Beiträge von Agassi0

    Moin zusammen,

    bei uns wird ein 9er Gremium gewählt, wobei das Minderheitengeschlecht mit 2 Bewerberinnen zu beachten ist.

    Wie verhält es sich, wenn z.B. bei 4 Bewerberinnen eine dank ihrer Stimmenanzahl im BR ist, die nächsten beiden aber die gleiche Stimmenanzahl haben?

    Das gleiche gilt bei den Bewerbern, 6 sind dank ihrer Stimmen gewählt, aber die nächsten beiden haben wiederrum die gleiche Stimmenanzahl, wird dann gelost? :rolleyes:

    Moin zusammen,

    wenn wir jetzt das Ergebnis der Wahl für die Belegschaft aushängen, muß da auch die Anzahl der gültigen Stimmen für die Gewählten mit aufgeführt werden?

    Ist es sozusagen das Schriftstück, was auch dem Arbeitgeber mitgeteilt werden muß?

    Hallo zusammen,

    bei uns steht eine betriebsbedingte Kündigung an, für einen MA, der seit februar 2021 bei und beschäftigt ist. Lt. Kündigung wurde seine Stelle ersatzlos gestrichen, weil es zu Auftragsrückgängen kam. Es wird keine Sozialauswahl durchgeführt, weil er die Kündigung nach §1a KSchG erhält. Eine Weiterbeschäftigung auf einem anderen Arbeitsplatz im Unternehmen besteht nicht.

    Müsste nicht trotzdem eine Sozialauswahl durchgeführt werden? Nach ihm wurden noch 2 andere MA eingestellt, in der gleichen Abteilung, aber für ein Jahr befristet. In dem Zusammenhang müsste man sich doch diese beiden MA auch anschauen, oder?

    Müsste ihm nicht erstmal ein Weiterbeschäftigungsangebot gemacht werden?

    Was ist eure Meinung?

    die Ergebnisse einer Fiebermessung sind besonders schützenswerte Gesundheitsdaten iSd Art. 9 Abs. 1 DSGVO

    Die Ergebnisse werden aber nicht protokolliert...

    ansonsten Danke erstmal für Eure Ausführungen, werden morgen mit dem Personalchef die Dinge ansprechen...

    Weil das Virus sich jetzt benimmt, weil die Regeln nicht mehr gelten?

    Nein, weil bisher noch keiner "ertappt" wurde, und die Erfolgsaussichten gegen null gehen,und wer erhöhte Temperatur hat oder Fieber, sollte, soviel Eigenverantwortlichkeit stehe ich den MA zu, auch zuhause bleiben

    Wir haben es bisher geduldet, aber die Erfolgsquote war nicht messbar. Und nach Wegfall der 3G-Regel am Arbeitsplatz finde ich das Fieber messen überflüssig...

    Moin zusammen,

    bei uns wird jetzt schon seit über einem Jahr bei Firmenzutritt Fieber gemessen. Das will der AG auch jetzt noch beibehalten.Wie wird das bei Euch in den Firmen gehändelt? Wir sind ein Maschinenbauunternehmen.

    Anders ist es nur in Betrieben und Einrichtungen der Pflege und Gesundheit, für deren Beschäftigte ab dem 15. März eine einrichtungsbezogene Impfpflicht gegen Covid-19 gilt (§ 20a IfSG). Dort mussten die Beschäftigten bereits bis 15. März einen gültigen Impf- oder Genesenen-Nachweis vorlegen, oder ein Attest zur Impfunverträglichkeit. Ab dem 16. März ist dieser Nachweis Einstellungsvoraussetzung.( Fettung durch mich)

    Ansonsten bin ich da auch bei albarracin


    Die bis 19.3. geltende Gesetzesgrundlage für eine 3-G-Kontrolle ist ja nun weggefallen. Damit ist der Arbeitgeber nicht mehr ohne weiteres berechtigt, nach dem Impfnachweis zu fragen. Auch wenn der Arbeitgeber in einer Gefährdungsbeurteilung zu dem Ergebnis kommt, dass eine 3-G-Regelung für seinen Betrieb aus Infektionsschutzgründen notwendig ist, wird die Frage nach dem Impf- oder Genesenenstatus aus datenschutzrechtlichen Gründen unzulässig sein.

    Sind die Beschäftigten daher nicht bereit, freiwillig ihren Impfnachweis zu erbringen, so wird der Arbeitgeber weiterhin einen Testnachweis verlangen können, wenn diese strikte Regelung aus Infektionsschutzgründen in seinem Betrieb notwendig ist. Immer muss der Arbeitgeber alles gründlich in einer Gefährdungsbeurteilung prüfen und mit dem Betriebsrat ( Fettung durch mich)die Maßnahmen festlegen.

    Aber im Endeffekt macht es ja nichts, wenn man die Unterlagen ALLE aufhebt, wenn man genug Platz hat. Es wird ja kein BR verklagt, bloß weil er noch Unterlagen, Beschlüsse etc. von 2000 z.B. hat, oder?

    Auch wenn es sicher eine tolle Sache ist, das ukrainischen Flüchtlingen geholfen wird, kann der AG doch nicht einfach deswegen die zwingende Beteiligung des BR bei einer Versetzung (denn darum handelt es sich hier doch ganz offensichtlich) suspendieren. Und der BR sollte dem, wo es auch Nachteile für andere Kolleg:innen zu geben scheint, nicht einfach stillschweigend hinnehmen.

    Danke Fried für Deine Ausführungen. Ich weiß im Moment auch gar nicht, wie lange dieser Einsatz dauern soll. Erreichen kann ich den Mitarbeiter nicht, werde heute mal seine Kollegen befragen. Zum Thema Versetzung: der MA erhält ja für einen gewissen Zeitraum eine völlig neue Aufgabe bzw. neuen Tätigkeitsbereich. Dazu hätten wir als BR doch wenigstens informiert werden müssen. Aber das ist bei uns mit so vielen Sachen so.