Beiträge von Manukahonig

    Die Einschätzung, dass du (vermutlich) arbeitsunfähig erkrankt bist, hast du dir am ersten Tag der Arbeitsunfähigkeit doch auch zugetraut, als du beschlossen hast, nicht zur Arbeit sondern zu einem Arzt zu gehen.

    Dieser Vergleich hinkt, schon alleine die Grundlagen zwischen Tag 1 (Erstbescheinigung) und Folge AU so wie ich es darstelle sind komplett anders, denn am letzten Tag der bestehenden AU muss ich nicht arbeiten gehen wenn ich falsch liege, dann verlasse ich die Arztpraxis und gehe nächsten Tag arbeiten, bei der Erstbescheinigung, wenn diese nicht ausgestellt wird, dann gehe ich danach zur Arbeit.


    Irgendwann ist im Normalfall mal Schluss mit AU verlängerung, wann genau bestimmt meist der Arzt, gerade bei Chirurgischen Krankmeldungen kann ein Patient kaum voraussagen, wie das Röntgenbild endet.


    Die Kernkompetenz von Ärzten ist übrigens nicht die Feststellung von "krank" sondern die Beseitigung von "krank".

    Du bist ja auch kein Polizist geworden, obwohl du selber feststellst, dass du nach acht Bier nicht mehr Auto fahren kannst.

    Auch dieser Vergleich hinkt, denn hier werden 2 ganz unterschiedliche Maßstäbe gesetzt, mit 8 Bier weiß jeder, dass es nicht erlaubt ist weiter zu fahren. Bei Krankheiten wissen es viele nicht

    Eine feste Uhrzeit ist und bleibt also rechtswidriger Quatsch.

    Würde eine feste Uhrzeit nicht auch zusätzlich gegen die Privatsphäre verstoßen? Denn wenn der AN immer anruft und sagt ich gehe nochmal zum Arzt und bespreche dann ob es eine AU gibt oder nicht, dann würde er sich doch damit rechtfertigen was er in der Privatzeit macht.


    Sobald ich also den "Entschluss" fasse, noch mal zum Arzt zu gehen, weil ich mich noch nicht arbeitsfähig fühle, muss ich unverzüglich den AG informieren.

    Ist das wirklich so? Wenn ein AN in der Lage wäre einzuschätzen ob er Arbeitsfähig ist, wäre er dann nicht Arzt geworden?

    Genau aus dem Grund gehe ich doch zu einem Arzt um dem die Einschätzung zu überlassen.


    Hier entsteht für mich folgendes Problem, AN ruft um 10 Uhr morgens wie verlangt an und sagt, mir geht es noch nicht besser, ich gehe nochmal zum Arzt. AG plant folglich ohne AN. Um 14 Uhr sagt der Arzt, ich habe da noch eine andere Tablette für Sie, damit können Sie auf jedenfall Morgen arbeiten gehen, oder Chirurg sagt, oh Ihre Operationswunde ist doch schon zugeheilt, Sie können morgen arbeiten gehen, und nun?

    Danke für Eure zahlreichen Antworten, leider gab es da einen kommunikationsfehler.


    Es geht hier nicht um Freitags und Montags, das verlangt der AG zwar auch, meine Frage war anders gemeint.


    Beispiel: AN ist bis Donnerstags AU und geht Donnerstags zum Arzt um mit dem Arzt darüber zu reden ob eine Folge AU ausgestellt wird, muss der AN sich dann an dem Donnerstag bis um 10 Uhr beim AG gemeldet haben?

    Hallo zusammen,


    Ist es rechtens, dass ein Arbeitgeber von seinem Arbeitnehmer verlangt, dass dieser bis um 10 Uhr am letzten Tag der AU sich meldet ob er weiterhin krankgeschrieben ist?


    Eine Gesundmeldung wird auch verlangt, hier konnte ich allerdings schon in Erfahrung bringen, dass ein AN nicht dazu verpflichtet ist.


    Aber was ist, wenn ein AN am letzten Tag der AU erst um 11 Uhr einen Termin beim Facharzt hat? Muss er dann vorher anrufen und sagen: „hey Chef, ich werde vielleicht nachher weiter krank geschrieben?



    Danke schonmal für Eure Hilfe

    was hält Dich davon ab in der Personalabteilung oder beim AG direkt zu fragen?

    Es kam noch nicht dazu, das werde ich als nächstes versuchen, erstmal wollte ich hier klären ob eine BV während der Arbeitszeit gelesen werden darf, das konnte ich zum Glück mit Eurer Hilfe, denke mal in diesem Monat werde ich alle BV zur Verfügung haben, das reicht mir dann auch.

    mach die Aufgabe des AG nicht zu deinem Problem ;)


    Fordere einfach den AG auf die BV auszuhängen, ist ja seine Aufgabe, nicht Deine


    Bist Du BR oder bist Du der Mitarbeiter? Frag halt deinen Chef, wo die BVen ausliegen. Oder frag den BR. Wenn Du der BR bist und nicht weißt wo Deine BVen sind, dann hast Du ein ganz anderes Problem.



    Ich arbeite in einem riesigem Unternehmen, bin kein Betriebsrat.


    Mein Vorgesetzter weiß auch nicht wo die Betriebsvereinbarungen sind, manche sind im Intranet, aber da ist auch Chaos und man kann sich nie sicher sein ob man die aktuellste findet. Ich werde da von A nach B und wieder zurück geleitet.

    Ich bin auch so ziemlich der erste, der überhaupt nach einer Betriebsvereinbarung fragt und sich generell zur Wehr setzt wenn Arbeitsrechtlich Unrecht geschieht.


    Der BR ist leider zum Teil AG freundlich und zu Glück auch zum Teil AN freundlich, die versuche ich schon seit Tagen zu erreichen, da ist nur besetzt.


    Jedenfalls habe ich schonmal ein paar Anhaltspunkte von Euch, wie ich mich weiter verhalten kann, da bin ich auch sehr dankbar für.

    Hallo zusammen,


    Ich hätte gerne 2 Fragen geklärt.


    1. wenn jemand längere Zeit nicht im Betrieb ist, z.B. Urlaub, Krank, Mutterschutz oder Reha,

    Muss dem Mitarbeiter dann irgendwie Zugang auf die Betriebsvereinbarungen ermöglicht werden? Z.B Zugang zum Intranet von zu Hause aus oder darf der Mitarbeiter die Zustellung bestimmter Vereinbarungen z.B. per Post oder Email verlangen?


    2. Wenn sich der Mitarbeiter auf der Arbeit befindet, darf er / Sie dann die Betriebsvereinbarungen während der Arbeitszeit lesen, oder muss er Sie in der Freizeit lesen?


    Danke schonmal im Voraus :)