Beiträge von SBVler

    Was (wenn auch mit der kritisierten Frist von zwei Wochen) nach dem Text doch die aktuelle Rechtslage ist, oder verstehe ich das hier falsch?


    Zitat

    Dagegen verfügt eine Arbeitnehmerin, die aus einem von ihr nicht zu vertretenden Grund vor Verstreichen dieser Frist keine Kenntnis von ihrer Schwangerschaft hat, nur über zwei Wochen, um zu beantragen, eine solche Klage erheben zu können.

    Da sich B aber auf alle Punkte vorbereiten können muss UND klar ist, dass er irgendwann geladen wird, bleibt nichts anders als die komplette TO übrig. Kann ja sein, dass irgendwer bei den Formalia am Anfang 45 Minuten lang "herumkaspert" und gerade mal TOP 2 erreicht worden ist.

    Er argumentierte es so, dass wenn ich diesen Kurs nicht absolviere, dann bin ich für diese Stelle nicht voll einsatzfähig, das hat mich so umgehauen.

    Wenn das für Teile der Arbeit Voraussetzung ist, dann ist das ein optimales Feld, auf dem sich das Integrationsamt austoben kann.

    Klingt nach technischen Hilfen in Reinkultur.


    Sprich doch mit deiner SBV über das Problem. Zum einen natürlich, damit ihr schaut, wie deine Interessen am Besten gewahrt werden - aber vielleicht ist es bei euch ja möglich, eine Sensibilisierung für die Belange von MA mit Behinderung bei deinem Vorgesetzten zu wecken.

    evt sehen wir das falsch, jeder von uns kennt doch BRM die man am liebsten "stumm schalten" würde :evil:

    Wenn die Belegschaft entscheidet, dass sie von Vollpfosten vertreten werden will, dann wird sie eben von Vollpfosten vertreten. Das ist ihr demokratisches Recht - und wer bin ich, mich da einzumischen. Du kannst das erklären, wenn du gefragt wirst, aber mehr geht eben nicht.

    Materiell ändert sich erstmal nichts.


    Allerdings: Falls eine neue Krankheit mit in den Bescheid aufgenommen wurde, könnt ihr prüfen, ob die Ausstattung des Arbeitsplatzes über die Förderung des Integrationsamts angepasst werden kann / muss. Natürlich auch, wenn die schon anerkannte Krankheit sich so sehr verschlimmert hat, dass ein Mehr an Hilfe nötig wird.


    Aber dafür müsstest du wissen, was in den alten und neuen Bescheiden stand. Wenn der Kollege es dir nicht sagen will, kann er natürlich auch selber ans I-Amt treten, muss aber spätestens da sagen, was Sache ist.

    Wenn ihr keine SBV habt, dann meldet am Besten ein paar Menschen aus dem BR zur SBV-Grundlagenschulung an - das ist ein notwendiger Kurs (wie die Frage hier zeigt).

    Aber trotzdem gut, dass ihr euch besonders für die MA einsetzt.

    Ich finde es übrigens sehr lustig, dass der Schuch von Werten redet und Du von Geld.

    Na ja, ich suche halt was, das vor Gericht überzeugen könnte. Danach hattest du ja gefragt.


    Wenn es nur um die Werte geht, könnte ich ganze Seminartage mit der Herausarbeitung der Unterschiede füllen - aber damit vor einem Arbeitsgreicht durchkommen, wird schwer.

    Und warum sollst du unbedingt den Termin beim Anwalt wahrnehmen müssen? Kannst ja sonstwelche BR-Dinge geregelt haben.


    Die Anfrage beim Anwalt kann natürlich gestellt werden - viel spannender: Hat der Anwalt geantwortet (und wenn ja, warum)?

    Ich biete mal §140 GG als Ausgangslage. Damit können Kirchen erstmal selbständig handeln.

    KLICK MICH.

    Am Ende vom zweiten Abschnitt steht "Es ist zu differenzieren, ob es sich um eine Arbeitsstelle im „verkündungsnahen“ oder „verkündungsfernen“ Bereich handelt. An technische Mitarbeiter in einem kirchlichen Krankenhaus werden z. B. geringere Anforderungen hinsichtlich der persönlichen Lebensführung gestellt als an einen Religionslehrer an einem bischöflichen Gymnasium."


    Wahlen sind nun mal geheim, aber verkündigungsnahen Mitarbeitern verbieten, in der AFD Mitglied zu sein oder zu kandidieren könnte tatsächlich funktionieren.


    Begründung kann dann die Haltung der AfD zu kirchlichen Themen sein, hier mal als Beispiel die Analyse des Wahlprogramms für die Landtagswahl in Bayern: KLICK AUCH MICH

    Kein Unternehmen sieht es gerne, wenn sich MA aktiv bei einer Einrichtung engagieren, die konkret die Finanzierung des eigenen Unternehmens angreift - was die AfD hier an einigen Stellen tut.

    Meine blöde soziale Ader aber auch immer X/


    Ich hatte tatsächlich Gleichstellungsbeauftragte, HR, neue:n Vorgesetzte:n und alle anderen aus dem Unternehmen im Blick. Hätte ich mal lieber nur an mich gedacht, dann ist deine Lösung natürlich die Richtige.