Beiträge von MarcoP.

    Hallo zusammen,

    ein Kollege (der leider keinen BR mitgenommen hat) war soebend bei unserem Personalchef und hat eine schriftliche Ermahnung erhalten. Der Grund für die Ermahnung ist, dass 29 Paletten à 84 Kartons mit falschen Chargennummern versehen wurden sind. Der Kollege hat statt dem 266 Kalendertag den 166 eingegeben. Die 2436 Kartons mussten von Hand von den Paletten genommen werden, mit der richtigen Chargennummer beklebt werden und dann wieder auf die Palette gestellt werden. Ich bin der Meinung, da Menschen nicht fehlerfrei sind und es keine Überwachung (technische, 4 Augen-Prinzip)gibt, kann soetwas mal passieren, auch wenn es sehr ärgerlich ist und einen gewissen Mehraufwand verursacht.

    Im Wiederholungsfall, kündigt der Personalchef an, dass die Mitarbeiter der Anlage unentgeltlich in ihrer Freizeit die Korrektur des Fehlers beheben müssen. Kann das richtig sein? Dürfte er soetwas anordnen? Inwiefern sind wir als BR da im Boot?

    Freue mich auf eure Antworten

    MfG

    MarcoP.

    Hallo zusammen,

    wir werden ein ifb-Seminar besuchen, was an einem Dienstag um 18Uhr beginnt. Unsere reguläre Arbeitszeit ist von 7:00-16:30Uhr. Die Entfernung vom Arbeitsort zum Seminarort beträgt ca.130km.

    Jetzt meine Frage, was meint ihr ab wann es gerechtfertigt wäre die Arbeit niederzulegen und abzureisen? Am liebsten wäre uns natürlich, wenn wir vorher gar nicht auf der Arbeit erscheinen müssten...wir wollen ja nicht völlig erschöpft mit dem Seminar starten :roll:

    Würde mich über ein paar Tipps, Empfehlungen etc. freuen...

    MfG

    MarcoP.

    Hallo zusammen,

    unser Personalchef ist der Meinung,dass wir die Lohn- und Gehaltslisten inklusive Prämien, Zulagen, Gratifikationen und anderen Sondervergütungen nur mit dem Einverständnis der einzelnen Mitarbeiter einsehen dürfen. Das dieses nicht so ist, ergibt sich doch aus dem §80 BetrVG Abs.2 oder? Die Einverständnis benötigt man lediglich für die Einsicht in die Personalakte nach meinem Wissen.

    Würde mich über eine Antwort freuen.

    Viele Grüße

    MarcoP.

    Hallo zusammen,

    ich habe mal ein paar Fragen zur Zusammenstellung eines Betriebsratsgremiums.

    Wir haben 2 Unternehmen mit denselben Geschäftsführern mit einem Betriebsratsgremium was für beide Unternehmen in dem so genannten Unternehmensverbund tätig ist. Im Jahre 2000 wurde vom ehemaligen Betriebsratsgremium eine schriftliche Vereinbarung mit der Geschäftsleitung geschlossen das auch zukünftig ein Betriebsratsgremium die Interessen aller Arbeitnehmer des Gemeinschaftsbetriebes wahrnehmen soll.

    Die Standorte beider Unternehmen liegen etwa 3km entfernt. Eine Zweigestelle des einen Unternehmens ist ca. 60km vom Standort entfernt und hat einen eigenen 1 köpfigen Betriebsrat. Unser Gremium was für beide Unternehmen zuständig ist besteht aus einem 9`er Gremium.

    Im Zuge einer bereits begonnen Unternehmensumstrukturierung ist jetzt das Unternehmen (1) in eine Zwischenholding (Mutter) umfunktioniert worden. Das Unternehmen (2) ist nun eine Tochter des Unternehmens (1). Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird ab 2011 eine neue Holding gegründet und das Unternehmen (1) wieder in eine gleichberechtigte des Unternehmens (2).

    Meine Fragen lauten nun ob wir in dieser momentanen Form als Betriebsrat überhaupt richtig aufgestellt sind?

    Dürfen ein Mutter- und ein Tochterunternehmen einen gemeinsamen Betriebsrat haben?

    Müsste es ab 2011 nicht sogar einen Gesamtbetriebsrat geben?

    Würde mich freuen, wenn ihr mir weiterhelfen könntet. Ich hoffe ich habe es einigermaßen verständlichen zusammengefasst. Sollten noch fragen auftauchen werde ich sie gerne beantworten.

    Vielen Dank und schöne Grüße

    Marco

    Hallo zusammen,

    ein Arbeitskollege kam heute morgen auf mcih zu und erzählte mir, dass seine Frau in einem kleinen Unternehmen ohne Betriebsrat von ihrem Chef der gleichzeitig Eigentümer des Unternehmens ist gemobbt wird. Der Chef möchte sich von ihr trennen. In Personalgesprächen teilt er ihr Sachen mit wie z.B. "ich mach sie krank, sie werden schon von alleine gehen, alles andere wird mir zu teuer"..."es ist besser für sie wenn sie von selbst gehen" etc.!!! Doch leider verhält er sich natürlich geschickt und lässt keine Zeugen den Gesprächen beiwohnen.

    Was kann man dem Kollegen bzw. seiner Frau empfehlen?
    Bzw. wie kann man weiter vorgehen? Anwalt?

    Viele Grüße

    Marco

    Hallo zusammen,

    für Mittwoch den 11.02.09 dürfen 3 Mitglieder unseres Betriebsrates an einer Benchmarkreise teilnehmen. Wir sind in der Anfangsphase der "KVP" Einführung und dürfen uns ein Unternehmen in Dortmund ansehen und mit dem dort ansässigen Betriebsrat austauschen. An der Reise nehmen auch Betriebsleitung, Controller und 4 weitere Kollegen teil. Wir werden mit 2 Autos fahren.

    Abfahrt Betrieb: ca. 5:30Uhr
    Ankuft Dortmund: ca. 10:30Uhr

    Betriebsbesichtigung: ca. 10:00 - 15:00Uhr

    Rückfahrt: ca. 15:30Uhr
    Ankuft Betrieb: ca. 20:30Uhr (eher später - Elbtunnel etc.)

    Das klingt nach einem anstrengenden Tag :)

    Normale Arbeitszeit wäre von 6:00-15:30Uhr

    Frage 1:
    Zählt die An- bzw. Abreise zur Arbeitszeit? (eventuell konflikt mit ArbZG §3?)

    Frage 2:
    Müssen die 11 Stunden Ruhezeit laut ArbZG §5 eingehalten werden?

    Frage 3:
    Muss der komplette Tag inkl. An- bzw Abreise vergütet werden?

    Bin auf eure Anworten gespannt...

    Viele Grüße

    Marco

    Zitat von Winfried :


    Hallo MarcoP.,

    was wäre denn eine Regelung, die dem BR besser gefiele und den AN zupaß käme? Habt Ihr konkrete Vorstellungen? Ihr habt ja die Möglichkeit, den AG auf die Probleme anzusprechen und die BV in Übereinstimmung mit ihm abzuändern, bzw. könnt Ihr ja auch kündigen und neu verhandeln.

    Grüsse Winfried

    Ja da ist ja das Problem...wir waren mit der BV ja zufrieden, haben sie ja schliesslich auch unterschrieben. Nur kommen nun Kollegen mit ihren Problemen auf uns zu. Ich sage mal 80% sind zufrieden und 20% nicht...das ist ja immerhin eine gute Quote und wir wissen nicht wie wir die anderen 20% zufriedener machen können, deshalb dachte ich jemand von euch hätte da noch eine idee.

    Viele Grüße

    Marco

    Zitat von Winfried :

    So wie ich das verstehe, liegt das Problem darin, dass der AG bis 5.1. Zeit hat, den Urlaub zu genehmigen oder auch abzulehnen, egal wann im Vorjahr einE AN den Urlaub beantragt hat, und darin, dass damit die AN den beantragten Urlaub nicht (risikofrei) vorher buchen können. Grüsse Winfried

    genauso sieht es aus :wink:

    Hallo zusammen,

    wir haben seit dem Jahr 2007 eine Betriebsvereinbarung für die Regelung des Urlaubs eingeführt. Leider zeigen sich in der Praxis Probleme die vorher nicht bedacht wurden.

    Hier Auszüge aus der BV:

    Zitat

    § 2 Beantragung des Haupterholungsurlaub

    Jede/r Mitarbeiter/in hat die Urlaubswünsche für das Folgejahr bis zum 15.12. auf dem hierfür vorgesehenen Antragsformular zentral im Betriebsbüro einzureichen. Der Haupturlaub muss mindestens zwei Wochen betragen, sollte aber den Zeitraum von drei Wochen nicht überschreiten. Sofern erst nach Ablauf der Frist Urlaubswünsche geäußert werden, können sie nur berücksichtigt werden, wenn sie nicht mit den Wünschen anderen Kollegen/innen kollidieren. Der Eintrag in den Urlaubsplaner, der in den Abteilungen eingesehen werden kann, ist für den Arbeitgeber aber noch nicht verbindlich. Unabhängig von dieser Regelung sollte im Vorwege eine größtmögliche Abstimmung untereinander erfolgen.

    Zitat

    § 3 Genehmigung des Haupterholungsurlaub

    Widerspricht der Arbeitgeber den in der Liste genannten Urlaubswünschen nicht spätestens nach drei Wochen der in §2 genannten Frist, gilt der Urlaub als genehmigt und ist auch als solcher in dem Urlaubsplaner kenntlich zu machen. Der Arbeitgeber darf dem Urlaubswunsch nicht entsprechen, wenn vorrangige Wünsche anderer Beschäftigter vorliegen und aus betrieblichen Gründen nicht alle Urlaubswünsche berücksichtigt werden können. Generell gilt, dass Urlaubsanträge (unabhängig von der Dauer des Urlaubs) spätesten nach drei Wochen bearbeitet und genehmigt bzw. abgelehnt sein müssen.

    Zitat

    § 4 Grundsätze der Urlaubsgenehmigung

    Unter sozialen Gesichtspunkten hat der Arbeitgeber insbesondere folgenden Personen in der gewünschten Zeit bevorrechtigt Urlaub zu gewähren.

    - Mitarbeiter/innen mit schulpflichtigen Kindern ist möglichst in den Schulferien Urlaub zu gewähren (gilt auch für schulferienabhängige Kindergarten Kinder – Nachweispflicht!)
    - Mitarbeiter/innen mit berufstätigen Ehe- bzw. Lebenspartnern soll ein gemeinsamer Urlaub ermöglicht werden

    Kollidieren die Wünsche mehrerer bevorrechtigter Personen, hat der Arbeitgeber unter Abwägung der sozialen Belange eine sachgerechte Entscheidung zu treffen. Dabei ist Wünschen von Mitarbeitern/innen, die im letzten Urlaubsjahr nicht berücksichtigt werden konnten, Vorrang einzuräumen.

    Probleme gibt es bei den Kollegen die ihren Urlaub mit einer Flugreise etc. verbringen möchten und den Vorteil eines "Frühbucherrabatts" geniessen möchten.
    Es ist mit dieser BV nicht möglich z.B. im Okt 08 einen 14-tägigen Urlaub nach Mallorca im Sommer zu buchen, weil man erst in der 2.KW im Jahr 09 eine verbindliche Zusage der Urlaubswünsche bekommt.

    Ebendso gibt es Probleme mit Kollegen die gerne im Frühjahr eine Ferienwohnung buchen möchten aus dem selben Grund der "späten" Urlaubswunschzusage.

    Wie regelt ihr es bei euch im Unternehmen?
    Habt ihr Tipps für uns?

    Viele Grüße

    Marco

    Hallo zusammen,

    vielen Dank erstmal für Eure Ratschläge, Anregungen etc.

    Wir haben nun 2 neue WA Mitglieder aus dem BR !!! Ich habe mich bereitgestellt und noch ein anderer Kollege.

    Weiterhin haben wir beschlossen, den Personalchef und den Controller aus dem WA-Gremium auszuschliessen.

    Das nur mal so als Zwischenmeldung 8)

    Viele Grüße

    Marco

    Zitat von taigahilli :


    Hallo Marco,

    was nützt Euch ein BR-fremder Wirtschaftsausschuss, dem zwar alle Informationen vorliegen, der sie aber nicht weitergibt, obwohl er dazu verpflichtet ist.

    Mein Vorschlag: Den jetzigen WA absetzen und mit BR-nahen Arbeitnehmern besetzen, von denen idealerweise natürlich einige kaufmännische Kenntnisse haben sollten. Wenn das nicht möglich ist, müsst Ihr Euch das Wissen eben durch mehr als nur die üblichen Seminare aneignen.

    Viele Grüße
    Taigahilli

    Hallo Taigahilli,

    kann man den jetzigen WA einfach so absetzen? Wo ist das geregelt?
    Was meinst Du mit mehr als nur die üblichen Seminare? Welche Möglichkeiten hast Du denn da ins Auge gefasst?

    Ich selbst bin Energieanlagenelektroniker und habe somit in meinen Augen einfach zu wenig Hintergrundwissen um den WA sinnvoll zu ergänzen.

    Vielen Dank erstmal und viele Grüße

    Marco

    Zitat von Winfried :

    Hallo Marco,

    ich verstehe Dein Grundproblem: Du kannst niemanden in den WA hineinprügeln. Andererseits ist die Gesetzeslage klar, mindestens 1 WA-Mitglied muß im BR sein.

    Du solltest in Deinem Gremium mal abklären, warum niemand sich zur Verfügung stellen, bzw. auch, warum das BRM aus dem WA zurücktreten möchte. Evtl. bestehen Bedenken und Probleme, die ausgeräumt oder durch Unterstützung aus dem Gremium gelöst werden können. Ein zweiter Ansatz wäre der Appell an das und eine Diskussion über das Amtsverständnis, der BR ist schließlich kein Wunschkonzert. Und als letzten Notnagel könntest Du Dich selber zur Verfügung stellen. Was sind denn Deine Bedenken diesbzgl.?

    Grüsse Winfried

    Hallo Winfried,

    im Gremium will sich niemand dafür zur Verfügung stellen, weil bis auf 2 Mitglieder keiner einer Kaufmännische Ausbildung bzw Zahlenverständnis etc. hat. Dieses könnte man sicherlich durch Seminare verbessern.

    Das Problem des Rücktrittes des letzten BR-WA Mitgliedes ist einfach, das innerhalb des WA-Gremiums Informationen nicht weiter gegeben werden. Unser WA setzt sich aus dem Personalchef, dem Controller, einem Mitarbeiter der Materialwirtschaft sowie unserem BR Mitglied zusammen. Über die Zusammensetzung lässt sich sicherlich streiten, aber wir haben extra den Personalchef und den Controller in dieses Gremium gewählt, weil wir so sicherstellen können, dass alle Informationen dem WA vorliegen.

    Was sollen wir tun?

    Viele Grüße

    Marco

    Ne eben nicht :lol:

    oder soll ich dem letzten WA-BR Mitglied eine E-Mail zukommen lassen mit folgendem Inhalt:

    [QUOTE]

    Liebe Frau xxxxxxx,

    im Namen des BetrVG §107 werden Sie verurteilt gegen Ihren Willen bis zum Ende der Amtszeit ein Mitglied des WA zu bleiben.

    Mit freundlichem Gruß

    Ihr Betriebsratsvorsitzender

    [QUOTE]

    Was würdet ihr denn tun als BR Gremium?

    Viele Grüße

    Marco

    Hallo zusammen,

    wir haben folgendes Problem und zwar haben wir nur noch ein BR-Mitglied im Wirtschaftsausschuss. Dieses letzte BR-Mitglied möchte nun aus dem WA zurücktreten. Unsere gestrige Sitzung hat ergeben, dass keiner der 8 weiteren BR Mitglieder bereit ist dem WA beizutreten.

    Laut §106 BetrVG heisste es ja, dass ab 100 Mitarbeitern ein WA zu bilden ist und nicht könnte oder sollte.

    Wiederrum heisst es im §107 BetrVG, dass die Mitglieder des Wirtschaftsausschusses vom Betriebsrat für die Dauer der Amtszeit bestimmt werden. Sicherlich hat doch aber trotzdem jeder das Recht dem WA auszutreten oder?

    Ich hoffe ihr versteht was ich meine...

    Bis denne erstmal

    Marco :roll:

    Hallo,

    unsere Geschäftsleitung hat sich entschlossen Kaizen und KVP bei uns einzuführen. Hat jemand von Euch Erfahrungen mit Kaizen bzw KVP gemacht?

    Viele Grüße Marco

    Hi Kokomiko,

    wir haben 15 min. Frühstück und 30 min. Mittag.
    Wir reden die ganze Zeit von den 15.min, weil es
    dort halt am stärksten behindert, wenn ca. 33% der
    Pause mit dem Weg zur Kantine verbracht werden.

    Gruß

    Marco

    Zitat von Siegbert :

    dann ist der Gang von der Stempeluhr zum Arbeitsplatz und abends umgekehrt bezahlt? Sehe ich das richtig? Wenn ja, was wollt Ihr mehr.

    Nein leider nicht...uns werden morgens und abends pauschal jeweils 3 Min. fürs Umkleiden und den Gang zum Arbeitsplatz abgezogen. Wir haben auch keine Gleitzeit...wenn ich um 6:50Uhr stempel obwohl ich erst um 7Uhr Dienstbeginn habe, werden mir nicht automatisch 10min. gutgeschrieben.

    Gruß

    Marco

    Oh danke wunderbar :D

    Zitat von heelium :


    Hallo Winfried,

    um mit Timo vielleicht zu argumentieren: ab dem Gong kann der AN tun und lassen was er will: er hat Pause. Ob er sich dann auf den Weg zur Kantine macht oder am Platz bleibt und Zeitung liest, ist ihm alleine überlassen. Und mit dem zweiten Gong hat er dann seine privaten Dinge einzustellen und wieder zu arbeiten.
    Dass der AN für das Einnehmen der Mahlzeit nicht die nötige Ruhe hat, steht auf einem anderen Blatt.

    Gruß/Günther

    Hi Heelium,

    da wir ein produzierender Betrieb für Lebensmittel sind ist es verboten in dem Betriebsgebäude etwas zu essen ausser in der Kantine, weiterhin ist es verboten private Gegenstände (Zeitung, Uhr, Handy etc.)mit an den Arbeitsplatz zu nehmen.

    Gruß

    Marco