Beiträge von pillepalle

    Hallo! Entscheidend ist nun, wer die 11. höchste Höchstzahl hat. Von dieser Liste würde dann eine Frau kommen. Es müßte dann aber ein Mann dieser Liste den Platz abgeben. Hat diese keine Frau, dann entscheidet die nächsthöhere Zahl. Also die 12. höchste Höchstzahl. Sicher bekommt den Platz die Liste 1 als einzige Liste, wo noch Frauen sind. Evtl. würde es dann tatsächlich einen Listensprung geben.- Also, wer keine Frau drauf hat, müßte dann einen Platz abgeben.

    Oder hab´ich jetzt spontan einen Denkfehler gemacht?

    Passt zum Thema: Kann man sich Wahlhelfer, hauptsächlich zum Auszählen, "einfach" so am Wahlende nehmen? Wenn Mitarbeiter im Wahlraum sind und sie nichts dagegen haben? Oder muss das vom BR beschlossen werden?

    Ohne Gewähr, mit dem Vereinfachten kenne ich mich nicht wirklich aus. Ich meine, es gibt nur eine Liste, wo die Bewerber alphabetisch geordnet werden. Müssten Gewerkschaften eigentlich wissen. Aber es wohl sind 2 verschiedene Gewerkschaften?

    Was da abging, ist schon hammerhart! Ich verstehe aber nicht, wie man den BR-Vorsitzenden (Wahlvorstandsmitglied) so einfach (aus dem Stegreif?) die Stimmzettel vorlesen(?) lässt, ohne es zu kontrollieren! :cry: Das muss man unbedingt wechselweise tun! Ich meine, doppelt auszählen. Einer schreibt, einer liest, und dann umgekehrt. Eventuell andere Wahlhelfer/ Wahlvorstandsmitglieder. Zur Erinnerung: Die Auszählung ist (betriebs)öffentlich!!!

    Haben wir auch noch vor uns. In der Belegschaft wird auch gemunkelt.Im Wahlvorstand sind nur BR-Mitglieder. Aber es muss erwähnt werden, dass die Belegschaft vor der Wahl aufgefordert wurde, sich dafür zur Verfügung zu stellen- null Resonanz!!!

    Es wird sicherlich weitere Folgen für den Manipulierer haben. So einen als Beschlussfäller beim Gericht, und womöglich mit Duldung der Gewerkschaft... Muss Folgen haben. Entlassen kann man ihn ja nur mit Zustimmung des BR. Wenn er noch dazugehört. Aber er hätte ja auch nachfolgenden Kündigungsschutz...

    Die Frage, wer eigentlich Listenvertreter ist, wurde hier schon diskutiert. Es gibt mehrere Meinungen dazu. Mir ist es noch in Erinnerung, dass es eigentlich der 1. Stützunterschreiber sein soll, wenn keiner angegeben ist. Normalerweise ist es aber doch der "Einreicher", also der 1. Kandidat. Dies ist hier meine Annahme bei der Frage. Ein Kandidat, der mehrfach kandidiert, muss sich ja innerhalb von 3 Tagen entscheiden, wo er draufbleibt. Andernfals wird er ja überall gestrichen. Die restlichen bleiben Kandidaten. Nun ein theoretischer Fall: Wie ist es denn nun, wenn der "Listenvertreter" beispielsweise ein BR-Vorsitzender, 1.Platz als Kandidat, kurzfristig vor Ende der Einreichungsfrist eine zweite Liste einreicht? Er entscheidet sich für die 2. Sind dann alle Kandidaten der 1. Liste plötzlich "nicht mehr da"? Ich meine, ist die erste Liste total weg? Er könnte evtl. im Wahlvorstand sitzen, dass es vielleicht gar keiner mitbekommt...

    Auf der kontituierenden wird ja der/die neue BR-Vorsitzende gewählt. Ist dort nun die einfache Mehrheit, oder die absolute Mehrheit, also mindestens 5 Stimmen, ausschlaggebend? Als Beispiel 9-er Rat, 3 Kandidaten. 4-3-2 Stimmen, oder 4-4-1. Stichwahl zwischen den beiden Besten, oder wie? Im 2. Fall Stimmengleichheit. Habe da nichts zu lesen können.

    Zitat von jakob2010 :


    Die Unterschriften sind m.E. ungültig, wenn nachträglich weitere Kandidaten hinzu geschrieben werden. Allerdings wirst du Zeugen brauchen, die bestätigen können, dass zum Zeitpunkt der Unterschrift weniger/andere Kandidaten drauf gestanden haben.


    So ist es! Beim Einsammeln der Stützunterschriften wird nicht unbedingt jeder Kandidat "behalten". Ich könnte mir vorstellen, dass vor dem Einreichen beim WV Korrekturen "vorgenommen werden könnten". Zeugen werden dann benötigt. Dann allerdings, meine ich auch, wäre die eingereichte Liste wirklich unheilbar!

    Zitat von Carola :

    Außerdem würde mich da doch jetzt tatsächlich mal das angeblich unzulässige Kennwort interessieren.


    Das wüsste ich auch gern! Ich persönlich halte es für Larifari, ein unzulässiges Kennwort als unheilbaren Mangel anzusehen. Sollte man doch gleich das Kennwort ganz weglassen.

    Zitat von huhuhorst :


    noch eine frage sorry!
    ist die stimmauszählung öffentlich oder hat man ein anrecht darauf dabei zu sein als listenführer/wahlberechtigter?

    MFG Horst


    Wie schrieb jakob2010: Mach`es auch so: Werde Wahlhelfer, die werden immer gebraucht. Dann ist es Arbeitszeit.

    Zitat von Winfried :

    Und nach der Wahl schäumte der AG, weil die Belegschaft mal wieder nicht so gewählt hatte, wie er es sich vorgestellt hatte, v.a. darüber, dass der neue BRV der alte war.

    Grüsse Winfried

    Glaubt denn der AG, dass eine intelligente Belegschaft einen "gekauften" BR wählt?! Soll doch ein AG für "seine" Leute Werbung machen. Wäre doch peinlich auch für die.

    Gruß

    Zitat von Winfried :


    Hallo, "Nötigung"? Soll hier denn jemand rechtswidrig mit Gewalt oder durch Drohung mit einem empfindlichen Übel zu etwas gebracht werden? Winfried


    Sorry, hab`ich wohl etwas drastisch formuliert. Aber die sollen doch "umgepolt" werden. Fällt mir keine passende Bezeichnung für ein:(

    Zitat von Lars4380 :

    Der Geschäftsführer ist mit einer Vorschlagsliste durch den Betrieb gegangen und hat Stützungsunterschriften gesammelt und nebenbei erwänt hat er auch die Bewerber selber ausgesucht.
    Ist das Rechtens und wenn nein was kann der Wahlvorstand dagegen tun?

    Ist der Geschäftsführer auf der Wählerliste? Gehört doch sicherlich zur Gruppe der Leitenden Angestellten nach § 5 Betr.V.

    Zitat von Winfried :

    Genau.

    Es muss sogar anders ausgelegt werden. Nämlich so: KandidatInnen unterschreiben nicht den Wahlvorschlag, sondern erklären mit der Unterschrift nur das Einverständnis zu ihrer persönlichen Kandidatur (die Annahme, dass damit gleichzeitig eine Stützunterschrift geleistet würde, ist grundfalsch - in dem von SantasLH beschrieben Fall gäbe es 7 KandidatInnen, jedoch keine einzige Stützunterschrift, der Wahlvorschlag wäre unheilbar mangelhaft, siehe § 8 I Nr. 3 WO).

    UnterstützerInnen jedoch unterschreiben ihre Unterstützung für den kompletten Wahlvorschlag, Schlußfolgerung wäre, dass nur UnterstützerInnen auch ListenführerInnen sein können. Das erschließt sich auch analog aus § 14 IV BetrVG und dem dortigen Begriff des Unterzeichnens (der sich ausschließlich auf die UnterstützerInnen bezieht).

    I.d.R. jedoch leisten KandidatInnen auch (zusätzlich noch!) Stützunterschriften, damit erledigt sich das Problem zumeist.

    Grüsse Winfried


    Das bedeutet also, dass mindestens 1 Kandidat auch eine Stützunterschrift leisten muss, damit er Listenvertreter sein kann!? Anderenfalls wären nur "Stützer" Listenvertreter? Hab`ich das richtig kapiert?
    Dann wären analog dazu bei unserer Wahl die BR-Liste ungültig, weil unser Listenvertreter nur für die Kandidatur unterschrieben hat. Stützunterschritten kamen nur von der übrigen Belegschaft.:(

    Zitat von FrauX :

    die von der Gewerkschaft gestützt wird...mehr sage ich dazu besser nicht.....


    Ich meine, ist der Gewerkschaft das klar, was da abgeht? Wenn ja, sollte man das unbedingt dort anprangern! Unterstützen der Liste i.O. Aber nicht so!!

    Schöne Frage. Wollte ich auch immer wissen. Allerdings, mehr der Fall,wenn eine Liste 0 Stimmen hat. Ich meine allerdings, dass Listen ohne Mandat ganz am Schluss kommen, wenn kein weiterer übrig ist- vorausgesetzt, es gibt mindestens 1 Stimme.

    Zitat von FrauX :


    Leider stehe ich auf dieser Gewerkschaftsliste von denen dieses unseriöses Verhalten ausgeht.

    Und was sagt die Gewerkschaft dazu? Unbedingt mitteilen!!! Sonst kommen sie auch an den Pranger, meine Meinung!