Beiträge von Berny

    Zitat von pillepalle :


    Das mit dem vereinfachten Wahlverfahren kommt ja auch noch hinzu. Bei der Betriebsgröße ist das in der Tat nicht möglich. Wie ist das denn abgegangen? Mit Beratung des AG-Anwalts?... Ich meine, die Wahl ist nichtig, anfechten könnte man sie sowieso nicht mehr.

    Hallo Pillepalle,

    das verstehe ich jetzt nicht...

    Bei über fünfzig Wahlberechtigten kann auch nach vereinfachten Wahlverfahren gewählt werden. Dann, wenn nur ein Wahlvorschlag (also eine Liste) eingereicht wird. Oder verstehe ich hier etwas falsch?

    Gruß Berny

    Hallo Dodger99,

    das IFB bietet daszu auch ein Inhouse-Seminar an. Würde ich für Euer Gremium empfehlen.

    Thema: Arbeitszeitrecht, Betriebsvereinbarungen und Schichtplangestaltung

    Holt Euch doch vom IFB dazu ein Angebot.

    Gruß Berny

    Hallo syselse,

    der Beitrag zeigt mir, dass Ihr notwendigen Schulungsbedarf habt. Daher empfehle ich Euch das Seminar beim IFB:

    "Geheimhaltungspflichten, Haftung des Betriebsrats und Arbeitnehmervertretung"

    Die Inhalte des Seminar könnt Ihr auf dieser Seite nachlesen. Der Vorscvhlag ist als Tipp gemeint.

    Gruß Berny

    Zitat von Reddel :

    Das würde aber bedeuten, dass die betroffenen Kollegen/-innen umziehen müssten ( ca. 650 km). Meiner Meinung nach ist das nicht zumutbar,
    Reddel

    Hallo Reddel,

    mit der Zumutbarkeit müsst Ihr sehr vorsichtig umgehen. Was ist wirklich Zumutbar und was nicht, kann nur im Einzelfall entschieden werden und nicht als Gesamtfrage. Schaut Euch hier bitte jeden Einzelfall genau an.

    Im Falle einer Arbeitslosikeit prüft das Arbeitsamt hier sehr genau jeden Einzelfall und macht auch Jobangebote über 650 km hinaus. Unter Umständen könnt Ihr zwar beim Arbeitgeber eine Abfindung herausholen und der Arbeitnehmer muss zunächst nicht umziehen. Das Arbeitsamt fordert aber unter Umständen einen Umzug von mehr als 650 km an den neuen Arbeitsplatz.

    Zum anderen kann es aber gerade bei älteren Arbeitnehmern passieren, dass das Arbeitsamt sagt, die Arbeitnehmer sind auf Grund Ihres Alters nicht mehr Vermittlungsfähig. Dann beantragt das Arbeitsamt die Frühverrentung (Zwangsrente). Diese ist mit sehr hohen Abschlägen verbunden.

    Beachtet bitte auch diese Möglichkeiten.

    Gruß Berny

    Hallo Achim2156,

    meines Wissens nach entscheide über die Kurzarbeit das zuständige Landesarbeitsamtes. Ich würde versuchen dort Kontakt und Informationen zu bekommen.

    Gruß Berny

    Zitat von Tamburo :

    Oder könnten wir einer Neueinstellung eines 120 Stunden MA auch widersprechen, weil erst die Stunden der beantragenden MA erhöht werden müsste?

    LG, Chris

    Hallo Chris,

    wenn Euer Arbeitgeber nur 120 Stunden-Verträge raus gibt, habt Ihr keine Handlungsmöglichkeiten. Die Neueinstellungen orientieren sich dann an dem Arbeitsvertrag der "Aufstockerin". Damit würde Sie nicht benachteiligt werden.

    Gibt aber der Arbeitgeber sowohl Vollzeitverträge als auch 120-Stunden-Verträge heraus, dann könnt Ihr die Vollzeitverträge so lange verhindern, bis die Teilzeitkärfte einen Vollzeitvertrag (wenn von AN gewünscht), erfüllt sind.

    Gruß Bernhard

    Hallo Lilymaus,

    herzlich Willkommen in diesem Forum.

    Wir wünschen Dir viel Erfolg bei Deiner Arbeit.

    Gruß aus HH

    Berny

    Zitat von Bogumil :


    Hallo,

    unsere Firma (GmbH) kauft 2 Firmen (auch GmbH’s) ,

    Hallo Bogumil,

    auf einen einheitlichen Tarifvertrag zu drängen ist nicht ganz einfach.

    Ein "Unternehmenskauf" ist ein Betriebsübergang nach § 613a BGB. Dieser
    ist zwingend zu beachten.

    Gruß Berny

    Zitat von markus-gt :


    Hallo,

    wir haben folgendes Konstrukt. Eine Konzerneigene GmbH verleiht Mitarbeiter in die unterschiedlichen Betriebe.


    Hallo Markus,

    da sind viele Fragen offen. Erst einmal ein Link zum entsprechenden Gesetz:

    http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/a_g/gesamt.pdf

    Verleiht der Konzern nur konzernintern oder auch extern?

    Wenn die Arbeitnehmer auch an fremde Firmen (also extern) verliehen werden, dann
    bebötigt das Unternehmen eine "Befähigung zur Überlassung von Arbeitnehmern zu
    gewerblichen Zwecken". Diese wird beim zuständigen Landesarbeitsamt beantragt und
    von dort auch ausgestellt. Ausserdem müssen die Mitarbeiter schriftlich und einzeln
    darüber informiert werden, dass sie gewerblich verliehen werden. Mit dieser Information
    müssen auch die wichtigsten Gesetzestexte des obigen Gesetzes ausgehändigt werden.

    Soweit erst einmal die wichtigsten Informationen.

    Gruß Berny

    Zitat von chaos_elfe :

    Also Gehalt bekomme ich seit meiner Suspendierung nicht und AG hat mich weiterhin im Status unbezahlter Urlaub.

    Hallo Chaos_elfe,

    bin erst jetzt auf Deinen Fall aufmerksam geworden.

    Du kannst die Zeit auch mit Arbeitslosengeld überbrücken. Gehe zum AA und beantrage es. Wenn Du wieder in Arbeit stehst, wird das Gehalt nachbezahlt. Davon wird dann das bezogene Arbeitslosengeld abgezogen. So dass Du nur die Differenz ausbezahlt bekommst. Der Arbeitgeber zahlt von Deinem Lohn dann das Arbeitslosengeld an das Arbeitsamt zurück. Dann wirst Du wieder so gestellt, als hättest Du das Arbeitslosengeld nicht bezogen. Aber zur Überbrückung eine bessere Lösung als ohne Lohn darzustehen.

    Gruß Berny

    Hallo Sheriff,

    der WA sollte den GBR unverzüglich über alles informieren.

    Der WA selbst kann keine gerichtlichen Maßnahmen (Einigungsstelle) einleiten. Der WA muss solche Maßnahmen beim GBR beantragen und nur dieser kann einen rechtlichen Beistand beauftragen, der dann die erforderlichen Maßnahmen einleitet.

    Alle Informationen nach § 106 BetrVG können auch ohne konkrete Maßnahmen eingeholt werden.

    Für die Nr. 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 und 9a sind Maßnahmen notwendig. Allerdings hat der Arbeitgeber hier den WA unaufgefordert zu informieren. Aber wenn Ihr eine Ahnung habt, dass etwas im Busch ist, stellt doch eine konkrete Frage an den Arbeitgeber. Er muss Euch dann Antworten.

    Gruß Berny

    Zitat von kobayashi :

    [...] wenn wir eine deutsche Konzernmutter hätten. [...]

    Hallo Kobayashi,

    wir sind auch in einen Konzern eingebunden.

    Den Unternehmensabschluß bekommen wir vorgelegt.
    Auf den Konzernabschluß haben wir rechtlich keinen
    Anspruch.

    Wir holen uns diesen aber im Internet aus dem
    Bundesanzeiger herunter.

    Vielleicht habt Ihr auch Möglichkeiten, den Abschluß
    im Netz zu finden.

    Gruß Berny

    Hallo Franzel,

    in der Ausgabe 1/2011 Der Betriebsrat ist ein guter Artikel über Betriebsübergang. Dort wird auch auf den Betriebsteilübergang, Teilstilllegung u.ä. eingegangen. Es werden auch die Beteiligungsrechte der Betriebsräte erläutert.

    Gruß Berny

    Zitat von markus-gt :


    Oder ist da nichts mehr zu retten und wir müssen die komplette Liste neu schreiben?
    Zeit haben wir noch genug, aber die Arbeit würden wir uns gerne sparen.


    Hallo Markus,

    ich würde hier ganz pragmatisch vorgehen.

    Streicht den Kandidaten von der Liste, unter Angabe des Datums.

    Danach sammelt Ihr die Unterstützer. Diese lässt Ihr ebenfalls Unterschreiben mit Angabe des Datums. Damit seid Ihr auf der sicheren Seite.

    Viel Spass beim sammeln.

    Gruß Berny

    Zitat von pimpelchef :

    weil das hält doch keiner durch [...]

    Hallo Pimpelchef,

    wir sind auch in einer Dienstleistungsbranche tätig. Im Grunde arbeiten wir Zweischichtig (04:00 Uhr bis 23:00 Uhr). Nach dem Arbeitsvertrag sind alle Mitarbeiter an beide Schichten gebunden.

    Nun hat unser AG aber auf freiwilliger Basis gesagt, dass es möglich ist nur Früh- oder nur Spätschicht zu arbeiten, solange es in beiden Schichten ausreichend Freiwillige gibt.

    Bei uns arbeiten bereits die ersten über 10 Jahre nur Früh- bzw. Spätschicht. Soweit zum "das hält doch keiner durch". Eine weitere Besonderheit ist, das wir innerhalb der beiden Schichten noch unterschiedlich lange Schichten haben, an Sonn- und Feiertagen arbeiten und dadurch auch unregelmäßig freie Tagen haben.

    Gruß Berny

    Zitat von fmuenker :


    Hallo,
    ich würde gerne für unseren BR eine externe Mail Adresse beantragen.
    Diese ist kostenpflichtig

    Gruss
    Frank


    Hallo Frank,

    wir haben als BR auch eine externe Mail-Adresse. Allerdings bei einem kostenlosen Anbieter. Wäre für Euch vielleicht auch ein Lösungsweg.

    Gruß Berny

    Hallo @Alle,

    wir machen eine in jedem Vierteljahr. Wir planen dazu schon recht früh. Der Geschäftsleitung nennen wir dann zwei Termine. An einem der Termine wird dann die Betriebsversammlung statt finden. Dieser wird dann durch die Geschäftsleitung bestätigt.

    In der Betriebsversammlung legen wir dann einen Tätigkeitsbericht ab. Dieser wird in einer freien Reden vom BRV gehalten. Wir stimmen nur die Themen und den Inhalt ab. Alles andere kommt bei (> 500 MA) uns dann von alleine.

    Nach dem Tätigkeitsbericht des BR hat die Geschäftsleitung das Wort. Danach die Fragen der KollegInnen an den BR und die GL.

    Gruß Berny