Beiträge von stehipp

    Habt vielen Dank für Eure Auskünfte. Ist wirklich sehr interessant, wie unterschiedlich doch die Beteiligung ist. Bei uns war es ja auch nur etwas über 50%. Und wie ich so bei den Kollegen aus den verschiedensten Bereichen herausgehört habe, liegt die geringe Beteiligung wohl größtenteils an einer stetig wachsenden Resignation der MA. Häufigster Satz: "Hat doch eh keinen Sinn, sind doch eh immer dieselben. Und die machen nichts"


    Also vielen Dank! :thumbup:

    Da antworte ich dann immer gerne:


    "Wenn es immer dieselben sind und die machen nichts, stell dich einfach mit auf, dann kannst aktiv daran etwas ändern."


    Wir haben übrigens unsere Quote deutlich nach oben geschoben, seitdem wir aktiv Briefwahl anbieten.

    Ich stimme grundsätzlich natürlich zu was die Teilnahme an bestehenden Gleitzeitmodellen angeht.


    Das mit dem immer als Ansprechpartner vor Ort erreichbar sein würde ich aber, je nach Betrieb und Organisationsstruktur, etwas einschränken und es als Erreichbarkeit definieren. Die kann auch telefonisch o.ä. sein.

    Wir haben über 20 Standorte. Überall soll man sich mal blicken lassen. Das bedingt aber logischerweise, dass man nicht immer am Hauptstandort sein kann.

    Leider hat mein AG meinen Antrag auf einen Hubschrauber abgelehnt, damit würde es schneller gehen ;)


    Ich weiß nicht, ob man darauf stolz sein kann. Das kann ja unterschiedlichste Gründe haben. Einen BR, der immer den Schwanz einzieht z.B., das wäre doof. Oder einen AG, der sich immer ans Recht hält, das wäre toll, aber kein Verdienst des BR.


    In meiner Zeit als BRV hatten wir ca 10-15 Termine jährlich am ArbG und LAG (und das bei einer Firma von ca 270 AN). Weil der AG halt permanent illegal handelte.

    Da haben wir wohl sehr unterschiedliche Voraussetzungen. Wenn ich bei 270 AN 10-15 mal im Jahr vor Gericht ziehen muss, liegt in meinen Augen etwas im argen bei Euch.


    Da gibt es wohl zwei Parteien, die auf Krawall gebürstet sind. Was könnte man alles mit dem Geld und der Energie anfangen, die ihr für die Grabenkämpfe verschwenden müsst


    Vielleicht lebe ich in der Oase der Glückseligkeit, aber bei uns wird so lange verhandelt, bis eine Lösung gefunden wurde, die für beide Seiten passt. Aber dafür ist eben guter Wille von beiden Seiten gefordert.

    Ich meinte lediglich Beschlüsse das Arbeitsgerichts.

    Wir haben es bisher geschafft, in den 30 Jahren, in denen es bei uns einen BR gibt, noch nie vor das Arbeitsgericht ziehen zu müssen. Sind wir irgendwie auch stolz drauf.


    Aber auch hier die gleiche Antwort, sicherlich nicht alle. Nur wenn ich mir davon irgendwas verspreche, und es sich eben nicht um irgendwelche Themen geht, die nicht veröffentlicht, oder an die große Glocke gehängt werden sollten.

    Veröffentlicht ihr Eure Beschlüsse grundsätzlich?

    Nein natürlich nicht.

    Es gibt ja z.B. auch Beschlüsse zu personellen Maßnahmen, die wandern mit Sicherheit nicht ans schwarze Brett.


    Eine BR-Sitzung und auch die daraus resultierenden Beschlüsse sind grundsätzlich mal nicht öffentlich.

    Allerdings kann ich natürlich, z.B. im Rahmen einer Betriebsversammlung, über den ein oder anderen Beschluss berichten.

    Oder es eben, wie von suppenkasper skizziert, als Öffentlichkeitsarbeit deklarieren und so auch dem AG etwas "mitteilen".

    Ich würde mich mal an den Wahlvorstand wenden.

    Idealerweise klärt der mit dem AG die "Rahmenbedingungen" ab, wie solche Wahlplakate aussehen und wo sie angebracht werden.


    Ansonsten besteht die Gefahr, dass ihr mit A1- Plakat anfangt, die andere Liste ein A0-Format wählt, die 3.Liste nimmt dann schon 2 A0-Formate und irgendwann ist die komplette Fassade plakatiert (erinnert etwas an "das Leben des Brain", für die älteren unter uns).

    Drauf reagieren? Überhaupt nicht.

    Evtl. bei der nächsten Betriebsversammlung mal `ne Spitze in der Richtung abgeben. Und wenn der AG gegen unseren BR wettert, würde ich sicherlich 4 davon im Jahr machen.

    Wenn mich Mitarbeiter in der Richtung ansprechen, erwidere ich immer nur, dass wir uns regelmäßig treffen. Irgendwie muss der Kaffeevorrat ja aufgebraucht werden. Und solange wir im BR debattieren, machen wir wenigstens sonst keinen Blödsinn.


    Ich weiß natürlich nicht, wie es bei Euch im Gremium zugeht, aber leider ist es tatsächlich bei vielen Gremien (nicht nur bei BRs) so, dass einige Wenige die Arbeit machen und die Mehrzahl bestenfalls sagt, wie man es besser machen könnte.

    Das ist aber deutsch, nicht umsonst haben wir 80 Mio Bundestrainer, Virologen......

    Anwalt immer gut, auch mal Kontakt zur Gewerkschaft aufnehmen.


    Die haben vielleicht schon vergleichbare Situationen gehabt und wissen, was in anderen Fällen verhandelt wurde.

    Es ist etwas kompliziert, die allgemeine Regelung für die Vollzeitkräfte :vormittags darf man zwischen 7.30 Uhr und 9.30 Uhr kommen, aber so ein Zeitfenster gibt es nach hinten nicht.

    Man darf ab 15 30 Uhr gehen, das war schon ein Entgegenkommen (vorher 16.00 Uhr)

    Daher haben unsere VZ auch ein großes Problem, wann sollen sie zB. Plusstunden abbauen, wenn man erst un 15.30 Uhr gehen darf ???Das ist die neue BV.

    Wie sollen sie Plusstunden abbauen? Naja, ganz einfach nicht schon um 07:30 da sein, sondern erst um 09:30 kommen und um 15:30 gehen. Sind 6 Stunden Arbeitszeit, also je nach Sollarbeitszeit Stunden abgebaut.

    Mittagspausen kann man auch machen, gehe ich zumindest mal davon aus. Also nochmal Stunden abgebaut.

    Ist also keine Frage des "Könnens", sondern des "Wollens".

    Einfach ansprechen und nicht immer gleich Intrigen vermuten.


    Vielleicht ist es in der Hektik des Alltags einfach nur vergessen worden. Oder der Auftrag ist längst weiter geleitet, nur die entsprechende Abteilung hat die Freigabe vergessen, oder, oder, oder

    Will sagen, es kann zig völlig harmlose Gründe geben.


    bei uns war es früher so, dass nur der BRV und der Stellv. Zugang hatten. Warum? Keine Ahnung, war einfach so und es hat sich niemand Gedanken darum gemacht.

    Mittlerweile ist es natürlich anders.

    Kommt ja auch immer etwas auf die Inhalte an.


    Wenn ihr die Betriebsversammlung hauptsächlich machen wollt, um die Kandidaten vorzustellen, dann würde ich es einfach nicht als Betriebsversammlung titulieren.


    Macht eine digitale "Vorstellungsrunde der BR-Kandidaten" aus der Veranstaltung. Da gibt es keine Formvorschriften.

    Mal vorweg, ich duze auch meine Geschäftsleitung, wir gehen zwar nicht gemeinsam reiten, aber haben schon mal Tennis gespielt und uns sogar in der Sauna getroffen. Daran ist erstmal nichts verwerfliches.


    Von was ist sie denn zurückgetreten?

    Als BR-Vorsitzende?

    Dann bleibt sie ja grundsätzlich im BR als "normales" Mitglied. Wenn sie wieder Vorsitzende werden will, kann sie eine Neuwahl des Vorsitzes beantragen und sich wieder wählen lassen.


    Als BR-Mitglied?

    Hier gibt es meines Wissens keine Formvorschriften. Wenn Sie in der BR-Sitzung dem Gremium gesagt hat, dass sie zurücktritt, dann ist das so. Ein Rücktritt vom Rücktritt ist nicht vorgesehen.


    Jetzt hängt also viel davon ab, was sie in der Sitzung gesagt hat und wie das zu Protokoll genommen wurde.

    ..... viele können das, leider aber nicht alle.

    ......

    Stimmt schon, erlebt man aber auch immer wieder anders herum. Manchmal fehlt "Nichtführungskräften" einfach der Weitblick über den eigenen Tellerrand hinaus.

    Wollte eigentlich hauptsächlich sagen, dass ich kein Problem mit Führungskräften im Gremium habe. Sehe sie eher als Bereicherung des BRs, da sie auch mal eine andere Sichtweise einbringen.

    ...

    . Auf der Liste stehen weder Team noch Abteilungsleiter. Ich finde das schwierig wegen einem evtl. Interessenskonflickt/Gewissenskonflikt. ....

    Nur ganz kurz Gartenfee,


    in unserem Gremium sind ca. 50% Führungskräfte. Jahrelang war einer davon unser Vorsitzender.

    Klappt einwandfrei. Ich kann auch keine Interessenskonflikte erkennen. Vielmehr können die Kolleginnen und Kollegen sehr gut unterscheiden, wann sie "Abteilung" denken und wann sie "Betriebsrat" denken.

    Wenn ich es richtig verstanden habe, geht es nicht um das was auf der Liste steht, sondern um angebliche Aussage in persönlichen Gesprächen.


    Bei solchen Gesprächen muss man immer aufpassen wem man was sagt. Nicht immer ist das was man sagen will auch das was der Gegenüber hört oder hören will.


    Wenn der Arbeitgeber scheinbar "Beweise" hat, dann soll er sie doch bitte vorlegen. Würde mich an deiner Stelle interessieren, allein schon, um bei den Leuten deine Position klarzustellen.


    Lass dich aber nicht unter kriegen. Überdenke deine Formulierungen nochmal. Du kannst natürlich sagen, dass du auf deiner Liste bewusst auf Führungskräfte verzichtet hast und das auch begründen. Ich würde aber eben auch klarstellen, dass es sich hierbei um deine persönliche Meinung bzw. die deiner Liste handelt.

    Was andere Listenführer machen ist deren Sache.

    natürlich gebe ich ihm die Chance.Aber alleine schon die Einarbeitung war Miserabel. Alles was ich gehört habe war,,,,,Du bist jetzt der BR-V das ist dein Problem :( Auch jetzt wenn ich mal nach Hilfe gefragt habe kommen außer Zynischen Schnippischen Bemerkungen nichts zurück.

    Ich meine da stehe ich ja drüber, aber dennoch mag ich es nicht :P ^^

    Klingt leider wirklich nicht gut.

    Da hilft dann nur sich selber durchboxen, den Rest den Gremiums hinter dich bringen, Emotionen raus und deinen Vorgänger so gut es geht ignorieren.


    Ach ja und ganz schnell Schulungen für dich. Da gibt es auch welche speziell für BR-Vs.

    Ich möchte deinen Vorgänger nicht in Schutz nehmen, aber die Anzahl der Nachrücker legt nicht er fest, sondern die ergibt sich aus der Summe aufgestellten Kollegen der einzelnen Listen abzgl. der gewählten BR-Mitglieder.


    Wenn sich also nicht viele zur Wahl gestellt haben, kann dein Vorgänger nicht wirklich was dafür, dass ihr sehr wenige Nachrücker habt.

    Hier hätte man also schon bei der Aufstellung der Listen für eine ausreichende Zahl sorgen müssen.


    Gib deinem Vorgänger auch eine Chance. Er ist nicht gleich zurückgetreten, sondern bleibt Mitglied des Gremiums. Dass ist sein gutes Recht.

    Ich hatte die gleiche Situation vor einiger Zeit. Es kam nie zu Problemen. Im Gegenteil, gerade in der Anfangszeit habe ich häufig auf sein Wissen zurückgegriffen. Hängt natürlich immer viel von den handelnden Personen ab.