Beiträge von AltErnie72

    Moin zusammen,


    ja die ganze Nummer wird immer konfuser. Wir hatten gestern Verhandlungen mit der Standortleitung ( durch die Geschäftsführunf initiert ). Dieses geschah nachdem wir eine Mail geschrieben haben, in denen wir ( auch mit Eurer Hilfe ) erneut unsere Verhandlungsbereitschaft klarstellten, dem AG allerdings auch mitteilten dass Drohgebärden ihm in keinem Falle weiterhelfen. Wir haben in der Mail noch einmal deutlich gemacht, dass er diese BV nicht einfach so kündigen kann und erweiterten den involvierten Personenkreis. Ich bin gespannt wie das ganze weitergeht.


    Auf jeden Fall seit ihr ein echt tolles Forum und an alle die sich beteiligen ganz großen Dank. Uns ist sehr damit geholfen!

    Hey Paragraphenreiter,


    die Herausforderung ist, dass der AG bereits in diesem Jahr einen Vorschlag für eine solche BV gemacht hat. Diese ist aus unsrer Sicht nicht gangbar, da sie die Mitarbeiter in keinster Form schützt. Witzig ist, dass der jetzige Inhaber von der Kündigung offensichtlich nichts weiß, und wir sehen es auch nicht in unserem Aufgabenbereich das an ihn bekannt zu geben. Das was er mit den Mitarbeitern vorhat ist aus meinem ( unserem ) Verständnis ein absolutes NoGo.


    Wir haben Verhandlungsbereitschaft ( auch über eine neue BV signalisiert ) aber unsere "roten Linien" will er vielfach überschreiten ( oder um es klarer zu sagen einfach wegwischen ).


    Mal schauen wie es dann weitergeht, weil vieles von dem was da zu bedenke ist, ist dann recht schwierig rechtlich und ich bin für Eure Hilfe echt dankbar.

    Wir hatten ihn aufgefordert zu verhandeln. Dieses hat er gestern per Mail abgelehnt mit der erneuten Drohung die BV zu kündigen und den Standort zu schließen.


    Das sieht mir nicht nach Verhandlungsbereitschaft aus. Die Inhalte sind definitiv in der Mitbestimmung, das ist sicher.

    Hallo Moritz,


    das er sie gerne ein zweites oder drittes Mal kündigen kann ist uns durchaus bewusst. Unsere Frage ging um den Umstand, in wie weit die BV mit in Ihr verfasster Nachwirkung, sowie mitbestimmtungspflichtigen Inhalten, wirklich einfach ihre Wirksamkeit verliert, oder wir hier immer noch die Möglichkeit haben den AG an den Verhandlungstisch zu bringen - auch wenn es aktuell nicht danach aussieht als würde er sich auf so etwas einlassen.


    Wir haben am Freitag Sitzung und unsere Idee ist jetzt auch, nachdem heute die Reaktion des AG zu dem Thema sehr deutlich war, entsprechend einen Anwalt zu beauftragen. Da dieser Umstand bisher noch nicht eingetreten ist, sind wir uns aber nicht sicher nach welchen Paragraph wir dieses tun sollten. Hier bestehen ja zwei Möglichkeiten. Ich nenne es mal Sachverstand oder einer Sache die vor Gericht geht. Beides könnte ja möglich sein...


    Trotzdem danke für Deine Anmerkungen.

    Die Vermutung habe ich auch. Die ersten Schritte macht er bereits. Schauen wir mal wie weit wir gehen werden/müssen...


    Auch Dir vielen Dank für Deine Infos. Ist gerade echt so ein wenig enervierend und stressig. Vermutlich wird das ne üble Sache werden.

    Hallo Markus,


    erst einmal vielen lieben Dank für deine Antwort. Diese ist für mich sehr sehr hilfreich. Beeindruckt bin ich bezüglich des Kettenrasselns nicht wirklich. Es ist halt ein neuer Inhaber, da muss man sehen was Kettenrasseln bzw wirklich umgesetzt wird.


    Aber man kann halt auch nicht jede Sache mitgehen die sich der AG so denkt. Und dann nicht einmal verhandeln will, sondern mit der Drohung kommt eine BV zu kündigen in die die Nachwirkung eindeutig festgeschrieben ist. Weiterhin handelt es sich um einen erzwingbaren Mitbestimmungstatbestand.


    Ich bin gespannt wie seine nächsten Schritte sind. Vielen lieben Dank noch einmal.

    Hallo zusammen,


    auch wenn ich gerade frisch angemeldet bin, stelle ich direkt eine Frage, einfach weil wir als Gremium unter extremen Druck stehen.


    Es gibt bei uns eine Betriebsvereinbarung zum Thema "Qualität". Diese besteht seit 2008, wurde arbeitgeberseitig im Jahr 2013 gekündigt. Allerdings hat sie Nachwirkung und der AG hatte bisher keine Versuche gestartet zu verhandeln. Wir hatten hier auch keinen Anlass, denn die BV sicher unsere Kollegen vor vielen Dingen die in der Branche in der wir arbeiten mittlerweile immer mehr eingeführt werden.


    Der AG will nun ein neues Projekt einführen wo genau diese Dinge genutzt werden. Er teilte uns mit er würde unsere BV einseitig kündigen und damit hätten wir zu diesen Themen gar nichts mehr in der Hand.


    Wir sind der Meinung dass dem nicht so einfach funktioniert, und halten das für eine leere Drohung, wollen aber jetzt trotzdem entsprechend einen Anwalt beauftragen. Des weiteren gibt es halt die Drohung unseren Standort zu schließen wenn wir nicht mitgehen.


    Meine Frage bezüglich Betriebsvereinbarungen mit Nachwirkung: Mal unbesehen des Umstandes dass die BV seitens des AG längst gekündigt ist, kann er diese einfach einseitig kündigen und dann tun und lassen was er will?


    Bitte um Meinungen.


    Liebe Grüße