Beiträge von mimmie

    Immer schwierig wenn man was auf den Flurfunk hört und sich am Ende etwas ganz anderes darstellt. Redet eure GF nicht mit dem BR ? Solche Themen gehören m. E. ins Monatsgespräch um genau dass zu verhindern ,was nun eingetreten ist.

    Wenn die MA überfordert und krank ist hätte man vielleicht ein BEM mit ihr machen können.

    Hallo,

    unsere Firma ist in der Insolvenz, durch einen Haustarifvertrag sind bis 12.2025 betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen.

    Da es sich beim Verkauf um eine Betriebsänderung handelt, sind die TV bindend. Sehe ich das richtig, dass weder der Insolvenzverwalter noch der Käufer bis 2025 keine betriebsbedingten Kündigungen aussprechen darf ?

    Zunächst einmal wären für mich folgende Fragen interessant:

    a) stehen genannte Aufgaben in einer Stellen- oder Aufgabenbeschreibung?

    b) wenn ja, wie lange schon?

    c) seit wann werden sie verweigert?

    d) welchen Anteil machen die Aufgaben an der gesamten Tätigkeit aus?

    Hintergrund ist die Frage, ob sie diese Aufgaben mal bewusst angenommen hat, oder ob sie irgendwie stillschweigend dazugekommen sind.

    Die Tätigkeiten an sich können viele von uns nur rein subjektiv von außen bewerten.

    Meine 5 Cent dazu:

    zu 1.)

    Warum soll das Anlegen neuer Mitarbeiter nicht in den HR-Bereich fallen, erst Recht wenn sie ohnehin mit dem Zeiterfassungssystem vertraut ist?

    zu 2.)

    S-FIRM soll Zahlungsaufträge für das Unternehmen abwickeln? Auch das sollte in den Bereich Finanzen gehören.

    zu 3.)

    Die Pflege der Software-Infrastruktur und ordnungsgemäße Installation klingt tatsächlich eher nach eine Aufgabe für die IT-Systemadministration. Das kann ich noch am ehesten nachvollziehen. Wenn die Kommunikation im Haus nicht völlig gestört ist, sollte es doch auch seitens der IT kein Problem sein, als Schnittstelle für externe Dienstleister zu fungieren und die betroffenen Abteilungen bei der Terminfindung mit einzubeziehen.

    Wie auch immer - das sind interne Dinge, die Ihr am besten beurteilen könnt. Das ist nur meine subjektive Sicht der Dinge.

    Wie sollte man jetzt vorgehen?

    Wie gesagt, mich würde der Abgleich mit der Stellenbeschreibung interessieren, wie oben schon dargestellt. Stehen die Aufgaben nicht drin, könnte man der Mitarbeiterin ja durchaus Recht geben, weil die Stellenbeschreibung ja auch die hauptsächliche Basis für die Eingruppierung sein sollte. Genau so würde dann aber auch die umgekehrte Argumentation lauten: das Gehalt ergibt sich aus den aufgeführten Tätigkeiten. Wenn man die Tätigkeiten in der Stellenbeschreibung hinterfragt, müsste man auch die Angemessenheit der Vergütung prüfen. Will sie das?

    Was aber noch viel interessanter ist:

    Warum möchte sie gleich mehrere Tätigkeiten nicht mehr ausüben? Liegt eine Überlastung vor, oder gesundheitliche Probleme? Das könnte man nur in einem persönlichen Gespräch herausfinden, bei dem alle Parteien genügend Zeit und Ruhe mitbringen. Vielleicht wäre der Hebel ja ganz woanders anzusetzen. Wenn man aber nur fragmentweise immer nur auf die Diskussion über kleine Tätigkeiten reagiert, bleibt immer eine gewisse Unruhe.

    Führt aber weder der Arbeitsplatz, noch der Gesundheitszustand zu einer Überlastung, würde ich der Person klarmachen: Du bist für bestimmte Aufgaben eingestellt worden und erhälst diese entsprechend vergütet. Wenn man das eine der Überprüfung unterzieht (Tätigkeiten), muss man das andere auch einer Überprüfung unterziehen (Vergütung).


    Kommt wohl auf den AV an.

    Im Gesetz ist festgehalten, dass bei nicht vorhandenen Angaben über eine wöchentliche Arbeitszeit gilt: Der Arbeitnehmer wird beim Minijob für mindestens 10 Stunden in der Woche beschäftigt. Erfolgte keine Einigung hinsichtlich der täglichen Arbeitszeit, ist der Arbeitgeber dazu verpflichtet, den Mitarbeiter für jeweils drei zusammenhängende Stunden zu beschäftigen und hierfür eine angemessene Vergütung zu zahlen.

    Ich muss zugestehen, das ich sogar verstehen kann das meine Kollegen/innen lieber ihren Job machen, als sich den Scheiß den wir tagtäglich wegen unserem AG an der Backe haben reinziehen. Und nicht jeder kann mit Druck umgehen

    Das sollte einem aber bewusst sein bevor man kandidiert, man weiß doch wo man arbeitet und mit wem man es zu tun bekommt.

    Ich lasse mir von der Personalabteilung die aktuelle Liste geben und verschicke per Post, die ich selbst in den Briefkasten werfe, die Einladungen. Es gäbe die Möglichkeit das über unsere Zentrale zu verschicken, aber das nutze ich aus Gründen der Geheimhaltung ,nicht.

    Wir teilen unserem RA immer mit was unsere Themen sind, er macht dann eine Vergütungsregelung die wir dem AG geben. Da stehen dann Stunden und Kosten drin. Der AG Unterschreibt, und gut iss. Das ist quasi eine Flatrate, wir und unser RA sind mit der angegebenen zeit immer prima hingekommen. Und sollte es doch mal nicht passen wird eben "nachgereicht".

    Tolle Diskussion von weis ich nicht BR Mitgliedern, oder Vorsitzende.

    Da stellt man eine Frage und man Diskutiert über Hundefutter, Raumschiffe etc.

    Sind das Eure Aufgaben, als BR ??

    Zuerst einmal ist die Frage der Threaderstellerin beantwortet worden. Sie hat sich bedankt und gut iss. Was mich wundert ist, dass du nach über 2 Monaten hier den Aufstand probst

    ^^


    Bei der nächsten Betriebsversammlung das Thema anschneiden ohne Namen zu nennen. z.B.

    "Wie wir hörten gehen diese Aussagen ....Aufzählung... durch die Firma. Hat jemand dazu etwas zu sagen ?den Typ dann ansprechen ob er eine Meinung dazu hat. Unsere Tür steht euch jederzeit offen usw.

    Ich habe das, genau so, einmal gemacht und Ruhe war.

    Wenn Du z.B. für 7.5 Stunden bezahlt wirst, aber nach 4 Stunden 30 Stück gefertigt hast, und dann 3.5 Stunden abhängst, ist das arbeitsrechtlich sanktionierbar. Oder wenn jemand bewusst langsam arbeitet, um in 7.5 Stunden 30 Stück zu schaffen, obwohl unter Ausnutzung der persönlichen Leistungsfähigkeit z.B. 50 erreichbar wären (was aber schwerer beweisbar wäre).

    aber genau um das zu verhindern werden Zeitaufnahmen gemacht, damit man ermittelt was in 7,5 Std gefertigt werden kann OHNE dass einer Langeweile bekommt und der andere Stress. Ein Durchschnittswert/ Richtwert eben.

    dann hätte der AG nach der mir bekannten Rechtsprechung gute Chancen.


    Darüber hinaus wäre auch argumentierbar, dass vor einer Kündigung u.U. abgemahnt werden müsste.

    und damit bin ich ganz bei dir!

    Es gibt die Anweisung, von allen AN "müssen im Durchschnitt mindestens 30 Stück gefertigt werden" in einem bestimmten Zeitraum?

    7,5 Std

    Wie viele werden denn tatsächlich im Schnitt über alle AN pro Person gefertigt? Wie viele fertigt die betroffene Person tatsächlich?

    30,

    10,

    Verstehe ich zudem recht: Die zugrunde liegenden Daten werden punktuell erfasst, d.h. es werde nicht dauerhaft über Wochen alle gefertigten Stücke gezählt, sondern bestimmte Zeiträume (vmtl nach Zufallsprinzip) herausgegriffen? D.h. die faktischen zur Beurteilung herangezogenen Zeiträume sind noch kleiner?

    richtig, ist gängige Praxis in Produktionsbetrieben.

    wenns jetzt noch nicht kapiert hast werf ich das Handtuch :evil:

    Sorry, aber wenn Du die gestellten Fragen nicht beantworten kannst, dann scheinst Du Dir evtl nicht ausreichend Mühe zu geben?

    ich habe doch schon mehrfach geschrieben dass es Zeitaufnahmen gibt die einen Durchschnittswert ergeben mit dem dann der Teilepreis ermittelt wird! Das heißt: im Durchschnitt müssen 30 Kartons in einer Schicht gefertigt werden um Geld damit zu verdienen! Hatte ich auch schon geschrieben. Du fragst immer wieder das selbe, ich glaube du liest die Antworten nicht.

    Es sind also Durchschnittswerte von unterschiedlichen MA an unterschiedlichen Tag und Nachtzeiten an unterschiedlichen Tagen, das ganze wird über mehrere Wochen aufgenommen. Zeitaufnahmen eben....