Beiträge von SKRLFT

    Vielen Dank für die Antwort!


    Der Punkt stört mich auch ungemein. Muss man leider in demokratischen Prozessen manchmal aber leider schlucken. :-/


    Die GF verfolgt tatsächlich in einigen Aspekten eher eine Feudalherrscher-Gangart anstatt Kompromiss- und Einsichtsfähigkeit. Ein paar Punkte konnte ich aus der BV rausargumentieren, bei den "Verhandlungen". Aber eben nicht alles Krude.


    Die BV hätte ich hier ...


    LG
    SK


    Hallo Bernd.


    Auch die vielen Dank für die Antwort!


    Ich verstehe deine Antwort so, dass ich auf jeden Fall darauf hinarbeiten werde, dass der BR dem Ganzen auf jeden Fall erstmal widerspricht und um Gespräche bittet? Und dass wir die BV um die "fehlenden" nacharbeiten sollten also erneut mit der GF darüber verhandeln? Würde das nicht, wenn die sich querstellen, voraussetzen, dass wir die BV dann kündigen? Die bliebe ja dann, bis es eine neue gibt, weiter aktiv.


    Gerade was den Urlaub bzw. "die Woche danach" angeht, werde ich jedenfalls nicht locker lassen.


    LG

    SK

    Hallo mal wieder,


    vor einigen Wochen haben wir eine BV zum Thema "mobile working" / "mobiles Arbeiten" mit der GF geschlossen. Darin ist keine dedizierte Anzahl von Tagen oder Quoten für Präsenz- und mobile Working-Tage definiert oder irgendwelche Regelungen für die Zeit nach dem Urlaub. Eine Gruppe im Gremium konnte sich da leider nicht durchsetzen, mit der Forderung nach einer bestimmten Quote. Die anderen haben sich darauf berufen, dass das ja maximale Flexibilität lässt. In der Praxis haben wir das hier abteilungsübergreifend seit zwei Jahren so: "jede:r muss mind. 1 x die Woche in die Firma kommen" bzw. in anderen Abteilungen "jede:r kommt eine Woche am Stück ins Büro" (wobei dort nach Absprache im Team rolliert wird).


    Wie es nun so ist, kam gestern eine E-Mail eines AL in seine Abteilung, in der er ankündigt: "Der höchstmögliche Anteil der Arbeitszeit im HomeOffice ist in Zukunft auf 50 % der Arbeitszeit beschränkt. (...) Nach einem mindestens einwöchigen Urlaub ist die darauffolgende Woche im Büro zu arbeiten. Diese Regelung gilt dann ab dem 1. April und kann bei Bedarf jederzeit geändert werden."


    Die vorgenannte E-Mail kam für alle in der Abteilung völlig überraschend und anlasslos. Zumal die Abteilung (Sachbearbeiter:innen Antrag & Vertrag Versicherungsbereich) technisch gesehen keinerlei Grund haben, ins Büro zu kommen. Eine betriebliche Notwendigkeit besteht folglich nicht.


    Diese Regelung betrifft alle Kolleg:innen in der Abteilung bis auf eine. Der wollen wir natürlich nicht ans Bein pieseln.


    Unsere BRV (die sogar direkt betroffen ist) meint, dass das ja durch die BV Sache der AL ist, das dann so auszugestalten, weil wir ja keine feste Regelung haben. Ich selbst sehe das etwas anders. Wenn ich es falsch sehe, sagt es mir bitte. Ich für meinen Teil meine, dass hier der AL quasi eigenständig die bisherige BV und betriebliche Praxis aushöhlt und gewissermaßen eine eigene BV für die Abteilung "kreiert". (Einer von den Kandidaten, die ohnehin keine Homeoffice-Fans sind). Ich sehe hier auf jeden Fall ein Mitspracherecht des BR.


    Die BV sagt zur Ablehnung von "mobile working":

    Zitat

    "Die Teilnahme am mobilen Arbeiten setzt einen formlosen Antrag des Mitarbeiters an den zuständigen Vorgesetzten voraus. Dieser prüft zunächst, ob der betroffene Mitarbeiter die Teilnahmevoraussetzungen nach Ziff. 2.2. erfüllt. Ist dies der Fall, haben der zuständige Vorgesetzte und der Mitarbeiter den Antrag gemeinsam mit dem Ziel zu erörtern, zu einer einvernehmlichen Einigung zu gelangen. Gegenstand der Erörterung sind unter angemessener Berücksichtigung der betrieblichen und persönlichen Interessen Lage, Zeitraum und Häufigkeit des mobilen Arbeitens."

    Grundsätzlich kennt unsere BV überhaupt keinen Paragraphen zum Thema bestehende mobile working-Modalitäten ändern und anpassen, außer:

    Zitat

    Aus betrieblichen Gründen kann der Vorgesetzte (bzw. die Geschäftsleitung hinsichtlich mehrerer Mitarbeiter aus verschiedenen Bereichen) jederzeit Einschränkungen der mobilen Arbeit und Erbringung der Arbeitsleistung im Büro anordnen.


    Bei Vorliegen betrieblicher Erfordernisse wie z.B. Personalunterbesetzung, vermehrte Krankheitsfälle, kann die Erteilung der Erlaubnis für den Zeitraum des Vorliegens dieses Hinderungsgrundes, je nach Art des betrieblichen Erfordernisses dauerhaft ausgesetzt bzw. widerrufen werden.

    Ich weiß, ich weiß, und es tut mir leid, dass ich euch immer wieder nerve... manchmal würden auch Fachanwälte usw. helfen, ja. Das wird hier aber nicht passieren und so muss ich versuchen, für die 140 Leute hier Themen irgendwie wenigstens für das Gremium aufzuarbeiten, sodass die dann irgendwie aktiv werden bzw. "Plänen" zustimmen.


    Vielen Dank, dass ihr bis hier her gelesen habt!

    Hallo zusammen,


    vielen Dank für die reichlichen Antworten. Nehmt es mir nicht krumm, wenn ich jetzt nicht auf jede Antwort einzeln mit der Antworten-Funktion reagiere. Das wird nur Dopplungen produzieren.


    Nun muss ich erstmal überlegen, wie ich das jetzt alles formuliere, ohne jemenschen schlechtzureden...


    Aber eins nach dem anderen...


    Schulungen und Beschlüsse

    Der Schulungsstand ist im Gremium selbst, um es positiv zu formulieren mangelhaft, da sich der BR die letzten Jahren - augenscheinlich - mit Dinge-gewähren-lassen und Keine-Zeit-haben zufrieden gegeben hat. Ich bin seit Mai drin und versuche mich hier quasi in einem Kampf gegen zwei Windmühlen, der Lethargie des Gremiums und der Art, wie die GF den BR (nicht) mit einbindet. Unter anderem versuche ich hier ziemlich vergeblich, die BRM sowie die BRV dazu zu bewegen, endlich adäquate Seminare/ Schulungen in Anspruch zu nehmen. Der Enthusiasmus hält sich da durchaus in Grenzen. Das letzte Gremium hat keinerlei Seminare in Anspruch genommen, im letzten Jahr nur ich - so wie auch Ende März wieder, wenn ich dann das BR 3 mache. Daher aber auch mein Abklopfen, inwiefern ich da Dinge ohne Beschluss tun kann, quasi als BRM.


    Natürlich bin ich mir bewusst darüber, dass ich für Aktionen im Namen des BR einen Beschluss brauche. Den wirst du hier in der Regel aber kaum bekommen, weil kein Verständnis dafür da ist, dass man nicht warten sollte, bis ein akutes Problem bzw. GAU da ist - zumal es hier schon allein eine lästige Diskussion ist, überhaupt mal eine BR-Sitzung zu veranstalten. 90 % von dem, was hier so als BR getan wird, könntest du z. B. auch schon sein lassen, was man meint, "Umlaufbeschlüsse" ohne jede Sitzung usw. wären Beschlüsse. Soviel dazu.


    Gewerkschaft

    Soweit ich weiß, gibt es außer mir bisher nur eine Person im Betrieb, die Mitglied einer Gewerkschaft ist. Der zuständige Gewerkschaftssekretär für den Bereich Finanzdienstleistungen ist engagiert, die Zusammenarbeit bleibt aber zur Zeit leider eher auf der bilateralen Ebene zwischen ihm und mir hängen. Daher bleibt es leider an mir selbst hängen, Menschen für die Gewerkschaft zu gewinnen, um einfach eine größere Basis zu schaffen.


    Anwaltliche Beratung

    Ich hatte die BRV einmal gefragt, mit welchem Anwalt wir zusammenarbeiten. Antwort: "Haben wir noch nie und brauchen wir auch nicht. Wir klären alles mit der GF, das reicht."


    An der Stelle muss ich einfach HankHardware zitieren: "Ich glaube ihr solltet ganz dringend einen Sachverständigen hinzuziehen (Rechtsanwalt). Wenn ihr keinen Drive entwickelt, wird euch der Arbeitgeber einfach überrollen." Leider hat uns das ganze Ding bereits überrollt. Die Verträge sind unterschrieben, die Entwicklung sowie Umstellungen laufen bereits. Ich versuche, dass wir nicht komplett abgemäht werden und einfach vollends als zahnloser Wurmfortsatz der Personalabteilung dastehen.


    Umfrage und Bürobesuche

    Wie schon oben beschrieben, hält sich das proaktive Momentum im Gremium arg in Grenzen und "niemand hat Zeit". Zwingen kann ich die Leute nun einmal auch nicht, so gerne ich manchmal würde. Hinzu kommt, dass wir derweil eine Homeoffice-Quote von ca. 75 % haben. Das heißt, in den meisten Büros findest nur leere Stühle vor. Das gestaltet das Ganze dann nochmals etwas komplizierter. Nichtsdestotrotz sollte ich auch das gewiss versuchen.


    Die Geschäftsführung selbst hat heute eine Umfrage zur Veranstaltung in der letzten Woche gemacht via Online-Tool. Ich habe dem Gremium vorgeschlagen, dass wir einfordern sollten, dass uns die Ergebnisse zur Verfügung gestellt werden. Natürlich Schweigen im Walde. Allein das Informationen einfordern ist bereits für den Großteil der anderen sechs eine extrem große Hürde. Im Laufe der nächsten Woche werde ich den Umstand nutzen, dass die BRV krank ist und eine BR-Sitzung einberufen. Assi-Aktion, aber anders kommen wir nie zu einer Sitzung.


    Letzten Endes wird natürlich vieles daran scheitern, dass ich keinen Beschluss kriege. Ich für meinen Teil werde trotzdem in meiner Funktion als BR-Mitglied notfalls per persönlicher Mitteilung an die GF zumindest immer wieder meine Bedenken anmelden und auf Mitsprache usw. verweisen.


    Vielen Dank, für's schon wieder lesen.

    Ihr seid klasse :)

    genau das ist mein Problem, ich finde dazu nichts....

    Großartig! Danach habe ich zwar nicht gesucht, aber genau die Frage stellte sich mir heute Früh auf dem Weg zur Arbeit. Danke dir! :thumbup:

    Hallo zusammen,


    vorweg, entschuldigt die reißerische Überschrift. Ich wollte erstmal mit den Vibes einsteigen, mit dem Sound, der uns hier gerade so entgegenfliegt.


    in unserem Betrieb, einer Versicherungsgesellschaft, stehen riesige Veränderungen an. Ein in die Jahr(zehnte) gekommenes CRM-System muss abgelöst und durch eine externe Software ersetzt werden. Die Vorarbeiten und Datenmigrierung (wir reden über Millionen von Datensätzen, dutzende verschiedene Tarifwerke und Generationen), die Tests und alle weiteren Zuarbeiten sollen perspektivisch durch das bisherige Personal "on the run" erledigt werden. Da wir bisher - auch ohne diese Zusatz-Belastung - personell eher sehr dünn besetzt sind, mache ich mir große Sorgen darüber, was bzw. eher wer am Ende noch bleibt.


    Wir reden über eine Gesamt-Projektdauer von 7 Jahren, in denen mehrere Systeme umgestellt, eingestellt und ganze Arbeitsprozesse neu entdeckt werden müssen. Der BR erfuhr in der Vergangenheit quasi Dinge immer nur nebenher - womöglich hat er das auch nicht aktiv genug eingefordert. Am Ende wissen wir also jetzt nicht wesentlich mehr als die Belegschaft. Das Problem dabei zeigte sich bei der "Kickoff"-Veranstaltung letzte Woche, wo wir in Großgruppen unter Anleitung eines externen Dienstleisters zu den Themen, die uns als Angestellte zugänglich sind, diverse Fragestellungen zu bearbeiten hatten. Anstatt das diese Veranstaltung den Menschen die Sorgen vor dem Projekt genommen hat, sind sie dabei, so die Nachgespräche, die bei mir aufgeschlagen sind, eher größer geworden, weil die Tenor eher der ist, dass man das halt so nebenbei macht, aber nicht vergessen dürfe, was das für eine Riesenchance und Mega-Investition für die Firma war. Der Druck ist also massiv. Am Ende geht es auch um die Automatisierung "einfacher" Vorgänge. Im Idealfall hätten alle SB danach mehr Zeit für qualifizierte Kund:innen-Beratung usw. Alteingesessene Kolleg:innen haben jedoch in der Firma eher die Erfahrung gemacht, dass das als Möglichkeit zur weiteren Arbeitsverdichtung genutzt werden wird.


    Die Gefahr, dass es zu Burnouts kommt, ist schon in den letzten Jahren immens gewesen. Corona hat das nicht verbessert. Als Prävention sieht die Firma selbst erstellte Minivideos im Intranet vor, was ich persönlich eher lächerlich finde.


    Lange Rede, kurzer Sinn, was will ich nun von euch?


    Da der BR - wie schon erwähnt - nicht das beste Image in der Belegschaft hat, möchte ich aktiv auf die Menschen zugehen. Bei 140 Angestellten macht man das natürlich nicht mit Bürobesuchen. Ich würde gerne eine Umfrage an die Menschen richten, in der sie ganz diskret ihre Sorgen und Erwartungen formulieren können, ohne dass der Vorstand dahinter am Tisch steht und genau zuhört, wer was spricht.

    • Habt ihr (gute) Erfahrungen damit?
    • Kann ich das als BR-Mitglied einfach so machen oder brauche ich einen Beschluss dafür?
    • Darf ich die Ergebnisse auch an die Gewerkschaft weitergeben?
    • Würdet ihr mit Ergebnissen "raus" gehen, also zum Beispiel sie, sofern datenschutz- und persönlichkeitsrechtlich einwandfrei, ins Intranet setzen?

    Ich gehe davon aus, dass der BR zu einer solchen Befragung keine Zustimmung der GF braucht. Alternativ würde ich eine Mitarbeiter:innen-Versammlung einberufen, was ich der GF dann auch so sagen würde, wenn sie sich darüber aufkoffert. Den verlorenen Arbeitstag spart sich die Firma natürlich am Ende gewiss gerne.


    Alternativ werde ich vermehrt nach Feierabend Gewerkschafts-Infomaterial an den Plätzen verteilen. Ich denke tatsächlich, dass es akut ist.


    Vielen Dank erstmal, dass ihr bis hier her gelesen habt.


    Kollegiale Grüße

    SK

    anscheinend sind die ja wiedergewählt worden, obwohl keiner denen vertraut?

    entweder sind die Wähler "dämlich" oder die Mehrheit der Wähler sieht das anders als der Flurfunk.


    Kandidaten die nix taugen werden einfach nicht gewählt und schon ist das Problem gelöst, werden die doch gewählt scheinen die doch etwas richtig zu machen, oder sehe ich das falsch?

    Ich habe ja nicht behauptet, dass irgendwer etwas falsch gemacht hätte oder dass der BR nicht gearbeitet hätte - auch nicht, dass ihnen keine Seele vertrauen würde. Mir ging es vor allem mehr um die fehlende Präsenz.


    Nun ja, die Kandidierenden-Liste hatte in den letzten Jahren immer so viele Einträge, dass die Wahlen letzten Endes nur der Status Quo manifestiert. "Ausscheiden" ging somit nicht. Zudem lag die Wahlbeteiligung bei etwas über 50 %, trotz Briefwahl und Co. Daraus schließe ich dann eine gewisse Verdrossenheit.

    Der Flurfunk hat mir hier und dort mit auf den Weg gegeben, man hätte in den BR kein Vertrauen....solch einem Flurfunk hätte ich aber deutlich zu verstehen gegeben, dass grade Wahlen waren und jeder hätte sich aufstellen lassen können und es besser machen! :evil:

    Richtig. Deswegen hab ich mich aufstellen lassen.


    Das Image muss tatsächlich etwas aufpoliert werden - dass der o.g. Eindruck die Messlatte ziemlich weit unten angesiedelt hatte, hat sich dann auch direkt gestern gezeigt. Ich hab gestern im Intranet eine Info zum Tarifvertrag eingestellt - siehe da, direkt "Danke"-Mails dafür bekommen und Rückfragen an den BR zu Dingen, bei denen die Leute vorher nicht wussten, dass ihnen dies und jenes eigentlich zustünde.

    So kann's weitergehen :)

    ein "Unkooperativer" in einem 7er-Gremium kann zwar "lustig" sein, aber wenn die sechs anderen BRM zu den "Kooperativen" gehören, dann solltest Du das nochmal in Erwägung ziehen ;)

    Okay, da habe ich mich etwas zu wenig tief in die Beschreibung gegeben. Mit "immer sehr den kooperativen Weg gegangen" meinte ich, ein ständiges Abnicken bzw. "aufgeben und gewähren lassen", obwohl der BR da an einigen Stellen mehr hätte tun können - z. B. einen rechtlichen Beistand hinzuziehen oder wenigstens die Gewerkschaft.


    Der Flurfunk hat mir hier und dort mit auf den Weg gegeben, man hätte in den BR kein Vertrauen, weil's nur ein Alibi-BR wäre. Das stimmt zwar nicht wirklich - dass der Eindruck über die Jahre jedenfalls so entstanden ist, kann ich wiederum gewissermaßen nachvollziehen.


    Aber ja, "mit dem Kopf durch die Wand"kommt man meist auch nicht konstruktiv voran [so interpretiere ich deine Anmerkung], da möchte ich nicht widersprechen. ;)

    (...) ob ich dir Glück oder Beileid wünschen soll, wirst du selber wissen... ;)

    Vielen Dank ✊


    Also um ehrlich zu sein, habe ich ziemlich schnell gemerkt, dass das eine durchaus - hm... - intensive Zeit werden könnte. Der BR bisher ist immer sehr den kooperativen Weg gegangen und irgendwie mehr als Schattengremium, wenn man sich die Präsenz gegenüber der Belegschaft anschaut. Beides Punkte, die nicht unbedingt so ganz in meine Vorstellungen passen. Mag auch daran liegen, dass ich die ein oder andere rote Linie bereits da habe, wo andere mitten in der Grauzone oder im "noch ok" stehen. Schauen wir Mal.


    Nach ein paar Wochen und den ersten aufgeploppten To-Dos war ich jedenfalls kurz geneigt, mich selbst zu bemitleiden 😆🤓

    Hallo zusammen,

    bisher kam ich noch gar nicht dazu, mich euch vorzustellen - dann fangen wir mal an.


    Ich heiße Sebastian. ^^ und bin beruflich bei einer Versicherungsgesellschaft in Wiesbaden tätig. Da ich bisher auch kommunalpolitisch aktiv bin und immer wieder Arbeitsmarktpolitik auf der Agenda habe, habe ich mich dazu entschieden, nicht mehr nur "für andere" tätig werden zu wollen und habe mich somit zur BR-Wahl aufstellen lassen.


    Ich bin letzten Monat erstmalig in den BR gewählt worden, in der anschließenden konstituierenden Sitzung dann zusätzlich zum stellvertretenden Vorsitzenden des BR, der aus sieben Personen + zwei Ersatzleuten besteht.


    Neben dem, was ohnehin so ansteht, möchte ich in meiner Firma das Thema BR etwas präsenter gestalten. Dass das nötig ist, hat mir u.a. die recht geringe Wahlbeteiligung gezeigt aber auch das, was einem der Flurfunk so mit auf den Weg gibt.


    Ich freue mich auf eine ereignisreiche Amtszeit - und einen guten Austausch mit euch allen. :thumbup: