Beiträge von Meiser

    Hallo MACDON81,
    ich würde zu mindest meine Version als Gegendarstellung schreiben.
    Außerdem hast du auch bei einer Abmahnung die Möglichkeit diese gerichtlich prüfen zu lassen. ( vorher Fachanwalt befragen )

    Hallo BR- Leipzig

    Anders als euer AG sehe ich in der anderen Form der Darstellung der Daten ein Mitbestimmungsrecht nach § 87 Abs.1 Ziffer 6.BetrVG
    Im übrigen muss nur die Möglichkeit der Überwachung möglich sein um ein Mitbestimmungsrecht nach § 87 zu haben.
    Schaut euch doch mal die Kommentare im Fitting
    zum § 87 Abs. 1 Ziffer 6 BetrVG. an.

    Oder die Sache von einer Anderen Seite Betrachtet.
    Warum wurde dieser Bildschirm überhaupt aufgehängt ?
    Die Daten waren doch schon in Papierform vorhanden!

    Überlegt euch was mit den Daten alles kontrolliert werden kann/könnte
    und sobald auch nur eine Personen oder eine Gruppe mit anderen in Bezug gebracht werden kann, greift meines Erachtens der 87iger.

    Ob mit oder ohne Bildschirm habt Ihr vielleicht sowieso ein Mitbestimmungsrecht nach § 87 BetrVG.

    Hallo Thomas
    Wie ist die Immobilienfirma mit eurem Unternehmen verbunden?
    Gibt es eine Arbeitnehmerüberlassungsvereinbarung, wie auch immer?
    Wenn die Immobilienfirma rechtlich nicht mit euch verbunden ist, hat diese dann eine Erlaubnis zur gewerbsmäßigen Arbeitnehmerüberlassung? ( wird von der Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion erteilt.
    Ist diese Erlaubnis nicht vorhanden, handelt es sich vermutlich um illegale Arbeitnehmerüberlassung ( eventuell Strafrecht )
    Wenn es sich im Leiharbeitnehmer handelt hat ihr als BR auch Anspruch auf eine Kopie der oben genannten Erlaubnis und des Arbeitnehmerüberlassungsvertrages.
    Außerdem habt ihr nach § 99 BetrVG ein Mitbestimmungsrecht
    " ...vor jeder Einstellung... "

    Gruß Meiser

    Nochmals Hallo
    genau mit der Anonymisierung habe ich meine Probleme,
    und du schreibst ja auch dass es durchaus möglich ist Rückschlüsse zu ziehen.
    Ich stehe auf den Standpunkt auch wenn die Daten anonymisiert sind, sind es immer noch " meine Daten ", und ich als Arbeitnehmen habe nicht eingewilligt meine Daten für so etwas, wie du es beschreibst, zu verwenden.
    Habt ihr vielleicht eine Betriebvereinbarung in der ihr Datenverarbeitung geregelt habt ( z.B. SAP-HR-Modul )
    Was sagt euer Datenschutzbeauftragter dazu, auf Grund euerer Größe habt ihr vermutlich keinen.
    Ich sehen auch ein Mitbestimmungsrecht nach § 87 Abs 1
    Ziffer 6
    Verhalten und Leistung.
    Des weiteren prüf doch mal ob ihr über nicht über den Wirtschaftsausschuss § 106 BetrVG an weitere Informationen kommt.
    Aber wie schon gesagt, unser BR würde einen Arbeitsrechtler befragen.

    Hallo Nicki08-x
    mir kommt die Sache ebenfalls merkwürdig vor !!
    Für eine Weitergabe von personenbezogenen Daten an Dritte muss eine Rechtsgrundlage ( z.B. Sozialversicherung ) oder die Einverständnis jeder einzelnen Person vorliegen.
    Mein Rat: Bei der zuständigen Gewerkschaft nachfragen, wenn möglich.
    Oder BR - Sitzung einberufen; Beschluss fassen - Sachverständiger nach § 40 BetrVG ( Anwalt für Arbeitsrecht )
    und diesen um Hilfe bitten.

    Hallo Lukutus,
    meiner Meinung hat die BV durch die Unterschrift des BRV und die Übergabe an den AG Außenwirkung erlangt und damit kann der AG von der ordnungsgemäßen Zustimmung des BR´s ausgehen.
    Die BV kann dann nur noch unter Einhaltung der Kündigungsfrist gekündigt werden, oder wenn möglich mit dem AG nochmals verhandeln.

    Ein weiteres Problem sehe ich im Verhalten eures Vorsitzenden!!!
    Wenn dies das erste Mal vorgekommen, ist ein klärendes Gespräch im Gremium möglich.( Ist passiert, wie gehen wir damit um )

    Wenn euer BRV dies schon öfters getan hat, ist die Frage: Steht das Gremium noch weiter hinter dem Vorsitzenden ?

    Gruß Meiser

    Hallo Hase,
    versucht es mit einem Rechtsbeistand ( § 40 BetrVG )der euch hilft über den Klageweg eure Rechte einzufordern.
    Oft recht schon die Ankündigung einer Klage, wenn nicht so ein Prozess vorm Arbeitsgericht ist für machen AG lehrreich.

    Hallo Werner,
    wir haben mit dem " shopfloor management " im Rahmen von Kaizen ( KVP )einen Großteil unserer Produktion umgestaltet.
    Dies hat auch zu einem PersonalÜBERHANG geführt.
    Also vorher klären was am Ende erwartet wird und in einer BV die Kollegen / Kolleginnen so gut es zur Zeit geht schützen.
    Mitbestimmung nach § 87 BetrVG

    Ich bin der Meinung, dass beim § 87 das WIE mitbestimmungspflichtig ist, nicht das OB.
    ( Bei freiwilligen Leistungen )
    Also ob euer AG einen Raum für einen bestimmten Zweck
    ( Gebetsraum ) zur Verfühgung stellt ist seine Sache.
    Wenn er es macht, habt ihr Mitbestimmung nach § 87 über die Ausgestallung Nutzung udg.
    Da nichts geregelt ist, habt ihr vermutlich auch keine Handhabe wenn der AG diese freiwillige Leistung nicht mehr betreit stellt.

    Hallo,
    bei Kaizen handelt es sich eigentlich im einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess.
    Fragen des Betrieblichen Vorschlagswesen sind nach § 87 / 12 mitbestimmungspflichtig.
    Somit hat der AG eine Regelung über das Kaizen und alles was damit zusammen hängt, mit dem BR zu regeln.
    Mit Kaizen soll eine Verschlankung der Abläufe erzielt werden, was auch Personalabbau mit sich bringen kann.
    Wehret den Anfängen!

    Hallo Crazy Horse,
    Listen die bei der Wahl kein Mandat erhalten haben, haben kein Anspruch auf ein Mandat das entsteht in dem eine gewählte Listen mit Ersatzmitgliedern erschöpft ist.
    Also alle Listen die bei der BR - Wahl zu wenig Stimmen bekommen haben und dadurch kein Mandat erhalten haben sind nicht in BR vertreten!
    Wenn eine Liste erschöpft ist, ist der Nachrücker aus den restlichen Listen, die im BR vertreten sind zu ermitteln.

    Hallo
    Wenn der Kollege der die ganze Zeit für die Schicht verantwortlich war die jetzt nicht mehr ist wer ist dann verantwortlich?
    Wenn diese Aufgaben von einer anderen Person wahrgenommen werden ( eventuell auf von dessen Vorgesetzten ), bin ich der Meinung dass es sich um eine mitbestimmungspflichtige Maßnahme in Sinne des § 99 BetrVG. handelt.

    Hallo atriebsrat,
    sehe ich als MBR des BR`s
    Ihr könnt den Arbeitgeber auffordern, dass er dem Bereichsleiter untersatg diese Listen erstellen zulassen.
    Wenn keine Reaktion erfolgt, mit Hilfe eines Anwaltes eine Unterlassungsklage mit einstweiliger Verfügung bei Arbeitsgericht beantragt.
    Danacht mit dem Arbeitgeber über die Angelegenheit verhandelt ; wenn es zu keiner Einigung kommt Einigungsstelle

    Hallo brb
    ich kenne es , dass ein Zwischenzeugnis bei Änderung des Aufgabenbereiches / Abteilungswechsel oder wechsel des Vorgesetzten verlangt und auch ausgestellt wird, ebenso Wehr-und Ersatzdienst Elternzeit und dergleichen

    Wenn das Arbeitszeugnis ( nicht Zwischenzeugnis ) nicht ausgestellt wird, mußt du innerhalb von 3 Monaten beim Arbeitsgericht ( nach Beendigung des Arbeitsverhältisses ) Klage einreichen.
    ( bin mir mit der 3 Monatsfrist nicht 100 %ig sicher )

    Wegen der Bewiesbarkeit alles schriftlich

    Der Zeugnisanspruch ergibt sich aus dem Gesetz und aus den Tarifverträgen. Seit 1. Januar 2003 gilt für alle Arbeitnehmer der § 109 der Gewerbeordnung (früher für gewerbliche Arbeitnehmer § 113 GewO, für kaufmännische Angestellte § 73 HGB und für die übrigen Arbeitnehmer und Dienstverpflichtete § 630 BGB):

    (1) Der Arbeitnehmer hat bei Beendigung eines Arbeitsverhältnisses Anspruch auf ein schriftliches Zeugnis. Das Zeugnis muss mindestens Angaben zu Art und Dauer der Tätigkeit (einfaches Zeugnis) enthalten. Der Arbeitnehmer kann verlangen, dass sich die Angaben darüber hinaus auf Leistung und Verhalten im Arbeitsverhältnis (qualifiziertes Zeugnis) erstrecken.
    (2) Das Zeugnis muss klar und verständlich formuliert sein. Es darf keine Merkmale oder Formulierungen enthalten, die den Zweck haben, andere als aus der äußeren Form oder aus dem Wortlaut ersichtliche Aussage über den Arbeitnehmer treffen.
    (3) Die Erteilung des Zeugnisses in elektronischer Form ist ausgeschlossen.

    Hallo Lila Laune Bär
    Wie Timo Beil richtig schreibt hat der Arbeitnehmer nur einen Anspruch gegenüber seinen Arbeitgeber auf ein Arbeitszeugnis.
    Aber was vergibt sich eine Personalabteilung wenn sie einem Leiharbeitnehmer ein Zeugnis ausstellt ??
    Wenn einem Leiharbeitnehmer ein gutes Zeugnis ausgestellt wird ist dies ein Zeichen, dass man mit ihm zufrieden war.
    Der Leiharbeitnehmer eine Unterlage hat um sich zu bewerben und der Verleiher den richtigen Arbeitnehmer bereitgestellt hat.
    Außerdem hat ihr bei der Einstellung von Leiharbeitnehmer ein Mitbestimmungsrecht.
    Ihr könnt wenn ihr das wollt eurer Personalabteilung signalisieren: Wenn ihr euch( Personalabteilung ) querstellt, dann können wir ( BR ) dies auch tun und ganz genau hinschauen ob alle Unterlagen für die Einstellung eines Leiharbeitnehmers vorliegen.( speziell für euer Unternehmen )

    Hallo Lila Laune Bär
    Ihr habt nach § 87 Abs 1 Ziffer 10 BetrVG. ein Mitbestimmungsrecht bei der Lohngestaltung.
    Daher solltet ihr auch wissen wie sich Löhne zusammensetzen!
    Außerdem habt Ihr nach § 92a BetrVG ein Vorschlagsrecht in Bezug auf die Gestaltung der Arbeitszeit, aus auch die Entlohnung beinhalten kann.
    Nach § 37 Abs.6 kann der AG eigentlich nur eine Schulung beanstanden wenn die betrieblichen Belange nicht ausreichend berücksichtigt wurden.
    Wenn der AG meint seine Belange sind nicht ausreichen berücksichtigt kann er die Einigungsstelle anrufen.
    ( Einigungsstellenverfahren können teuer werden )

    Dies solltet Ihr, wie schon von anderer Seite erwähnt wurde, als Tagesordnungspunkt in einer BR-Sitzung beraten und einen Beschluss fassen.

    Sollte sich der AG nicht mit euch einigen:
    Anwalt befragen und gegebenenfals das Seminar besuchen
    und je nach dem wie der AG reagiert entsprechende Klageverfahren einleiten.

    Hallo bwxa050
    die 4. Gruppe hat sich zumindest geäußert, dass sie sich nicht ausreichen betreut und vertreten fühlt.
    Nun liegt es an euch wie Ihr euch zu dieser Gruppe stellt.
    Kann es sein, dass in euerer Firma ein Gruppendenken bzw. Konkurrenz unter den Gruppen herrscht.
    Ihr könnt unter euch 3 verabreden wer wann und wie oft die 4. Gruppe besucht.
    Mit Info und Fragen werden sich die Kolleginnen und Kollegenbald nicht mehr vernachlässigt fühlen.

    Hallo MarcoP
    Ihr hab da nach § 87 Abs 1 Satz 2 BetrVG ein Mitbestimmungsrecht!
    Meines Erachtens kann der AG daher dies nicht einseitig ändern.
    Habt Ihr darüber eine Betriebsvereinbarung?
    Also AG auffordern den alten Zustand wieder herstellen.
    Anwalt einschalten und beraten lassen, wenn notwendig.

    Verhandeln über BV

    Wenn AG nicht verhandeln will

    Mit Anwalt abklären ob mit einstweiliger Verfügung alter Zustand wieder hergestellt werden kann.

    Einigungsstelle anrufen!!
    Da ein Einigungsstellenverfahren teuer werden kann,
    hilft das Wort oft schon weiter.