Beiträge von Togego

    Moin moin!

    eine Druckkündigung ist ebenfalls möglich, wenn ein Kunde einen bestimmten Mitarbeiter ablehnt und für ihn im Betrieb kein anderer Einsatz möglich ist.

    Gruß,

    Togego

    Hallo zusammen,

    Die Versetzung ist vom Tisch, der BR wurde doch nach A versetzt, da der AG scheinbar davon Wind bekommen hat, dass schon beim "Probearbeiten" über die Gründung eines BR gesprochen wurde.

    Gruß,

    Togego

    PS: der BR wäre mit der Versetzung einverstanden gewesen, um dort eine BR-Wahl zu initiieren, ihm war aber der sofortige Verlust des Amtes nicht bewußt.

    Moin Zusammen,

    unsere Situation:

    Betrieb in A mit Außenstelle in B hat einen BR

    Betrieb in C mit Außenstelle in D hat keinen BR

    nun soll die Außenstelle B geschlossen werden. Ein BR-Mitglied, dass in B tätig ist, soll nach D versetzt werden.

    Was für Auswirkungen hat das auf die BR-Mitgliedschaft? Ist er weiterhin BR-Mitglied in A oder scheidet er aus dem BR aus und kann in C einen neuen BR wählen?

    danke,

    Togego

    Bei allen steht allerdings drin, dass mit dem Gehalt "alle Mehrstunden abgegolten sind." Um diesen Passus zu konkretisieren soll nun eine BV dies genauer, besser regeln.

    Dieser Passus ist aufgrund der Unbestimmtheit und einseitigen Benachteiligung der AN ungültig, klar dass man da eine BV will...

    Solange die Anzahl der zu leistenden Mehrarbeitsstunden nicht festgelegt ist, müssen gar keine gemacht werden.

    Gruß,

    Togego

    EDIT: bin scheinbar zu dumm zum zitieren, das klappt irgendwie nicht, deshalb nun kursiv...

    Hallo Micky,

    ich kann verstehen, dass ihr informiert werden wollt, aber ich sehe dafür keine rechtliche Grundlage.
    Wenn der AG das freiwillig macht ist das schön, aber ihr werdet ihn dazu nicht zwingen können.

    Gruß,
    Togego

    Abmahnungen sind von der Sache her keine kollektiven Massnahmen sondern nur zwischen AG und AN, daher glaube ich kaum, dass sich AG hier reinreden lassen werden.

    Außerdem würde ich mich als BR nicht in Dinge reinziehen lassen, die mich Nichts angehen. Ich kann Kollegen über die Rechtmässigkeit einer Abmahnung beraten, aber was willst du hier bitte regeln?

    Gruß,
    Togego

    Hallo zusammen,

    es hat sich herausgestellt dass der BV vergessen hat, den Schulungsplan für Q3+4 an den AG zu schicken. Der hat das scheinbar zum Vorwand genommen, alle Schulungen unter Vorwänden abzulehnen.

    Inzwischen hat der Personalchef das Management davon überzeugt, dass es viel teuerer kommt, wenn wir wegen jeder Schulung vors Arbeitsgericht gehen, und ich habe die Schulung eine Woche vor Beginn doch noch genehmigt bekommen.

    Gruß,

    Togego

    Diese schockierende Nachricht wurde mir von einem Kollegen zugeschickt:

    Neuer Fall von Vernachlässigung


    »Was sind das für Frauen, die zu so etwas fähig sind", fragt man sich unwillkürlich angesichts des neuesten Falles von gefährlicher Vernachlässigung, der sich letztes Wochenende in Seligenstadt ereignete. Wie erst jetzt bekannt wurde, befreite die Polizei am Sonntag gegen Mittag im Niederfeld aus einer Hochparterrewohnung einen kurz vor dem Verdursten stehenden, schlecht ernährten 37-jährigen Mann. Nachbarn hatten die Ordnungshüter alarmiert.

    Die Lebensgefährtin des Mannes, war am Morgen für ein paar Stunden mit den Kindern zu den Großeltern gefahren.
    In der Wohnung fanden die Mitarbeiter der Polizei keinerlei altersgerechten Getränke. „Nur Wasser, Tee und Säfte, so was habe ich noch nie gesehen“, so der noch sichtlich mitgenommene Polizeibeamte. Er und seine Kollegen erleben so einiges, aber in jener Wohnung fanden sie nicht einmal genügend Nahrung für eine einzige Männermahlzeit. Nur Müsli, Milch-produkte und Rohstoffe wie Kartoffeln, Reis oder Eier, die vor dem Verzehr erst noch verarbeitet werden müssten, befanden sich in der Küche.

    Die Regale der Wohnung quollen über von kulturwissenschaftlicher Fachliteratur. Aber es fand sich keine einzige Männer-, Auto- oder Fußballzeitschrift. Auch kein Fernseher.
    Die Beamten brachten den Mann in eine Kriseneinrichtung der gastronomischen Hilfe, dem „Klein´s Brauhaus“ in der Bahnhofstraße.
    Der Leiter der Einrichtung päppelte den Mann persönlich mühsam über Stunden mit Bier und Korn wieder auf. Mitarbeiter des zuständigen Pizzaservice verteilten Notrufnummern in der Nachbarschaft.
    „Warum erst jetzt!?“ fragten einige?

    Oftmals sind Männer, die Opfer dieser Form von Vernachlässigung geworden sind, schlicht und einfach nicht in der Lage, selbst um Hilfe zu bitten. Seit sich schnurlose Telefone in den Haushalten allgemein durchgesetzt haben, wissen oft nur noch die Frauen, wo in der Wohnung sich diese Telefone befinden.

    Junge Frauen seien mit der Haltung und Pflege eines Mannes häufig überfordert. Der zuerst possierlich wirkende Mann werde schnell zu einer Belastung, wenn er nach der Balz seine typischen Verhaltensweisen der Sesshaftigkeit ausbilde. Spätestens wenn die ersten Kinder da seien, bleibe den Frauen neben ihrer Berufstätigkeit kaum noch Zeit für den Mann. Böse Absicht sei es eigentlich so gut wie nie, die Frauen dazu bewege, ihren Mann alleine zu Hause zu lassen. Aber Fälle wie dieser erschüttern auch die Einsatzkräfte. „Der Ärmste hat bloß noch 90 Kilo gewogen.“ Fassungsloses Kopfschütteln.

    Dem Mann geht es glücklicherweise wieder den Umständen entsprechend gut. Aber das Entsetzen bleibt. Nachbarn und Anwohner stellten Flachmänner und Sixpacks unter dem Balkon des Opfers auf und entzündeten Kerzen. Auf einem handgeschriebenen Zettel steht die Frage: „Warum?“ Sie bewegt hier alle.

    Hallo zusammen,

    ich bin jetzt schon einige Jahre im BR tätig und muß mir das auch teilweise selbst auf die Kappe schreiben, ich hab mich so tief in Spezialthemen verstrickt, dass ich meine Grundlagenschulungen noch nicht alle gemcht habe.

    Belegt habe ich BetrVG I-III, aber noch keine Arbeitsrechtschulungen.

    Es ist mir in den Sitzungen aber immer wieder aufgefallen, dass mir einige grundlegende Dinge fehlen, deshalb haben wir als Gremium beschlossen, auch bei "alten" Mitgliedern die Basisschulungen zu belegen, die diese bisher nicht belegt hatten.

    Der AG sagt jetzt, diese Schulungen seien nicht erforderlich, ich sei schließlich schon so lange im BR, dass ich das Wissen dieser Schulungen bereits durch meine Betriebsratsarbeit angeeignet haben muss.

    Das stimmt zumindest teilweise sicher, ich hab mich in viele Themen mit Gesetzbuch in der Hand eingearbeitet, fühle mich aber bei vielen Dingen unsicher, die die "Neulinge" gut beherrschen.

    Was meint ihr?

    Gruß,
    Togego

    Zitat von ClaudiaD:

    Die Frage ist dabei: Darf ein BRM das kein Personaler ist, einen Zugang zum SAP HR haben? Immerhin darf der BR unter Zustimmung des Kollegen auf die Daten zugreifen. Also muss auch ein Account vorliegen.

    Hallo Claudia,

    IMO darf ein BR, der kein Personaler ist, keinen Zugriff auf die Daten haben.

    Das Recht auf Einsicht in die Personalakte hat der MA, er darf ein BR-Mitglied hinzuziehen, aber mir ist nicht bewusst, dass ein MA dem BR die Erlaubnis geben kann, in seine Akte Einsicht zu nehmen. Bei Einsicht in die Personalakte durch den AN wird diese Einsicht wohl mittels der Berechtigung eines Personalers durchgeführt, folglich benötigt der BR in keinem Fall einen extra Zugang.

    Gruss,
    Togego

    Hallo Zusammen,

    ich hab dazu nochmal ne Frage:

    Zitat von Winfried:

    Voraussetzung ist auch, dass der Termin entweder aus medizinischen Gründen innerhalb der individuellen ArbZ erfolgen mußte oder dass er aus anderen Gründen nicht außerhalb der individuellen ArbZ terminiert werden konnte.

    Grüsse Winfried

    In wie weit schränkte das mein Recht auf freie Arztwahl ein?

    Ich besuche seit Jahren eine Ärztin, die sich jetzt entschieden hat, aus familiären Gründen nur noch halbtags zu arbeiten. Das hätte für mich jetzt zur Folge, dass in Zukunft aller Termine bei dieser Ärztin während der Arbeitszeit wären. Muß ich mir jetzt einen neuen Arzt suchen?

    Gruß,

    Togego

    Hallo Wolfgang,

    ich seh leider nicht, was ich wirklich tun kann. Bei uns ist es genauso, schwerbehinderte Bewerber haben keine Chance, bzw. laut Aussage der Firma hat sich in den letzten zehn Jahren kein einziger schwerbehinderter beworben.

    Die Arge hilft uns da auch nicht weiter, da sie nur sehr regional zu arbeiten scheint. Die Stellen werden bei uns am Unternehmenssitz in Stuttgart gemeldet, und von dort wurde uns noch nie ein Bewerber nach München vermittelt. Die Arge in München wiederum scheint von den in Stuttgart gemeldeten Stellen gar Nichts zu wissen.

    Wenn uns nun die Bewerbungsunterlagen zugeleitet werden, sind diese vorausgewählt, was wir natürlich nicht beweisen können. Laut PA gibt es halt nur vereinzelte Bewerber.

    Ich bin schon am Überlegen, ob ich in meinem Bekanntenkreis mal herumfragen soll, dass dort Probebewerbungen abgeschickt werden, nur um zu sehen, ob uns diese vorgelegt werden.

    Gruß,

    Togego

    Hallo zusammen,

    was für eine Handhabe gibt es bezüglich der Umsetzung von Ergebnissen des ASA?

    Unser AG sieht den ASA als lästiges Werkzeug, zu dem er per Gesetz gezwungen ist, folglich blockiert er uns wann immer möglich. Wir diskutieren unsere Tagesordnungspunkte, und nach einiger Zeit entscheidet er dann "so machen wirs". Anschliessend aber tut der AG gar Nichts um seine Zusage umzusetzen und ich habe das Gefühl, er verbietet dem FASI ebenfalls etwas zu tun, da der FASI bei Nachfragen grundsätzlich abblockt.

    Haben wir irgendeine Möglichkeit?

    So wurde z.B. nicht einmal eine Infomail an die Mitarbeiter zum Thema Grippeschutzimpfung verschickt.

    danke schonmal,

    Togego

    Zitat von ergo:

    Auf meinem letzen Seminar meinte der RW das das sogar soweit gehen kann ,wenn man seine SB nicht angibt das dem AG ein Schaten entsteht, da er die SB Abgabe leisten muss obwohl er eine AN mit SB beschäftigt.

    Sicherlich entsteht dem AG so ein Schaden, andererseits wenn der AN seine Schwerbehinderung nicht angiebt, kann er auch keine 5 Tage Urlaub als Nachteilsausgleich bekommen, was wiederum für den AG ein Vorteil ist.

    Wie es aber das Urteil sagt, spätestens bei einer Anfrage des AG wenn es um betriebsbedingte Kündigungen geht kann die Schwerbehinderung nicht mehr verschwiegen werden.

    Togego

    Hallo Winfried,

    ich hab dazu ne grundlegende Frage: wie kann ein Routenplaner überhaupt für die Entfernungsbestimmung hergenommen werden? Es geht doch darum, die wirklichen Fahrtkosten zu erstatten und nicht die theoretischen?

    Wenn z.B. die Fahrt über die Autobahn geht und aufgrund einer Sperrung ein Umweg von 15 km zu fahren ist, kann doch der MA nicht darauf sitzen bleiben, nur weil der Routenplaner Nichts von der Sperrung weiss? Ich hab bisher immer die wirklich gefahrenen Kilometer laut Tacho abgerechnet, auch wenn die sich von Mal zu Mal unterscheiden können.

    Gruß,
    Togego

    Moin moin!

    Darf ich grundsätzlich BR-Arbeit auch in Homeoffice machen, oder kann mir der AG das verbieten?

    Im aktuellen Fall habe ich einige Infomedien der BG durchzuarbeiten, da BVs zu den Themen Gefährdungsanalyse psychische Belastung, BEM und Betriebliches Gesundheitsmanagement anstehen, allerdings hat der mir zur Verfügung gestellte Computer weder ein CD-Laufwerk noch eine Soundkarte.

    Wenn ich jetzt aber vom AG andere Hardware verlange, wird das mehrere Monate dauern und die BVs entsprechend lange verschieben.

    Danke schonmal,

    Togego

    Wollte mal wieder ein Update geben, ist schon langer her und ich hab ziemlich geschlurt...

    Also wie schon geschrieben wurde der Wunschkandidat des AG eingestellt, hat aber inzwischen eine bessere Stelle gefunden und wieder gekündigt. Zur Zeit arbeitet dort ein Zeitarbeiter.

    Die beiden Kollegen in der Kurzarbeit waren zwischenzeitlich die minimale Zeit aus der Kurzarbeit raus und wurden von der Firma freigestellt, um sich eine neue Stelle suchen zu können. Beide wurden betriebsbedingt gekündigt und haben Kündigungsschutzklage eingereicht.

    Die Kollegin,die Wahlbewerberin war, hat eine bessere Stelle gefunden und auf Anraten ihres Anwalts die Kündigungsschutzklage zurückgezogen, weil sie sonst wohl gewonnen hätte und sie nicht in die Firma zurückkehren wollte, man hat sich hier auf eine (mir unbekannte) Abfindung geeinigt.

    Der ehemalige Betriebsrat hat in erster Instanz die Kündigungsschutzklage gewonnen und inzwischen einen Vertrag zu einem Prozessbeschäftigungsverhältnis erhalten. Den genauen Stand weiß ich hier nicht, sein Anwalt hat ihm geraten, keine Infos an irgendwen weiterzugeben, nur hat er seine Arbeit bisher nicht aufgenommen, ich denke mal, weil er an einem anderen Standort als dem vertraglich vereinbarten eingesetzt werden soll, das ist aber nur eine Vermutung. Ich habe leider noch keine Begründung unserer Firma für die Revision erhalten, ich sehe aber wirklich keinen Grund, ihr Anwalt und seine Argumentation wurde vor Gericht derart auseinander genommen, dass die ganze Revision meiner Meinung nach keinen Sinn macht, man hat keinerlei Aussicht auf Erfolg.

    Zuletzt bleibt noch das Debakel mit dem Widerspruch des Betriebsrats. Obwohl ich in der Sitzung, in der der Widersproch beschlossen wurde explizit auf die erforderliche Schriftform hingewiesen habe und obwohl mir bei nochmaliger Rückfrage beim BRV zugesichert wurde, dass der Widerspruch schriftlich verschickt wurde hat sich vor Gericht herausgestellt, das dem nicht so war. Der Widerspruch wurde nur als unsignierte Email verschickt (Textform, aber nicht Schriftform) mit der Begründung, das sei in unserer Firma so üblich. Im Gremium steh ich trotz der Tatsache, dass der Kollege deshalb bisher kein Geld erhalten hat weiterhin als Querulant da und werde wohl nicht nochmal kandidieren sondern mir einen neuen Job suchen. Ist einfach zu deprimierend dass sich keiner an Formalismen hält.

    Tschoe,
    Togego

    PS: ich meld mich nochmal wenn der Termin am LAG feststeht.

    Hier die wahre Geschichte des deutschen Touristen Edgar im USA-Urlaub:

    Notizen eines unerfahrenen Chilitesters, der seinen Urlaub in Texas verbrachte:

    Kürzlich wurde mir die Ehre zuteil, als Ersatzpunktrichter bei einem Chili-Kochwettbewerb zu fungieren. Der Ursprüngliche Punktrichter war kurzfristig erkrankt und ich stand gerade in der Nähe des Punktrichtertisches herum und erkundigte mich nach dem Bierstand, als die Nachricht über seine Erkrankung eintraf.

    Die beiden anderen Punktrichter (beide gebürtige Texaner) versicherten mir, dass die zu testenden Chilis nicht allzu scharf sein würden. Außerdem versprachen Sie mir Freibier während des ganzen Wettbewerbes und ich dachte mir PRIMA, LOS GEHT`S!

    Hier sind die Bewertungskarten des Wettbewerbes:

    Chili Nr 1: Mike`s Maniac Mobster Monster Chili
    Richter 1: Etwas zu Tomatenbetont; amüsanter kick
    Richter 2: Angenehmes, geschmeidiges Tomatenaroma. Sehr mild.
    Edgar : Ach Du Scheiße! was ist das für Zeug!? Damit kann getrocknete
    Farbe von der Autobahn lösen!!
    Brauchte zwei Bier um die Flammen zu löschen;
    ich hoffe, das war das übelste;
    Diese Texaner sind echt bescheuert!

    Chili Nr. 2: Arthur`s Nachbrenner Chili
    Richter 1: Rauchig, mit einer Note von Speck. Leichte Pepperonibetonung
    Richter 2: Aufregendes Grill Aroma, braucht mehr Peperonis um ernst
    genommen zu werden.
    Edgar : Schließt dieses Zeug vor den Kindern weg!
    Ich weiß nicht, was ich außer Schmerzen hier noch schmecken könnte.
    Zwei Leute wollten mir erste Hilfe leisten und schleppten mehr Bier
    ran, als sie meinen Gesichtsausdruck sahen.

    Chili Nr. 3: Fred`s berühmtes "Brennt die Hütte nieder Chili"
    Richter 1: Exzellentes Feuerwehrchili! Mordskick! Bräuchte mehr Bohnen.
    Richter 2: Ein Bohnenloses Chili, ein wenig salzig, gute Dosierung roter
    Pfefferschoten.
    Edgar : Ruft den Katastrophenschutz! Ich habe ein Uran Leck gefunden.
    Meine Nase fühlt sich an, als hätte ich Rohrfrei geschnieft.
    Inzwischen weiß jeder was zu tun ist: bringt mir mehr Bier,
    bevor ich zünde!! Die Barfrau hat mir auf den Rücken geklopft;
    jetzt hängt mein Rückgrat vorne am Bauch. Langsam krieg ich eine
    Gesichtslähmung von dem ganzen Bier.

    Chili Nr. 4: Bubba`s Black Magic
    Richter 1: Chili mit schwarzen Bohnen und fast ungewürzt. Enttäuschend.
    Richter 2: Ein Touch von Limonen in den schwarzen Bohnen. Gute Beilage
    für Fisch und andere milde Gerichte, eigentlich kein richtiges Chili.
    Edgar : Irgendetwas ist über meine Zunge gekratzt, aber ich konnte
    nichts schmecken. Ist es möglich einen Tester auszubrennen? Sally, die
    Barfrau stand hinter mir mit Biernachschub; die hässliche [zensiert]
    fängt langsam an HEIß auszusehen; genau wie dieser radioaktive Müll, den
    ich hier esse. Kann Chili ein Aphrodisiakum sein?

    Chili Nr. 5: Lindas legaler Lippenentferner
    Richter 1: Fleischiges, starkes Chili. Frisch gemahlener Cayennepfeffer
    fügt einen bemerkenswerten kick hinzu. Sehr beeindruckend.
    Richter 2: Hackfleischchili, könnte mehr Tomaten vertragen. Ich muss zugeben,
    dass der Cayennepfeffer einen bemerkenswerten Eindruck hinterlässt.
    Edgar : Meine Ohren klingeln, Schweiß läuft in Bächen meine Stirn hinab
    und ich kann nicht mehr klar sehen. Musste furzen und 4 Leute hinter
    mir mussten vom Sanitäter behandelt werden. Die Köchin schien beleidigt
    zu sein, als ich ihr erklärte, dass ich von Ihrem Zeug einen Hirnschaden
    erlitten habe. Sally goss Bier direkt aus dem Pitcher auf meine Zunge und
    stoppte so die Blutung. Ich frage mich, ob meine Lippen abgebrannt sind.

    Chili Nr. 6: Veras sehr vegetarisches Chili
    Richter 1: Dünnes aber dennoch kräftiges Chili. Gute Balance zwischen
    Chilis und anderen Gewürzen.
    Richter 2: Das beste bis jetzt! Aggressiver Einsatz von Chilischoten, Zwiebeln
    und Knoblauch. Superb!
    Edgar : Meine Därme sind nun ein gerades Rohr voller gasiger, schwefeliger Flammen.
    Ich habe mich vollgeschissen als ich furzen musste und ich fürchte es
    wird sich durch Hose und Stuhl fressen. Niemand traut sich mehr hinter
    mir zu stehen. Kann meine Lippen nicht mehr fühlen. Ich habe das
    dringende Bedürfnis, mir den Hintern mit einem großen Schneeball
    abzuwischen.

    Chili Nr. 7: Susannes "Schreiende-Sensation-Chili"
    Richter 1: Ein moderates Chili mit zu großer Betonung auf Dosenpepperoni.
    Richter 2: Ahem, schmeckt als hätte der Koch tatsächlich im letzten Moment
    eine Dose Peperoni reingeworfen. Ich mache mir Sorgen um Richter Nr. 3.
    Er scheint sich ein wenig unwohl zu fühlen und flucht völlig unkontrolliert.
    Edgar : Ihr könnt eine Granate in meinen Mund stecken und den Bolzen ziehen;
    ich würde nicht einen Mucks fühlen. Auf einem Auge sehe ich Garnichts mehr
    und die Welt hört sich wie ein großer rauschender Wasserfall an. Mein Hemd
    ist voller Chili, dass mir unbemerkt aus dem Mund getropft ist und meine Hose
    ist voll mit Lavaartigem Schiss und passt damit hervorragend zu meinem Hemd.
    Wenigstens werden sie bei der Autopsie schnell erfahren was mich getötet
    hat. Habe beschlossen das Atmen einzustellen, es ist einfach zu
    schmerzvoll. Was soll`s, ich bekomme eh keinen Sauerstoff mehr. Wenn
    ich Luft brauche, werde ich sie einfach durch dieses große Loch in
    meinem Bauch einsaugen.

    Chili Nr. 8: Helenas Mount Saint Chili
    Richter 1: Ein perfekter Ausklang; ein ausgewogenes Chili, pikant und
    für jeden geeignet. Nicht zu wuchtig, aber würzig genug um auf seine
    Existenz hinzuweisen.
    Richter 2: Dieser letzte Bewerber ist ein gut balanciertes Chili, weder zu mild
    noch zu scharf. Bedauerlich nur, dass das meiste davon verloren ging, als
    Richter Nr. 3 ohnmächtig vom Stuhl fiel und dabei den Topf über sich ausleerte.
    Bin mir nicht sicher, ob er durchkommt. Armer Kerl; ich frage mich, wie er auf
    ein richtig scharfes Chili reagiert hätte...