Beiträge von Meiser

    Was soll mit der BV bezweckt werden ?
    Bei uns im Unternehmen ist der Suchtbeauftragte
    ( 1 Person bei 350 beschäftigte )ein ausgebildeter Suchtkrankenhelfer.
    der in dieser Rolle von allen Beteiligten anerkannt wird.
    Er führt, wenn notwendig, Gespräche nur mit dem Betroffenen, Betroffener und Personalabteilung und oder Vorgesetzter.
    Unter bestimmten Voraussetzungen auch mit der Familie des Betroffenen.
    Bei uns geht es darum dem Betroffenen zu Helfen.
    Der Suchtkrankenhelfer pflegt auch Kontakte zu Beratungsstellen.
    Wie gesagt: ALLE Beteiligte wollen dem Kollegen / der Kollegin in erster Linie helfen.
    Dem entsprechend ist auch unsere BV ausgelegt.
    In ihr ist auch ein " Handlungsplan " enthalten.
    Die Hans Böckler Stiftung hat auch gute Muster-BVs zu diesem Thema

    Hallo,
    wenn eure BR / GBR - Kosten öffentlich gemacht werden sollen, dann macht doch dem AG den Vorschlag ALLE Kostenstellen zu veröffentlichen
    Ich bin gespannt wie viel Gründe der AG hat, warum das nicht möglich ist.
    Die gleichen Gründe gelten für den BR.

    Gruß
    Meiser

    Hallo MarcoP,
    was ist wenn ein Kollege seinen Arbeitstag nicht bis zur letzten Minute belegen kann?
    Werden die Kollegen durch ihre Aufschreibungen miteinander verglichen?
    Werden die Daten zur Ermittlung von Lauf- bzw. Stillstandszeiten ausgewertet?
    Unter diesen Umständen würde ich eine Mitbestimmung nach § 87 sehen.
    Verhalten und Leistungskontrolle könnte dadurch möglich sein.

    Gruß Meiser

    Hallo Clatch,
    schau dir mal das Teilzeit- und Befristungsgesetz an.
    Wenn ich insbesondere die §§ 4 ; 5 und 14 lese bin ich der Meinung, dass bei der Verlängerung der Befristung eine Probezeit ausgeschlossen ist.
    Ein befristeter Arbeitsvertrag kann ja unter Umständen den Sinn der Erprobung haben.
    Daher sehe ich überhaupt bei befristeten Arbeitsverträgen eine zusätzliche Probezeit für nicht möglich ( 15 Abs. § TzBfG ) weil die Kündigung eingeschränkt ist.

    Gruß Meiser

    Hallo braum,
    Warum willst du es dem Vorsitzenden recht machen ?
    hat er dir gesagt, dass du es ihm nicht recht machst mit den Protokollen.
    Du schreibst wären der Sitzung / Besprechung mit.
    Also musst du zuhören und mitschreiben.
    Die die nicht mitschreiben, können sich aufs zuhören konzentrieren, somit können diese Personen etwas mitbekommen was wichtig fürs Protokoll ist, das du durch das schreiben überhörst.
    Ich habe auch über Jahre das Protokoll der BR-Sitzung geschrieben, und bei uns wurde zu Beginn der Folgesitzung das Protokoll von BR "korrigiert".
    derjenige der das Protokoll schreit, schreibt es so wie er ganz persönlich die Sitzung / Arbeitspunkte wahrgenommen hat. Somit ist es "normal, dass andere BR-Mitglieder insbesondere der BR-Vorsitzende., der ja auch unter Umständen das Protokoll nach Außen
    ( Gerichtsverfahren ) verantworten muss.
    Ich habe das Protokoll mit unserem Vorsitzenden besprochen bevor ich es den übrigen BR-Mitgliedern zur Korrektur geschickt habe.
    Ich sehe daher keine fehlerhafte Arbeit von Dir !
    Befrage doch einmal einige BR-Mitglieder wie die das sehen.

    Gruß Meiser

    Hallo brezel51,
    wir haben seit Jahren eine BV Sucht und haben gute Erfahrungen damit.
    Ich bin BRM und Schuchtkrankenkelfer.
    Im Erstgespräch spreche ich die Person als Kollege an und sage ihr, dass ICH der Meinung bin, dass er ein Alkoholproblem ( oder ein anderes Suchtproblem ) hat.
    Die Antwort ist zu 90% nein.
    Ich zeige Ihr die Möglichkeiten auf die auf ihn zukommen wenn er weiter bei seinem Suchtmittel bleib, bzw. welche Möglichkeiten er hat um aus der Sucht herauszukommen.
    ( Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen, ambulante und/oder stationäre Therapie, Nachsorge )
    Ich sage ihr auch, dass ich nichts von einer Eigenkündigung halte, weil in der Arbeitslosigkeit oder bei einem anderen Arbeitgeber er sein Problem mitnimmt.

    In weiteren Gesprächen/ Schritten werden Vorgesetzte( Die wissen meist wie es um die Person steht) Personalabteilung und Familie mit eingebunden.

    Durch den, über Jahre offenen Umgang mit Sucht, ist die Belegschaft sensibilisiert und dadurch ist eine Frühzeitig Intervention möglich.

    Wegschauen und nichts tun ist das Schlimmste was man in einem solchen Fall tun kann.

    Gruß
    Meiser

    Hallo Maggi,
    eine Abmahnung im arbeitsrechtlichen Sinn, wegen unentschuldigtem Fehlen bei BR-Sitzungen ist mir nicht bekannt.
    Ich kenn nur das Ausschlussverfahren vor den Arbeitsgericht.( Letztes Mittel )
    Ihr als BR und/oder euer BR-Vorsitzender sollte mit dem BR-Mitglied reden, ihn fragen warum es nicht an den Sitzungen teilnimmt, und ihm erklären, dass er damit die BR-Arbeit behindert.
    Des weiteren soll sich das BR-Mitglied überlegen ob es nicht seinen Platz für eine anderes BR-Mitglied freimachen will.
    Wenn es an der Motivation liegt, vielleicht mehr in die Arbeit mit einbinden.

    Gruß
    Meiser

    Hallo Togego,
    wird ein Mitarbeiter ( Mitarbeiterin ) in der kurzgearbeitet wird krank erhält er/sie weiterhin ungemindert Kurzarbeitergeld bis zu 42 Tage ( analog Lohnfortzahlung ) danach wird das Krankengeld vom üblichen Lohn ohne Kurzarbeit berechnet.
    Endet die Kurzarbeit vor ende der Erkrankung erfolgt normale Lohnfortzahlung unter Anrechnung der Tage in der Kurzarbeitergeld bezahlt wurde, also auch insgesamt 42 Tage.
    Danach auch wieder Krankengeldbezug.

    Gruß

    Meiser

    Hallo Alpavelo,
    bei der Erstellung des Wahlausschreibens habt ihr doch die Anzahl der Sitze für des Geschlechts das in der Minderheit ist festgelegt.
    Wenn dies unterschritten wird ist geschlechtsspezifisch einzuladen ( Geschlechtsspezifische Person mit den Meister Stimmen der Ersatzmitglieder.
    Ist dies nicht der Fall ist das Ersatzmitglied mit den meisten Simmen einzuladen.

    Gruß

    Meiser

    Hallo Franko Zando,
    das Problem haben viele BR`s
    Man kann diese Kollegen / Kolleginnen als beratungsresistente ruhende Energieträger ablegen.

    Zu nächst die Kollegen / Kolleginnen mit Nachdruck auffordern Aufgaben zu übernehmen

    Bei 9 BR-Mitgliedern habt ihr doch sicher einen Betriebsausschuss, ihr könnt dann alles was möglich ist in den Ausschuss delirieren. Somit sind die die nicht mitzeihen wollen nur dann beteiligt, wenn der BR als ganzes gefordert ist, und dann habt ihr 5 die Mehrheit.

    Nächste Möglichkeit, per Beschluss Aufgaben mit Termin, an die die nichts tun wollen delirieren. Wenn die sich dann permanent verweigern und nichts tun, abmahnen und am Ende ein Amtsenthebungsverfahren einleiten.

    Die BR-Kollegen durch Fragen und Aufgaben / Aufträge aus der Belegschaft unter Druck setzen.
    Nach dem Motto ich hab dich gewählt als mach etwas für mich; Wieso kannst du mir keine Auskunft geben, du bist doch im Betriebsrat

    Gruß Meiser

    Hallo Cleopatra,
    was willst du groß an der Einladung ändern?
    Du lädst unter Mitteilung der Tagesordnung, wann und wo ein.

    Für die optische Gestaltung:
    Bilder der BR-Mitglieder
    Farbiges Papier; BR-Logo oder Firmen-Logo im Hintergrund

    Zu den einzelnen Tagesordnungspunkte Kurze Stichpunktartige Erklärungen.
    Info zu Rednern, wenn sie der Belegschaft nicht bekannt sind.

    Je nach Unternehmensgröße Flyer oder persönliches Anschreiben
    Elternzeitler, und Außenstellen nicht vergessen.

    Infotafeln im Eingangsbereich zur Versammlung aufstellen.

    Ifb-Seminar "Betriebsversammlung" besuchen.

    Ich denke jetzt spruden auch bei dir neue Ideen

    Gruß Meiser

    Hallo Laryen,
    durchhalten, und Stimmung für die 2. Liste machen.
    Die Machenschaften des jetzigen Betriebsratsvorsitzenden öffentlich machen.
    Nicht wählen ist ein Fehler.
    Werbung für die zweite Liste, damit die einen hohen Stimmenanteil bekommt.
    Wenn die 2. Liste mehr Stimmen als die erste bekommt, müsste dem Vorsitzenden
    ( Falz er es wieder wird )klar sein, dass die Belegschaft nicht hinter ihm steht.

    Gruß
    Meiser

    Hallo Engelchen-Anja,
    wie war das in den vergangenen Jahren,
    hat es da Weihnachtsgeld gegeben aus dem eine betriebliche Übung entstanden ist oder habt ihr eine BV in der die Zahlung von Zusatzleistungen geregelt sind ?
    Wenn die Weihnachtsgeldzahlung einzelvertraglich geregelt ist, muss jeder für sich in seinem Vertrag prüfen in wie weit sein Anspruch geregelt ist.
    Wenn nur auf einen Tarifvertrag verwiesen wird, dann prüfen was in dem TV steht.

    Gruß Meiser