Beiträge von XXL BR

    Ja, das tut er.

    Weil Transparenz die vertrauensvolle Zusammenarbeit enorm fördert.

    (Was aber natürlich nur funktioniert, wenn der AG das auch so sieht. In unserem Fall ist das glücklicherweise so.)

    Habt Ihr einen Job frei? Wir bekommen nichts freiwillig. Nur das was sein muss. Um alles andere müssen wir kämpfen.

    Diese Regelung in einer Geschäftsordnung dürfte nicht statthaft sein, da dadurch die Tätigkeit der einzelnen BRM behindert wird. Und ich bin dann auch mal echt gespannt, was ihr macht, wenn es bei Verhandlungen (z.B. bei einem Sozialplan) kurz vor einer Deadline länger dauert. Außerdem ist ja bereits im Gesetz geregelt, wie mit BR-Tätigkeit außerhalb der Arbeitszeit zu verfahren ist.


    Edith möchte das noch konkretisieren: Das ganze gilt natürlich nur, wenn das so ausgelegt wird, dass nur während der Arbeitszeit BR-Tätigkeit gemacht werden darf. Als Soll-Vorschrift ist das natürlich in Ordnung.

    Wir sind ein Betrieb mit 80 Mitarbeiter. Da hält sich die BR-Arbeit in grenzen. Wir hatten mal ein Mitglied das unheimlich viel BR Arbeit nach der regulären Arbeitszeit machte. Was genau konnte er niemandem Sagen. Er reagierte einfach etwas. Die GL hat dann reklamiert. 4 schaffen es in der Arbeitszeit, 1 BR macht 20 Überstunden in der Woche. Das haben wir damit unterbunden das wir uns geeinigt haben, das wir die Recherchen einfach aufteilen. Seit dem ist nichts mehr angefallen. Aber wie gesagt kleiner Betrieb und wenig BR-Arbeit.

    §37 BetrVG regelt das doch ganz gut. Wir haben in der Geschäftsordnung geregelt, dass BR Arbeit nur in der normalen Arbeitszeit geleistet wird. Sitzungen finden immer dann statt, wenn alle Teilnehmer im Dienst sind. Das weis auch der GF.

    Er kann sie einseitig kündigen und sie wirkt solange nach, bis eine neue geschlossen wird. Außer man hat die Nachwirkung ausgeschlossen. Der AG kann euch zu Verhandlungen auffordern. Falls Ihr euch nicht einigt, kann er in eine Einigungsstelle gehen. Was schon mal gekündigt wurde kann man nicht noch einmal kündigen.

    Nicht falsch verstehen die melden schon. Aber die GL spielt dann alles herunter und entscheidet das nichts passiert. Sie werden dann gebeten die Latte für eine Meldung etwas höher zu legen. Im Moment bitten Sie mich darum alles zu melden. Meine Latte liegt ganz unten. Aber wir sind kein gemeingefährliches Unternehmen. Es ist keiner in Gefahr. Die Sicherheitsbeauftragten machen den Job als Teil ihrer normalen Arbeit und sind einfach abhängig. Wer tritt schon gerne der GL auf die Füße. Der Sicherheitsbeauftragte meldet, oder Bewertet die Gefahren, die GL beseitigt alles wichtig und der Rest wird schnell und oberflächlich abgearbeitet.


    Das will ich Ändern. Die Sicherheitsbeauftragten sind sicher nicht schuld.

    Ich versuche das mal genauer zu beschreiben.


    Zu "kannst Du das auch beweisen?" Natürlich, aber das ist nicht das Problem. Das ist auch nur ein Beispiel für die pauschale Verneinung einer Gefahr gewesen. Ohne kritisch zu bewerten, einfach nein keine Gefahr.


    Das Problem ist, die GL sagt wir haben keine Gefahren. Falls doch, melden, dann wird die Gefahr beseitigt. Jedes mal mit viel Unruhe verbunden. Das liegt einfach daran, dass viele Mitarbeiter der Meinung sind Arbeitsschutz behindert nur.


    Mir geht es nur darum, die GL sagt einfach wir haben keine Gefahren und der böse BR muss immer erst darauf hinweisen das etwas nicht passt. Die GL bewertet keine Gefahren sie ignoriert alles bis jemand sich beschwert. Die Sicherheitsbeauftragten sind ganz normale AN und werden im Einzelgespräch "angewiesen" nicht so kritisch zu sein.

    Es wird nicht diskutiert.

    Fachkraft für Arbeitssicherheit und Betriebsarzt sind externe Leute und monieren nur wenn eine Bewertung fehlt. Die Sicherheitsbeauftragen machen das was der GF sagt. Der BR ist immer der Spielverderber. Ein Beispiel: Gefahrenbewertung mobiles Arbeiten:

    Frage --> Werden zum mobilen Arbeiten die maximal zulässigen Arbeitszeiten eingehalten?

    Antwort --> Ja

    Das würde ich anders bewerten. Aber wo den Hebel ansetzen.

    Hallo,


    wir sind ein 5er Gremium. 2 von uns sitzen im ASA. Jetzt kommt die Frage auf. Die GL aktualisiert eine Gefahrenbewertung. Wir haben ein Softwareprogramm in dem Fragen beantwortet werden müssen. Das Programm kommt von der Berufsgenossenschaft. Oftmals ist die Auswahl Ja/Nein. Wie geht man die Sache an, wenn die GL die Sache anders bewertet als es der BR machen würde.