Beiträge von Tiger

    Hallo Leute,

    ja so ist das manchmal, dass alle den Schwanz einziehen, die Hosen voll haben, den Kopf in den Sand stecken. Seid froh, dass das bei Euch besser ist!

    Mittlerweile haben meine Appelle an den Idealismus und Kampfgeist gefruchtet. Das Hirngespinst "BR-Rücktritt" scheint vom Tisch. Die Vertretung bekommen wir irgendwie auch geregelt. Aber einfach ist es nicht, wenn sich alle immer hinter einem "Führer" verstecken...Da hätte ich schon eher jemanden im hintergrund aufbauen müssen, ist auch ein bißchen meine Schuld.

    Gruß
    Tiger

    Hallo Heelium,

    das hab ich mir auch schon gedacht- dass gar kein neuer Vorsitzender gewählt werden muss- aber rein praktisch ist der Stellvertretende dann der erste Mann, und wenn der das nicht will, haben wir das gleiche Problem.

    Gruß
    Tiger

    Hallo

    Zitat von Ulli_P :


    Erst dannach könnten nach §23 (3 Wahlberehtigte reichen) beim Arbeitsgericht die Bestellung eines Wahlvorstandes beantragen.


    Wo hast Du das her mit den 3 Wahlberechtigten? Aus § 16 Abs. 2? Der Paragraph triffts doch überhaupt nicht...

    Gruß
    Tiger

    Hallo,

    einmal angenommen: die Vorsitzende ist schwanger, im BR-Gremium zeichnet sich ab, dass es keinen gibt, der den Vorsitz während der Elternzeit übernimmt.
    Sprich: der BR wäre handlungsunfähig (wurde hier schon mal diskutiert). Der BR würde in diesem Fall seinen Rücktritt erklären und müsste gem. §13 BetrVG Neuwahlen einleiten.(Dann stellt sich für mich die müßige moralische Frage, ob das i.O. ist, wenn die gleichen Leute wieder kandidieren, bzw. ob sich dann die Situation wirklich grundlegend verändert, dass es plötzlich einen gibt, der den Vorsitz übernimmt...aber egal)

    Meine Frage: tut der BR das nicht, sprich: er bestellt keinen Wahlvorstand, was sind die Möglichkeiten? Kann man dann gem. §23 Abs. 1 vorgehen (z.B. eine Viertel der Belegschaft oder die Gewerkschaft) und würde dann das Arbeitsgericht den Wahlvorstand bestellen?

    Danke schonmal für Eure Meinungen.
    Die Möglichkeit, dass die Vorsitzende während der Elternzeit ihr Amt weiterführt, würde ich am liebsten von vornherein ausschließen wollen Ich weiß auch schon, dass ich auch während der Elternzeit wählbar bin...

    Gruß
    Tiger

    Nachtrag: hab aus versehen im falschen Unterforum zuerst gepostet

    Hallo,

    einmal angenommen: die Vorsitzende ist schwanger, im BR-Gremium zeichnet sich ab, dass es keinen gibt, der den Vorsitz während der Elternzeit übernimmt.
    Sprich: der BR wäre handlungsunfähig (wurde hier schon mal diskutiert). Der BR würde in diesem Fall seinen Rücktritt erklären und müsste gem. §13 BetrVG Neuwahlen einleiten.(Dann stellt sich für mich die müßige moralische Frage, ob das i.O. ist, wenn die gleichen Leute wieder kandidieren, bzw. ob sich dann die Situation wirklich grundlegend verändert, dass es plötzlich einen gibt, der den Vorsitz übernimmt...aber egal)

    Meine Frage: tut der BR das nicht, sprich: er bestellt keinen Wahlvorstand, was sind die Möglichkeiten? Kann man dann gem. §23 Abs. 1 vorgehen (z.B. eine Viertel der Belegschaft oder die Gewerkschaft) und würde dann das Arbeitsgericht den Wahlvorstand bestellen?

    Danke schonmal für Eure Meinungen.
    Die Möglichkeit, dass die Vorsitzende während der Elternzeit ihr Amt weiterführt, würde ich am liebsten von vornherein ausschließen wollen:) Ich weiß auch schon, dass ich auch während der Elternzeit wählbar bin...

    Gruß
    Tiger

    Hallo,

    ich stimme pillepalle voll zu. Ich denke die herrschende Rechtsmeinung ist die:
    Der BR hat das Recht die Stellungnahme dem AN (oder seinem Anwalt) zu überlassen.
    Begründung: der AN hat ja sowieso das Recht diese Stellungnahme zu bekommen und zwar vom AG. Bekommt er sie vom AG auch wirklich, so hat er sie halt doppelt. Bekommt er sie aber vom AG nicht, so "heilt" der BR sozusagen nur diesen Mangel.
    Wir hatte das Thema schon öfter. Unser Anwalt- auf Nachfrage- hat uns so geantwortet. Wir geben die Stellungnahme bzw. den Widerspruch immer weiter.

    Gruß
    Tiger

    Hallo Siegbert,

    mehr ist immer besser! kommentare, Urteile...

    Unsere externe Arbeitssicherheitskraft hat mich da etwas verunsichert, als er meinte, wo das denn stehe, dass der BR bei der Erstellung von Gefährdungsbeurteilungen und auch bei jeder einzelnen mit im Boot wäre. Er habe davon noch nie gehört...Geschweige denn, dass der BR alle Gefährdungsbeurteilungen sehen darf...

    Gruß
    Tiger