Beiträge von stehipp

    Das Thema war nichts mit höchster Priorität. Es ging darum, dass der BR prüfen sollte, ob wir gegenüber dem Hauptwerk ein paar Nachteilsausgleiche bekommen können. Da geht es um verschiedene (kleinere) Sachen, die in Summe u.M.n. die MA in den Außenwerken benachteiligen. Sei es Ersparnis bis 11% beim Jobticket, um die 10% Rabatte in Großmärkten und Geschäften, div. Gesundheitsangebote, MA-Aktionen (z.b. Ermäßigungen Zoo, Galeria) u.ä.


    Wir sind halt der Meinung, dass es nicht fair ist, da wir um die 90 km einfache Strecke fahren müssten, um diese Vorteile auch genießen zu können.

    Manche Vorteile sind eben nur an bestimmten Orten zu beziehen. Da hat der BR nicht wirklich einen Einfluss drauf.

    Und das dann häufig in größeren Städten mehr Angebote bestehen, als in den Außenbereichen ist nachvollziehbar.


    Wie stellst du dir den Ausgleich denn vor? Wenn ihr im Gegenzug einen finanziellen Ausgleich haben wollt, werden die aus dem Hauptwerk auch sagen: "dass ich unfair, die bekommen Geld und wir nur ein billigeres Ticket für den "doofen" Zoo, ich hasse Tiere. bei Galeria kauf ich eh nicht ein und Bussfahren, echt jetzt?"

    Von solchen Vergünstigungen hat man eben auch immer nur dann etwas, wenn man sie in Anspruch nimmt.


    Ich würde eher mal überlegen, welche Vergünstigungen bei Euch möglich sind und diese dem BR konkret vorschlagen.

    "Hey BRler, bei uns gibt es auch ein Jobticket, ich stelle euch gerne einen Kontakt her. Wir haben zwar keinen Zoo aber eine tolle Saunalandschaft....."

    Wie sagte ein schlauer Mensch einmal: manchmal ist es besser hinterher um Entschuldigung zu bitten, als vorher um Erlaubnis zu fragen... ;) :saint:

    Genau mein Humor ;)


    Ich würde Stützunterschriften allerdings nicht per Mail einholen. So viele Unterschriften braucht man ja nicht, also Zettel in die Hand, einmal rumlaufen und Unterschriften einsammeln. Ist deutlich persönlicher, man kommt gleich ins Gespräch und man bleibt den Kollegen bei der anstehenden Wahl eher im Gedächtnis.


    Anders dann bei wirklich Wahlwerbung: "Hey Leute wählt mich, weil ich so ein toller Hecht bin......" Da macht ein Mail sicherlich eher Sinn, da man alle Kollegen erreicht.

    50% von 35 Tagen sind rechnerisch 17,5 Tage.

    Wenn ihr im Betrieb keine 1/2 Tage nehmen könnt, würde ich die Sache mathematisch betrachten. Und da rundet man ab 0,5 auf, ergo 18 Tage verplanen.

    Moin,

    einer 9ner-Gremium schließt ja schon mal auf einen etwas größeren Betrieb. Da sollte es eigentlich immer irgendwas zu regeln geben.

    Oder ihr trefft euch vielleicht einfach nur zu häufig ?!?

    Wir (auch ein 9ner Gremium) treffen uns im Gremium einmal im Monat, ansonsten nur bei Bedarf. Da fällt es mir nicht schwer, einen Sitzungsnachmittag zu füllen.

    Zudem nutze ich gerne mal digitale "BR-Sitzungen" um schnell ein paar Infos zu verteilen um alle auf dem Laufenden zu halten.


    Ich bin bei dir, wenn die Sitzungen nur als als "Zeitvertreib" stattfinden. Finde es auch den anderen Kollegen gegenüber unfair, die während der Zeit die Arbeit der BRs mitmachen müssen.


    Versuch doch einfach mal von deiner Seite aus Anliegen zu thematisieren. Sachen die aus deiner Sicht wichtig und besprochen gehören. Mach Vorschläge für Betriebsvereinbarungen. Vielleicht sind ja alle froh, wenn mal einer das Heft in die Hand nimmt.

    Ich denke, jede BR-Sitzung ist idealweise eine gesunde Mischung aus beidem.

    Konkrete Themen die zu bearbeiten sind, und das möglichst effektiv.

    Aber auch "Klatsch und Tratsch". Ich halte das auch durchaus für wichtig. Im Idealfall bildet das BR-Gremium weite Teile der Belegschaft ab. Somit kommen hier häufig sehr unterschiedliche Meinungen und Erkenntnisse bzw. Informationen zusammen, die sich dann zu einem Gesamtbild manifestieren.

    Die Kunst des Vorsitzenden ist es, beiden Teilen ausreichend Platz in der Sitzung zu gewähren.


    Ein "Gerüst" für eine Tagesordnung mit Themen die jedes Mal besprochen werden haben wir auch. Ergänzt um aktuelle Themen. Wenn es zu einem Standardthema mal nicht zu sagen gibt, auch gut. Tagesordnungspunkt erledigt in 10 Sekunden.

    Eine private Homepage für dienstliche Angelegenheiten verursacht bei mir Magenschmerzen. Und ich verlasse mich gerne auf meinen Bauch, immerhin habe ich ihn jahrelang gezüchtet.


    Denke wie wohl alle hier, dass es eher ein "nicht-wollen" ist und nicht ein "nicht-können", eine entsprechende Intranetlösung zu bieten.

    Demnach würde ich zum Chef gehen und ganz direkt sagen:

    "Intranet geht nicht? Schade eigentlich, aber auch kein Problem. Die Infos müssen gespielt werden, und wenn das nicht digital geht, dann müssen wir das eben papierhaft, auf dem Postweg und per Hand machen. Dauert natürlich alles länger und der Wahlvorstand wird so wohl länger seiner regulären Tätigkeit nicht nachgehen können. Zudem produzieren wir natürlich viele Kopien die dann höchstwahrscheinlich im Mülleimern landen, wird Greta nicht wirklich zufrieden mit uns sein, aber das Leben ist nun mal kein Ponyhof."


    Vielleicht wird ja dann doch eine Lösung gefunden, wenn es an den Geldbeutel geht.

    @ Paragraphenreiter


    wenn ich mir nur die reinen Spritkosten anschaue, dann reichen die EUR 180,00 sicherlich.

    Wenn man aber alle Kosten betrachtet reicht es eben nicht.


    Google doch einfach mal "durchschnitt. kosten pro gefahrenen Kilometer". Da kommen Werte im Schnitt über 50cent/km raus.

    Und aus eigener Erfahrung, bin früher gerne mal 60.000 Km im Jahr dienstliche gefahren, trifft das die Realität eher.


    Und dMmdL, kann nicht sein, meiner ist weiß :)

    Mit 30Cent/Km sind heutzutage die Kosten für die private Nutzung nur leider nicht mehr abgedeckt (Benzin/ Verschleiß/ Wertverlust...)


    Ich würde dem AG einen anderen Vorschlag machen:


    "Hey Chef, natürlich fahren wir gerne alle mit Autos. Nur leider hat nicht jeder eines. Aber ich habe gehört, es gibt Unternehmen, die haben so viele, die vermieten sie sogar.

    Ich ruf da gleich mal an und lasse uns ausreichend Fahrzeuge vor die Haustür stellen, damit jeder alleine fahren kann.

    600Km sind natürlich sehr belastend. Sie haben sicherlich Verständnis, dass wir dann auch noch Hotels brauchen. 6 Stunden Fahrzeit hin, Sitzung, und wieder 6 Stunden zurück, dass geht natürlich nicht. Rechnung kommt dann wie üblich auf Postweg."

    Stimmt natürlich, bin von unserem Betrieb ausgegangen. Da hat jeder sein eigenes Büro bzw. eines das er nutzen kann, wir sind über eine große Fläche (Fahrzeit von einem Ende zum anderen ca. 2 Stunden) verteilt.

    Zudem geübt im Umgang mit diesen Medien, da wir sie auch so in der "normalen" Arbeitswelt nutzen.

    Ich sehe überhaupt keinen Mehraufwand bei digitalen BR-Sitzungen.

    Für den BR-Vorsitzenden vielleicht schon, demgegenüber stehen aber die Zeitersparnis der anderen BR-Mitglieder, da evtl. Fahrtwege usw. wegfallen.

    Seit dem es diese Möglichkeit gibt, machen wir sogar häufiger mal eine "schnelle" Sitzung und verschieben es nicht immer bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung.

    Bitte nicht falsch verstehen, ich bin ein absoluter Befürworter von Präsenzveranstaltungen. Die digitale BR-Sitzung ist aus meiner Sicht aber eine sinnvolle Ergänzung.


    Ich denke mal eher, da will ein BR-Vorsitzender sich mit der Möglichkeit digitale BR-Sitzung nicht wirklich auseinandersetzen.

    Und damit lieferst du der GL die schärfste Munition, einen BR hops zu nehmen.

    Ein Nichteinberufen einer Betriebsversammlung ist eine grobe Pflichtverletzung des BR.

    Klagt ein Mitarbeiter dagegen (und einen solchen willfährigen MA wird die GL finden), dann ist das Gremium als Ganzes weg vom Fenster.


    Betriebsversammlung und Tätigkeitsbericht ablegen ist essenziell, da verstehen die Gerichte auch wenig bis keinen Spaß.


    Nichts für ungut, aber darauf lasse ich es ankommen.

    Wir verfahren bereits seit Jahrzehnten so (auch meine Vorgänger), dies übrigens in Abstimmung mit der Geschäftsleitung.

    Unsere GL ist uns sogar dankbar, immerhin sind Betriebsversammlungen ziemlich teuer, Raum muss angemietet werden, es entstehen Arbeitsausfälle, Fahrtkosten.....

    Ich denke es hängt immer viel davon ab, wie das Verhältnis zw. BR und GL ist, und unseres ist gut.

    Die Tätigkeiten des BRs kann man in der heutigen Zeit auch anders kommunizieren. Es gibt Newsletter, Videoschaltungen..... All das wird von unseren Mitarbeitern gerne angenommen.


    Habe auch gerade mal kurz gegoogelt. So richtig viele Urteile die zur Auflösung des BRs geführt haben konnte ich nicht finden. Und wenn wurden sie lustigerweise von Gewerkschaften angestrengt. Über deren Motivation kann man jetzt sicherlich spekulieren.

    Gewerkschaften lassen sich bei uns aber eh nie blicken.

    Ich geh hier sogar noch einen Schritt weiter.


    Ich behaupte jetzt einfach mal, in vielen Betrieben werden keine 4 Betriebsversammlungen abgehalten. Und das unabhängig von Corona.


    Ich halte nicht wirklich viel davon eine Betriebsversammlung zu machen, weil eben der Termin gerade ansteht, sondern weil man wirklich was zu berichten hat.

    Ansonsten wird sowas schnell zu einer faden Veranstaltung und das bekommen die Kolleginnen und Kollegen mit.

    Neuwahlen wären echt aufwändig, wo wir da gerade erst durch sind. Wie sehen unsere Kollegen das denn - der BR tritt zurück und den soll ich den wieder wählen... Das fände ich für unser Gremium echt unschön.

    War zwar eine andere Voraussetzung, aber wir haben genau das gemacht. Zurückgetreten und dadurch eine Neuwahl "erzwungen".


    Wir haben das unseren Kollegen und auch der Geschäftsleitung sauber kommuniziert, dann war das überhaupt kein Problem.


    Die derzeitigen BR sind auf dem Zahnfleisch und sich untereinander auch nie einig. Das ist schade, aber die Situation in diesem Betriebsteil ist auch durch das Verhalten der Führungskräfte sehr belastet.

    Für uns würde es aus der Ferne ja noch schwerer die Vorgesetzten auf Linie zu bekommen.

    Vielleicht ist es aber aus der Entfernung auch gerade leichter. Die Führungskräfte in dem anderen Standort sind nicht EURE Führungskräfte. Da kann man manchmal als BR ganz anders auftreten, da man ja im Gegenzug nicht befürchten muss, im "normalen" Arbeitsleben die Quittung präsentiert zu bekommen.

    Ich sehe die Mitbestimmung auch eher im Bereich:

    - nach welchen Kriterien wird der "Mitarbeiter des Monats" festgelegt

    - wie wird das kommuniziert


    Die Höhe der Belohnung legt der AG fest.

    Wenn schon nur 40 EURO denkt mal über Tankgutscheine o.ä. nach, die kann der AG an MA geben, ohne dass hier ein Steuer- und Sozialversicherungsabzug stattfinden muss.

    Erfahrungsgemäß sind BR-Wahlen, gerade in kleineren Betrieben weniger von einem "Wahlprogramm" des Einzelnen abhängig als von den zu wählenden Personen.

    Wie meine Vorredner schon schrieben, einfach mal mit den Leuten reden, hören, was ihnen wichtig ist.


    Aus eigener Erfahrung ist Kollegen/-innen Themen wie "Flexibilität" in der Arbeitswelt, also die viel zitierte "Work-Life-Balance" wichtig. Themen wie variable Arbeitszeiten, Vereinbarung Arbeitswelt-/ Freizeit....


    Evtl. auch betrieblichen Zusatzleistungen wie eine betriebl. Altersvorsorge/ Krankenzusatz....


    Häufig aber auch Kleinigkeiten die das direkte Arbeitsumfeld betreffen. Gestaltung Arbeitsplatz, Pausenräume, Toiletten.


    Themen gibt es jede Menge.

    Naja, halte ich jetzt so pauschal doch für etwas übertrieben.


    Kommt wohl immer darauf an um was es geht und welcher Umgang zw. Geschäftsleitung und Vorstand besteht.


    Klar ist aber natürlich, dass es bei solchen Gesprächen letztendlich nur im Informationsaustausch gehen kann und niemals verbindliche Aussagen getroffen werden können. Solange das allen Seiten klar ist, sehe ich auch kein Problem, mal "unter vier Augen" was zu besprechen.


    Von solchen Gesprächen, die nie stattgefunden haben halte ich nichts. Sie haben nämlich stattgefunden. Klar muss eben nur beiden Seiten sein, dass es um einen unverbindlichen Gedankenaustausch geht.

    Ich würde mir hier vor allem auch eine juristische Beratung holen.

    Bin mir nicht 100% sicher, aber meines Wissens übernimmt rechtlich gesehen immer die größere Geno-Bank die kleinere, wobei es hierbei um die Bilanzsumme geht, nicht um die Anzahl der Mitarbeiter.

    Demnach würde auch der BR der größeren Bank erstmal bleiben.


    Unabhängig von der juristischen Frage würde ich mich mit dem anderen BR besprechen. Finde es immer sinnvoll, nach einer Fusion Neuwahlen anzustreben, damit der dann handelnde BR sich aus beiden Häusern zusammensetzen kann. Denke so bekommt man die größte Akzeptanz in der Belegschaft.

    Natürlich muss man mal Elterngeld und Arbeitslosengeld gegenüberstellen.


    Ansonsten würde ich intuitiv erstmal beim Elterngeld bleiben. Vielleicht ergibt sich ja in den nächsten Monaten bei dem Arbeitgeber wieder die Chance eine Arbeitsstelle zu finden.

    Auf die Suche nach einem neuen Arbeitgeber kann sie ja parallel auch während der Elternzeit gehen, so gesehen verliert sie hier nichts.

    genutzt vom BR als Gremium, wer sind dann die anderen BR-Mitglieder? :/ :S

    Wollte damit ausdrücken, dass das Büro nicht nur mir als Vorsitzenden zur Verfügung steht, auch wenn ich es sicherlich am meisten nutze, sondern auch allen anderen BR-Mitgliedern, auch wenn sie nicht freigestellt sind, aber mal einen Ort benötigen um BR-Arbeit zu machen.

    Ergo nicht das Büro des Vorsitzenden, sondern von allen BRlern.