Beiträge von UdoPh

    Hallo Lisa und Michael!

    Vielen Dank erst einmal für die Antworten. Es ist schon ein bisschen frustrierend zu lesen, dass man eigentlich hätte informiert werden müssen, aber dennoch nichts machen kann. Ein Gesetz hilft da auch nicht wirklich immer weiter.

    Die Information muss vor der Entscheidung gegeben werden. In diesem Fall ist aber so, dass ich lediglich durch die Teilnahme am Betriebsrat von der Veränderung erfahren habe. Das ist so nicht richtig.

    Ich komme mir vor die dieser Ritter in Spanien mit den Windmühlen. Aber der konnte die wenigstens noch sehen,glaub ich jedenfalls. :)

    Jetzt muss ich der Geschäftsleitung in ausgewählten Worten sagen, dass sie vielleicht doch etwas falsch gemacht hat. Diese "Hürde " zu überspringen ist, glab ich jedenfalls, die schwierigste Aufgabe einer SBV.

    Gruß Udo

    Hallo @ all!

    Ein Mitarbeiter war jetzt längere Zeit krank und hat zwischenzeitlich einen GdB von 30 und einen Gleichstellungsantrag gestellt und dem wurde auch entsprochen. Sommit kommt er in den "Zuständigkeitsbereicht" der SBV. Der Arbeitgeber hat mit dem Mitarbeiter vereinbart, dass er einen anderen, neuen Arbeitsplatz erhält. Hätte der Arbeitgeber nicht die SBV zu den Verhandlungen hinzuziehen müssen?

    Da das schon alles unterschrieben ist, und beide Seiten in Einvernehmen sich getrennt haben, will und kann ich nichts machen. Sollte es jedoch so sein, dass ich als SBV hätte beteiligt werden müssen, so möchte ich doch den Arbeitgeber darauf hinweisen, dass er zukünftig die SBV nicht "vergesssen" sollte.

    Danke für die Antworten, schönen Abend

    Udo

    Hallo @ all!

    Ich bin doch schon überrascht welche Reaktionen meine Fragen ausgelöst haben.

    An vielen Stellen habe ich "gelernt". Selbstveständlich werde ich schnellstens die Lehrgänge für einen SBV machen.

    Im Grunde genommen bin ich zur dem SBV-Job gekommen wie die Jungfrau zum Kind. So langsam kann ich mich einarbeiten.

    :roll: Das Problem ist meines erachtens, dass man meistens viel zu spät eingebunden wird. Sowohl vom AN als auch vom AG.

    Dieser "Fall" ist jedenfalls erst einmal gelöst.
    - Man hat sich zwischenzeitlich geeinigt. Der MA verläßt die Firma mit einer Abfindung. -


    Was mich nachdenklich stimmt ist die Tatsache, dass die Rechte des AN dem AG bekannt sind, sein müssen, und dass trotzdem jemand da sein muss, der der AG "auf die Finger" schaut.

    Vielen Dank noch einma für die vielen Beiträge und die Diskussion.

    Es gibt noch viel zu tun, packen wir’s weg.

    Gru8 Udo

    Hallo @ all!

    Nochmals vielen Dank für die Antworten und Ausführungen.

    Da haben beide Seiten wohl einige Fehler gemacht. Ich werde mich jetzt erst einmal mit dem IA in Verbindung setzten und den ganzen "Fall" so weit mir bekannt dort "melden".

    Die Ausführungen hier im Forum haben mir sehr viel weiter geholfen. Ich sehe dies als eine Chanche an auch meinem AG zu helfen.

    Ein Problem ist es immer dann wenn der AN noch nicht schwerbehindert ist und erst während seiner Erkrankung bekannt wird, das eine SB vorliegt. Dann komme ich natürlich erst ins Boot wenn schon vieles gelaufen ist.

    Schöne Grüße aus dem Norden

    Udo :)

    Hallo Kokomiko!

    Nach meinem Kenntnisstand hat sich der AN nur einmal krank gemeldet und danach nichts wieder von sich hören lassen bis der Schwerbehindertenausweis vorgelegt wurde. Es liegt über ein Jahr zwischen den beiden Terminen. Wie die Krankmeldung ausgesehen hat, kann ich leider nicht sagen.

    Interessant fnde ich Deine zweite Frage. Hätte denn wirklich der AG schon während der Krankzeit des AN hier eingreifen können. Der AN hatte jeglichen Kontakt zum AG vermieden. Wie soll das gehen? :?:

    Dein dritter Satz irritiert mich doch ein wenig. Allgemein wird mir immer gesagt, dass ein schwerbehidnerter Mensch einen Anspruch auf seinen Arbeitsplatz hat. War das nur so als Frage gemeint oder wolltest Du damit noch etwas anderes Sagen?? :?:

    Gruß Udo

    Moin Wolfgang,

    zunächst einmal vielen Dank für die Antwort.
    Natürlich sind die Umstände nicht ganz einfach. Der Mitarbeiter war erst schwerbehindert als er sich wieder gemeldet hat. In der Zwischenzeit wurde ein SBV gewählt, weil die Anzahl der Schwerbehindeten dieses vorschrieb. Nun steht der neue (ich) in der Pflicht und muss mich kümmern. Als erstes gleich das Integrationsamt auf meinen Arbeitgeber "hetzen". Sorry aber viele AG sehen das doch so oder? Leider wird in vielen Fällen das Einfordern von Rechten persönlich genommen. Hier sehe ich das größte Problem meiner Tätigkeit. Ich mache mich bei meinem AG und Vorgesetzten "unbeliebt". Trotz der eindeutigen Rechtslage.
    Dieser Mitarbeiter ist nicht in der Lage diese Job zu machen. Er muss auf Provisionsbasis erfolgreich sein. Wenn er nicht seine Ziele errericht, gibt es "Gespräche" und ich vermute einmal diese Umstände haben den MA krank gemacht. Er ist also meines Erachtens nicht geeignet.
    Wir haben bei dem Mitarbeitern zwei ähnliche Fälle. Beide sind für fast ein Jahr ausgefallen. Beide haben Krebs. Nun ist die Zeit der Integration gekommen. Einer ist schon durch, der zweite fängt jetzt an. Aber beide sind auch in der Lage, haben mit offenen Karten gespielt und Kontakt gehalten und Kontakt erlaubt. Der AG konnte planen und wußte um die Belange. Hier steht es außer Frage dass die MA wieder arbeiten können und sogar ihren alten "Platz" wieder zurückbekommen.
    Ich vermute mal dass sich mein AG in obigem Fall (ganz oben) aus seiner Verpflichtung freikaufen wird. Es ist eben alles nur eins Sache des Preises. Auch das Einschalten des Integrationsamtes wird an der Tatsache, dass der MA nicht weiter beschäftigt wird, nichts ändern.

    Zu Deiner Anmerkung: Im Übrigen stört mich der Begriff "verschollen". Wie ist denn die Meldepflicht definiert? Reicht da die erstmalige Krankmeldung wie in meinem Fall aus?

    Schöne Grüße aus dem Norden. Udo :roll:

    Ein Mitarbeiter (Vertreter Außendienst) war fast eien Jahr lang verschollen. Er hatte eine Krankmeldung geschickt, aber dann weder selbst Kontakt gesucht noch Kontakt zugelassen. Nach über einem Jahr meldete er sich bei seinem Arbeitgeber zurück und wollte auf seinen alten Arbeitsplatz. Er legte einen Schwerbehindertenausweis mit 60 % vor.
    Der Arbeitsplatz war zwischenzeitlich anderweitig besetzt und ein zumutbarer Arbeitsplatz nicht vorhanden.
    Alles läuft auf eine Trennung hinaus. Dass der Mitarbeiter ein Anrecht auf seinen Arbeitsplatz hat steht außer Frage. Es geht wohl hier nur noch um die Höhe der "Abfindung".
    Ein Kollege sprach von ca. 20.000 € ein anderer spricht von 600.000 €.
    Der Mitarbeiter war ca. 3 Jahre im Unternehmen und hat ca. 50.000 € im Jahr verdient.
    Welchen Anspruch hat er wirklich?

    Gruß Udo :shock: