Beiträge von Der Mann mit der Ledertasche

    Vater und Sohn gehen zusammen ins Stadion zum FC Bayern. Unterwegs bemerken sie, dass sie die Eintrittskarten zu Hause vergessen haben. Der Sohn läuft zurück um sie zu holen. Nach einer Weile taucht er tränenüberströmt wieder auf und stammelt: "Papa, der Le..." Er unterbricht sich schluchzend und setzt erneut an: "Papa, der Le..." Nach einer Weile sagt er endlich mühsam: "Papa, der Lehrer liegt mit der Mama im Bett!"


    Der Vater seufzt erleichtert: "Puh, und ich dachte schon, der Lewandowski spielt nicht..."

    Wenn die Personaldecke bereits jetzt sehr dünn ist und die MA kaum noch mit der Arbeit nachkommen, würde ich Personalabbau als die schlechteste Möglichkeit für Einsparungen ansehen und den GF vor der drohenden Abwärtsspirale warnen. Den verbleibenden MA wird noch mehr Arbeit aufgebürdet, unter der Hudelei leitet die Qualität, die MA werden öfter krank sein, kurzfristige Aushilfen müssen eingelernt werden, der Umsatz sinkt weiter. Das erinnert mich an den Spruch: Wer mit halber Tankfüllung die doppelte Strecke fahren will, ist ein Idiot. Wer mit halber Belegschaft den doppelten Umsatz erzielen will, ist ein Personalvorstand. :evil:

    Hat euer Chef denn schon andere Maßnahmen, wie moderate Preiserhöhungen, besseres Marketing, Ausweitung der Produktpalette etc. ausprobiert, oder hat er im BWL-Studium auch nichts anderes gelernt als Arbeitsplätze abzubauen?

    Meine inzwischen verstorbenen ;( bizarren Hausteufel hießen "Katzenbock" und "Katzenbache" oder generalisierend einfach "Mistvieh". Ihnen war aber ziemlich egal wie sie genannt wurden, solange sie ihr Futter und ihren Willen bekommen haben.


    Sie haben mir mal den Unterschied zwischen passivem und aktivem Widerstand demonstriert. Eigentlich wussten sie ja, dass sie an den Wohnzimmermöbeln nicht kratzen sollen... jedenfalls hörte ich ein *kratz kratz kratz* aus dem Wohnzimmer, lief hin und eine Katze saß friedlich auf dem Boden und schaute mich mit großen Unschuldsaugen an. Ich ging wieder ... *kratz kratz kratz*. :rolleyes:

    Den Kater habe ich auf frischer Tat erwischt und zu seinem Kratzbaum getragen. Er rannte demonstrativ wieder zurück und setzte sein Zerstörungswerk genau da fort, wo er so ungehobelt unterbrochen wurde. Irgendwann haben wir kapituliert und die Möbel zum zerkratzen frei gegeben. :rolleyes:


    Neben der Erkenntnis nicht für voll genommen zu werden, hat diese Beobachtung auch eine aus dem Menschenreich übertragbare Theorie bestätigt: Männer suchen in Meinungsverschiedenheiten meistens die direkte Konfrontation, Frauen spielen eher die mißverstandene Unschuld und machen letztlich doch was sie wollen. Ich hoffe, diese These ist nicht sexistisch. ;)

    Von dem Ansatz halte ich nicht viel, lasse mich aber gerne eines besseren belehren. Der AG könnte immer noch Beschlüsse anfechten mit der Begründung das ein EBRM widerrechtlich eingeladen/widerrechtlich nicht eingeladen war und an der Sitzung unberechtigt teilgenommen/nicht teilgenommen hat, unabhängig davon ob die Stimme des EBRM ins Gewicht gefallen wäre. Im Urteil des LAG Hamm habe ich auch nichts gefunden, das dem Stimmenverhältnis eine Rolle beigemessen hätte.


    Ich bin von diesem Urteil auch etwas überrascht, weil ich von den von Winfried und Bjoern benannten Voraussetzungen ebenfalls ausgegangen bin. Aber gut, es ist nicht Aufgabe des BRV, die Gründe einer Verhinderung zu erforschen und es ist Aufgabe des Gesetzgebers, eindeutige Gesetzesklarheit zu schaffen. Wenn er von einer regelmäßigen Verhinderung durch Arbeit ausgeht, lade ich eben regelmäßig ein EBRM und berufe mich auf das Urteil des LAG Hamm.

    Falls ich gerade beidbeinig auf dem Schlauch stehe, erklärt mir bitte meinen Denkfehler. ?(


    Mal an einem Beispiel: Angenommen ,ich breche mir ein Bein und bin mehrere Monate krank geschrieben. Nach einiger Zeit meint der Arzt, jetzt solle ich mich langsam mal wieder ans Rumlatschen gewöhnen und solle mal mit 2 Stunden täglich anfangen. Während dieser Zeit sei ich weiterhin AU und bekäme ich keinen Arbeitslohn, sondern LFZ bzw. Krankengeld.


    Ich kann jetzt sagen, nö das will ich nicht. Das darf ich zwar, muß mir aber möglicherweise den Vorwurf anhören, an der Wiederherstellung meiner Arbeitsfähigkeit nicht angemessen mitgewirkt zu haben. Der AG kann ebenfalls sagen, er sei froh mich mal eine Weile los zu sein und wolle mich zum Ende der AU nicht beschäftigen. Das darf er zwar ebenfalls, hat dann aber schlechte Karten wenn er mich krankheitsbedingt kündigen will, falls ich dauerhaft geschädigt bin. So weit in Ordnung.


    Wenn jetzt der Arzt aber sagt, ich soll mit 2 Stunden anfangen und mich langsam steigern, ich aber erwidere, dass ich mich im Krankenstand sowieso langweile und sofort wieder 8 Stunden arbeiten will, trotz AU? Und meine Gesundheit damit erst so richtig ruiniere? 8|


    Nachtrag: Wolfgang war schneller und mit

    Die Teilnahme des AN an einer WE ist immer freiwillig gem. § 44 SGB IX ("sollen"). Allerdings trägt bei Ablehnung einer WE der AN auch das Risiko der Folgen.

    sehe ich die Frage als beantwortet an. Danke für deinen Beitrag.

    Nach langer Erkrankung dürfen Mitarbeiter ihre Arbeit nicht in vollem Pensum wieder aufnehmen - unabhängig von der Ursache. Vielmehr muss der noch angeschlagene Mitarbeiter schrittweise an die Arbeit herangeführt werden.


    Quelle

    Wenn der MA das nicht möchte und ab sofort ganz normal arbeiten will, was passiert?

    Was passiert, wenn der MA sich überschätzt und durch eigene Unvernunft erneut längerfristig ausfällt und der AG dies billigend in Kauf genommen hat, möchte ich weder als AN noch als AG testen...

    Ich sehe immer noch folgendes Problem:

    Weiteres Problem: Die Beschäftigten tauschen sich untereinander (wegen zulässiger privater Nutzung) auch schon mal über Vorgesetzte in solchen E-Mails aus, natürlich im Glauben, dass diese E-Mails nicht von den Vorgesetzten mitgelesen werden.

    Okay, ich kann meine Mails durchgehen und die Mails an meine Frau in den geschützten Ordner "privat" verschieben. Ich kann meine dienstlichen Mails an Kollege Klaus-Rüdiger als "geschäftlich" kennzeichnen, aber die Mail mit dem Betreff "Heute abend saufen?" ebenfalls als privat deklarieren.


    Was ist aber mit den Hybrid-Mails, die sowohl einen geschäftlichen als auch einen privaten Teil haben? In meinem fiktiven zotigen Beispiel:

    Jetzt schrieb mir vor einiger Zeit ein Kollege: "Kannst du mir nochmal das Angebot von Bauer & Fang mailen? Der Abteilungsbabo hat mich voll blöd angepampt, weil ich es nicht gefunden habe." Ich schrieb mitleidig zurück: "Wahrscheinlich hatte er schlechte Laune, weil seine Frau ihm Hörner aufgesetzt hat, was ich ihr nicht verübeln kann bei diesem Kotzbrocken." (Ich bin ja gutgläubig davon ausgegangen, dass eben dieser Abteilungsleiter keinen Zugriff auf meine Mails hat, sondern nur mein vertrauenswürdiger Kumpel).

    hätte die Mail den Betreff "RE: Angebot Bauer & Fang" und würde als dienstlich so stehenbleiben. Blöd halt, wenn der Abteilungsleiter, der jetzt auch Zugriff hat, das neue Angebot mal mit dem letztjährigen vergleichen will und die Mail öffnet...


    Deshalb würde ich immer noch für "Neue Regeln-Neues Spiel" plädieren.

    Nö, Moritz und Mumpel, da bin ich komplett anderer Meinung, weil:

    Wenn Mitarbeiter nun in Urlaub gehen, dann war es lange Zeit so, dass ein vertrauenswürdiger Kollege Zugriff auf die persönliche Mailbox des in Urlaub gehenden Kollegen bekam und eingehende Post gegebenenfalls an andere Kollegen zur Weiterbearbeitung weiterleitete. Nun ist diese, für alle Kollegen zufriedenstellende Regelung, geändert worden: Nun fordern die Vorgesetzten von den Mitarbeiteren, dass diese ihren Vorgesetzen in der Urlaubszeit Zugriff auf deren persönlich zugeordnete Mailboxen gewähren.

    Mal angenommen, ich gehe gutgläubig davon aus, dass nur von mir als vertrauenswürdig empfundene Kollegen Zugriff auf meine Mailbox haben und dieses Verfahren auch nicht geändert wird. Jetzt schrieb mir vor einiger Zeit ein Kollege: "Kannst du mir nochmal das Angebot von Bauer & Fang mailen? Der Abteilungsbabo hat mich voll blöd angepampt, weil ich es nicht gefunden habe." Ich schrieb mitleidig zurück: "Wahrscheinlich hatte er schlechte Laune, weil seine Frau ihm Hörner aufgesetzt hat, was ich ihr nicht verübeln kann bei diesem Kotzbrocken." (Ich bin ja gutgläubig davon ausgegangen, dass eben dieser Abteilungsleiter keinen Zugriff auf meine Mails hat, sondern nur mein vertrauenswürdiger Kumpel). Da wäre es schon meiner Karriere nicht sehr förderlich, wenn besagter Abteilungsleiter diese Mail, die ich längst vergessen habe, plötzlich liest... ;)


    Ich würde darauf hinwirken, dass die Regelung, die bisher ja zur Zufriedenheit funktioniert hat, so beibehalten wird - oder nur Mails ab einem bestimmten Datum (wenn nämlich die Regelung eintritt) gelesen werden können und alles was vorher war in einem geschützten Ordner archiviert werden kann.

    Zum eigentlichen Thema kommt wohl nichts Erhellendes mehr, aber ich habe ich einen Ausblick gefunden, was demnächst noch auf uns zukommen wird:


    Hund (m/w/d)


    Es gibt Menschen, die stören sich an der Genderdebatte. Sie finden es übertrieben, wenn neben der männlichen immer auch die weibliche Form genannt werden soll, und halten Toiletten für ein drittes Geschlecht für lächerlich.


    Tatsächlich aber greifen die bisherigen Maßnahmen zur Gendergerechtigkeit viel zu kurz. Alle Lebewesen haben ein oder auch mehrere Geschlechter. Das gilt für Menschen genauso wie für Tiere und Pflanzen und es ist vollkommen unangemessen, nur den Homo sapiens gendergerecht zu behandeln. Die Stadt Neuenrade ist in diesem Punkt anderen voraus. Sie hat ein gendersensibles Formular für die Hundesteuer, auf dem der hundbesitzende Mensch wählen kann, ob Wauzi männlich, weiblich oder divers ist.


    Gut so! Kommunen, aber auch Handwerker sollten jetzt nachziehen. Schreiner müssen ihren Kunden nicht nur sagen, aus welchem Holz ein Schrank geschnitzt ist, sondern auch, welches Geschlecht der Baum hatte, ob er männlich, weiblich oder zwittrig blühte. Und es verbietet sich, dass Friseure weiterhin nur zwischen Damen- und Herrenschnitten unterscheiden. Es gehören Diversschnitte in die Ausbildungsverordnung - auch beim Hundefriseur.


    Zu kompliziert? Dann bleibt nur die Rückkehr zur ganzheitlichen Betrachtung. Alle Menschen sind gleich, dürfen auf das gleiche Dixieklo gehen und Stellenausschreibungen heißen fortan: "Mensch gesucht, des Baggerfahrens mächtig."


    Quelle: Deutsche Handwerk Zeitung


    Bezug zur BR-Arbeit: Wenn eine Einstellung für einen Wachhund vorgelegt wird, ist zu prüfen, ob die Stellenausschreibung auf Wachhund (m/w/d) oder Hund, des Bewachens mächtig lautete und dem/der vierbeinigen Mitarbeiter:in zumutbar ist, aufs gemeinsame Dixieklo zu gehen. Das gilt entsprechend auch für Polizeipferde (m/w/d).

    Aber wie erklärst du diesen Überfliegern die Erforderlichkeit?

    Ich habe einem "Überflieger" erklärt, dass er ohne Fahrschule auch nicht Auto fahren darf. Es kam der Einwand, dass er auch tanzen könne, ohne eine Tanzschule besucht zu haben.


    Ich habe ihm erklärt, dass das BetrVG sein Handwerkzeug ist und ihm in Schulungen der Gebrauch erklärt wird und ihn mit dem Holzfäller verglichen, der seine Motorsäge zurückgeben will, weil sie nicht funktioniere. Als der Verkäufer die Säge anstellt, fragt der Holzfäller "was ist denn das für ein Geräusch?" Es kam der Einwand, der Vergleich sei hirnrissig.


    Dann kam der versuchte Ausschluss aus dem BR. Der Richter (Wolfgang weiß welcher) entschied, dass die Pflicht zum Schulungsbesuch "nur der Kittner" bejahe und kein schwerwiegender Verstoß gegen Amtspflichten vorliege.


    Dann kam der Spruch: "Wenn Fachleute sich unterhalten, halten Laien das Maul". Das wurde als ungeheure Anmaßung und Erziehungsversuch ausgelegt.


    Dann kam die Einsicht, dass es eben keine einstimmigen Beschlüsse mehr gibt und die unnötig in die Länge gezogenen Sitzungen ja den AG und nicht den BR belasten... :evil:

    Meine Vermutung (ohne Belege) wäre, dass ich unverzüglich laden muss. Das bedeutet, wenn ich eine Ladungsfrist von 3 Tagen in der GO stehen habe, sollte ich, wenn der AG das verlangt, spätestens am nächsten Arbeitstag für eine Sitzung in drei Tagen laden. (Egal ob ich will oder nicht) Einen früheren Zeitpunkt kann der AG normalerweise nicht verlangen. Es sei denn, es wäre etwas Fristabhängiges (z.B. außerordentliche Kündigung).

    M.E. hast du dir die Frage selbst am besten beantwortet. Ich würde je nach Thema nachfragen, ob das auch in der regulären Sitzung reicht, zu der der AG dann natürlich eingeladen wird. Wenn es dringend sein muß, kommt es natürlich auf den Sachverhalt an ob 1-2 Tage für eventuelle Erkundigungen, Rückfragen, Sondieren der Gesetzeslage etc. ausreichen oder ob es länger dauert, weil der BR externen Sachverstand einholen muß.

    Bei außerordentlichen Kündigungen gibt es natürlich die Frist von 3 Werktagen, die einzuhalten ist.

    Ich nehme mal an, über den Aufgabenbereich der Teilzeitkraft/Leiterin bist du nicht angehört worden?


    Sei's drum: Du kannst die Chefin mal richtig schön auflaufen lassen. :evil:

    Du widersprichst natürlich der Kündigung und rätst dem Kollegen zu einem Kündigungsschutzprozess. Der geplanten Einstellung für seine Stelle stimmst du trotzdem zu. Wenn der gekündigte Kollege dann auf Weiterbeschäftigung klagt und gewinnt, (bis das durch alle Instanzen ist, ist auch die Probezeit des/der Neuen abgelaufen) wird die Arbeit ja vielleicht besser, wenn sie künftig von zwei Leuten geteilt wird... ;)