Beiträge von Caro9

    ich bin kein Fachmann für den TV-L, aber ich verstehe den §17 so, dass es auf das neue Tabellenentgelt den Garantiebetrag (bei EG9 180€) dazu gibt, wenn das neue Entgelt nicht mindestens diese Höhe erreicht. Sonderfälle wie Zulagen müssen noch berücksichtigt werden.

    Daneben gibt es ja aber auch noch die Möglichkeit eines vorzeitigen Stufenaufstiegs und/oder von Haltezulagen.

    Mal auf die Schnelle, ohne in den TV oder Kommentare geschaut zu haben:

    Im TVÖD-Bund erfolgt eine Höhergruppierung (aufgrund der Tätigkeit) immer stufengleich.

    Der TV-L sollte ähnlich sein.

    In Eurem Fall wäre es dann die E9b Stufe4, dort beginnt dann allerdings die Stufenlaufzeit neu.

    Ansonsten wäre doch im IT-Bereich ein Hinweis auf den Fachkräftemangel hilfreich. Im IT-Bereich gibt es einige Möglichkeiten für Gewinnungs- und Haltezulagen.

    Es wird in der BR-Sitzung vor jedem Monatsgespräch "ein neuer Ausschuss gebildet". Dort wird auch darüber befunden, was genau unsererseits thematisiert werden soll.

    Ihr biegt Euch das aber ganz schön hin.

    Wie Randolf geschrieben hat, sollen beim Monatsgespräch alle BRM teilnehmen. Bei zusätzlichen Info- oder Verhandlungstreffen entscheidet der BR, wer gehen soll.

    Und wenn der AG meint, allen BRM irgendwelche Infos übermitteln zu wollen, bricht mir doch kein Zacken aus der Krone, wenn ich hingehe. Aber es werden dann nur die Infos abgeholt, keine Diskussionen, keine Beschlüsse.

    Hauptsache, der AG sorgt dafür, dass für die eigentliche Arbeit der BRM in der Zeit dann Ersatz vorhanden ist. Deswegen hinterher Überstunden machen zu müssen, würde ich nicht tolerieren.

    Entschuldige, aber das Argument ist selten dämlich. Zum einen fährt natürlich nicht jeder mit dem Auto, zum anderen ist das klassischer whataboutism, der nun wirklich nicht weiter führt. Wie weit weg darf man denn vom Büro wohnen, damit der Essenszuschuss weniger wert ist? Darf man da jetzt noch die Qualität des Schnitzels gegen den Verbrauch des persönlichen Autos aufrechnen? Gibt es einen Essenszuschuss wenn die Benzinpreise wieder runter gehen? Sind da Mietkosten zu Hause und im Büro eingerechnet?

    Die Reaktion finde ich aber überzogen (hört sich nach Mimimi an).

    Auch wenn die Aussage vom Schweden etwas plakativ ist, so ist sie nicht falsch.

    Ich bin da ganz bei albarracin:

    Bei betrieblichem Verpflegungsangebot ist es keine Frage, daß dieses Angebot zB auf die tatsächlich im Betrieb Anwesenden beschränkt werden kann. Schließlich sparen im Home-office tätige AN ja nicht nur Fahrtkosten, sondern auch Fahrtzeit. Diese Ersparnis dürfte in den allermeisten Fällen deutlich den Wert des Essensangebotes übersteigen.

    Es bleibt doch jedem (auch im HO) unbenommen, zum Mittagessen in die Firma zu fahren, um den Essenszuschuss zu nutzen.

    Wenn nachgewiesen bzw. glaubhaft gemacht werden kann, dass die Vorschlagsliste zum zeitpunkt des Zugangs der Kündigung schon genügend Stützunterschriften hatte, müsste für ihn evtl sogar der Sonderkündigungsschutz als Wahlbewerber gelten.

    BAG:

    1. In seiner Entscheidung vom 7. 7. 2011 (NZA 2012, NZA Jahr 2012 Seite 107 = AP KSchG 1969 § 15 Nr. AP KSCHG1969 § 69 = EzA KSchG § 15 n. F. Nr. 68 Rdnrn. 13 ff.) hat der Senat an der Auffassung festgehalten, dass der Sonderkündigungsschutz für Wahlbewerber beginnt, sobald ein Wahlvorstand für die Wahl bestellt ist und ein Wahlvorschlag für den Kandidaten vorliegt, der die nach dem Betriebsverfassungsgesetz erforderliche Mindestzahl von Stützunterschriften aufweist (vgl. BAGE 34, BAGE Band 34 Seite 291 = AP KSchG 1969 § 15 Nr. AP KSCHG1969 § 9; BAGE 28, BAGE Band 28 Seite 30 = NJW 1976, NJW Jahr 1976 Seite 1652). Der Wahlvorschlag ist dann im Sinne des Gesetzes „aufgestellt“. Auf seine Einreichung beim Wahlvorstand oder auf den Erlass des Wahlausschreibens kommt es nicht an (BAG, NZA 2012, NZA Jahr 2012 Seite 107 = AP KSchG 1969 § 15 Nr. AP KSCHG1969 § 69 = EzA KSchG § 15 n. F. Nr. 68 Rdnr. 14 m. w. Nachw.).



    Ich bin teilzeitbeschäftigt, arbeite an 5 Tagen 29 Stunden und 15 Minuten. Diese habe ich auf Präsenztage mit mehr oder weniger festen Arbeitszeiten und Homeofficetage mit festen Arbeitszeiten für mich so verteilt, dass ich auf die Wochenstunden komme.

    Sind Deine unterschiedlichen Arbeitszeiten denn schriftlich fixiert (AV, Absprache mit AG, etc.), oder variierst Du nach eigenem Ermessen?

    Wenn sie festgelegt sind, stimmt

    Natürlich muss mope das so eintragen, weil es so absolut richtig ist!

    Urlaub & AU ist immer "wie gearbeitet" und natürlich dürfen durch Urlaub oder AU weder + noch - Stunden entstehen.

    mope00 wenn Deine Arbeitszeit für die entsprechenden Tage so geregelt ist, dann machst Du das genau richtig.

    Urlaub/Krank = Stundenkonto +/- 0 unabhängig von der Arbeitszeit, die an diesem Tag vorliegen würde

    Wenn nicht (und Du selbst variieren kannst), gilt der Durchschnitt

    Ich trage aber nicht die Durchschnittsarbeitszeit von 6,5 ein,

    Heute Mittag wurde dann ein Aushang gemacht, dass morgen die Betriebsversammlung stattfindet zur Bestellung des neuen Wahlvorstandes.

    Wenn diese "Betriebsversammlung" die Wahlversammlung zur Wahl eines Wahlvorstandes sein soll, ist es allerdings zu kurzfristig. Analog zum zweistufigen vereinfachten Wahlverfahren müsste die Einladung zur Wahlversammlung mindestens 7 Tage vorher erfolgen (§28 (1) WO).

    Es handelt sich um eine Vorschlagliste? Ja, dann passiert nichts außer einer Lücke.


    Du streichst die Person und fertig.

    Das ist zu pauschal.

    Möglichkeit 1: Nicht streichen, Liste abgeben und den WV klären lassen, auf welcher Liste er bleiben will.

    Möglichkeit 2: Streichen. Dann aber entweder eine neue Liste ohne ihn machen und Unterschriften sammeln oder ihn gestrichen drauf lassen, dann aber dokumentieren, welche Stützunterschriften nach Streichung geleistet wurden. Nur die zählen.

    Was sagt denn nun der Fitting, das heilige Buch, die Kommentierung zum §6 WO müsste ja schnell durchgelesen sein? Steht da bzgl Kandidatur, dass sie nach der Zustimmungsunterschrift "bombenfest" ist?

    aus RN19 (Beck online):

    Die ohne Einverständnis aller Unterzeichner vorgenommene Streichung einzelner oder mehrerer Kandidaten bedeutet eine inhaltliche Änderung des Wahlvorschlags; der Wahlvorschlag wird durch die Streichung unrichtig und ist kein gültiger Wahlvorschlag iSd BetrVG mehr (BAG 15.12.1972 – 1 ABR 8/72, AP BetrVG 1972 § 14 Nr. 1; LAG Düsseldorf 18.1.1982 – 10 TaBV 85/81, DB 1982, 1628; DKW/Homburg Rn. 34). Der Kandidat hat jedoch die Möglichkeit innerhalb von drei Arbeitstagen seine Wahl abzulehnen (§ 17 Abs. 1).


    Was für mich bedeutet, dass bei einer Streichung vor Einreichung alle Stützunterschriften neu eingeholt werden müssen.

    dann kann ich einen "Troll" auf der Gegner-Liste plazieren und mein Troll zieht 1 Minute vor Ende seine Kandidatur auf der Liste zurück (ggf. weil er eine neue gültige Liste einreicht) und macht damit die "Gegnerliste" ungültig.

    Nein. Wer auf der Liste als Kandidat seine Bereitschaft erklärt hat, bleibt auf der Liste.

    Sollte er auf 2 (oder mehr) Listen kandidieren, muss er dem Wahlvorstand gegenüber erklären, auf welcher Liste er bleiben will. Erst dann wird er auf der anderen Liste gestrichen.

    auf der Liste auf der Du gestrichen wirst, passiert außer der Lücke weiter nichts.

    Da bin ich anderer Meinung. Vielleicht haben einige Stützer nur wegen dem Kandidaten unterschrieben, der jetzt gestrichen wurde. Deshalb müssten die Stützunterschriften neu gesammelt werden.

    Meiner Meinung nach immer, wenn sich an der Kandidatenliste etwas ändert.

    Gesucht wird das Universum, alternativ das Zahlensystem, in dem diese Rechnung richtig ist.

    Ich habe in der Grundschule noch gelernt, dass 10 x 25 = 250 ist, 20 x 25 folglich 2 x 250 = 500... aber ich gebe zu, ich bin da vermutlich einfach nur zu Old-School

    Uups, das kommt davon, wenn man schnell mal zwischendurch etwas schreibt. :huh:

    Und auf die Zahlen/Rechnungen anderer reagiert, statt selbst zu rechnen.

    20 Listen, jede Liste braucht 50 Stützunterschriften, 20x50=2000 geht nicht

    Beispiel:


    500 MA


    20 Listen, jede Liste braucht 50 Stützunterschriften, 20x50=2000 geht nicht

    5% = 25, also braucht jede Liste 25 Unterschriften. 20 x 25 =1000 geht zwar immer noch nicht, aber wer bei 20 Listen keine 25 Unterstützer findet, hat auch bei der Wahl keine Chance auf ein Mandat.

    Fieber messen kannte ich bisher nur aus den Corona-Anfängen an den Flughäfen, als sie noch glaubten, damit alle Infizierten zu identifizieren.

    Nach Wegfall der 3G-Regel am Arbeitsplatz sind die AG doch verpflichtet, eine Gefährdungsbeurteilung zu erstellen. Da das nur unter Beteiligung des BR geht, steht Euch doch alles offen.

    das kommt wenn man Zusammenfassungen liest. :P


    https://hessen.de/sites/hessen…28Stand%2019.03.22%29.pdf


    und da dann den §8.

    Drum habe ich auch geschrieben "teilweise".

    Da der Thread sich um das allgemeine 3G am Arbeitsplatz und die damit einhergehende Testpflicht für Ungeimpfte dreht, habe ich diese Konstellation außen vor gelassen.

    Denn bei dem "teilweise" geht es nicht um 3G für Beschäftigte, sondern generell 3G für bestimmte Einrichtungen, was einen Sonderfall darstellt (Beschäftigte, Besucher, etc.).