Beiträge von MarcoP.

    Hallo zusammen,

    unser Auszubildender, der eine duale Ausbildung absolviert, soll ein Thema "Qualitätsprüfsiegel" als Hausarbeit für die Uni ausarbeiten. Ob dieses dann auch in unserem Unternehmen eingeführt wird steht noch nicht fest, aber er wollte sich einen rechtlichen Rat und eine Meinung des Betriebsrates einholen, was ich als sehr positiv empfinde.

    Wir sind im produzierenden Gewerbe tätig und um das Qualitätsbewusstsein der Kollegen/innen zu steigern ist angedacht, dass jeder einen Zettel mit einem Siegel und seiner persönlichen Nummer erhält. Auf dem Siegel steht dann z.b. "Qualitätsgeprüfte Ware" und eine Nummer die dem Kollegen/innen zugeordnet werden kann. Vor dem Verschließen eines Kartons, soll dann dieser Zettel beigelegt werden.

    Für Kunden ist der "Packer" quasi durch die Nummer anonymisiert, jedoch hier im Unternehmen ist anhand der Nummer nachvollziehbar, wer den Karton gepackt und verschlossen hat. Dadurch das jeder weiß, dass anhand der Nummer nachvollzogen werden kann, wer was gepackt hat, erhofft man sich ein noch bessere Qualitätsbewusstsein des Packers.

    Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Kollegen/innen davon nur sehr wenig begeistert sind, sollte dieses eingeführt werden.

    Wie ist eure Meinung dazu? Sehr ihr eine Mitbestimmung des Betriebsrates?

    Ich würde mich sehr freuen von Euch zu hören :D

    Viele Grüße

    Marco

    Hallo,

    ich habe da mal wieder eine Frage und zwar arbeiten bei uns im Lager ca. 15 Kommisionierer die eine geregelte Arbeitszeit von 07:00-15:45Uhr haben. Diese Arbeitszeiten wurden 2012 dem Betriebsrat vorgelegt aufgrund der Mitbestimmung und zugestimmt.


    Jetzt hat die Betriebsleitung des Betriebsteil die Idee einen Kollegen von um 10:00Uhr bis 18:45Uhr arbeiten zu lassen. Dieser Kollege soll dann Abends die Abschlußarbeiten erledigen und die restlichen Paletten für die Touren am nächsten Morgen verteilen, damit es in der Ladestraße zu geringeren Wartezeiten kommt.

    Ein Kollege wurde gefragt, ob er sich es vorstellen könnte diese Arbeiten zu übernehmen mit den genannten Arbeitszeiten. Der Kollege hatte eine Bedenkzeit erbeten und sich gestern an die Betriebsleitung gewandt um mitzuteilen, dass er es nicht machen möchte.

    Die Betriebsleitung möchte ihn nun wohl "zwingen" dieses trotzdem zu tun, da ihr Plan scheinbar nicht aufging, dass der Kollege es "freiwillig" macht. Nun hat er sich an uns als Betriebsrat gewendet. Am Donnerstag hat er ein weiteres Gespräch mit der Betriebsleitung an dem ein BR Mitgleid teilnehmen soll. Das finde ich ja schon einmal sehr positiv.

    Könnt ihr mir sagen wie die rechtliche Lage ist? Können sie das einfach so machen im Rahmen der Gewo §106? Wobei auch hier die BV gelten müsste und keine einzelnen Kollegen davon ausgenommen werden können oder?

    Ich würde mich freuen, wenn ihr mir/uns weiterhelfen könntet.

    Viele Grüße

    Marco

    Hallo Zusammen,


    bei uns ist geplant eine Produkltionshalle mit neuem Fussboden und neuen Maschinen auszustatten im Frühjahr 2014. Das ganze soll vom Beginn des Abbaus, bis zur Fertigstellung ca. 8 Wochen dauern. Das ganze ist ja erstmal sehr positiv, allerdings was passiert mit den Maschinenbedienern die während der Zeit nicht bzw. nur vereinzelnt benötigt werden? Ist das eine Art "Betriebsrisiko" oder "Annahmeverzug"? Die Bediener stellen ihre Arbeitskraft zur Verfügung, aber der Arbeitgeber benötigt sie nicht. Die Betriebsleitung will die Mitarbeiter ansprechen, dass sie dieses in ihrer Urlaubsplanung 2014 berücksichtigen und dort einen Anteil an Urlaub bzw. Überstunden nehmen.


    Wie würdet ihr als BR reagieren?


    Viele Grüße


    MarcoP.

    Zitat von Winfried:

    MarcoP.: Du fragst wirklich, welche Vorteile das hätte? Das Interesse liegt, wie bereits zitiert, darin, dass für BR und ArbGeb. der personelle Kompetenzbereich des BR geklärt werden muss. Wenn der einem Gremium wurscht ist, dann gute Nacht. Ihr stört Euch nicht daran, dass der AG Euch für gut 10% der Belegschaft für unzuständig erklärt, dass Ihr bei denen keine Mitbestimmung habt etc.? Echt?

    Grüsse Winfried

    Ja das frage ich wirklich. Es sei dazu gesagt, dass unsere leitenden Angestellten auch selber ihren "Titel" anerkennen und sogar meinen Sie sind dadurch gehobene Mitarbeiter oder wie auch immer. Warum sollen wir Sie dann von ihrem hohen Ross runter holen? Es hat in meinen Augen für uns nur Vorteile, wenn wir zur nächsten Wahl dadurch die 200`er Marke erreichen. Unsere 5-köpfige Betriebsleitung sagte uns gegenüber sogar mal, dass sie sich nur als "kleine leitende Angestellte" sehen und den Status "leitend" nur bekommen haben um an Akzeptanz bei anderen leitenden Angstellten im Hause gewinnen.

    Nun empfehle uns doch mal wie Du vorgehen würdest, Winfried.

    Wir haben leider nicht alle so eine große Erfahrung wie Du, aber erfreuen uns von so erfahrenen Hasen wie dir zu lernen! ;)

    Viele Grüße

    MarcoP.

    Hallo Saphira,


    welche Vorteile versprecht ihr euch denn von einer Überprüfung?

    Wir stehen vor genau dem gleichen Problem. Haben auch in einem Unternehmen mit ca. 180MA und zusätzlich 17 leitende Angestellte (!!!).

    Jedoch konnten wir bis jetzt nicht wirklich erkennen, warum wir diese strittig machen sollen, auch wenn wir uns fast sicher sind, dass es nicht alle Leitende sind.

    Zur nächsten BR-Wahl 2014 könnte es allerdings interessant werden durch ein paar Neueinstellungen würden wir an der 200`er Grenze kratzen.

    Wiederum habe ich ein komisches Gefühl dabei 4 Jahre nichts zu unternehmen gegen den Status und nun die durchaus unangenehme Arbeit dem Wahlausschuss zu überlassen.

    Viele Grüße


    Marco

    Hallo Winfried,

    das heißt ja nicht, dass wir BR/Betriebs Interna nach außen plaudern möchten.
    Das verstehe ich auch voll und ganz. Wir möchten vielmehr den Tweets von Ver.di,
    Ifb etc. folgen. Das muss doch auch möglich sein, ohne unsere privaten Accounts
    dafür nutzen zu müssen, denn irgendwann möchte man auch einfach mal den Kopf
    für privates frei haben und nicht 24h/7Tage BR-Tweets folgen :D

    Viele Grüße

    MarcoP.

    Hallo zusammen,

    dürfen wir uns als Betriebsrat eigene Accounts für die sozialen Medien erstellen, oder muss da erst eine Genehmigung/BV oder ähnliches mit dem AG eingeholt werden?

    Ich denke eigentlich mal nicht, denn ansonsten müsste ich mir genau genommen auch eine Genehmigung beim AG holen, wenn ich mich hier im Forum anmelden möchte. Wir würdem gerne einen Twitter Account erstellen, um Tweets rund um die BR-Arbeit und News von anderen Betriebsräten/Organisationen zu erhalten.

    Könnt ihr munsere Auffassung bestätigen, dass iwir keine Genehmigung oder ähnliches benötige?

    Viele Grüße

    MarcoP.

    So der Beschluss zur Anschaffung des ErfK ist gefasst.
    Jetzt warten wir nur noch auf das "GO" der Geschäftsleitung :D

    Vielen Dank für eure kritischen und hilfreichen Kommentare ;)

    Hallo Winfried,

    soll ich ehrlich sein? :lol: :lol: :lol:

    Wir haben gar keine Arbeitsrechtskommentierung in unserem Regal. :roll:
    An Kommentierungen haben wir lediglich einen Fitting und einen Düwell zum BetrVG.

    Somit müssen wir nicht argumentieren warum wir eine Kommentierung über die übliche Arbeitsrechtskommentierung hinaus haben müssen. Sondern lediglich das immer wieder Fragen zum BUrlG auftrteten und wir es als erforderlich ansehen, eine Kommentierung zu haben um diese Fragen eventuell uns selbst beantworten zu können.

    So und nun Asche über unser Haupt :D :P :D

    Gruß

    Marco

    Hallo zusammen,

    ein Kollege erzählte mir gerade, dass er von seinem Vorgesetzten angesprochen wurde, dass er morgen bitte zum Betriebsarzt gehen soll und mit ihm über seine Krankheiten reden. Der Kollege möchte dieses nicht, er möchte seine Krankheit nur mit einem Arzt seiner Wahl (Hausarzt etc.) besprechen.

    Der Kollege hat Probleme mit einem Knie und Asthma und hat deswegen auch hin- und wieder Fehlzeiten durch diese Krankheiten.

    Also was meint ihr? Kann er gezwungen werden sich dem Betriebsarzt anzuvertrauen? Wäre schön wenn ihr ein Urteil oder irgendeinen §§ hättet, damit ich dieses dem Kollegen in die Hand drücken kann.

    Viele Grüße

    MarcoP.

    Hallo zusammen,

    bei uns stehen leider betriebsbedingte Kündigungen an.

    Es sollen die Kriterien Lebensalter, Betriebszugehörigkeit, Schwerbehinderung und Unterhaltspflichten berücksichtigt werden. Soweit ist auch alles in Ordnung, nur bei den Unterhaltspflichten kommt es zu 2 Differenzen.

    1.) Der AG sagt, dass jeder der verheiratet ist auch voll unterhaltspflichtig ist, egal wie hoch das Einkommen des Ehepartners ist. Wir hatten mal gehört, dass es üblich ist Abstufungen vorzunehmen, wie z.B. volle Unterhaltspflicht bei arbeitslos gemeldeten Ehepartnern bis hin zum 400€ Job. Alles was an TZ-Jobs und so weiter in Frage kommt nur noch eine halbe Unterhalttspflicht.

    Gibt es hierrüber ein gesetzliches Regelwerk, bzw. Urteile?

    2.) Der AG sagt, grundsätzlich gilt die Kindesunterhaltspflicht bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres, sofern es sich in diesen Fällen um unverheiratete Kinder handelt. Den minderjährigen unverheirateten Kindern stehen volljährige Kinder bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres gleich, solange sie im Haushalt der Eltern oder eines Elternteils leben und sich in der allgemeinen Schulausbildung (keine Berufsausbildung, keine berufsvorbereitenden Schulungsmaßnahmen, Berufsförderungsjahr etc.) befinden.
    Wir sehen es hier eigentlich, dass Kinder so lange Unterhaltspflichtig sind bis diese den ersten berufsqualifizierenden Abschluss haben.

    Gibt es hierrüber ein gesetzliches Regelwerk, bzw. Urteile?

    Ich würde mich freuen von Euch zu hören :wink:

    Viele Grüße

    Marco

    Hallo zusammen,

    haben wir als BR eine Möglichkeit den AG zu zwingen Stellenbeschreibungen einzuführen? AG und wir als BR sind gemeinsam angetreten ein "gerechtes & faires" Lohn-und Gehaltsgefüge anzustreben. Alle Mitarbeiter sollen sich in den Lohn- bzw. Gehaltsgruppen des Tarifvertrages wiederfinden. Im Rahmen unseres Lohn- und Gehaltsausschusses haben wir mal versucht die Kollegen/innen im TV unterzubringen, leider sind uns nicht alle Aufgabenfelder etc. aller bekannt. Auf die mündlichen Aussagen unseres Personalleiters möchten wir uns auch nicht verlassen. Wir hätten gerne Stellenbeschreibung eingeführt, der AG weigert sich allerdings dagegen ohne wirkliche Argumente zu haben, die gegen eine Einführung von Stellenbeschreibungen spricht.

    Viele Grüße

    MarcoP.