Beiträge von Tobiasj01

    Hi Moritz,


    danke für den Hinweis mit den Fahrtkosten / Arbeitszeit. Bisher steht davon nichts in der Vorlage - einfach nur Zulage für tageweise andere Einrichtungen steht da. Man muss ja keine schlafenden Hunde wecken.


    Die Vorlage ist keine BV sondern eine für jeden Kollegen für den BR mit der Bitte um Zustimmung (wie bei AZ Erhöhung oder Neueinstellungen)


    Randolf - es sind 6 Hausmeister und unterschiedlich große Einrichtungen - einige haben 1 Einrichtung andere 2-3. Es besteht eher Mangel an Hausmeistern als eine Verdichtung. (Zumindest hatten wir früher vor ca. 10 Jahren das 3-fache an Hausmeistern)

    Wenn 1 davon Langzeitkrank ist und noch 2 ihren Urlaub nehmen dann wird es eng. Die Vorlage beruht auf solchen aktuellen Ereignissen

    Aber auch hier danke für deinen Hinweis.

    Hallo zusammen,


    mal wieder ein fiktiver Fall (nicht das es so bei uns wäre und ich was zu erzählen hätte).


    Mal angenommen ein Unternehmen hat an 12 Standorten (alle max. 40 km Umkreis zum Hauptsitz) Hausmeister beschäftigt.

    Wenn ein Hausmeister ausfällt (krank oder Urlaub) soll ein Hausmeister von einem anderen Standort den Dienst mit übernehmen.


    Der BR hat jetzt eine Vorlage erhalten indem ihm mitgeteilte wird, dass die Hausmeister für den kurzfristigen Einsatz in einer anderen wie der Stammeinrichtung eine Zulage von xx Euro erhalten.


    Im Arbeitsvertrag steht bisher: Der Hausmeister ist beschäftigt im Unternehmen - ohne Nennung eines speziellen Standortes. Es gibt keine Zusatz zum Nachweisgesetz bisher.


    $2 Abs. 1 Nr.4 Nachweisgesetz:

    der Arbeitsort oder, falls der Arbeitnehmer nicht nur an einem bestimmten Arbeitsort tätig sein soll, ein Hinweis darauf, daß der Arbeitnehmer an verschiedenen Orten beschäftigt werden oder seinen Arbeitsort frei wählen kann,


    Inwieweit kann der Betriebsrat beruhigt zustimmen?

    Auf der einen Seite ist die Zulage ja in Ordnung es gab halt bisher keine Infos oder§87 an/mit dem BR aber wenn der AG dem Nachweisgesetz nachkommt würden die Kollegen gar keine Zulage erhalten.

    Seht ihr da irgendwelche Fallstricke drinnen?





    Servus zusammen,


    habe das jetzt mal so durchgelesen -

    Es handelt sich um einen Amtsarzt. (Betriebsarzt ist zwar vorhanden wird hier aber nicht angehört) Da der TVÖD im Hintergrund liegt ist der Amtsarzt in einige Fällen vorgesehen. (Alt BAT Regelung)


    Ein Gespräch über die erfolgten BEM Einladungen der letzten Jahre hat zu verdrehten Augen des GF geführt.


    Vielen Dank an alle

    Hallo zusammen,


    als rein fiktiver Fall


    Ein Unternehmen hat 1100 Mitarbeiter und ist im TVÖD.


    Ein Mitarbeiter (seit 20 Jahren im Unternehmen - 63 Jahre alt - spricht schlecht Deutsch) war in den letzten 17 Jahren max. 3 Wochen pro Jahr krank.

    In den letzten 3 Jahren waren es mehr wie 50 Fehltage (2 mal mit Quarantäne).

    Jetzt bekommt er eine Vorladung (veranlasst durch den Arbeitgeber) zum Amtsarzt. Das er hingehen muss steht außer Frage oder?


    Es gibt in dem Unternehmen ein Betriebsarzt, eine Rentenberatung, eine Sozialberatung und ansonsten noch den medizinischen Dienst der Krankenkasse. Warum nicht erst dorthin?


    BR wurde gefragt ob er mitkommt bei dem "alten" Kollegen - entweder als BR oder als Kollege den man seit 20 Jahren kennt


    Was kann passieren? - wie sollte man (Mitarbeiter oder BR) sich verhalten bei 2 unterschiedlichen Möglichkeiten


    1. Mitarbeiter möchte eh in Rente gehen


    2. Mitarbeiter möchte bis zur Rente weiter arbeiten.


    Bei der Anzahl der Mitarbeiter ist er der einzige der diesen Weg gehen soll.

    Warum nicht alle MA die länger krank sind dort vorladen?


    Was kann man als BR unternehmen?

    Hallo Moritz und Freid,


    danke erst einmal für eure Antworten.


    Da dieser "fiktive" Wohnbereich ja schon Monate Leerstand hat wäre dementsprechend auch das Personal reduziert.


    Was könnte der BR zu erreichen gedenken - gestärkte Verhandlungsposition bei der nächsten BV, vielleicht das der GF darüber nachdenkt den BR bei anderen Sachen auch zu informieren.

    DGUV Regel 112-190 - Benutzung von Atemschutzgeräten (DGUV Regel 112-190) | Schriften | arbeitssicherheit.de


    unten auf komplettes Dokument anzeigen und dann zu Abschnitt 8


    Abschnitt 8.2

    Benutzung von Atemschutzgeräten (DGUV Regel 112-190)

    Abschnitt 8.2 – 8.2 Gebrauchsdauertabelle

    Aufgrund der Vielfalt der verfügbaren Atemschutzgerätekombinationen, ist die Tabelle nicht abschließend. Für Atemschutzgeräte, die nicht in dieser Tabelle aufgeführt sind, können für die Festlegung der Gebrauchsdauer Atemschutzgeräte mit vergleichbarer Beanspruchung für die atemschutzgerättragende Person herangezogen werden.

    Tabelle 21

    Gebrauchsdauer für Atemschutzgeräte

    Nr.SchutzausrüstungenGebrauchsdauer (Minuten) GDErholungsdauer (Minuten) EDGebrauchsdauer pro Arbeitsschicht (Minuten) GDSEingruppierung nach AMR 14.2 1)



    Bei Gebrauchsdauer pro Arbeitsschicht wäre ich - aus meiner Sicht - dann bei der Früh- Spät und/oder Nachtschicht angelangt.

    Ist das auch für die Pflege anzuwenden oder nur für andere Berufe (Handwerk o.ä.?)

    Hallo zusammen,


    mal wieder rein fiktiv:


    In einer Pflegeeinrichtung (3-Schicht-System)hat die GF ab dem 01.10.2022 die gesetzliche FFP2 Tragepflicht (ohne Ventil) umgesetzt. Soweit ist der BR auch damit einverstanden. Corona braucht niemand


    Kurzer Auszug aus dem Gespräch:


    BR: Wie lange ist die Tragedauer vorgesehen? Wird DGUV Regel 112-190 eingehalten?


    GF: 75 Minuten Tragedauer (mittelschwere Tätigkeit) - 30 Minuten ohne Maske andere Tätigkeiten (Lager aufräumen - PC arbeiten usw.)


    BR: Aber nach 3 maligen (75 Minuten - 30 Minuten) wiederholen ist dann Schluss für den Tag. Wir haben überwiegend ältere Mitarbeiter.


    GF: Nein nach der normalen Pause geht es wieder von vorne los. Wenn einzelne das nicht können brauchen wir ein Attest.



    Was kann man als BR machen?


    Eigentlich müsste man die Dienstpläne umstellen und ein Mehrschichtsystem haben. Das wäre aber wahrscheinlich zu aufwändig.

    Hi zusammen und danke für die Antworten.


    Tja als neuer BR und gleich Vorsitzender hat man es nicht leicht. ;(


    Wir haben das auch in der BR Sitzung besprochen und dem GF mitgeteilt "Weil es so ist" (War ein Vorschlag von einem langjährigen BR Mitglied) Kurz und knapp.


    Vom GF kommt dann gleich die "In der Pflege brauchen wir die Mitarbeiter eher wie im BR - immer diese kurzfristigen Termine usw."


    Naja man wird sich irgendwie einig. Wir laden trotzdem bis zur Vollzähligkeit ein. Hätten wir nicht so viele Themen was die GF usw. betrifft und wären alle glücklich hätten wir auch mehr Zeit. (Hätte hätte)


    Das mit dem Kündigungsschutz und den Nachrückern weiß er glaube ich noch nicht.


    Vielen Dank noch einmal.

    Hallo zusammen,


    es geht in diesem Thema um die Mitbestimmung und das Verhalten der Leitungen (GF)


    Also rein Fiktiv:


    Eine Pflegeeinrichtung (10 Stockwerke = 10 Wohnbereiche).


    Aufgrund Personalmangels wurde eine Wohnbereich (Pflege) geschlossen und die Bewohner und Mitarbeiter auf die anderen Stationen verteilt.


    Die Einrichtungsleitung ist nach einigen Monaten Leerstand vom 10ten Stock auf die Idee gekommen in dem leerstehenden Wohnbereich Flüchtlinge unterzubringen.

    Flüchtlinge sollen mit ihren pflegebedürftigen Angehörigen dort wohnen und diese selbst pflegen.

    (Der BR hat nichts dagegen Flüchtlinge aufzunehmen - es geht alleine um die Art und Weise der Information bzw. Mitbestimmung)


    Inwiefern liegt bei solch einer Umstrukturierung eine Mitbestimmung durch den Betriebsrat vor?

    Der Betriebsrat wurde bisher in keiner Weise informiert oder beteiligt. Durch Hörensagen hat der BR davon erfahren.


    Die Flüchtlinge müssen ja durch den Eingangsbereich, Treppenhaus, Fahrstuhl usw. was die Orga der Hauswirtschaft und Reinigung betrifft.

    Die Küche müsste ja mehr Essen zubereiten / spülen (Mehrarbeit)

    Es werden Schlüssel vergeben damit diese das Haus jederzeit verlassen und betreten können.

    Sämtliche anderen Wohnbereiche in der Pflegeeinrichtung sind offen und zugänglich was den Austausch betrifft.

    FFP2 Pflicht / Testpflicht für alle in der Einrichtung?


    Besteht hier nur ein Informationsrecht oder ein Mitbestimmungsrecht und wenn ja woran könnte man das festmachen?

    Hallo zusammen,


    wir sind ein 15er Gremium.


    Jetzt in der Urlaubszeit haben wir vermehrt Nachrücker eingeladen. (Krank, Urlaub usw.) Dadurch kam es zu Beschwerden einiger Vorgesetzter.


    Von Seiten der GF kam jetzt die Frage warum wir überhaupt so viele Nachrücker einladen würden. Wir wären doch auch mit 9 Kollegen beschlussfähig.


    Ich weiß das es nicht so einfach ist wie der GF sich das vorstellt und wir verpflichtet sind immer die Nachrücker einzuladen - wo finde ich das denn im BetrVG? (Sorry bin noch nicht so lange im BR).


    §25 habe ich zwar gefunden aber mir fehlt der Satz "sind zwingend einzuladen da ansonsten anfechtbar oder so"

    Hallo zusammen,


    mal so rein Fiktiv:


    Wie sieht es aus in einem Unternehmen (Pflege) im 3-Schicht System. TVÖD


    Die Pflegefachkräfte haben ca. 15 min Übergabezeit zwischen den Schichten pro Wohnbereich. Soweit alles in Ordnung.

    Die Pflegehilfskräfte, Betreuungskräfte haben keine Übergabezeit und sind nicht bei den Besprechungen dabei.


    Hat sich in den letzten Jahren so eingeschlichen bevor jemand neues BR Vorsitzender war.


    Gibt es dazu eine Rechtsprechung - hat das was mit Benachteiligung zu tun? Kann die Geschäftsführung das einfach so beschließen? Wenn nein wo findet man die passenden §


    Vielen Dank schon einmal für eure Antworten.

    Servus,


    so sieht es bei uns aus - ist auch noch nicht unterschrieben von AG Seite. Ansonsten kann man ja daheim noch andere Sachen - auch offline machen. Excel bearbeiten - Verträge schreiben und andere Dinge vorbereiten.





    § 9 – Technischer Support


    (1) Technische Störungen, abweichendes Verhalten der Arbeitsmittel, auch wenn es nicht als Störung qualifiziert ist oder mutmaßliche Angriffe auf Arbeitsmittel sind dem Arbeitgeber unverzüglich anzuzeigen. Dies gilt auch, wenn Störungen nicht zu einem Ausfall eines Arbeitsmittels führen.


    (2) Ein technischer Support wird in der Regel zunächst telefonisch oder im Wege der Fernwartung mittels Aufschaltung auf das Gerät erfolgen. Der Arbeitgeber ist berechtigt, im Interesse einer schnellen Störungsbeseitigung vom Arbeitnehmer zu verlangen, dass dieser die defekten oder mutmaßlich damit in Zusammenhang stehenden dienstlichen Arbeitsmittel in den Betrieb zur Überprüfung und Reparatur bringt.


    (3) Muss ein dienstliches Arbeitsmittel ausgetauscht werden und kann der Arbeitnehmer deswegen nicht mehr die technischen Voraussetzungen für das mobile Arbeiten sicherstellen, hat er für die hierfür erforderliche Zeit seine Arbeitsleistung nach Anweisung des Arbeitgebers in der im Betrieb zu erbringen. Die Anweisung hat den angezeigten und gegebenenfalls nachgewiesenen privaten Belangen des Arbeitnehmers Rechnung zu tragen, die dieser im Vertrauen auf die Möglichkeit des mobilen Arbeitens in seinen Tagesablauf eingeplant hat. Ein Annahmeverzug des Arbeitgebers ist grundsätzlich ausgeschlossen, da die Gefahr, dass sich eine technische Störung der Arbeitsmittel bei mobiler Arbeit auf die Möglichkeit auswirkt, die Arbeitsleistung zu erbringen, bei der mobilen Arbeit in der Natur der Sache liegt und daher bewusst vom Arbeitnehmer miteingegangen wurde.

    Hallo zusammen,


    die GF trat an uns als BR heran und bittet uns die Wahl für die Aufsichtsratsvertretung zu machen. (Arbeitnehmer - Drittelbeteiligung) 9 Mitglieder insgesamt (2 AN + 1 Verdi)


    Wie sieht es denn aus - bzw. was passiert wenn sich


    1. kein Wahlvorstand dazu einfindet da das niemand freiwillig machen möchte - Die normale Arbeit will ja auch erledigt werden.


    2. wenn sich ein Wahlvorstand findet und keiner die passende Anzahl der Stützunterschriften erreicht


    Man erfährt dort evtl. interessante Dinge hat aber als 1/3 nicht wirklich viel zu melden.


    Danke schon mal für eure Antworten.

    Hallo zusammen,


    mal so rein fiktiv von einem ganz neuen BR Vorsitzenden:


    Eine Reinigungskraft (Stellenbeschreibung wäre Koordinatorin der Reinigungskräfte mit Zulage - ohne das erwähnt wird "bis auf Wiederruf") erhält nach Rückkehr aus längerem krank im März die Mitteilung der Abteilungsleitung, dass es die Stelle der Koordinatorin nicht mehr gibt.


    Sie ist jetzt "normale" Hauswirtschafterin. Außerdem sind die neuen Arbeitszeit nicht mehr Mo.-Fr. sondern Mo.-So. - Tenor der Abteilungsleitung


    Nach einem ersten Gespräch der Kollegin mit dem BR hat sich rausgestellt, dass sie Reinigungskraft und keine Hauswirtschafterin ist. Der BR bat erst einmal um Nachzahlung der Zulage da diese schon seit 3 Monaten fehlt und Fortbestand des Arbeitsvertrages unter den o.g. Bedingungen.


    Dem BR war, bis die Reinigungskraft zum Gespräch kam, nichts "offizielles" bekannt über den Wegfall der Stelle - wo müsste der BR nachschauen? §90 oder §99 BetrVG? Wie sieht es mit den Änderungen der Arbeitszeiten aus?


    Was könnte man machen um der Kollegin hilfreich zur Seite zu stehen?


    lg


    Tobias

    Hallo zusammen,



    mein Name ist Tobias, bin 46 Jahre und komme aus dem Main Kinzig Kreis.


    Bisher war ich bei unserem AGin der Perso beschäftigt. In der letzten BR Wahl wurde ich in den Betriebsrat gewählt. In der konstituierende Sitzung zum BR Vorsitzenden.


    Unser Arbeitgeber (im TVÖD) beschäftigt ca. 1200 Mitarbeiter (akt. sind wir 3 freigestellte Kollegen)


    Bisher war ich nicht im Betriebsrat und nun als Vorsitzender habe ich - nachdem ich mir einen Überblick im BR Büro verschafft habe - eine ganze Menge fragen.



    So viel erst mal von mir


    lg


    Tobias