Beiträge von Thomas63

    Politik wird grundsätzlich rausgehalten, wir würden auch nicht solche Schreiben/Flugblätter von uns aus veröffentlichen.

    Ich arbeite für einen großen Amerikanischen Konzern. In unserem Werk wo Menschen aus derzeit 27 Nationen arbeiten wird Rassismus, Beleidigungen usw. aus Ethnischen Gründen nicht gedultet und es wird jedes Jahr aufgeklärt. Die Zündschnur bei der Geschäftsleitung wäre da auch sehr kurz bei vergehen.


    Sich öffentlich zu äußern kann auch nach hinten losgehen.

    Rassistisch und Verfassungsfeindlich sind mehr Gruppen als nur Rechtsextreme und in so mancher Etablierten Partei wird dies gedultet und gerne übersehen.

    Wir haben jeden Donnerstag von 9:30 - 12 manchmal 12:30 Sitzung. (11er Rat)

    Schichtdienstler kommen zur Sitzung. FS=Arbeitszeit, SS fängt 9:30 mit BR-Sitzung an und geht um 17:40 heim.

    NS bleibt Nacht davor zuhause und geht Abend regulär zur Schicht.

    Freischicht kommt zur Arbeit und bekommt die Zeit gutgeschrieben.

    Bei den ersten beiden Nachrücker wissen die Abteilungen bescheid das Sie Donnerstags nicht mit den BRs rechnen sollen da sie oft auf Sitzung sind.


    Desweiteren haben wir einen gemeinsamen Abwesenheitskalender bei dem jeder BR seine Zeiten einträgt. So können die Vorsitzenden oft schon sehr früh Nachrückern bescheid geben das Sie zu Sitzungen eingeladen werden.

    Die BRs informieren dann Ihre Vorgesetzten damit Sie das einplanen können was vor allem bei Nachrückern hilft die eher selten eingeladen werden.


    Wir haben einen gemeinsamen Sharepoint in dem z.B. Entwürfe für BVs usw Abgelegt werden damit sich jeder schon im Vorfeld damit befassen kann. Das verringert die Fragen nachdem Inhalt oder die Fragen sind dann gezielter.


    Wir haben uns geeinigt das niemand ausser Protokollführer und Präsentierer am Laptop etwas macht bzw. sein Händy benutzt. Es hat einige Zeit gedauert bis wir das hinbekommen haben aber es funktioniert.

    Wir entwerfen auch die meisten BVs selbst. Die Vorteile haben die Vorredner schon aufgeführt.


    Persönlich fand ich das schon eine gute Erfahrung einen Vertrag bei einem komplexen Thema auszuarbeiten.

    Und man ist ja auch nicht alleine, BV-Entwürfe werden bei uns immer mehrmals im BR besprochen.

    Wir haben für alle Anträge des AG ein Formblatt. Dort werden neben den Daten auch von der Personalabteilung der Tag der Abgabe an den BR eingetragen.

    Normal geben Sie Anträge im BR Büro ab, wenn es nicht besetzt ist gibt es ein Postfach das regelmäßig geleert wird.

    Abgabefrist ist bei uns Freitags für die Sitzungen am Donnerstag nächste Woche. (Beschlossen, AG mitgeteilt und bestätigt)


    Sobald ein Antrag reinkommt wird ein Eingangsstempel draufgemacht.

    E-Mail dazu gibt es nicht.

    Sollten die Vorsitzenden und unsere Assistentin mal nicht da sein haben wir in der GO 2 Vertreter ernannt die Zugriff haben.

    Dies ist alles in der GO die auch der AG hat festgehalten, damit ER weiß wen Er ansprechen muss falls die Vorsitzenden länger nicht im Werk sind.

    Bleibst du in der selben Gesellschaft? Würde ich noch prüfen.

    Bist du und dein BR auch für die neue Abteilung zuständig bist Du weiterhin BR.

    Haben sie einen eigenen BR oder gar keinen und ihr seid nicht zuständig bist du draussen.


    Ich frage weil ein Freund in so einer Konstellation arbeitet. Viele Standorte, interne Stellenausschreibung geht an alle im Konzern.

    In der einen Etage, des selben Gebäude, sitzt eine Gesellschaft und ein Stockwerk höher eine andere des selben Konzern. Sind aber getrennte Geschäftseinheiten mit eigenen Verträgen und eigenem BR innerhalb des gleichen Konzerns und das im selben Gebäude.

    Europäisches Recht ist auch für Deutschland bindend.

    Ja da hast Du Recht, aber es handelt sich hier um ein Gerichtsurteil eines Einzelnen und nicht um ein Gesetz.


    Als vor vielen Jahren ein Spanier vorm EuGH eingeklagt hat das Arbeitszeit in gänze erfasst werden soll hat es auch Jahre gedauert bis in Deutschland das Urteil in Nationales Recht umgewandelt hat. Und dem Urteil gab es damals eine Konkrete aufforderung an die Regierungen das umzusetzen.


    Bleibt mal alle locker. Wir wollen uns im Forum doch gegenseitig helfen oder Meinungen austauschen.

    Sich gegenseitig "nettigkeiten" um die Ohren zu schmeissen hilft keinen.

    Wir hatten die Disskussion auch vor kurzen da bei uns durchaus manchmal bis Samstag 22Uhr gearbeitet wird und diese Schicht dann am Montag um 6 Uhr Frühschicht hat. Auch hier war die Frage was das bedeutet da die 35 Stunden erst um 9UHr erfüllt wären.

    Auch bei Vollkonti Mitarbeiter die 7 Tage arbeiten und erst dann ihre Freien Tage haben stellte sich die Frage..


    So wie ich das Urteil verstanden habe hat der EUGH das Thema an das Ungarische Gericht zurückgegeben um dafür zu sorgen das dem Gesetz genüge getan wird. Erstmal für den einen Kläger.

    Alles andere sind Komentare von Anwälten usw. wie sich das auf uns Auswirkungen könnte. Es ist in Deutschland noch kein Nationales Gesetz und nicht bindend.



    Normal geben solche Entscheidungen dem Nationalen Gesetzgeber den Auftrag dies in Länderrecht umzusetzen.


    Wenn ich da an das Urteil zur Zeiterfassung denke hat es einige Jahre gedauert bis das Gerichtsurteil, in Deutschland, umgesetzt wurde.


    Die Diskussionen und Rechtlichen Auslegungen werden uns in den nächsten Jahren begleiten.

    Wenn Ihr einen Tarifvertrag habt gilt der Tarifvertrag. Es gilt immer die bessere Regelung.

    Der MA bekommt 1/12 von den 30 Tagen pro Monat. Also 9/12. in Deinem Beispiel.

    30:12= 2,5 x 9 = 22,5 Tage stehen Ihm zu.


    Edit: Vorrausgesetzt Er war schon ab 01.Januar beschäftigt ;)

    Ich bezweifle stark das der AN immer außen vor ist wenn die Arbeit über 10 Stunden geht.

    Wir hatten vor einigen Jahren jemand von der BG da der mit unserem Managment und dem BR auch über diese Frage gesprochen hat.

    Die Aussage war: Wenn es ausnahmsweise mal geringfügig passiert wird die BG nicht eingreifen. Er hat allerdings auch klar gemacht das der AG sollte die Arbeit länger dauern nach möglichkeit für den Rücktransport zu sorgen hat.

    Wenn die Verstösse zu oft passieren oder ein einzelner zu Massiv ist wird die BG bei einem Arbeitsunfall der Kosten verursacht natürlich die Behandlung übernehmen aber die BG macht in groben Fällen den betroffenen Haftbar und wird versuchen die Behandlungskosten wieder einzutreiben. Seine Aussage: Wir machen das immer öfter wenn der MA fahrlässig handelt.

    Auf Seminaren zu "Arbeitnehmerhaftung" war das auch immer Thema. Der MA sollte auch Privatrechtliches bedenken. Wenn Er auf der Heimfahrt einen Unfall verursacht der hohe Kosten nachsichzieht wird die (Privat) Versicherung anfangen Nachzuforschen. Wenn Sie herausbekommt das man gegen Gesetzte verstossen hat zahlt unter Umständen die Versicherung nicht den Schaden. Bei ein paar Tausend Euro wird das niemand machen aber wenn ein größerer Schaden entsteht fangen die Versicherungen an zu suchen.

    Alles Dinge die man Berücksichtigen sollte als MA.

    Wir haben immermal Werke die haben Probleme und dann wird geschaut ob der ein oder andere MA für eine Zeit wechseln möchte und helfen uns gegenseitig. Die Frage wie wird das Rechtlich geregelt stand immer wieder im Raum. Die Rechtsberatung hat ergeben das der Einstellende Betrieb angehört werden muss da Er ja einen MA einstellt. (auch wenn nur 3 Monate befristet) Der Einstellende Betrieb muss ja prüfen ob z.B. ein eigener MA Nachteile erleidet, stimmt die Bezahlung usw. so wie bei jeder Einstellung..


    Der Abgebende Betrieb muss keinen Beschluss fassen da der MA (wenn auch befristet) das Werk und damit die Arbeitsorganisation des Betriebes verläßt.


    Der BR (abgebend) kann von seinem AG durchaus fordern einen Ersatz zu stellen wenn nötig, aber Er hat keine Entscheidungsbefugnis den Weggang des MA zu unterbinden wenn der gehen möchte.


    Gibt es keine Regelung im Arbeitsvertrag kann der BR des abgebenden Betriebs Ausgleichsvereinbarungen mit dem AG treffen. Die möglichen Konditionen sollten dem MA bekannt gegeben werden damit er wählen kann ob er die andere Stelle annimmt. (ausser es ist in seinem Arbeitsvertrag geregelt)


    Ich lasse mich aber gerne vom gegenteil überzeugen.

    Als BR ist der Aufnehmende Betrieb zuständig und Er muss angehört werden ob Er der befristeten Versetzung zustimmt.

    Der Abgebende Betrieb bedarf keiner Anhörung.


    Wenn euer MA nichts im Arbeitsvertrag stehen hat das Er auch an anderen Standorten eingesetzt werden darf, kann man Ihn nicht zwingen.


    Sollte Eurer MA damit einverstanden sein könnt Ihr einige Konditionen für Ihn regeln, insbesondere sicherstellen das Er nach den 3 Monaten noch einen Arbeitsplatz bei euch hat. Regeln kann man z.B. zusätzliches Fahrtgeld um am WE zu der Familie zu fahren usw.

    Wir haben ähnliche Zeiten ausser NS beginnt um 22Uhr.

    Unsere Regelung ist das die Kollegen die NS haben am Tag vorher daheim bleiben damit Sie ausgeschlafen sind und an den Sitzungen teilnehmen.

    Abends gehen die Kollegen wieder um 22 Uhr zur Sitzung.


    Der Mitarbeiter trägt am nächsten Tag seine NS Zeit in unsere Zeiterfassung ein und der Vorgesetzte ist verpflichtet dies zu genehmigen. Was der MA verliert ist das die NS-Zulage versteuert wird.


    Dafür nimmt er 3-4 Stunden an der Sitzung teil und bekommt im Gegenzug seine gesammte Schicht (8 Stunden) angerechnet.

    Das ganze ist durch eine BV geregelt.

    Zur Klarstellung: Es gibt keine verlängerung zur Bewährung. Die Fehlleistungen bei der Arbeit waren hoch und haben sich nicht gebessert. (Alles Dokumentiert, bitte keine Spekulationen)


    Der Abtl. Leiter ist sehr spät an die Personalabteilung herangetreten und hat einen ordentlichen Rüffel dafür bekommen. Der Personalleiter hat entschieden das man niemand von heut auf morgen vor die Tür setzt. Der MA hat damit etwas Zeit sich was anderes zu suchen. Zeitlich wäre auch alles zum ende April möglich gewesen dann hätte der MA tatsächlich sehr kurzfristig seinen Job verloren. Unser AG hat bei vielen Sachen noch eine gewisse Soziale Ader.

    Hallo zusammen,


    wie verhält es sich bei einer Kündigung in der Probezeit zu einem Termin der danach liegt.

    Probezeit 6 Monate.

    Ende der Probezeit 30.04.

    Kündigung zum 31.Mai.

    Die Anhörung kommt ordnungsgemäß mit allen Infos im April zum BR. Es wird auch genug Zeit sein den MA zu informieren.



    Ich habe bisher nur gefunden das ein AG durchaus am letzten Tag der Probezeit kündigen kann, da aber evtl. das Problem der Zustellung hat.


    Zu einem Termin der dann aber nach der Probezeit liegt finde ich nichts. Vielleicht hat jemand von Euch da Erfahrung bzw. einen Hinweis.

    Wird bei uns auch so gemacht wie die Vorredner.

    Wir hatten auch schon gemeinsame Schulungen mit den Personalreferenten wo wir der Meinung waren das es gut ist wenn alle über den aktuellen Rechtsstand informiert sind. Sind aber Ausnahmen da man das Wissen bei manchen Themen auch anschließend gegen die MA oder den BR verwenden kann.


    Ich war sogar mal mit den Personalern auf einem aktuellen Rechtsseminar des AG-Verbands.

    Mußte mich da sehr zurückhalten wie manche denken. Leider haben sie das nur einmal erlaubt da ich mich anschließend noch besser gegenüber dem Personalleiter positionieren konnte.

    Das Gremium beschließt das alle Ausschüsse neu besetzt werden sollen da einige Nachrücker das gerne wollen. In der nächsten Sitzung beschließt Ihr neue Ausschüsse obwohl nicht alle BRs Ihre Wünsche äußern konnten oder Infos nicht richtig flossen.


    Mal vom ganzen rechtlichen abgesehen (was die Vorredner hinreichend erklärt haben) treibt man so einen Keil in den BR.


    Ich wäre richtig sickig wenn ich auf einmal hören würde das ich bei einem Ausschuss nicht mehr dabei bin ohne das ich Gelegenheit hätte mich dazu zu äußern oder ordentlich zur Wahl zu stellen.


    So ein Vorhaben gehört im gesammten BR in Ruhe besprochen damit jeder Gelenheit hat sich einzubringen und man vorher die Rechtliche Lage klärt.


    Was sich mir auch nicht erschließt ist das einige Wünsche nur an den BR-Vorsitzenden gegangen wären, der ist doch aber auch im BA.


    Ihr solltet öfter mehr miteinander sprechen.