Beiträge von zack-die-bohne

    Zitat von Kokomiko:

    Hallo Ralf,

    falls die ifb Unterlagen keine Vorlagen enthalten sollten, wirst Du hier fündig. Einfach die letzte PDF Datei "Wahl der SBV" öffnen, abspeichern, fertig.

    Gruß
    Kokomiko

    VIELEN DANK

    Hallo zusammen,

    wir sind ein Betrieb mit ca. 450 MA in diesem lt. Perso derzeit 8 schwerbehinderten MA beschäftigt sind.

    Wir wollen nun eine SBV gründen - hab auch schon vom IFB Informationsunterlagen für ein vereinfachtes Wahlverfahren erhalten.

    Nun meine Frage - hat jemand zufällig div. Standartschreiben welche ich benötige um das Wahlergebnis, die Belegschaft bzw. Personaabteilung zu informieren.

    Herzlichen Dank

    Gruß Ralf

    Hallo zusammen,

    ich bin in einem 11-köpfigem Gremium derzeit tätig.
    Seit geraumer Zeit bearbeiten wir verschieden Anwendungen und Prozesse unserer in Europa ansässigen Muttergesellschaft.
    Alle Auswertungen / Vorschläge / Beurteilungen / Fragebögen werden i.d.R. in Englisch präsentiert.
    Oftmals muss dbzgl. auch ein Beschluss gefasst werden....

    Mein Englisch beurteile ich als sehr schlecht.
    Hab ich die Möglichkeit bzw. hat der BR Anspruch / Recht mich als Mitglied in einen Englischkurs zu schicken?
    Würde die Sache gerne angehen und so Englisch zu lernen bzw. mein Schulenglisch auf Fordermann zu bringen.

    Viel hatte schonmal jemad einen ähnlichen Fall bzw. kennt sich heir aus

    Danke
    Gruß Ralph

    Zitat von fieldcraft :


    Also: 6:30 Uhr - Verlassen des Hauses zum Flughafen, Flug, Fahrt ins Büro, Sitzung, Pausen, etc. - dann ist um 16:00 Uhr die tägliche Arbeitszeit (8 Std. zzgl. 30 Min gesetzliche Pausenzeit) erfüllt.

    Da man sich allerdings mit der BR-Arbeit auch nicht besser stellen darf, ist die Zeit nach 16:00 Uhr privates Opfer an Freizeit im Rahmen des Ehrenamtes.

    Ich bin der Meinung das ich um 15 Uhr meine 8 Std. inkl. 30 Min. Pause voll hätte.
    14 Uhr Sitzungsende / 17 Uhr Rückflug / spätestens 15:15 Uhr Abfahrt.
    Bei Ankunft am Zielflughafen habe ich nach 1-Stündigem Flug noch 1,5 Rückreisezeit in Home-Offie



    "Also müssen wir die Fragestellung nochmal verdeutlichen (ich hoffe, ich habe dich richtig verstanden), selbst wenn die Frage immer noch kompliziert ist: Darf der Arbeitgeber verlangen, dass ich Wartezeit bis zum Fortsetzen einer arbeitszeitrelevanten Reisezeit als aktive Arbeitszeit einsetze, auch wenn dies dazu führt, dass die später noch anstehende Reisezeit dann in den privaten, nicht mehr anzurechnenden Zeitraum fällt? Du würdest dann ja schlechter gestellt, als in dem Fall, dass eine sofortige Rückreise möglich wäre."

    ?????????????????????????

    Zitat von Rolf L :

    Na super :(
    Hat an der BV der BR überhaupt mitgewirkt? Scherz beiseite...

    Das Arbeistzeitgesetz gilt nicht für ehrenamtliche Tätigkeit, das schon mal als Grundsatz. Ist auch sinnvoll, weil sich sonst ja kein Schwein mehr in seinem Sportverein engagieren kann ohne gegen das Gesetz zu verstoßen. Und BR-Arbeit ist ehrenamtliche Tätigkeit.

    Bleibt die tatsächlich aufgewendete Arbeitszeit stehen. Wenn du also nach deinem Flug in die Firma dackelst, stempelst du ein?!? Wenn du wieder raus gehst, stempelst du aus?!? Das wäre nach der BV deine Arbeitszeit. Maximal werden 10 Stunden angerechnet. Also muss du an diesem Tag auch nur 10 Stunden arbeiten! Ganz klar. Dann fliege doch einfach einen Tag später nach Hause und übernachte im Hotel. Mal schauen, ob der AG nicht irgendwann dahinter kommt, dass eine "bezahlte/angerechnete" Heimreisezeit günstiger wäre.

    Gruß
    Rolf


    Hallo Rolf,

    Ich gehe schwer davon aus das der BR da mitgewirkt hat.

    Du hast Völlig Recht – das Betriebsratsamt ist ein Ehrenamt – jedoch meines Wissens soll hierbei auch kein persönlicher Nachteil entstehen.

    M.E. passt dieser Passus am besten:
    „Ganztägige dienstliche Abwesenheit
    Für ganztägige dienstliche Abwesenheit (einschließlich Reisezeit) an betrieblichen Arbeitstagen
    werden die Arbeitsstunden gemäß der individuellen täglichen Sollarbeitszeit
    gemäß § 3.1. angerechnet.“

    Denn es kann ja nicht sein, dass wenn ich zur BR Sitzung alleine mind. 6 Stunden für An- und Abreise verbringe und zusätzlich ca. 4 Std. Sitzung habe, dass ich in der Zwischenzeit bis mein Flieger geht in anderen Abteilungen aushelfe oder mir gar dies zur Auflage gemacht wird.

    Ich habe dies in der Vergangenheit so gehandhabt, dass ich nach der Sitzung noch für 1-2 Std. mich an einen freien Platz gesetzt hab und mit meinem Notebook noch das ein oder andere erledigt hab.
    Jedoch mehr aus dem Aspekt heraus, die Arbeit am Folgetag etwas zu minimieren.

    Nochmal: Wenn bei meiner normalen beruflichen Tätigkeit von Zuhause aus Arbeite – beginnt für mich der Arbeitstag, genauso wenn ich Zuhause die Haustüre verlasse und mich ins Auto setze – Beginnt die Arbeitszeit.
    Von daher kann es nicht sein, dass wenn ich zur Sitzung anreise, dass dies auf meine Kappe geht.

    Gruß R

    schaut mal
    das steht in der BV

    Ganztägige dienstliche Abwesenheit
    Für ganztägige dienstliche Abwesenheit (einschließlich Reisezeit) an betrieblichen Arbeitstagen
    werden die Arbeitsstunden gemäß der individuellen täglichen Sollarbeitszeit
    gemäß § 3.1. angerechnet.

    Hat ein Mitarbeiter mehr Arbeitszeit (einschließlich Reisezeit) aufgewandt, so ist die genaue
    Zeit der dienstlichen Abwesenheit im Zeiterfassungssystem (zur Zeit Web-Client)
    einzutragen und wird von dem Vorgesetzten genehmigt, maximal werden jedoch 10
    Stunden als Arbeitszeit anerkannt.

    Soweit die tatsächliche Arbeitzeit ohne Reisezeit länger als 10 Stunden dauert, wird die
    tatsächliche Arbeitzeit angerechnet.

    Hallo Rolf,

    vielen Dank erstmal

    1. Grundsätzlich kann der AG verlangen, dass man sich vor der BR-Sitzung/BR-Arbeit abmeldet und danach wieder anmeldet
    das ist mir bekannt, da ich um 6:30 von zuhause los fahre, mein Vorgesetzter natürlich über die jeweilige Sitzung informiert ist und ich es gerade so vom Flughafen mit dem Taxi pünktlich schaffe, bleibt mir nur kurz ne tel. Mitteilung an den gewünschten Vorgesetzten dass ich in wenigen Minuten zu Sitzung gehe.


    2. Wenn du nach 7 Std. BR-Tätigkeit noch weiter arbeiten musst/sollst, so handelt es sich im Rahmen von Gleitzeit um Mehrarbeit, welche zu gegebener Zeit wieder abgefeiert werden kann. Ich würde ab sofort strikt ein Zeitkonto führen, damit du im Streitfall deine vertraglich geschuldete Arbeitszeit nachweisen kannst
    Wir haben eine 40 Std. Woche - d.h. 8 Std. täglich.
    I.d.R. Arbeite ich von 8-16 Uhr - ohne Mittagspause im Außendienst durch.
    So wie ich es verstanden habe, wollen die nicht auf Mehrarbeit hinaus, sonder das ich die Zeit nach Sitzung und bis Abfahrt zum Flughafen Sinnvoll nutze.
    Nur kann dies bedeuten, dass ich dann über meine eigentlichen 8 Std. hinauskomme.
    Bin ich ja mit An und Abreise eh schon.

    3. Ob du nach BR-Sitzung noch BR-Arbeit machst hängt von den Aufgaben ab: Wenn du noch über die Sitzung Notizen/Aufschreibung/Vorbereitung machen musst, so kannst du natürlich dann nicht für deine Kernaufgabe eingesetzt werden.

    Gerade Außendienstmitarbeiter haben als BRler ein schweres Los. Ich war früher auch im Außendienst. Wenn ich da mal einen Tag zuhause verbracht habe, weil ich den Tag davor erst gegen Mitternacht wieder in der Burg war, musste ich mich schon rechtfertigen. Noch schlimmer, wenn man BRler ist. Du musst sehr gut aufpassen und ab jetzt unbedingt eine Aufschreibung deiner Tätigkeiten anfertigen - Auch wenn es nicht verlangt wird. (Natürlich nicht, WAS du für BR-Arbeit geleistet hast, sondern nur von wann bis wann BR-Arbeit)
    Du hast vollig Recht, ich erfasse meine Zeit sehr wohl - selbst im Moment - schreibe ich eine Std. BR-Tatigkeit in meinen Kalender.
    Ich war/bin nur so doof und mache BR-Tatigkeit zwischendurch und meine Alltägliche Arbeit hänge ich danach ran - so dass ich immer über den 8 Std. liege.

    Ich kann es nur nicht vertragen, dass ich neben meine BR-Tätigkeit schlechter gestellt werde.

    Hallo,

    das würde bedeuten, dass wenn ich um 6.30 das Haus verlasse und somit meine Arbeitszeit beginnt, kann ich um 15:30 (inkl. 1 Std. Mittagspause) das Handtuch fallen lassen.
    Was ich danach mache ist somit dann auc meine Freizeit - oder?

    Gibt es hierzu irgendwelche Gesetzte oder §
    Muss meinen Vorgesetzten mal ne gesalzene Stichhaltige Mail schreiben.
    Die wollen natürlich alles versuchen mir das Leben schwer zu machen!

    Hallo zusammen,

    ich bin seit juni 2010 neu in meinem Amt.
    Langsam geht der "Krieg" mit meinem BR-Gegner und gleichzeitig Vorgesetzen los.

    Schilder euch mal folgende Situation.

    Ich bin Home-Office Mitarbeiter und reise zu den zweiwöchentlichen BR-Sitzungen i.d.R. mit dem Flugzeug an.
    Da ich HomeOffice MA bin haben ich auch keine Zeiterfassung, jedoch eine per BV geregelte 40 Std. Woche.
    Da ich auch viel beruflich meist von Mo. - Donnerstag im Außendienst unterwegs bin (tlw. auch über Nacht)beginnt meine Arbeitszeit mit verlassen der Haustüre / bzw. mit Beginn im Home-Office.

    So nun zu folgender aktuell aufgetreteten Situation.
    Wie bereits erwähnt reise ich zu den Sitzungen per Flugzeug an.
    Sitzungsbeginn 10 Uhr - das ich pünktlich erscheinen kann muss ich somit um 6:30 das Haus verlassen.
    Sofern wir nicht noch im Anschluss eine Ausschusssitzung haben endet die BR-Sitzung gegen 13-14 Uhr.
    Mein erster möglicher Rückflug geht erst gegen 17 Uhr, so dass ich nicht vor 19:30/20:00 zuhause bin. Bedeutet für mich an so einem Tag habe ich 12-14 Stunden (je nach Rückflugmöglichkeit).

    Weiterhin muss ich erwähnen, dass sich mein Vorgesetzter ebenfalls nicht im Hauptbetrieb befindet und ebenfalls ein Home-Office MA ist.
    Aktuell habe ich von meinen Vorgesetzten eine schriftliche Anweisung bekommen - die besagt, dass ich mich vor und auch nach der BR-Sitzung bei einem anderen Vorgesetzten innerhalb der Abteilung melden soll, die mir dann bei Leerlauf einen Platz zuweist. Dort kann ich dann falls erforderlich mit meinem Firmennotebook arbeiten oder ich soll die Kollegen vor Ort unterstützen.

    In meiner bisherigen Amtszeit von Juni bis heute habe ich dies so gehandhabt, dass ich morgens angereist bin und nach der Sitzung mich in eine "bekannte" Abteilung gesetzt habe um von dort aus zu arbeiten.
    Für mich lässt sich kein erklärbarer Grund ermitteln warum ich mich vor und nach der Sitzung zu melden habe, zumal wenn ich um 6:30 das Haus verlasse und nach der Sitzung bereits eine Arbeitszeit von ca. 7-8 Stunden habe (OHNE RÜCKREISE)
    M.E. habe ich in der vergangenheit die Zeit sinnvoll für meine Arbeit genutzt - aber quasi in meiner Freizeit.
    Wenn ich meinen 8 Stunden-Tag berücksichtige und um 6:30 beginne habe ich um 15:30 meine Stunden eigentlich voll - da mein Rückflug wie bereits oben genannt erst gegen 17 Uhr geht habe ich natürlich noch etwas Zeit Luft bevor ich zum Flughafen gehe, die ich dann eigentlich immer genutzt habe.

    Weiterhin wurde von meinem Vorgesetzten erwähnt: Zitat: "Ich gehe davon aus, dass Du Deine Aufenthaltszeit im Hauptbetrieb so wählst, dass eine möglichst lange effektive Arbeitszeit (für BR und Abteilung) zur Verfügung steht."

    Zusammenfassend will mein Vorgesetzter mich weiterhin völlig überwachen und will nicht das ich mich wie in der Vergangenheit in der "bestimmten" Abteilung Aufhalte.
    Festzuhalten beleibt jedoch, dass nicht nur ich sondern noch viele meiner anderen Kollegen bei evtl. Außendienstleerlauf von 1-2 Stunden sich in dieser Abteilung aufhalten um evtl. Arbeiten am Notebook zu erledigen.
    Auch von meinem Vorgesetzten der Teamleiterkollege :)

    Kann mein Vorgesetzter eigentlich verlangen, dass ich mich nach der BR-Sitzung und nach 7 Stunden (ohne Rückreise) noch in der Abt. melden muss und Arbeiten muss bis mein Flieger geht.
    Wenn es manchmal doof läuft komme ich erst kurz vor 19 Uhr vom Flughafen weg, dass würde bedeuten ich darf dann noch 3-5 Stunden Arbeiten.
    Ist dies im Sinne?
    Ich bin ja gerne Bereit "mehr"Zeit für die BR-Tätigkeit aufzubringen - jedoch unter solchen verlangten Voraussetzungen ist es nicht gerade optimal.

    Hab euch jetzt zugeschüttet mit Text, aber viel. kann mir jemand was dazu schreiben - dass ich meinem Vorgesetzten entsprechend Antworte.

    Danke

    Hallo zusammen,

    kurz zu mir, bin ein "neues" BR-Mitglied und auch neu hier im Forum.

    Hab div. Fragen – bzw. möchte meinen Kollegen nichts falsches sagen.

    Folgende Situation.
    In Unserem Unternehmen sind die Gehaltsverhandlungen in Zusammenarbeit mit dem BR abgeschlossen.
    Leider ist die Veröffentlichung „so“ geschrieben, dass es wieder einmal niemand versteht.
    Nach Mitteilung der zuständigen Leiter, können leider nicht alle Kollegen innerhalb der Abteilung berücksichtigt werden. Angeblich nur die, die im allgem. derzeit ein sehr niedriges Gehalt haben.
    Bei Gesprächen stellte sich jedoch heraus, dass willkürlich verteilt wurde, auch Kollegen die im oberen Gehaltdurchschnitt liegen sowie auch diejenigen mit niedrigen Gehältern wurden berücksichtigt.
    Ca. 50% der Abteilung ging jedoch leer aus.
    Derzeit ist mir bekannt das ein Kollege eine mtl. Anpassung von ca. EUR 100 erhält.
    Weiterhin wurde den Kollegen, die nichts erhalten mitgeteilt, dass der „Topf“ so gering ist und nicht alle Berücksicht werden können.

    - Sind AN(Abteilungskollegen) auch mir als BR-Mitglied ggü. verpflichtet die Geheimhaltung bzgl. ihres Gehaltes verpflichtet.
    Kann man den Kollegen was anhaben, wenn Sie mir ihr derzeitiges Gehalt sowie die erhaltene Gehaltsanpassung mitteilen?

    - Habe ich bzw. wir als Gremium die Möglichkeit ein Liste von der Perso anzufordern? In der, die Kollegen die eine Gehaltsanpassung und in welcher Höhe erhalten haben.


    Anderes Thema - anderer Betrieb:

    Folgender Fall.
    Eine Frau „A“ 51 Jahre war 18 Jahre in einem kleinen Hotel Teilzeitkraft beschäftigt (über 400 EUR). Das Hotel wird zum 01. Oktober an die Gemeinde verkauft und wird von „neuen“ Pächtern im gleichen Stil weitergeführt.
    - Muss Frau „A“ vom alten AG ordentlich gekündigt werden – bzw. hat Sie evtl. Anspruch auf eine Abfindung?
    - Muss der „neue“ AG die gleichen Gehälter bezahlen bzw. muss mit diesem einen neuen Arbeitsvertrag geschlossen werden – oder werden auch die AN bei der Übernahme „so“ akzeptiert. Mündlich habe diese sich geäußert, dass alles beim alten bleibt, nur das Gehalt kommt von einer anderen Stelle.

    Viel Text – aber sich hier kurz zu fassen fällt schwer

    Vielen Dank