Beiträge von Lexipedia

    Wenn im Arbeitsvertrag sich auf Betriebsvereinbarungen bezogen wird muss der AG diese auch mit dem Arbeitsvertrag dem Kandidaten geben. Denn sonst wäre die Klausel im Arbeitsvertrag nichtig. Der AG könnte sich im Notfall nicht auf die Betriebsvereinbarungen beziehen.

    Es geht um die Betriebsversammlung. Nicht um eine Sitzung des BRs...


    Wir machen das so:

    1. erster Teil BR

    2. Gewerkschaft

    3. AG

    4. zweiter Teil BR inkl. Reaktion auf 2. & 3.

    ...und denk daran. Es gibt kein Rücktrittsrecht vom Rücktritt. wenn es einmal ausgesprochen oder schriftlich abgegeben ist wars das mit dem BR-Amt bis zur nächsten Wahl.

    Wie sieht eine ordnungsgemäße Versiegelung deiner Meinung nach aus?


    Du kommst mir vor wie jemand im Restaurant mit Glanzköpfen der verzweifelt das lange Haar in der Suppe sucht um die Rechnung nicht bezahlen will, weil er kein Geld dabei hat.

    Es gibt Vorschriften die vorschreiben, was auf den Wahlvorschlagsliste, der Wahlbekanntmachung und dem Stimmzetteln zu stehen hat. Der Rest hat nichts darauf zu suchen und macht alles andere unübersichtlich...

    Wir machen das so ähnlich wie Moritz. Wenn in dem Protokoll ein Beschluss zu einer BV gibt werden zwei identische Protokolle erstellt. Ein Protokoll wird dann zu der gültigen BV geheftet. Somit hat man gleich die Unterlagen zusammen.

    Als ich zum Vorsitzenden des BRs gewählt wurde habe ich den AG im Vorfeld informiert. Ich war auch der einzige Kandidat. Es konnte eine junge Azubine übernommen werden. Diese habe ich dann auch noch über Monate eingearbeitet und unterstützt. Das kam positiv bei unserem AG an und dadurch hatte ich ein paar "Bonuspunkte" bei Verhandlungen.

    Ich sehe das nicht als fehlgehend.

    In der Chemie sind zum Beispiel Kündigungsfristen vor einigen Jahren aus dem Tarifvertrag angepasst worden. Hier war eine Kennzahl für die Kündigungsfrist bestehend aus Betriebszugehörigkeit und Alter für die Ermittlung der Kündigungsfrist vorgesehen.

    Ebenso ist bei einem mir bekannten Betrieb nachfolgende Regelung kassiert worden. Es gab eine BV wonach die AN ab einem bestimmten Alter keine Nachtschicht mehr machen sollen. Die BV wurde kurz vorm Urteil des Arbeitsgericht vom AG und AN gekündigt. Weil die BV vom Arbeitsgericht kassiert worden wäre.

    Paragraphenreiter: Es war nicht der DGB sondern eine BV zwischen einem BR des DRKs und eine einzelnen gGmbH. Und ich bleib dabei. Die Verstößt gegen das AGG. Aber solange kein Kläger...

    Der von albaracin zitierte Tarifvertrag sagt genauso wie der ältere TV der Chemie aus, das die Arbeitsplätze altersgerecht sein sollen bzw. auch noch im Alter von dem Mitarbeiter besetzt sein kann. Nicht jedoch, dass hieraus "besondere" Vorteile wie vom TO entstehen sollen.

    Sorry, ich sehe das auch älterer AN sehr skeptisch.

    Bei uns war mal der Gedanke, dass ältere Mitarbeiter keine Nachtschicht mehr machen müssen. Dann kam jedoch der Einwand, dass dieses gegen das AGG verstoßen würde.

    Deshalb sollte man bei dem Thema sehr sehr vorsichtig sein. Außerdem warum sollte ein AG ein in Rente gehenden AN noch Geld "hinterher" schmeißen?

    Interessant finde ich nachfolgendes:

    Über was für einen Zeitraum sollte die Freistellung gehen? Viele AGs rechnen sowieso mit einer höheren Krankenquote (und längeren Ausfallzeiten) . Dann ist es günstiger, wenn der AN in Krankengeld fällt. Hat mir mal ein Geschäftführer einer größeren Firma erzählt.

    Club-Mate

    Wie habt ihr das denen mitgeteilt, dass ihr diesen Service nicht nutzen wollt? Ich hoffe schriftlich?


    Setzt denen ein Schreiben auf. Weist auf die "Kündigung" hin. Legt eine Kopie der Kündigung dabei. Weiterhin legt ihr die Rechnung mit der Bemerkung "zu unserer Entlastung die versehentlich geschickte Rechnung" dabei. Macht von allem eine Kopie. Schnapp dir beim Eintüten der Unterlagen einen Zeugen. Versende alles als Einschreiben.

    Wenn der AG den Vertrag dann kündigt, dann üblicherweise deshalb, weil er das während der Probezeit ohne Probleme tun kann und es ihm einfacher erscheint als sich mit dem BR rumzuärgern.

    Sorry. Da stehe ich etwas auf dem Schlauch. Habe ich da etwas übersehen? Bei einer erneuten Vertragsverlängerung (oder auch bei einer Entfristung) mit oder ohne Sachgrund gibt es keine erneute Probezeit.


    Sonst trifft die Aussage von Moritz 100% zu.

    Mit der Dienstreise sehe ich es genauso.

    Sorry, Leute...

    Auch wenn ihr auf mich einprügelt. Mit in den Betrieb lassen sehe ich es anders. sehe das etwas anders. Hier in NRW ist es so, dass es eine Verordnung zur Rückkehr nach dem Urlaub gibt. Die sagt aus, dass eines von den drei Gs (getestet, genesen oder geimpft) vorhanden sein muss. Der AG dazu verdonnert dieses nach fünf Urlaubstagen zu kontrollieren und nachzuhalten. Wer sich da weigert verstößt gegen seine arbeitsvertraglichen Pflichten und der AG kann ihn, wenn er ihn nicht im Home Office beschäftigen kann unbezahlt nach hause schicken. Das ist eine der Ausnahmen wo der Datenschutz gem. Art.9 Abs. 2 der DS-GVO ausgehebelt wird.

    Diese Auskunft habe ich von einem Arbeitsrichter.