Beiträge von Der Mann mit der Ledertasche

    Eines Tages im Garten Eden sagte Eva zu Gott: "Gott, ich habe ein Problem!" "Was ist das Problem, Eva?"
    "Gott, ich weiß, dass Du mich erschaffen hast, mir diesen wunderschönen Garten und all diese fabelhaften
    Tiere und diese zum totlachen komische Schlange zur Seite gestellt hast, aber ich bin einfach nicht
    glücklich." "Warum bist Du nicht glücklich, Eva?" kam die Antwort von oben. "Gott, ich bin einsam, und ich
    kann Äpfel einfach nicht mehr sehen."


    "Na gut, Eva, in diesem Fall habe ich die Lösung für Dein Problem. Ich werde für Dich einen Mann
    erschaffen und ihn Dir zur Seite stellen." "Was ist ein Mann, Gott?" "Dieser Mann wird eine missratene
    Kreatur sein, mit vielen Fehlern und schlechten Charakterzügen. Er wird lügen, Dich betrügen und
    unglaublich eitel und eingebildet sein. Im Großen und Ganzen wird er Dir das Leben schwer machen. Aber
    er wird größer, stärker und schneller sein und er wird es lieben zu jagen und Dinge zu töten. Er wird
    dümmlich aussehen, wenn er erregt ist, aber da Du Dich ja beschwert hast, werde ich ihn derart
    beschaffen, dass er Deine körperlichen Bedürfnisse befriedigen wird. Er wird witzlos sein und solch
    kindische Dinge wie Kämpfen und einen Ball herumkicken über alles lieben. Er wird auch nicht viel
    Verstand haben, so dass er Deinen Rat brauchen wird, um vernünftig zu denken."


    "Klingt ja umwerfend", sagte Eva und zog dabei eine Augenbraue ironisch hoch. "Wo ist der Haken, Gott?"
    "Also ... Du kannst ihn unter einer Bedingung haben." "Welche Bedingung ist das, oh Gott?"
    "Wie ich schon sagte, wird er stolz und arrogant sein und sich selbst stets am meisten bewundern. Du
    wirst ihn daher im Glauben lassen müssen, dass ich ihn zuerst geschaffen hätte. Denk dran, das ist unser
    beider kleines Geheimnis. Du weißt schon, so von Frau zu Frau ..."

    Ein Polizist hält eine Autofahrerin an: "Sie sind zu schnell gefahren! Zeigen Sie mir Ihren Führerschein!" - "Ich habe keinen Führerschein." - "Dann zeigen Sie mir die Fahrzeugpapiere!" - "Die habe ich auch nicht. Die Karre ist nämlich geklaut." - "Dann schauen Sie doch mal im Handschuhfach!" - "Das möchte ich nicht aufmachen. Da liegt eine entsicherte Pistole drin." - "Was, Sie haben eine Pistole im Handschuhfach?" - "Naja, der Besitzer hat mich erwischt, da musste ich ihn halt erschießen." - "Und was haben Sie mit der Leiche gemacht?" - "Die liegt im Kofferraum..."


    Dem Polizisten wird die Sache zu gefährlich und er fordert Verstärkung an. Eine bewaffnete Einsatztruppe mit kugelsicheren Westen rückt an. Der Kommissar probiert es zunächst mal im Guten: "Zeigen Sie mir bitte Ihren Führerschein!" Die Frau greift in die Handtasche und reicht dem Kommissar ihren Führerschein. "Kein Zweifel, das ist ein gültiger Führerschein und die Person auf dem Foto sind Sie. Zeigen Sie mir bitte noch die Fahrzeugpapiere!" Die Frau zieht die Fahrzeugpapiere hervor. "Alles in Ordnung, der Wagen ist auf Sie zugelassen. Könnten Sie bitte das Handschuhfach öffnen?" Die Frau öffnet das Handschuhfach und es ist leer. "Könnte ich jetzt noch in den Kofferraum schauen?" Der Kofferraum ist ebenfalls leer.


    "Das verstehe ich nicht! Mein Kollege hat mir gesagt, Sie hätten keinen Führerschein, das Auto sei geklaut, Sie hätten eine Pistole im Handschuhfach und eine Leiche im Kofferraum!" - "War das alles? Oder bin ich vielleicht auch noch zu schnell gefahren?"

    Unser origineller AG hatte rotzdoof eine Leistungsprämie für Depotleiter eingeführt, die davon abhing, welche Leistungen die Zusteller erbrachten. Ich habe gleich in der Verhandlung den Klassiker gebracht, er könne gerne eine Prämie zahlen, wenn der Depotleiter gewaschen, rasiert und nüchtern zum Dienst erscheint.

    Den Prozess haben wir gewonnen, aber der grundsätzlich AG-freundliche Richter hielt mir danach in jedem Verfahren vor, dass ich zwar viel einstecken müsste, aber auch ganz schön austeilen würde... 8)

    Meiner Frau kann man es auch nie recht machen. :rolleyes:

    Beim ersten Mal habe ich einen 6er-Pack Eier gekauft und 2 einzelne. Da hat sie gemeckert, weil die einzelnen kaputt waren.

    Beim zweiten Mal habe ich einen 10er Pack gekauft und 2 Eier zurück gelegt. Da hat die Verkäuferin gemeckert.

    Beim dritten Mal habe ich einfach 8 Brote gekauft und ihr gesagt, sie hätte sich missverständlich ausgedrückt. 8)

    Was Du forderst ist ja quasi den Ausschluß von Leuten wie mir an der aktiven Teilnahme.

    Ich kann nicht erkennen, das Fried das auch nur indirekt gefordert hätte.


    Ich bin Deiner Meinung, das man "Meinungen" und "Fakten" deutlich machen sollte zwecks Unterscheidung, aber die Äußerung von Meinungen einzuschränken ist für mich ein fragwürdiges Vorgehen in einem Forum.

    Da kann ich mitgehen. Ich habe als Nicht-BRM auch keine Kommentierung zur Hand (wobei sich Fakten aber auch ergooglen lassen, aber möglichst aus seriösen Quellen). Ich würde aber Fakten über Meinungen stellen und meine Meinung auch von einem Faktum widerlegen lassen, ohne noch ewig darauf herumzureiten, dass ich unter gewissen Bedingungen vielleicht doch Recht haben könnte. Anderenfalls würden Meinungen in den Rang von Fakten gestellt und damit zu "alternativen Fakten" erhoben (die den Anspruch der Gleichwertigkeit erheben wollen, aber letztlich nur verbal überhöhter Unsinn sind...)


    Niemand will dich ausschließen oder dir den Mund verbieten. Aber du könntest auch mal erkennen, wann der Kaugummi nun wirklich ausgekaut ist. ;)

    Der WV ist ja seiner Pflicht die Wahlunterlagen an die korrekte Adresse zu senden nicht nachgekommen und hätte ggf. auf diese "Irrläufer" anders reagieren müssen.

    Diese Frage hat albarracin schon beantwortet:

    das muß der WV nicht.

    Wenn AN ihrem AG keine Adressändeung mitteilen, ist das Angelegenheit der AN. Der AG muß nur Adressen liefern, die er tatsächlich hat.

    Ob der WV eigene Nachforschungen anstellen darf, kann, sollte ist eine andere Frage, die ebenfalls beantwortet wurde: Wenn er sich die Arbeit machen will, kann er das schon, aber dann aus Gründen der Gleichbehandlung bei allen. Eine Verpflichtung hat er nicht.


    Es ging aber um die Frage, aufbewahren oder vernichten. Ich persönlich hätte weder mit dem einen noch dem anderen ein Problem (es muß schon einiges passieren, damit ein gericht auf Nichtigkeit entscheidet) aber wenn es dazu eine Vorschrift gibt, kann man es doch auch richtig machen, ob sinnvoll oder nicht, und spart sich Probleme.


    Sorry, aber das ist für mich mittlerweile wieder eine der Endlos-Diskussionen um Kaisers Bart: Wenn er mich fragt, kann ich ihm sagen, ob er seinen Bart meiner Meinung nach wachsen lassen, trimmen oder abrasieren sollte, aber letztlich ist es sein Bart und seine Entscheidung, was er damit macht. Ich denke, Micha hat genug Informationen bekommen, um zu wissen was sie tun soll.

    Ein arg konstruierter Fall:

    - Wann wählt ihr eigentlich die SBV?

    - Das haben wir schon vor 5 Wochen!

    - Und warum durfte ich nicht mitwählen?

    - Weil der Brief mit den Wahlunterlagen als unzustellbar zurückkam. Er wurde an deine alte Adresse geschickt. Warum sagst du dem AG nicht, wenn du umziehst?

    - Ihr könnt mir viel erzählen! Zeigt mir doch mal den Brief mit dem angeblichen Rücksendevermerk.

    - Den haben wir letzte Woche, nach Ablauf der Einspruchsfrist, datenschutzgerecht geschreddert.

    - Seid ihr des Wahnsinns? Ich gehe vor Gericht und fechte die Wahl an!

    - Wenn du meinst... wir wollen dich aber darauf hinweisen, dass die Einspruchsfrist abgelaufen ist. Meinst du das Gericht macht für dich eine Ausnahme?

    - DAS WERDET IHR SCHON SEHEN!!!


    Rein pragmatisch dürfte es ziemlich bedeutungslos sein, ob die Irrläufer nach Ablauf der Einspruchsfrist vernichtet oder die gesamte Amtszeit aufbewahrt werden. Andererseits stören sie auch nicht, wenn sie 4 Jahre im Ordner vor sich hin verstauben...

    in einem Diskussionskreis aus alten weißen Männern (das stelle ich mal als Vermutung hier in den Raum) sehe ich in diesem Themenkomplex kaum erhellendes Potential.

    wobei man jetzt fragen könnte, ob "alter weißer Mann" nicht ebenfalls ein alters- rasse- und geschlechtsdiskriminierendes Totschlagargument ist, das ich nicht für ausreichend erachte, das Maul zu halten.

    Dass Freund Hein mich mittelfristig auf der Beförderungsliste hat, liegt an meiner frühen Geburt, meine schwache Hautpigmentierung und mein Geschlecht an den Genen meiner Eltern. Da fühle ich mich ziemlich schuldenfrei.

    Womit du natürlich Recht hast, ist dass ich Probleme, denen ich intellektuell nicht gewachsen bin, gerne ins Lächerliche ziehe. Das liegt aber an selbst verschuldeten Handicaps wie Unsensibilität und unterkomplexer Denkweise und daran ist deine Kritik natürlich berechtigt. ;)


    PS: Ein Vorteil des Alters ist übrigens, dass ich schon zu viele Trends kommen und gehen sehen habe, um noch jeden für voll zu nehmen... ;)

    Ich bitte mal um eure Hilfe, da ich mich in einer Sinnkrise befinde und erst spät erkannt habe, in der Jugend mal falsch abgebogen zu sein. Bis vor kurzem habe ich mich eigentlich für einen Kosmopoliten gehalten, der Angehörigen anderer Kulturkreise respektvoll gegenüber tritt und ihre kulturellen Errungenschaften zu würdigen weiß. Diese Tendenz zeigte sich bereits im frühen Kindesalter: Als ich wieder mal wegen meinem lustlosen Herumstochern im gesunden Essen meiner Mutter kritisiert wurde, verkündete ich trotzig meinen Entschluss, später mal eine Italienerin zu heiraten, die mir jeden Tag Spaghetti und Pizza kochen würde. Statt meine antinationalistische Grundhaltung zu loben, aber auch mein klischeebeladenes Frauenbild zu kritisieren, demoralisierte meine Mutter mich mit der Prognose, dass ein so übler Patron wie ich sowieso keine Frau abbekommen würde. (An die Möglichkeit, dass meine noch nicht erwachte Sexualpräferenz sich eventuell auch dem eigenen Geschlecht zuneigen könnte, dachte sie scheinbar nicht einmal im Traum.)


    Einige Jahre später zog dann eine italienische Familie (damals noch abwertend "Gastarbeiter" genannt) ins Dorf, die zwar keine Tochter, aber 3 jugendliche Söhne hatte. Die Söhne entpuppten sich schnell als wertvolle Ergänzungen der Jugend-Fußballmannschaften. Da unter den männlichen Jugendlichen die Reputation wenig vom sozialen Status und erst recht nicht von den schulischen Leistungen abhing, aber umso mehr von den Leistungen auf dem Fußballplatz, wurden sie schnell in die Dorfgemeinschaft integriert und zu unverzichtbaren Teammitgliedern beim allgemeinen Unfug machen. Ihre Geburtstage waren kulinarische Höhepunkte, weil ihre Mutter mit der Tradition des Geburtstagskuchens brach und statt dessen Pasta- und Pizzakreationen und zum Nachtisch Tiramisu und Eis gereicht wurde. Heute frage ich mich, ob sie die Blitzintegration ihrer Söhne nicht mit dem Befeuern von Klischeevorstellungen bezahlte. Trotz allgemeiner Freundschaft muß ich auch zu meiner Schande gestehen, dass mir bei den gelegentlichen Streitgesprächen, meist über die Grundsatzfrage, ob Borussia Mönchengladbach oder Juventus Turin die beste Fußballmannschaft der Welt ist, auch manchmal der diskriminierende Ausdruck "Spaghettif***ser" über die Lippen kam, ohne dafür an den moralischen Pranger gestellt zu werden. Vermutlich setzten die Jungs auf meine Selbsteinsicht, dass dabei 3 Finger auf mich selbst gerichtet waren, da ich beachtliche Mengen an Spaghetti zu verdrücken imstande war.


    Heute bin ich zwar geläutert und betitel Menschen anderer nationaler Abstammung nicht mehr nach ihren Essgewohnheiten. Auch gelang es mir nicht, mir meinen Jugendtraum zu erfüllen und eine Italienerin in den Hafen der Ehe zu schleppen (obwohl ich einige kennenlernte, bei denen ich mir das durchaus hätte vorstellen können…) Aber geblieben ist meine Vorliebe für die italienische Küche, die ich inzwischen sogar recht akzeptabel nachkochen kann. Nur stellt sich mir die Frage: Darf ich das überhaupt?


    Ich bin nämlich auf den Begriff der kulturellen Aneignung gestoßen, dessen ich mich zweifellos schuldig gemacht habe und habe jedes Mal ein schlechtes Gewissen, wenn ich mir einen Topf Spaghetti Bolognese koche. Also darf ich Spaghetti nur noch beim Italiener essen, oder leistet der mir Hilfestellung, indem er seine Kultur ins Land trägt und gegen klingende Münze zum Ausverkauf beiträgt? Wäre es nicht besser, zum italienisch essen nach Italien zu fahren, was meine finanziellen Möglichkeiten überschreitet? Zu allem Unglück habe ich auch noch gelesen, dass Nudeln ursprünglich in China erfunden wurden. Sollte ich die italienischen Gastronomen auffordern, ihre Speisekarte mit einem Warnhinweis zu versehen, dass sie sich die Esskultur selber kulturell angeeignet haben? Oder sollte ich konsequenter Weise zum Chinesen gehen und ihn fragen, ob er mir auch Spaghetti Bolognese kredenzt?


    Bin ich Opfer einer mißratenen Erziehung, weil meine Mutter dem Quengeln auch gelegentlich nachgegeben und Spaghetti gekocht hat, statt konsequent auf Produkte mit deutscher Kulturhoheit zu setzen? Und was ist mit meinem Musikgeschmack, dessen Wurzeln unzweifelhaft im schwarzen Blues und Jazz liegen? Lässt sich der mit einem Monat Heino und Lustige Masturbanten noch korrigieren? Darf ich zugeben, Karl Mai geliebt zu haben und mich zu Karneval gerne als I-Wort verkleidet zu haben? Und vor allem: Wie komme ich ohne Herzbluten an der Pizzeria vorbei?

    Ehm, ungültige Briefwahlen werden meines Wissens nicht entsorgt sondern entsprechend markiert zu den Akten genommen. Nicht zustellbare Rückläufer sind nicht ungültig, sondern nicht als Stimmabgabe vorhanden

    So ist es!


    Also Datenschutzgerecht entsorgen (weil persönliche Daten drin stehen)

    Zumindest nicht vor Ablauf der Wahlanfechtungsfrist. Rückläufer müssen ebenso wie ungültige Stimmzettel bei Gericht vorgelegt werden, falls behauptet wird, der WV habe willkürlich Stimmen für ungültig erklärt oder Briefwahlunterlagen nicht zugesandt.

    Ich würde auf ein Versehen aus Unachtsamkeit plädieren. ;) Das ist mir selber auch schon passiert: Ich hatte mal zu meinem Geburtstag eine Schwarzwälder Kirschtorte gebacken und erst nach Nachfrage meiner türkischen Kolleginnen fiel mir ein, dass ich die Sahne mit Gelatine steifgeschlagen hatte, die auch Bestandteile von Schweinen enthält. Sie haben dafür am nächsten Tag einen Extrakuchen bekommen und meine Gedankenlosigkeit nicht als heimtückischen Anschlag auf ihre religiöse Integrität gewertet. :saint:

    Aber halb ernsthaft: Wenn der Kollege einen Kasten Bier in die Ecke gestellt hätte, hätte sich kein Schwein darüber mokiert, weil jeder weiß was drinnen ist. Wer will kann nehmen, wer nicht will kann es bleiben lassen. Ob er seine Cookies erkennbar deklariert hat, ging aus dem Artikel nicht hervor.


    Und die Ampel soll sich m.E. endlich mal beeilen, die angekündigte und längst überfällige Legalisierung von Cannabis auf die Kette zu kriegen. Ich freue mich schon darauf, mit Joint im Mundwinkel auf dem Polizeirevier zuzustellen. :D