Beiträge von JuliaTr

    Mit der Reduzierung wird der Titel des Leiters auch entnommen, da man davon ausgeht, dass eine Leitung nur geht, wenn man 5 Tage arbeitet. Hier handelt es sich demnach um eine Art Versetzung die nach § 99 BetrVG Anhörungspflichtig ist.

    Wir überlegen tatsächlich die Anhörung abzulehnen, wollen aber den MA auch nicht in die Gefahr bringen, keine Teilzeitstelle mehr zu bekommen.

    Hallo,


    eine MA hat bei unserem AG eine Reduzierung der Arbeitszeit von 37 Std./Woche an 5 Tagen auf 33 Std./Woche an 4 Tagen beantragt. Der AG hat nun eine Anhörung des BR versendet indem er angibt, dass der MA auf 29 Stunden reduzieren möchte. Dies entspricht nicht dem vereinbarten Inhalt zwischen AG und AN. Sollen wir die Anhörung daher ablehnen bzw. hat jemand Tips wie wir den MA bei der Stundenanzahl (auf 33 Stunden an 4 Tagen) unterstützen können?


    Danke für alle Tips hierzu.

    Danke für die schnelle Antwort. Auch ich hatte den Kolleginnen und Kollegen des Betriebsrates bereits vorgeschlagen, dass wir einen Ausschuss dafür bilden, in dem die Vorsitzende und dessen Stellvertreter Mitglieder des Ausschusses sind. Ich war mir leider nur nicht sicher, ob wir zuerst mal grundsätzlich einen Betriebsausschuss im Allgemeinen bilden müssen.


    Nach Bildung des neuen Ausschusses planen wir ein Schreiben an den AG aufzusetzen, in dem wir ihm mitteilen, dass wir mit Beschluss vom xx.xx.xxxx einen Ausschuss zum Thema "Prüfung der Gehaltslisten" gegründet haben, in dem folgende Ausschussmitglieder gewählt wurden und wir bitten darum, dass diese zukünftig bei Terminen zu diesem Thema vollständig einzuladen sind.


    Macht Sinn oder ?

    Hallo Zusammen,


    zur Prüfung der Gehaltslisten beim AG, hatten wir bereits (unter Teilnahme der Vorsitzenden und deren Stellvertreter) einen Termin vereinbart. Kurz vor dem Termin, wurde der Vorsitzenden mitgeteilt, dass diese nur alleine - ohne Teilnahme des Stellvertreters - die Listen einsehen darf und der Stellvertreter somit ausgeladen wurde. Der Termin wurde demnach vorerst einmal abgesagt um das Thema in nächster BR-Sitzung zu besprechen.


    Innerhalb des Betriebs ist die MA-Zahl > 100 und < 200. Ein Betriebsausschuss ist derzeit nicht gebildet. Welche rechtlichen Möglichkeiten bestehen für den BR um die Teilnahme der Vorsitzenden und eines BR-Mitgliedes gemeinsam zu ermöglichen ? (Die Geschäftsordnung des BR sieht eine Teilnahme aller Angelegenheiten gegenüber des AG von mind. 2 Personen (Vorsitz + Vertretung) vor. ). Ist es möglich trotz eines nicht bestehenden Betriebsausschusses einen Ausschuss zum Thema "Prüfung Gehaltslisten" zu gründen und dies dem AG mitzuteilen?


    Über reichliches Feedback würde ich mich sehr freuen :) DANKE.

    Hallo,


    ist denn die Geltung eures betrieblichen Pandemieplans an die "epidemische Lage" gekoppelt oder sonstwie mit einem "Verfallsdatum" gekoppelt?

    Lieben Dank für Eure zahlreichen Kommentare erst einmal. Ein Verfallsdatum gibt es hier nicht, es heisst in dieser nur "für den Fall einer Pandemie (Länder- und Kontinentübergreifend) wurden folgende organisatorische Maßnahmen angeordnet ...

    Das eine hat hier mit dem anderen nichts zu tun. Die Politik hat die pandemische Lage von nationaler Tragweite auslaufen lassen, dass damit die Pandemie nicht vorbei ist, steht ja auf einem anderen Blatt...

    Das sehe ich auch so und ich denke das die GF auch dies damit begründet und meint, dass der Pandemieplan des Unternehmens damit hinfällig sein wird. Ich werde sehen ... was kommt.

    Wir haben aus 2020 einen Pandemieplan, in diesem steht, dass der BR und die Personalabteilung zu informieren sind. Da die pandemische Lage aber im November 2021 ausgelaufen ist, frage ich mich, ob dieser Pandemieplan dann überhaupt noch Gültigkeit hat.


    Also verstehe ich es richtig, dass der BR kein gesetzlichen oder sonstigen Anspruch auf die Mitteilung von Coronafällen im Betrieb hat?


    Vielen Dank für die Antworten vorab.

    Hallo Zusammen,


    bei uns im Betrieb gab es vor ca. 10 Tagen ein Coronafall sowie einen Corornaverdachtsfall. Die entsprechenden MA wurden unverzüglich nach Hause geschickt, eine Meldung an den Betriebsrat erfolgte nicht. Gibt es eine Verpflichtung des Arbeitgebers, die diesen verpflichtet Coronafälle und Verdachtsfälle auch dem BR mitzuteilen ?


    Danke + BG JU

    Hallo Zusammen,


    wir als BR versuchen gerade mit dem AG eine Betriebsvereinbarung zum mobilen Arbeiten abzuschließen. Da es uns allen wichtig ist, dass der Arbeitsschutz, die Arbeitsumgebung, der Gesundheitsschutz etc. durch den AN eingehalten werden, wollen wir einen Check-Up Bogen, in dem der AN die Erfüllung von Erfordernissen bestätigt, als Muster beifügen. Hat jemand eine Idee von man so einen Formvordruck erhalten könnte?


    LG Julia

    in der BV haben wir geregelt, dass es einen Arbeitszeitrahmen von 7 Uhr bis 20 Uhr gibt. Ich als BR Vors. habe hiervon heute erst Kenntnis erhalten, die Veranstaltung findet bereits morgen statt. Nach Kenntnis habe ich Kontakt zum AG aufgenommen und diesem mitgeteilt, dass eine Kundenveranstaltung aus meiner Sicht Arbeitszeit ist. Draufhin meinte der AG, es sei ja auch ein Event für die MA demnach als freie Zeit zu sehen und man hätte genug gemacht, wenn man erlaubt die Zeit bis 19 Uhr aufzuschreiben. Ich frage mich tatsächlich, welche Mitwirkung wir als BR in diesem Falle hätten. (sorry bin noch recht neu im BR :-), da hat man dann doch die ein oder andere Wissenslücke). Bereits vorab DANKE :thumbup:

    Hallo ins Forum,


    vielleicht kann mir der ein oder andere weiter helfen.

    Der AG fordert die MA in einer E-Mail auf, an einer wichtigen Kundenveranstaltung teilzunehmen. Da er dies "offiziell" nicht als Pflichtveranstaltung kennzeichnet, nur schreibt, dass die Veranstaltung von 16.15 h beginnt und das Ende um ca. 20.30 h, erlaubt er den MA lediglich eine Zeiterfassung bis 19 Uhr. Ist das rechtens?

    Auch wird durch diese Anwesenheit der MA die maximale Arbeitszeit des Tages (10 Stunden) überschritten, ohne das die MA aufgefordert wurden, an diesem Tage später den Dienst zu beginnen um die Einhaltung der max. Arbeitszeit zu gewährleisten.

    Der BR wurde zu diesem Thema nicht gehört.