Beiträge von irmeline

    Also Leute, wenn ich das recht verstehe:

    In unserem Betrieb wählen wir im November
    Gemäß der Liste von der Personalverwaltung ist kein einziger Kandidat drauf der einen festen AV hat.

    Wenn nun ein Azubi JAV Vertreter wird
    und er stellt 3 Monate vor Ausbildungsende den Antrag
    muß der AG diesen fest einstellen :idea:

    Das wäre ja genial,
    dann hätten wir wenigstens einen mal in trockenen Tüchern und diese ewige Befristerei wäre zumindest ein Stück eingedämmt.

    Und wie ist das in folgendem Fall:
    Die noch amtierende JAV Vertreterin hat ihre Ausbildung jetzt beendet, wurde vom AG befristet für 1 Jahr übernommen,
    hat aber meines Wissens keinen Antrag gestellt
    Ist der Vertrag womöglich ein unbefristeter?? :wink:

    Irmeline

    Liebe Tinka,
    macht erst mal Eure Arbeit so gut Ihr könnt und achtet darauf dass sich das Gremium nicht auch noch spaltet.
    Vorallem setzt gegenüber dem AG zunächst mal Eure Rechte als BR durch - BR Büro -
    Und besucht Schulungen wenn Ihr neu seid (ifb sehr zu empfehlen!)
    Und das wichtigste:
    Kümmert Euch um die Kollegen, die Euch gewogen sind, die brauchen Euch;
    lasst Euch auf keine Spielchen mit den "Bösen" ein,
    die werden früher oder später spüren, dass es ihnen auch gut tut was Ihr erreichen werdet ggü dem AG.

    Kopf hoch - wenn der Hals auch dreckig ist
    :twisted: Irmeline

    Hallo Kirsten,
    vielleicht kann ich Dir auch ein bischen helfen:

    Seit einiger Zeit war ich Stellvetretende BRV.
    Der BRV machte sein eigenes Ding und zog mich lediglich heran, wenn es darum ging in seiner Abwesenheit Sitzungen abzuhalten. Dann wurde bekannt, dass er zum 01.06. in Ruhestand geht...
    Die Erwartungshaltung des Gremiums war ganz klar
    obwohl immer gesagt wurde: Es muß neu gewählt werden; es ist nicht selbstverständlich dass die Stelli nachrückt.
    Ich habe mich in stundenlangen Spaziergängen mit Mann und Hund extrem mit dem Thema auseinander gesetzt:

    Dabei wurde mir klar:
    Stellung beziehen! Genau erfahren, was willst Du selbst unter welchen Bedingungen, welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden...

    Und - dann gibt es noch ein Zauberwort:
    Delegieren!
    und das auch: mit klaren Worten!

    Ich bin seit 01.06 BRV und freigestellt und halte mit meiner Stelli im Monat mind. einen Bürotag ab
    und wenn der Chef mich zu sich ruft - nicht ohne meine Stelli!!!

    Vielleicht hilft´s Dir ein bischen
    Gruß Irmela :)

    Also,
    ich sehe das wie Siegbert;
    Zumal sie Medikamente einnimmt und die Kollegen berichten, dass sie das nicht unbedingt regelmäßig tut und dann solche "Ausfälle" passieren.

    Aber was anderes:
    In der Zwischenzeit wurde bekannt, dass sie die am 03.07 geklaute Brezel am 07.07. doch noch bezahlt hat...

    Hallo zusammen

    hat jemand von Euch eine BV zum TVöD § 10 Arbeitszeitkonten
    und könnte er mir diese zukommen lassen?
    Wir haben am 10.08. Klausurtag zu diesem Thema, bzw. zum Thema Überstundenregelung

    Danke-
    schönen Tag heute noch :lol:
    Irmela

    Zunächst mal herzlichen Dank für Eure Unterstützung,

    Tasächlich ist es so, dass es ein wirksamer Widerspruch war,
    wir aber wirklich nur erreicht hätten, dass er den Bewerber nicht eingestellt hätte
    und uns - Du sagst es, Timo; - vorgeführt hätte.
    Wir heben jetzt auf Anraten eines befreundeten Arbeitsrichters den geordneten Rückzug angetreten
    in dem wir die Verweigerung zurück gezogen haben;
    schriftlich, mit Begründung, dass der BR neue Info´s erhalten hat, welche die Einstellung so berechtigt,
    gleichzeitig hat der BR aber eine Stellungnahme angehängt
    worin wir deutlich formulieren, dass es sich grundsätzlich um eine Ungerechtigkeit handelt
    und die GL aufgefordert mit uns eine "anständige" Personalplanung durchzuführen.

    So schlecht war die Aktion nun auch wieder nicht
    und wie der Chef sich zukünftig verhält -?-
    Man wird´s sehen

    Nochmal danke

    Hallo Winfried
    Sie hat was gestohlen und hat das auch noch lauthals kundgetan, dafür gibt es verlässliche Zeugen, außerdem ist sie ca. 2 Std. nach Dienstantritt einfach von der Arbeitsstelle verschwunden, es kam zwar am Spätnachmittag eine Krankmeldung, aber bis dahin wußte keiner, wo sie war. Dazu hat sie sich schon im vergangenen Herbst einen abmhnungswürdigen FauxPax geleistet...

    Woher kann ich erfahren, ob sie gleichgestellt ist?
    Aber eigentlich müßte das ja der AG selbst wissen?!

    Der BR wird der Kündigung nicht widersprechen
    das könnten wir ja dann auch so schreiben!?
    Gruß, Irmela

    Den Begriff der "Extrawurst" habe ich im § 99 nicht finden können

    Hallo Timo,
    ich ehrlich gesagt auch nicht...:-)

    Aber jetzt mal im Ernst:
    Wie soll der BR Eurer Meinung nach jetzt weiter entscheiden?

    Einerseits möchten wir den Neuen schon haben (Fachkräft)
    andererseits möchten wir aber für unserer befristeten Kollegen was tun (es ist ja bald BRwahl)

    Gruß, Irmela

    Hallo Ihr Lieben,
    wer kann mir kurz und knapp weiter helfen?

    Außerordentliche, verhaltensbedingte Kündigung
    einer vermeindlich schwerbehinderten Kollegin ( 30%)

    Was muß im BR beachtet werden?

    Im BR ist man allgemein der Ansicht, dass
    Kündigung berechtigt ist. Welche Stellungnahme schreiben wir an den AG?

    Danke- Irmela

    Hallo Timo, hallo Winfried,
    danke zunächst mal für Eure Auskünfte,

    Die Zustimmungsverweigerung ist tatsächlich schon raus;

    Begründung:
    Bewerber wird sofort unbefristet eingestellt,
    obwohl
    im Betrieb viele gleich qualifizierte MA schon seit etlichen Zeiten befristet beschäftigt sind und keine Aussicht auf Übernahme in unbefristete Beschäftigung ansteht
    und gleichzeitig andere Bewrber mit gleicher Qualifikation neu - und- befristet eingestellt werden!

    Jetzt hatten wir gefordert:
    Entweder wird der Neue auch befristet
    oder alle Befristeten gehen in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis über.

    Im heutigen Gespräch mit dem AG erging folgende Begründung:
    Der Neue kommt aus einem unbefristeten Arbeitsverhältnis und geht ja schon das Risiko der Probezeit ein,
    und es werden Fachkräfte benötigt;
    die schon beschäftigten, befristeten AN bekämen nach einer gewissen Bewährungszeit dann auch unbefristete Verträge
    und die jetzt neu eingestellten Bewerber werden auch befristet, weil sie sich erst bewähren müßten.

    Also-ich weiß nicht- wenn das mal keine Extrawurst ist
    die eine Zustimmungsverweigerung rechtfertigt.

    Die Drohung des AG ist nun, diesen jungen Mann eben nicht einzustellen,
    dann müsse das der BR eben verantworten, wenn wir keine guten Fachkräfte bekämen....

    Außerdem mußte ich mir anhören, dass zu Zeiten meines Vorgängers auch keine Wellen geschlagen wurden....
    ich bin seit 1. Juni BRV und freigestellt (50%; Besch.Umfang auch 50%)
    Gruß, Irmela

    Pfried:
    bei uns findet eben kein AG-Wechsel statt.
    Die MA der Servicegesellschaft unterliegen der gleichen Personal- und Geschäftsleitung wie die Beschäftigten der gGmbH. Wir als BR sind auch für die MA der Servicegesellschaft zuständig.
    Daher glaube ich auch, dass es nicht rechtens ist,
    jemanden mehrmals zunächst bei der gGmbH zu befristen und dann munter weiter bei der Servicegesellschaft, nachdem der AV diesbezüglich geändert wurde.
    Gruß, Irmela

    "Die Tarifverträge sehen einen Ausgleichszeitraum von ca. einem Jahr vor."

    Und deshalb werden die Stunden nicht als Überstunden anerkannt.

    Im Betrieb meiner Schwägerin hatte das der Personalrat auch eingeführt
    und nach einem Jahr wieder abgeschafft
    weil es extrem kompliziert war festzuhalten aus welchem Zeitraum die Stunden entstanden sind
    und wann sie abzubauen sind.

    Und auch wir im Betrieb wollten das einführen
    haben uns aber jetzt auf Fixzeiten festgelegt
    z.Bsp.: 5 Tagessollarbeitszeiten ins Plus
    2 Tagessollarbeitszeiten ins Minus
    das ganze deshalb, weil wir enorm viele Teilzeitkräfte haben
    und bei denen wären 40 Std Plus ziemlich viel im Verhältnis zu einer Vollzeitbeschäftigten.

    Gruß, Irmela

    [QUOTE=Siegbert :]
    wenn euer einziger Widerspruchsgrund darin besteht, dass andere Einstellungen befristet waren und die vorliegende nicht, dann reicht das meines Erachtens für eine Zustimmungsverweigerung nicht aus.

    Aber genau das steht doch im 99 Abs 2 Ziffer 3! Oder was verstehe ich da falsch?
    Und noch mal die Frage:
    Wenn wir ablehen, darf er den Bewerber nicht einstellen? Und wenn er`s doch tut?

    Es hat sich übrigends herausgestellt, dass keine interne Ausschreibung gelaufen ist
    und das der Bewerber garnicht die Qualifikation besitzt für den Arbeitsplatz auf den er vom AG eingesetzt werden soll.

    Hallo Leute,
    was passiert genau, wenn der BR seine Zustimmung zu einer Neueinstellung (unbefristet)verweigert:evil: ,
    so gut wie alle anderen Neueinstellungen werden sonst befristet eingestellt und etliche Fachkräfte sind schon seit Jahern befristet im Betrieb.
    Im 99 Abs. 4 steht, dass der AG die Zustimmung ersetzen lassen kann beim ArbG.
    Wir beanstanden die sofotige unbefristete Einstellung,
    darf der AG den Bewerber dann gar nicht einstellen
    (nicht in unserem Sinne)- suchen händeringend Fachkräfte.
    Kann der BR seine Zustimmungsverweigerung an Forderungen/Voraussetzungen knüpfen 8) und so anbieten,wenn diese erfüllt werden wäre die Zustimmung erteilt?
    Dank im Voraus
    Irmela :wink:

    das leidige Thema:
    Branche. Pflege
    Tarifvertrag. TvÖD
    Unternehmen hat drei stationäre Altenpflegeheime und einen ambulanten Pflegedienst,
    Betriebsform: gGmbH
    gründet ein Subunternehmen als Service GmbH und stellt dort alle "Nichtfachkräfte" ein.
    Bezahlt wird "außertariflich",
    je nach Verhandlungsgeschick des Einzelnen.
    Außerdem werden so gut wie alle erst mal befristet eingestellt.

    Unmittelbar nach der Gründung der ServiceGmbH
    werden die Nichtfachkräfte suczecive aus der gGmbH übergeleitet und weiter befristet.
    Z.T waren die MA aber zuvor schon mind. 2x befristet in der gGmbH.

    Ich habe so den Verdacht, dass hier einiges nicht mit rechten Dingen zu geht
    und die MA (samt BR) über den Tisch gezogen werden?:twisted:

    Wie seht ihr das?
    Gruß, Irmeline:?:

    In unserem Gremium gibt es zwei nachgerückte BRM
    die seit Juni neu im Gremium sind.
    "Lohnt" es sich noch, diese zur Grundlagenschulung zu schicken?
    Es ist ja nicht damit getan BetrVG Teil 1 zu besuchen
    und angesichts der Urlaubszeit wären die ersten Termine frühestens Okt./Nov. möglich.
    Was sagt ihr dazu?
    Gruß, Irmeline

    [B]17. Fordere in Verhandlungen mit dem Arbeitgeber zunächst einmal das absolute Maximum,[B] runterschrauben kann man Ansprüche immer; nachkarten ist aber fast unmöglich

    [B]18. Lege Dir in Verhandlungen "Tauschobjekte" zurecht:
    der AG will dieses, dafür bekommt der BR jenes

    [B]19. Verteilt in einer Verhandlung mit dem AG die Rollen:
    Wer ist der "Böse":evil: , wer der "Naive":oops: , wer der "Weise":wink: