Beiträge von SBVler

    So wie ich das verstanden habe, ist die SBV mit 60% als Sekretärin angestellt, und zwar im Büro des Betriebsrats.


    Wenn 100 MA mit Schwerbehinderung im Betrieb sind, muss die SBV komplett (zu 100%) freigestellt werden.


    Jetzt ergibt sich das Problem, dass sich trotzdem nur mit 60% um die Schwerbehinderten gekümmert werden kann, weil der AG die Stelle nicht verpflichtend aufstocken muss. Bonusproblem: Im Büro vom Betriebsrat bleibt Arbeit im Umfang von 60% liegen, weil die SBV freigestellt ist.


    Lösungen:

    - Der/die erste Stellvertreter/in SBV ist recht oft aktiv. Ob er sich zu 40% freistellen lassen kann, weiß ich nicht.

    - Die Stelle im BR-Büro muss für die Dauer der Wahlperiode neu ausgeschrieben werden, damit die anfallende Arbeit erledigt wird.

    Bei uns hat die Abrechnung einer Dienstreise in der Vergangenheit dazu geführt, dass es so was wie eine "gelebte BV" gibt.

    Bei einer Reise wurde der Weg von zu Hause aus anerkannt, wenn die Betriebsstätte nicht aufgesucht wird. Als drei Kolleg:innen eine Fahrgemeinschaft gebildet und sich dazu auf dem Firmenparkplatz getroffen hatten, wurde der Weg erst ab der Firma anerkannt. Mündliche Erklärung: "Wenn sie sich auf dem öffentlichen Parkplatz gegenüber getroffen hätten, dann hätte jede:r die Zeit und km ab zu Hause angerechnet bekommen. Aber so ist die Anfahrt zum Betrieb Privatvergnügen".


    Mag jemand raten, wie das (nach ein paar Tagen Flurfunk) seitdem hier umgesetzt wird?

    Seien wir doch mal ehrlich. Einige nutzen das Homeoffice doch aus. Und sind zu faul in den Betrieb zu kommen.

    Wir haben dazu eine Vereinbarung. Die MA mit Schwerbehinderung melden sich bei extremen Wetterlagen und arbeiten, falls möglich, von zu Hause bzw. fahren dann in den Betrieb, wenn die Wege wieder sicher sind.


    Ich würde noch mehr schreiben, bin aber zu faul, um das Argument von zu Hause aus zu widerlegen.

    Die Ecke hier heißt "Witze und Smalltalk", und damit passt der Inhalt wunderbar.


    Ich finde beides ziemlich lustig und würde mich gerne ein wenig darüber unterhalten. Wie findest du denn Plakat und Bild?

    Und ihr konntet beliebig viele Kreuzchen auf dem Wahlzettel für die Vertrauensperson machen?

    Oder wie kommt ihr zum Ergebnis:

    - Vorsitz 80 Stimmen

    - Du 72 Stimmen (8Stimmen fehlten mir)

    - (Tochter) 35 Stimmen

    - der Nächste 25


    Wenn die Beteiligung bei rund 120 Personen lag?


    Alternativ:

    Habt ihr mit einer Stimme die VP gewählt und die Zahlen sind aus der Wahl der Stellvertreter:innen?

    Wenn jemand dieser 2 Urlaub oder krank verhindert ist, werde ich nicht freigestellt.

    Hat jemand hier einen Tip wie ich verfahren kann ? Das ist die erste Frage.

    Beim Vorgesetzen wegen SBV-Arbeit abmelden, sobald Deine Arbeit als SBV gefragt ist. Er muss dann dafür sorgen, dass die Arbeit irgendwie anders erledigt wird.

    Wenn das bei Pflege auf Station etc. gravierende Probleme sind, dann müsst ihr das im Voraus regeln und eine Freistallung vereinbaren, wenn es "nur" um Verwaltung geht, kann die auch liegen bleiben - da ist dem Gesetzgeber das Wohl der Schwerbehinderten wichtiger.

    Für die Frage "Schwerbehindert oder nicht" gibt es genau ein Kriterium: Liegt ein Ausweis vor oder nicht? Den reinen Info-Teil der Frage kannst du dann schonmal abhaken (Ja, gleichgestellt auch prüfen, aber darum geht es hier ja nicht).


    Die GL offenbart da ein merkwürdiges Verständnis, das gegenüber den Bewerber:innen schon heftig ist. Auch sonst finde ich das System schlecht: Was passiert, wenn ich eingestellt werde, Schreib-/Leserechte bekomme und sehe, wer denn wie über mich gelästert hat?


    Und zum Verhalten der GL: Übergriffig allemal, sie pappt da einer Person das Etikett "Behindert" an, ohne dass das den Tatsachen entspricht.

    Kurz und bündig: Doch!


    Die wird durch die Übergabe der Amtspflichten ja nicht veröffentlicht. Wenn ich in eine Woche Urlaub gehe, dann bekommt der Stellvertreter ja den Schlüssel zum SBV-Schrank und in der Übergabe eine Beschreibung der aktuellen Fälle, bei denen er aktiv werden oder zumindest aufpassen muss.


    Und wenn in der Woche Dinge passieren, die einen einzelnen MA mit Schwerbehinderung betreffen, muss er prüfen können, ob der MA auf der SBV-Liste steht --> Berechtigtes Interesse am Zugriff auf die Liste, um die Amtspflichten erfüllen zu können.


    Dass er Verschwiegenheit über die Namen halten muss ist klar, aber in der Frage ja auch nicht angezweifelt. Aber eine Veröffentlichung im Sinne von "Schwarzes Brett" ist eine Vertretung eben nicht.

    Klingt blöd, aber weil es ein juristisches Thema ist: Kommt darauf an.


    In dem Fall auf das Kleingedruckte der Versicherung. Ist sie für Arbeitsrecht zuständig? Übernimmt sie sämtliche Kosten oder nur mit einem Selbstbehalt (Eigenanteil)? Ist das AG vor Ort mit drin?


    Da musst du reinschauen, bevor du eine abschließt.

    Wieviel stehen dem schwerbeh. MA Urlaub zu? Wird der Zusatzurlaub für schwerbeh. auch anteilig berechnet?

    In jedem Monat erhält der schwerbeh. MA 1/12 des Urlaubs, der es ihm erlaubt, eine Woche zusätzlichen Erholungsurlaub zu nehmen (Sprich: Bei einer 5-Tage-Woche jeden Monat 0,416 Tage).

    Ergebnisse für anteilige Jahre werden berechnet und dann auf ganze Zahlen gerundet.