Beiträge von kayote

    Hallo nochmal,
    danke für Eure Antworten. Nochmal kurz zum Erläuterung, die beiden Bv's regeln nicht ein und denselben Sachverhalt sondern geben Vorgehensweise für unterschiedliche Dinge (Urlaubsplanung und Dienstplanfertigstellung), welche rein zeitlich nicht einvernehmlich durchzuführen sind! Der AG hat in der letzten Monatssitzung unsere Haltung, daß es den AN nicht zuzumuten ist, schon im Juli den komplettenUrlaub für das nächste Jahr zu planen von uns entgegengenommen, aber keine Einsicht gezeigt!
    MfG
    Südend

    Hallo,
    beim Abschluß einer BV vor 2 Jahren über allg. Regelungen der Dienstplanerstellung und der Arbeits,- u. Pausenzeiten wurde eine Regelung hereingenommen ( Dienstpläne sind 3 Monate im Voraus beschlossen sein ) worden, welche mit einer bereits existierenden BV über die Urlaubsplanung im Betrieb zeitlich kollidiert! D.h. wenn lt.neuer BV der Dienstplan für kommenden Januar erstellt sein mus, ist die Urlaubsplanung im Betrieb noch nicht erstellt und beschloßen! NUN, will der AG die BV Urlaubsplanung außerkraftsetzen und die AN zu einer vorzeitigeren Urlaubsplanung zwingen! Wie sieht es hier rechtlich aus, welche BV hat Vorrang? Das die neue BV so abgeschlossen wurde ist natürlich ein Fehler aller Seiten BR, AG und der stattgefundenen Einigungsstelle!
    Was meint Ihr ist nun wirksam?
    Danke im Voraus!
    Südend

    Hallo nochmal an Alle!

    Hier meine angekündigte Nachfrage!

    Die Kollegin hatte einen unbefristeten Arbeitsvertrag mit unserer Firma, welcher durch einen Aufhebungsvertrag beendet wurde! Danach wurde Sie direkt mit einem zeitlich befristeten Vertrag nach Paragraph 14, Abs. 2 des Teilzeit, - und Befristungsgesetz ausgestattet, der einer geringfügigen Beschäftigung entspricht!

    Nun, nochmal die Frage, ist dies statthaft oder ist die Befristung rechtlich unwirksam?

    Vorab schonmal vielen Dank für Eure Hilfe!

    MfG

    Stephan

    Hallo!

    @ Winfried

    Erst mal schönen Dank für Deine ausführliche Antwort!

    Nun habe ich aberleider noch eine Frage, die von Dir angegebenen Ablehnungseinwände,- gründe finden ( Dienstplanänderung, Überstunden etc.) eigentlich nach DP Gültigkeit statt und eine BV ist braucht immer eine ganze Zeit, deshalb meine Nachfrage wie können wir kurzfristig reagieren?

    LG

    Kayote

    Hallo an Alle!

    Unser BR hat nach Erhalt eines Dienstplanes einer Station unseres Krankenhauses, diesen zurück gegeben an unseren PDL da wir der Meinung ( wie auch die Betroffenen Kollegen ) sind, daß eine Vielzahl der Dienste ( Früh wie Spätdienste) personenell unterbesetzt sind, daß ein ordnungsgemäßer Stationsablauf nicht zubewerkstelligen ist und es zu einer unangemessenen Überlastung des beschäftigen Personals sowie Überstunden kommen wird. Wir baten um Abhilfe und bekamen als Antwort, daß wir als BR nach BtrvG Paragr. 87 kein Mitbestimmungsrecht hätten, unser Handeln rechtswidrig ist und wir den DP bis zum ..... genehmigen sollten!

    Nun meine Frage, falls der 87er es wirklich nicht hergibt, gibt es andere Möglichkeiten einer Begründung der DP Ablehnung in diesem Sachverhalt ( z.B. Arbeitsschutz etc.)?

    Desweiteren herrscht im Gremium auch Uneinigkeit darüber, ob man eine Dienplanablehnung überhaupt begründen muss oder ob die Ablehnung auch ohne Begründung zur Einigungsstelle führen kann und dort die Situation geklärt wird.

    Um die Situation etwas bessereinschätzen zu können will ich noch anführen, dass wir von Seiten unserer GL immer häufiger sofort mit juristischen Dingen konfrontiert werden und immer weniger der Konsens gesucht wird. Bei uns herrscht der Eindruck uns auf diesem Weg mundtot machen zu wollen!

    MfG und Frohe Pfingsten

    Kayote

    Hallo nochmal!
    Hatte die letzten zwei Tage ein wenig Streß und antworte deshalb erst jetz!
    Zum einen ist unser neuer Chefarzt erst seit etwas über einen Monat im Amt und tut so, als wär er für alles Zuständig und hat heute zum Beispiel einen Therapeuten, der eine Kollegin, bei einer Gangschule mit einem Patientin am Rollator unterstütze, weil Sie sich über das Leistungsniveau der Patientin noch im unklaren war, während der Behandlung aufgefordert/angewiesen, diese sofort zu verlassen und sich anderer Arbeit zu widmen, was der Kollege leider auch wortlos tat. Die Frage, ob er fachlich und/oder nur disziplinarisch als Vorgesetzter der Therapeuten eingestuft werden muß, werden wir nächste Woche klären!
    Unterdessen geht die schikanöse Behandlung der Angestellten und auch eine offene Mißachtung des BRs weiter!
    Was und warum er so handelt, kann ich beim besten Willen nicht einschätzen!
    Der Kontakt mit der zuständigen Stelle der Berufsgenossenschaft ist hergestellt und uns wird umfangreiches Material zugesandt, um zu versuchen, die Gefährdung der Angestellten zu verhindern!
    LG
    Kayote

    Hallo nochmal!

    Danke erstmal für Eure hilfreichen Antworten!
    Zum einen muß ich sagen, daß wir als BR jetzt erst aktiv werden, weil der neue Chefarzt bisher nur darauf gedrungen hat weniger/keine Patienten mit 2 Therapeuten zu behandeln und unser therapeutisches Team bisher stark genug war und schon zum Schutz der anvertrauten Patienten, sowie auch zum Eigenschutz der Gesundheit, die nötige Hilfe anzufordern. Uns scheint der neue Chefarzt, aber zu versuchen, so langsam den Druck auf die Kollegen zu erhöhen und deshalb stellte ich meine Frage schonmal, um bei einer bald möglichen Zuspitzung der Lage, angemessen reagieren zu können!
    Wir werden Morgen als BR Kontakt mit der für unser Haus zuständigen Stelle der Berufsgenossenschaft aufnehmen und uns beraten lassen und natürlich auch mit der GL ins Gespräch zu kommen, um ein gangbaren Weg für die Kollegen zu suchen!
    Danke, für Eure Hilfe!
    LG
    Kayote

    Hallo an Alle!
    Wir haben momentan in unserem Krankenhaus mit der Tatsache zu kämpfen, daß ein seit wenigen Wochen tätiger, neuer Chefarzt versucht durchzusetzen, daß ein Großteil (möglichst alle), der von uns zu behandelnden Patienten, nur noch von einem Therapeuten z.B. vom Bett in den Stuhl mobilisiert werden darf! Unser Haus betreut ausschließlich geriatrische Patienten, welche häufig Übergewichtig, motorisch wenig mobiil, dement und auch gerade beim Transfer, Gangschulen etc. oft ängstlich(Sturz) sind und deshalb für einen einzelnen Therapeuten oder Pfleger schwierig zu behandeln sind. Unser ehemaliger Chefarzt hat es ins ermessen der Angestellten gestellt und diese haben dann entschieden ob Sie Hilfe brauchten.
    Nun, wollte ich anfragen, ob Jemand mit solch einem Problem Erfahrungen hat und wie wir als Betriebsrat verhindern können, daß die Kollegen verheizt werden?
    Über Eure Hilfe würde ich mich sehr freuen!
    Einen schönen 1. Mai!
    Gruß
    Kayote