Beiträge von dieschi

    So schwierig ist das Thema gar nicht.

    Ladet den MA zur Anhörung.


    Wenn meine Einschätzung zu dem MA richtig ist dann wird er zu dem Termin gar nicht erscheinen und wenn doch hört ihr euch an was er zu sagen hat und entscheidet dann.


    Mir geht es aber wie Kampfschwein

    Große Motivation mich für so einen AN einzusetzen hätte ich nun wirklich nicht.


    Und eine weitere Frage habe ich noch: Wenn der BR hiervon weiß, ...

    ... warum ist er dann nie tätig geworden?

    Darauf hätte ich auch gerne eine Antwort :/

    Wir fertigen für uns BR intern ein grobes Protokoll (vor Allem mit den wichtigsten Aussagen und Zusagen des AG) an.

    Genau so machen wir das auch.


    Ein Protokoll über die wichtigsten Aussagen und die nehmen wir uns bei Relevanz dann auch für das nächste, oder auch spätere, Monatsgespräch(e) auf die TO.

    will jetzt hier keine Grundsatzdiskussion vom Zaun brechen, aber natürlich zählen Meinungen und Ansichten auch bei uns.

    Ich leitete ein mit der "Gesetzeslage" und endete damit das meine Meinung und Ansichten der Gesetzeslage widersprechen - nicht das ich beides nicht äußern darf ;)


    Sorry für den Ausbruch, aber mir gehen Aussagen wie diese halt dermaßen auf den Geist...

    Ich kann aber nichts dafür wenn Du das Geschriebene falsch interpretierst!


    Fried und rtjum

    Vielleicht verdeutlicht meine Änderung wie die Aussage gemeint ist!

    ... es ist nur für den MA komisch, weil die GL seit Jahren sich gar nicht um das Thema gekümmert hat und nun plötzlich mit diesen Forderungen um die Ecke gekommen ist ...

    War bei uns auch lange so, auch schon vor meiner Zeit.

    Als es dann zu Kurzarbeit kam sind dem GF die Augen übergelaufen bei wie vielen MA es Überstunden abzubauen gab, und das waren nicht wirklich Wenige.


    Heute haben wir die Ansammlung und den Abbau von Überstunden mit BV geregelt.

    Letztlich bietet das eine Planungssicherheit für die MA und die GL = WinWin

    Ich sehe die Inflationsprämie auch als soziale Zulage...

    Eure Meinung?


    Na zum Glück fragst Du nach unserer Meinung, nicht nach der Gesetzeslage ;)


    Meine Meinung dazu: Keine Sonderzahlung sollte pfändbar sein da sie meiner Ansicht nach nicht zur normalen Vergütung der zu erbrachten Arbeitsleistung gehört.


    Schon alleine das die Inflationsprämie "die Belastung durch die Erhöhung der Lebenshaltungskosten abmildern soll" sollte dafür sorgen das sie, auch nicht teilweise, pfändbar ist.


    Aber Meinungen und Ansichten die oftmals konträr zur Gesetzeslage stehen zählen in D leider nicht ...


    *der Fett markierte Satzteil wurde aufgrund missverständlicher Interpretation vom Autor nachträglich hinzugefügt


    die Applikation wird in erster Linie für PC und Laptop entwickelt, da wir ebenfalls denken, dass der größte Teil des Workflows nicht fürs Handy/Tablet geeignet ist.

    Beste Entscheidung.


    Handy oder Tablet sind ein Graus wenn es um komplexere Dokumentenbearbeitung geht.

    Für mich "alten Sack" absolut unbrauchbar!


    Von mir gibt es gleich ne Mail, würde das mit unserem 5er Gremium auch gerne testen.

    wenn die dann zumindest nicht quertreiben sind bei einem 11er Gremium lieber paar "Beischläfer" als garkeine Nachrücker dabei. Sorry da bin ich extrem pragmatisch veranlagt.

    Glaub mir, wenn Du 4 Jahre solche "Schläfer" im BR hattest und dann noch als Nachrücker mitschleifen musstest, war es das mit Deinem Pragmatismus ;)


    Wir hatten das im ersten Gremium mit einem 7er BR.

    Da waren alle Nachrücker mehr oder weniger heiß auf den Kündigungsschutz als auf die Arbeit.

    In dieser Amtszeit gingen wegen Rente und Kündigungen der BRM ALLE Nachrücker drauf so das am Schluss nur noch 4 echte BRM im Amt waren ?( ...

    Werde jetzt erstmal schauen wie sich das alles mit der Wahl verhält und mir die Fristen ansehen, denn ich denke das der ganze Driss wohl doch an mir hängen bleibt :whistling: :rolleyes: .

    Wenn Du Dir es etwas erleichtern möchtest, ihr als BR könnt für den Wahlvorstand die Anschaffung eines Wahlhelfers beschließen.

    Wir haben die letzten beiden male den Wahlhelfer der W.A.F. benutzt: https://www.betriebsratswahl.de/wahlhelfer


    Hatte immer alle Termine im Blick und darüber auch alle Formulare die ich für die Wahl benötigt habe.

    Kann ich echt nur empfehlen!

    Bei welchem Thema habt ihr das allererste Mal in eurer Tätigkeit gesagt - "Okay, dann klärt das halt das Arbeitsgericht!"

    Ich bin jetzt 8 Jahre dabei und kann trotz einiger, auch lauten, Diskussionen mit den bisherigen GL auch sagen: Kam, zum Glück, noch nicht vor.


    Ich müsste aber lügen wenn in meiner ersten Amtszeit nicht mindestens ein mal im Gremium darüber nachgedacht wurde ob man gewisse Äußerungen der GL dem BR gegenüber nicht gerichtlich weiter verfolgen sollte.

    Die sechs verbleibenden Wochen beim alten AG habe ich mit der Organisation des Übergangs im BR verbracht und meinen Nachfolger eingearbeitet - mit dem Ergebnis, dass der AG ihm immer wieder sagte, "Sie sind genauso schlimm wie der Fried ."

    Alles richtig gemacht :D

    Kohle kassiert und dem AG trotzdem das Leben schwer gemacht :thumbup: :thumbup: :thumbup:

    Das Problem ist, dass ein sinnvoller Nebensatz wie der von Dir angesprochene in dem umfangreichen Wust von anderen (und wirklich grob falschen - sorry, dass ich es wieder erwähne) Inhalten in der Wahrnehmung schnell mal untergeht.

    Das Bedarf aber den Willen des Lernens und der Selbstreflektion, wozu leider nicht Jeder in der Lage ist.

    Ich leider auch nicht immer :whistling: :| ...


    Und ich wollte hier schlicht mal ein Lob loswerden. Prinzipiell wäre das Niveau v.a. im SBV-Forum deutlich niedriger, wenn nicht ein gewisser Teilnehmer (der aber manchmal auch einen eher rustikalen Charme hat) mit seiner Expertise hier regelmäßig antwortete.

    Wenn nicht gewisse Teilnehmer, einige mit "rustikalem Charme", mit ihrer Expertise regelmäßig sinnvoll antworten :thumbup: ...

    ... am Wahltag die Briefwahl explizit nicht vorsieht. Das kann man natürlich Scheisse finden, ändert aber an der Rechtslage nichts.

    Ich weiß :|


    Mich verwundert das nur weil das, auch wenn es da andere Meinungen gibt, mEn eine per Gesetz verhinderte Wahlausübung darstellt.

    Nun ist jedoch ein Schwerbehinderter bei dem Wahltermin verhindert durch die Berufschule.

    Seit wann ist der Termin der Wahl bekannt bzw. wann ist die Wahl?


    Stimme Randolf bei den Möglichkeiten die der Kollege hat zu.

    - Wahlleitung bzw. SBV informieren und Wahl verschieben

    oder, was eventuell unkomplizierter wäre,

    - sich von der Schule entschuldigen lassen


    Nicht das Gesetz schließt hier einen Wähler aus, sondern derjenige der den Termin festgelegt hat.

    Das mag hier "in dem Fall" vielleicht zutreffen aber was ist mit unvorhersehbaren Dingen bei denen sich der Wähler kurzfristig die Wahlunterlagen geben, abstimmen und seine Wahlunterlagen zur späteren Auszählung abgeben kann.

    Plötzlich auftretende Krankheit (Corona-Infektion z.b.), Urlaub etc. ...


    Darum geht es doch auch, denn diese Wähler werden durch das fehlen der Möglichkeit auf Briefwahl nicht mehr berücksichtigt!

    Das würde dann nur gehen wenn die Wahlleitung hierüber informiert wird um die Wahl zu verschieben.

    Bleibt das aus wird das Wahlergebnis anfechtbar ...


    Nicht durchdacht das Ganze!

    vereinfachten Wahlverfahren

    Da hab ich wohl Tomaten auf den Augen gehabt X/


    Was kann er tun?

    Wenn ich das richtig nicht gelesen habe, denn dazu gibt es nichts nachzulesen (oder ich habe es nicht gefunden), NICHTS ...

    Entweder er kann am Wahltag anwesend sein, oder nicht.


    Wie esci schreibt gibt es laut der neuen Wahlordnung (die ich nicht auf dem Schirm hatte) keine Briefwahl beim vereinfachten Wahlverfahren, es sei denn sie wird als virtuelle Wahl durchgeführt.


    Mein persönliche Meinung dazu:

    Was soll das denn?

    Gesetzlich festgelegte Verhinderung der Teilnahme an einer Wahl?


    Warum macht man es nicht wie vom DGB vorgeschlagen wie bei der vereinfachten Betriebsratswahl?


    Kann man nur mit dem Kopf schütteln :thumbdown:

    Briefwahl wollen die anderen Schwerbehinderten nicht.

    Was die anderen wollen oder nicht wollen ist irrelevant.


    Lässt der WV Briefwahl zu muss er die Wahlunterlagen an alle Wahlberechtigten senden/aushändigen von denen bekannt ist das sie am Wahltag nicht anwesend sind.

    Zitat

    (2) Der Wahlvorstand kann die schriftliche Stimmabgabe beschließen. Für diesen Fall sind die in Absatz 1 bezeichneten Unterlagen den Wahlberechtigten unaufgefordert zu übersenden.

    § 11 SchwbVWO - Einzelnorm


    Beschließt der WV die Briefwahl nicht gehen die betroffenen Kollegen zum WV und verlangen die Briefwahl!

    Dann muss der WV für sie die Briefwahl durchführen!

    Zitat

    (1) Der Wahlvorstand übergibt oder übersendet den Wahlberechtigten, die an der persönlichen Stimmabgabe verhindert sind, auf deren Verlangen

    1.das Wahlausschreiben,

    2.den Stimmzettel und den Wahlumschlag,

    3.eine vorgedruckte Erklärung, die der Wähler oder die Wählerin abgibt, 4.einen größeren Freiumschlag, der die Anschrift des Wahlvorstandes und als Absender Namen und Anschrift der wahlberechtigten Person sowie den Vermerk "Schriftliche Stimmabgabe" trägt.

    § 11 SchwbVWO - Einzelnorm


    Egal wie, der WV hat dafür zu sorgen das jeder Wahlberechtigte die Möglichkeit hat seinem Recht nach zu gehen und wählen zu können.