Beiträge von Reiner13

    Hallo,
    auf jeden Fall muss der Betriebsrat handeln, vor allem, wenn es keinen Suchtkrankenhelfer im Betrieb gibt. Es wäre das Schlechteste, wenn alle, auch der BR zu Co-Alkoholiker werden, wenn sie nicht eingreifen, nichts ansprechen, also Hilfe verweigen. Alkoholkranke Menschen brauchen nun mal Hilfe. Der Betriebsrat ist nun mal der Arbeitnehmervertreter. Natürlich kostet es Überwindung, auffälligkeiten beim Betroffenen anzusprechen. Auch ich musste das lernen, aber der oftmalige erfolg hat mir gezeigt, dass ich etwas Gute für den Kollegen getan habe. Dass mit der Abmahnung beim Verstoß mit Suchtmitteln im Betrieb sollte als "Leidensdruck" genutzt werden, damit der Betroffene sich kümmert, seine Krankheit (durch therapie) in den Griff zu bekommen. Bedenkt: Alkoholkrankheit ist unheilbar, man kann sie nur lindern/stoppen. Ich bin übrigens über den Betriebsrat zur Ansprechperson für Suchtfragen gewählt worden und stand am Anfang auch vor vielen Fragen, die ich mir erst ergründen musste. Hierzu muss ich noch sagen, dass mir die drei ifb-Seminare zum Thema "Sucht am Arbeitsplatz" eine tolle Grundlage gegeben haben.