Beiträge von Reddel

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    So wurde mir das aber direkt in der Sitzung gesagt- ich bin nun echt verwirrt wie ich das angehen soll- zumal ja alle (bis auf 2) mir das Misstrauen unterstellen.
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    Hilft Dir vielleicht in der Sache nicht weiter. Aber Deine Kollegen haben Dir das Vertrauen geschenkt und Dich zum Ersatzmitglied gewählt, ob es der BRV und den restlichen BRM gefällt oder nicht. Und das ist auschlaggebend. Und einen Schulungsanspruch hast Du definitiv. Wie man den durchsetzen kann, können Dir hier sicherlich einige Experten besser darlegen als ich es kann.

    Ich bin hier noch nicht so lange angemeldet, aber ich finde es erschreckend, welche Grabenkämpfe innerhalb des BR hier zum Teil dargestellt wurden. Ein BR soll doch die Interessen seiner Kollegen/-innen gegenüber dem AG vertreten. Und wenn ein Gremium uneins ist, kann das doch nur kontraproduktiv sein. Sowohl gegenüber dem AG als auch gegenüber den Kollegen.

    Ich hoffe, dass Du nicht den Mut verlierst. In der heutigen Zeit sollte man doch froh, sein, dass Kollegen nicht nur an sich denken, sondern auch bereit sind, Zeit und Nerven zu investieren, um die Interessen der Arbeitskollegen/-innen zu vertreten.

    Das wollte ich mal eben loswerden und jetzt bitte zurück zum Thema :wink:

    Reddel

    Zitat von Winfried :


    Hallo.

    An den Monatsgesprächen nimmt, ich wiederhole mich, der gesamte BR teil, siehe http://www.gesetze-im-internet.de/betrvg/__74.html Absatz 1 Satz 1: Arbeitgeber und Betriebsrat sollen mindestens einmal im Monat zu einer Besprechung zusammentreten.

    Grüsse Winfried

    Hi Winfried,
    hatte ich überlesen. Ist ja aber auch eine "Soll- Bestimmung". Da wir einen bundesweiten BR ( mit Mitgliedern von Rostock bis Konstanz) haben, haben wir die praktikable Regelung getroffen, auch innerhalb des Gremiums , dass dieses Monatsgespräch jeweils der BRV bzw. StvBrV und mindestens 1 weiteres BRM mit dem AG hat. Verbindliche Zusagen werden natürlich nicht gemacht ( ist dem AG auch bewusst), ist eher ein Informationsaustausch. Notwendige Beschlüsse werden dann natürlich in der nächsten Sitzung nach erfolgter vorheriger umfangreicher Information der restlichen BRM getroffen. Für notwendige Verhandlungen bilden wir aus dem Gremium eine Verhandlungsgruppe mit Verhandlungsmandat bis zur Unterschriftsreife, die dann vom Gremium beschlossen wird, oder auch nicht. Wir sprechn dann aber auch mit unserem Geschäftsführer, unserem techn. Leiter und unserer Personalreferentin eigentlich ziemlich auf Augenhöhe.
    Wenn aber das gesamte Gremium von jemanden infomiert wird, der weder sachkompetent noch verhandlungs- bzw. entscheidungsbefugt ist, dann sollte es ja erstrecht im Interesse des AG, dass hier ein in allen Fragen kompetenter und befugter MA den BR informiert und mit ihm verhandelt. Immerhin muss der AG ja den Arbeitsausfall bezahlen. Darauf wollte ich nur hinweisen.

    Grüsse Reddel

    Hi fieldcraft,
    falls bei Euren Monatsgesprächen Euer Gesprächpartner jemand ist, der nicht entscheidungsbefugt- oder willig ist oder nicht über die relevanten Informationen verfügt, dann mach doch Deinem AG klar, dass Du für diese Zeit bei diesen unproduktiven "Kaffeekränzchen" ja nicht "produktiv" für die Firma tätig bist, Du aber dennoch für diese Zeit bezahlt wirst. Falls Du freigestellt bist, wird das den AG natürlich nicht sonderlich jucken, aber Du hast doch sicherlich bei diesen Gesprächen ein 2. BRM dabei, das nicht freigestellt ist, oder? Und das sollte den AG dann doch interessieren.


    Grüsse

    Reddel

    Aber die andere Gruppe hat einen anderen Vorgesetzten. Deshalb ist es ja per se schonmal ein anderer Arbeitsbereich und deshalb natrürlich auch eine Versetzung.

    Grüsse

    Reddel

    Und meines Wissens gibt es auch eine gesetzl. vorgeschriebene Pfändungsgrenze. Bis zu diesem Wert muss der AG auf jeden Fall bezahlen, egal wie die weitere Rechtslage ist.
    In meiner alten Firma gab es da mal ein Problem mit einer Vorrausbonuszahlung nach einem halben Jahr.
    Das Jahresergebniss war dann bedeutend schlechter, als erwartet und der AG wollte dann die Vorrauszahlung komplett auf einmal einbehalten.
    Das hat dann unser GBR mittels der Pfändungsgrenze verhindert.

    Das das Zielsystem natürlich nichtok war, steht ja auf einem anderen Blatt

    Danke für den Link. Werde ich mir mal genauer anschauen. Rechtsbeistand werden wir sicherlich in Anspruch nehemen. Andererseits haben wir in der Beziehung gute Verhandlungspositionen, da der AG diese Massnahmen zum 1.12. bzw. 1.3. vornehmen möchte. Mal schauen, wie die erste Verhandlung face-toface so läuft. Vielleicht kann man den AG auch überzeugen, dass diese Massnahme nicht den gewünschten Effekt bringt bzw. so teuer wird, dass sie sich nicht mehr lohnt. Ich bin mal gespannt.

    Grüsse

    Reddel

    Hallo Bartender,
    danke erstmal für die Antwort.

    Im TV ist nichts endsprechendes angegeben. Wir hatten aber im letzten Jahr einen Betriebsübergang. Im Sozialplan/ Überleitvertrag hat sich unser neuer AG verpflichtet, alle übernommenen MA für mindestens 24 Monate weiterzubeschäftigen. Diese Frist endet am 31.03.2012.

    Der BR ist informiert worden. Der AG wünscht die Zentralisierung des einen Standortes ( Berlin) zum 1.12., des 2. Standortes zum 1.3.2012. Die MA des 2. Standortes haben sich aber schon intern wegbeworben. Es betrifft also nur die MA des 1. Standortes ( 3 Mann). Einer der dortigen Kollegen ist Ersatzmitglied und hat und wird auch sicherlich noch an einigen Sitzungen teilnehmen.

    Ich denke, die Verhandlungen werden noch sehr heftig werden.

    Grüsse

    Reddel

    Hallo zusammen,
    gerade angemeldet, vorgestellt und hier kommt auch schon meine 1. Frage.

    Unsere Firma arbeitet bundesweit im Service im Telekommunikationsbereich und unsere Einsatzsteuerung soll jetzt zentralisiert werden. Bisher war sie auf 3 Standorte verteilt. Da das ja eine Betriebsänderung ist, wollen wir einen Interessenausgleich und einen Sozialplan verhandeln.
    Den Kollegen/-innen wird angeboten, an dem neuen Dienstort zu den gleichen Bedingungen weiterzuarbeiten. Das würde aber bedeuten, dass die betroffenen Kollegen/-innen umziehen müssten ( ca. 650 km). Meiner Meinung nach ist das nicht zumutbar, da sie ja ihr jahrelanges soziales Umfeld mit Familie, Freunden und Bekannten verlassen müssten. Ein Angebot für eine endsprechende Umzugsregelung ist vom AG gekommen, wir prüfen aber noch, ob sie realistisch ist. Die betroffenen MA des einen Standortes ( die kollegen des anderen Standortes haben sich schon intern wegbeworben), haben signalisiert, dass sie wohl nicht umziehen werden ( Alter jeweils ca 50).
    Die eigentliche Frage ist, ob die betroffenen MA einen Anspruch auf eine Abfindung haben, da es unserer Meinung nach kein zumutbares Angebot für einen neuen Arbeitsplatz ist. Dies müsste dann ja im Sozialplan konkretisiert werden.

    Vielleicht kann man den AG ja dadurch überzeugen, diese Massnahme nicht oder nur teilweise durchzuführen, weil es sonst zu teuer wird.

    Wir werden uns auch anwaltlichen Beistand holen, aber ich denke, hier ist soviel Fachwissen und Erfahrung versammelt ( die fehlt uns leider noch), dass man hier sicherlich gute Tips bekommt bzw. die grundsätzliche Rechtslage in Erfahrung bringt. Irgendwann werde ich sicherlich auch mal fundierte Antworten geben können :D

    Vielen Dank schonmal

    Reddel

    Hallo zusammen,
    gerade angemeldet und jetzt wollte ich mich mal vorstellen.

    Ich gehöre zur Generation 40+ und bin der BR- Vorsitzende bei uns.

    Zur Vorgeschichte.
    Unsere Firma arbeitet im Telekommunikationsbereich und letztes gab es einen Betriebsübergang unserer Abteilung ( Service im Mobilfunksektor).
    Unser alter AG ist Kunde bei uns. Eigentlich hat sich für uns vom Arbeitsfeld nicht geändert, ausser der Name unserer Firma. Es wird sich aber in Zukunft wohl einiges ändern, da wir jetzt nach und nach neue Kunden dazugewinnen. Das ist ja grundsätzlich positiv, da dadurch ja Neueinstellungen nötig sind.

    Unsere Betrieb ist bundesweit aufgestellt( 18 Niederlassungen mit insgesamt z.Zt. ca 250 MA) und wir haben einen bundesweiten BR mit 9 Mitgliedern, wovon 6 keine BR- Erfahrung haben.

    In unserem weltweiten Konzern sind wir, soweit mir bekannt ist, der einzige Betriebsrat. Dadurch gab und gibt es noch Probleme bezüglich der Information des AG an den BR. Aber hier haben wir schon einige grundlegende Dinge geklärt und es wird langsam.

    Ich freue mich schon auf eine regen Austausch, da unser Gremium insgesamt gesehen noch nicht über grosse Erfahrung in der BR- Arbeit hat. Wir arbeiten aber als Team sehr gut zusammen und haben eigentlich in fast allen Theman die gleiche Sichtweise.

    Man liest sich

    Reddel