Beiträge von eisenkalle

    Hallo,
    in unserer Fa.(nicht tarifgebunden!) gibt es folgende Lohngestaltung: Grundlohn xx plus Persönliche Zulage xx = Stundenlohn. Jedoch erhält nicht jeder MA eine pers. Zulage.
    Bei der letzten Lohnerhöhung wurde bei verschiedenen MA folgendes praktiziert:
    Von der pers. Zulage wurde Betrag X abgezogen und auf den Grundlohn gepackt= praktisch keine Erhöhung, da Gesamtsumme gleich.
    MA ohne pers. Zulage wurde der Grundlohn erhöht= mehr Entgelt.
    Dazu 2 Fragen:
    1. Sind wir als BR mitbestimmungspfl. bei dieser Lohnerhöhung(betr.Lohngefüge)
    2. Persönliche Zulage, ist diese streichbar, kürzbar oder anrechenbar? Habe bei meinen Nachforschungen nichts eindeutiges finden können, außer in Tarifverträgen, aber wir sind wie oben schon angeführt nicht tarifgebunden.
    Ist der Begriff Persönliche Zulage und der Umgang damit gesetzlich definiert?

    Ich wurde über die Methoden der Kanzlei Naujoks aus erster Hand informiert, ein guter Freund von mir arbeitete in einer Fa. die durch Naujoks ,,betreut" wurde.
    Monatelang wurde der BR mit Unterstellungen, Lügen, Abmahnungen und Kündigungen bombardiert. Es gipfelte darin, dass der BRV von ,,unbekannten" Tätern ins Krankenhaus geprügelt wurde.
    Das Ende vom Lied war, alle BRM sind ,,freiwillig" gegangen wurden (Vergleich)und ein neuer AG-freundlicher BR wurde installiert, ach entschuldigung ich meine natürlich ,,gewählt".

    @ Tiger
    Der Werdegang ist uns schon klar. Mit anderen Worten rätst du aber auch zu einer Frist?
    Ich bin der Meinung, man sollte dem AG einen gewissen Zeitraum einräumen, vielleicht ergeben sich ja noch andere Lösungsmöglichkeiten, ohne gleich die Keule rauszuholen, so dass alle Beteiligten AG-BR-MA einen Kompromiss finden.
    Werde das so ins Gremium tragen.
    Trotzdem Danke für die Antwort.

    Hallo,
    unser AG stellte einen Antrag zur Versetzung und Umgruppierung eines MA. Diese Maßnahme hat er nach §100 Abs.1 BetrVG auch durchgeführt. Die Zustimmung wurde durch uns als BR nach §99 verweigert und dem AG schriftlich mitgeteilt gleichzeitig die Aufforderung an den AG, den MA wieder an seinem alten Arbeitsplatz einzusetzen. Unser AG beantragte nicht die Ersetzung der Zustimmung beim Arbeitsgericht. Die 3- Tagesfrist dafür ist jetzt auch abgelaufen.
    Der AG setzt den MA trotzdem weiterhin auf der Versetzungsstelle ein.
    Hätte unser AG das Gericht angerufen und dort ,,verloren", dürfte er ja nach Abs.3 §100 die Maßnahme noch 2 Wochen aufrecht erhalten.
    Ich weiß, wir können jetzt bei Gericht lt. §101 BetrVG beantragen die Personelle Maßnahme aufzuheben (mit Androhung von Zwangsgeld).
    Der 101er sagt leider nichts über Fristen aus. Wir sind uns nicht einig, ob wir dem AG noch eine 2- Wochenfrist geben (abgeleitet vom §100), oder ob wir sofort das Arbeitsgericht anrufen.
    Über schnelle Antworten wäre ich dankbar, wir haben mittag Sitzung.

    Hallo Frank,

    bei uns in der Fa. ist es ganz ähnlich. Essen und Trinken am AP verboten. Da unser AG aber weiß, dass ein Großteil der Tätigkeiten unter großer Wärmeeinwirkung zu verrichten sind und in unseren Produktionshallen stets hohe Temperaturen herrschen, gestattet er uns kleinere Zusatzpausen, um zu Trinken oder einfach nur um Frischluft zu tanken. Natürlich sollten die MA es mit den Extrapausen(ca.5 min.) nicht übertreiben, aber bei uns läuft dies seit Jahren eigentlich reibungslos. Sprecht einfach mal mit dem AG, vielleicht findet ihr eine ähnliche Lösung.

    Hallo,
    eine ähnliche Forderung(Budgetplanung) haben auch wir von der GF erhalten. Wir haben einfach geantwortet, dass es uns nicht möglich ist, eine Planung zu erstellen. Wir wissen ja nicht was in 2011 auf uns zukommt, eventuelle Anwalts-oder Beraterkosten, Einigungsstelle etc. Das gleiche gilt für Seminare, wer weiß, was uns als BR im nächsten Jahr als erforderlich erscheint. Für andere Kosten (Büro, Kommunikation usw.) soll die GF die Erfahrungswerte der letzten Jahre als Vergleichswert nehmen. Die GF war davon zwar nicht begeistert, musste es aber so zur Kenntnis nehmen. Im übrigen hat unsere GF bis jetzt widerstandslos alle anfallenden Kosten bezahlt. Wir als BR sind allerdings auch bemüht, anfallende Kosten im ,,Rahmen" zu halten. Sprich geben und nehmen.

    Hallo,

    danke für eure Antworten. Wir werden uns in dieser Woche mit der GF besprechen.
    Wie ich hörte, gab es doch schon mal so einen Fall in unserer Fa. das war aber vor der Existenz eines BR. Jedenfalls wurde es wohl damals im Sinne des AN geregelt (unbezahlte Freistellung), so dass der AN nach seiner Haft wieder seine Arbeit aufnehmen konnte. Ich hoffe, wir bekommen das ähnlich hin.

    Ein MA unserer Fa. ist privat mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Er wurde rechtskräftig verurteilt und muss demnächst seine Haft antreten. Deshalb kann er natürlich während seiner Haftzeit seine Arbeitsleistung nicht erbringen. Was ist nun wenn der AG mit einer Kündigung wegen ,,Arbeitsbummelei" kommt? Wir hatten einen solchen Fall bei uns in der Fa. noch nicht. Hat jemand Erfahrung mit solch einem Sachverhalt und gibt es dazu gesetzliche Regelungen?

    Wir als BR und unsere GF sind uns im Prinzip über eine BV zum Thema Leiharbeit einig. Streitpunkt ist nur die genaue Bezeichnung der betreffenden AN.
    Wir wollen die Bezeichnung ,,Leiharbeitnehmer" die GF ,,Zeitarbeitnehmer".
    Gibt es einen Unterschied zwischen diesen beiden Bezeichnungen,und wenn ja, hat dies Auswirkungen auf die BV, falls man doch mal in dieser Sache vor der Einigungsstelle oder Gericht landet?