vorhandene Teilzeit-MA gerne aufstocken würden, kann man mal dahingehend argumentieren und ggfs. Überstunden und Leiharbeiter reduzieren

    blockieren).

    Und das solange sbis sich die Grundeinstellung des AG zum Thema Leiharbeiter contra Einstellungen geändert hat.

    Ich habe Stempelkissen so verstanden, dass es zu wenig geeignete Bewerber für Einstellungen gibt. Was für mich heißt, der AG will einstellen, findet aber kaum Geeignete. Dann kann es ja eine Möglichkeit sein, Leiharbeiter zu übernehmen.

    In VSG sind zwar viele Eingeladen aber es kommt dann nur die hälfte und davon sind 2 vielleicht akzeptabel.

    .... muss er nicht daran teilnehmen,...

    Da es eine Pflichtuntersuchung ist, muss er daran teilnehmen, er will aber nicht teilnehmen, um sich nicht testen zu müssen.

    Deshalb muss er sich auf die Konsequenzen (wie beschrieben) einstellen.

    Die Frage ist doch auch, ob es bei Euch (für die Tätigkeit) eine Pflicht- oder Angebotsuntersuchung ist.

    Das könnte z.B. in einer Gefährdungsbeurteilung festgelegt sein.

    Bei einer Pflichtuntersuchung muss der AN teilnehmen oder er kann nicht eingesetzt werden.

    Bei einer reinen Angebotsuntersuchung kann der AN das Angebot ablehnen und nichts weiter passiert.

    Frage --> Werden zum mobilen Arbeiten die maximal zulässigen Arbeitszeiten eingehalten?

    Antwort --> Ja

    Gerade das ist doch schwer zu beurteilen. Wenn die MA unterwiesen sind, was sie einhalten müssen und dann sagen "Ja, ist so", muss/kann der AG das doch glauben.

    Habt Ihr eine Zeiterfassung, die auch mobil genutzt werden kann?

    Konzentriert Euch doch erstmal auf die Dinge, die kontrolliert werden können oder schlagt Methoden zur Kontrolle/Beurteilung vor.

    Wird die Bewertung denn im ASA diskutiert? Da wären dann ja Sicherheitsfachkraft und Betriebsarzt dabei, die ggfs auch zur Bewertung beitragen können. Die gegensätzlichen Meinungen sollten dann auch im ASA-Protokoll festgehalten werden.

    Je nachdem, um welche Punkte es geht, kann man auch eine Begehung machen, um sich vorort ein besseres Bild machen zu können.

    Selbst eine Dienstreise sehe ich nicht als Verhinderung da auf Grund unserer Terminplanung auch diese Dienstreisen nicht vom Himmel fallen.

    Das sehe ich kritisch, Dienstreisen können nicht immer beliebig geplant werden. Wer dann evtl. die ganze Woche auf Seminar oder bei einem Kunden ist, ist definitiv verhindert.

    Ebenfalls beides völlig korrekt, aber komplett ohne Bezug zu der Frage zur Schutzwirkung des Impfstoffes und dem Sinn von Masken für bereits Geimpfte an sich, auf die ich antwortete, und damit auch zu meiner Antwort.

    Ich hatte alles noch auf die Grundfrage des Threaderstellers (nämlich im Betrieb) bezogen. Dass es im privaten oder öffentlichen Bereich anders sein kann, ist unbenommen.

    Ja, die Frage von Ysseuse kann man auch allgemein verstehen, ich hatte sie aber auf den Tenor des Threads verstanden.

    Vor kurzem hat jemand in einem anderen Thread die Erklärung gegeben.

    Wäre ein Bearbeiten auch nach längerer Zeit noch möglich, nachdem es evtl. schon mehrere Antworten darauf gegeben hat, würde der Sinn womöglich nicht mehr erfassbar sein.

    Interessant wird es erst, wenn alle (Anwesenden) geimpft sind: selbst wenn man als Geimpfter infiziert ist und Viren verteilt, treffen diese doch auch "nur" auf Geimpfte und für alle Beteiligten bleibt das Risiko gering, quasi auf dem Niveau vor Covid-19. M.E. braucht man in solch einer Konstellation tatsächlich keine Maske mehr.

    Da der AG nicht nach einer Impfung fragen darf, würde das nur bei kleinen Gruppen funktionieren, in denen alle sich freiwillig äußern, bzw. den Impfnachweis zeigen.

    Generell sollte man die genannten vorgeschalteten Möglichkeiten dazu nutzen, nur dort die Maskenpflicht zu haben, wo es wirklich notwendig ist. Außerdem müssen die maskenfreien Erholungsphasen (je nach Maskentyp) berücksichtigt werden.