Beiträge von mimmie

    Wenn aber Sicherheitsschuhe mit Einlagen versehen werden kann es Probleme mit der BG geben

    weil dadurch der Schutz nicht mehr gewährleistet ist. Immerhin ändert man das gut durchdachte Konzept eines Sicherheitsschuhs mit einem solchen Eingriff. Unter Umständen verändert die fremde Einlegesohle die Isolations- bzw. Leitfähigkeit des gesamten Schuhs, wodurch es zu Unfällen kommen kann. Außerdem könnte der Abstand zwischen den Zehen und der Schutzkappe zu gering ausfallen, was wiederum bei Unfällen zu Quetschungen o.ä. führen könnte. Alle Sicherheitsschuhe müssen eine EG-Baumusterprüfbescheinigung durchlaufen, damit sie in Deutschland vertrieben und genutzt werden dürfen. Ist diese einmal vollzogen, so darf der Schuh nicht mehr verändert werden. Das bedeutet, es darf nicht eigenmächtig eine andere (z.B. Lammfell-)Einlegesohle genutzt werden, sondern nur jene vom Hersteller.

    "Wenn der Antrag 14 Tage nach Antragstellung unbeantwortet bleibt, dann gilt der Antrag als genehmigt."

    --> damit das auch jeder weiß, ist das auf dem Formular vermerkt.

    gilt bei uns auch, nur mit einer 3 Tage Frist ^^

    Es gibt die sogenannte Teilhabe am Arbeitsleben für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen. Kostenträger sind entweder das Arbeitsamt oder die Rentenkasse.

    Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben werden durch die Agenturen für Arbeit/ Rentenversicherungen nur auf Antrag gewährt. Sofern man die Leistungen in Anspruch nehmen will, stellt man den Antrag bei der zuständigen Agentur für Arbeit oder der Rentenversicherung. . Dort gibt es auch die erforderlichen Vordrucke.

    Zur Vermeidung rechtlicher Nachteile müssen die Leistungen beantragt werden, bevor die Kosten entstehen

    • Ist das Tragen von orthopädischem Fußschutz ärztlich angeordnet und nach dem Arbeitsschutzgesetz erforderlich, kann die Deutsche Rentenversicherung oder die Bundesagentur für Arbeit die Kosten nach Antragsstellung übernehmen.
    • Basiert die Versorgung auf Folgen eines Arbeitsunfalls, etc. sind die Unfallkassen oder die Berufsgenossenschaften der entsprechende Kostenträger.

    Kommt also der Arbeitgeber nicht zusätzlich für die Kosten beispielsweise der Einlagen für die Sicherheitsschuhe auf, kann man einen Antrag zur Übernahme der Kosten bei der Bundesagentur für Arbeit oder der Deutschen Rentenversicherung stellen.

    Dies ist ein sogenannter Antrag auf „Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben“.

    Die Sozialkriterien

    Das Procedere zum Beantragen von Urlaub

    Die Frist bis wann ein Urlaubsantrag bearbeitet sein muss

    das alle abgelehnten Urlaubsanträge dem BR zur Prüfung vorgelegt werden müssen

    usw, usw.

    "Mimmies" BV wird es ohne diese 5 Tage Regelung geben sondern wird in etwa dem Vorschlag von Para übernehmen. :)

    Jetzt erkrankt meine Frau. Seitens des AG ist es kein Problem, den Urlaub in den Januar zu verschieben. Jetzt kommt aber der BR und sagt: "5 Tage kannst du verschieben, aber den Rest machst du gefälligst im Dezember?" Da würde ich wohl vor Gericht gehen und die BV würde Verhandlungsgegenstand... :

    ich glaube da würde es auf die Formulierung ankommen oder? Man könnte ja Öffnungsklauseln einschmuggeln..lol..

    ich denk das wird nix ^^ mit der BV

    Eine Regelung haben wir dafür nicht, es ist nur eine Anweisung,im Home-Office keine Überstunden zu machen.

    Anweisung hin oder her, wenn Überstunden gemacht werden müssen, sind sie Mitbestimmungspflichtig.

    Prinzipiell ist eine Urlaubsübertragung ins Folgejahr nur möglich, wenn dringende persönliche Gründe oder dringende betriebliche Gründe dies rechtfertigen. Im Fall einer Übertragung des Urlaubs auf das nächste Jahr, muss er in den ersten drei Monaten, also bis zum 31. März, genommen werden.

    Bei uns wird im Moment überlegt eine BV zu erstellen, die regelt, dass nur 5 Tage „alter“ Urlaub mit ins Neue genommen werden dürfen, weil viele MA noch soviel Resturlaub haben und sodass es im März immer zu Engpässen kommt.

    Viel Spass beim weiteren "Trittbrettfahren".

    Nur mal zur Anmerkung Herr Moderator, ich bin seit 25 Jahren !!!!! Gewerkschaftsmitglied!! und zahle fleißig meine Beiträge!

    Und Entschuldigung dass ich noch nie was von " Differenzierungsklauseln" gehört habe und hier meine Frage als "parasitäres Verhalten" und " Trittbrettfahren" betitelt wird!

    Kann nicht jeder " Bruce albarracin Allmächtig" heißen! :cursing:

    Wenn der TV nun jetzt sagt, dass alle Gew-Mitglieder 5 Tage mehr Urlaub bekommen stehen dir die einfach nicht zu weil das ja im TV, dem du per AV zugestimmt hast, so geregelt ist.

    Das sehe ich nicht so, wenn mein AV Bezug auf den TV nimmt und dort explizit steht das ich die gleichen Leistungen erhalte wie Gew. Mitglieder dann würde ich den Gang zu Gericht nicht scheuen.

    Wenn ich mit nem AG im Arbeitsvertrag vereinbare, dass ich nach Tarif bezahlt werde dann habe ich auch das Anrecht auf diese Vergütung, ohne in der Gewerkschaft zu sein.

    genau so!! Unter diesen Voraussetzungen wird die Arbeitsstelle ja angetreten. Wenn dann natürlicherweise die Gewerkschaft nur für die Mitglieder etwas aushandelt steht das auf einem anderen Blatt, dann muss man sich als Nichtgewerkschafter bewusst sein das man sein Recht einklagen muss/soll/kann !

    wer doch einfacher und entspannter einfach in die Gewerkschaft einzutreten als jedesmal zu klagen.

    Wenn die Gewerkschaft das aushandelt, dann würde ich meinen sollten die Nicht-Mitglieder auch vor Gericht keinen Anspruch geltend machen können, einfach wegen der Nicht-Solidarität gegenüber den GW-Mitgliedern die für die "Dienstleistung" auch bezahlen und persönlichen Einsatz bringen.

    grundsätzlich schon richtig und ich bin voll bei dir , aber bei und im Betrieb wurden durch wirtschaftliche Schwierigkeiten (zb Misswirtschaft und Unterschlagung) jedem Ma der lohn um 10% gekürzt, es wurden 2 mal auf Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld verzichtet und es wurde der Demografiebeitrag nicht bezahlt. Dadurch haben sie m.E ihren Beitrag geleistet. Das hatte die Gewerkschaft vor 4 Jahren so mitgetragen. Da wurde allen MA in die Tasche gegriffen, alle mussten bluten, darum bin ich der Meinung dass auch alle die Prämie bekommen sollten!

    ...aber das wäre auch mindestens genauso dämlich wie bei allen anderen tarifvertraglichen Regelungen. Denn höchstens einen Tag nach der Ankündigung "Gewerkschaftsmitglieder bekommen 3000,- steuerfreien Inflationsausgleich, nicht-Mitglieder nichts", gäbe es in diesem Betrieb keine nicht-Mitglieder mehr und die Gewerkschaft würde sich über einen Organisationsgrad von 100% freuen.

    doch so dämliche AG gibt es, unserer nämlich. Der brachte es fertig dem Gewerkschaftsmitgliedern eine Prämie zu bezahlen und den Nicht Mitgliedern eben keine!

    Sehr erstaunlich war allerdings dass es danach keine!!! neuen Mitglieder für die Gewerkschaft gab. Das hätte ich vorher auch nicht geglaubt.

    Wir haben den TV der IGBCE in dem die nun ausgehandelt wurde dass es den Inflationsausgleich gezahlt werden muss und unsere AG haben schon bei der Gewerkschaft angeklingelt dass sie das nicht bezahlen könnten/wirtschaftliche Lage blablabla...

    und die IGBCE ist wieder der Ansicht wenn nicht für alle, dann wenigstens für die Mitglieder.

    M.E ist das nicht richtig denn für ALLE ist das Leben teurer geworden!

    Rechtlichen Anspruch haben nur die Mitglieder, aber ich hoffe inständig das genug nicht Mitglieder den Arsch in der Hose haben und dagegen Klagen werden.im AV steht nämlich das sie nach Tarif bezahlt werden.

    Es bleibt spannend