Beiträge von Karin75

    Was sagen denn die nicht ganz so Flotten Performer zu der Situation? Hast du mit denen mal gesprochen? Evtl. gibt es ja Gründe außer "kein Bock" ?

    Hallo an Alle,

    wir sind ein gemeinsamer Betrieb mit einer GmbH und einer Dienstleistungsgesellschaft. Für beide gibt es uns als zuständigen Betriebsrat. Ein Ersatzmitglied, angestellt in der Dienstleistungsgesellschaft, beginnt nun zum 01.04. eine Ausbildung in der klinikzugehörigen Ausbildungsstätte (GmbH zugehörig). Sein Arbeitsvertrag ruht in der Zwischenzeit, längstens bis zum Ende der Ausbildung, dann Übernahmegarantie. Also ein durchgehendes Arbeitsverhältnis. Mal abgesehen von den Schwierigkeiten Ausbildung und BR Sitzungen (er wird häufig nachgeladen) zu vereinbaren, gehe ich davon aus, dass die Ersatzmitgliedschaft weiter besteht?

    Hallo Fried, das ist tatsächlich eines der wenigen Themen in dem Einigkeit zwischen Konzern GF und KBR herrscht. Zumindest im Statement. Allerdings wird in der Praxis viel zu wenig getan, um eine gelungene Integration der Kolleginnen und Kollegen aus aller Herren Länder in den Berufsalltag zu gewährleisten. Das "Aussitzen" der Probleme und dem damit verbundenen Frust bei allen Beschäftigten, befeuert leider die Argumentation der "ich bin ja nicht rechts, aber...."Fraktion

    Ich gehöre dem KBR an, welcher sich mit diesem Statement an die Beschäftigten gewandt hat. Das finde ich nicht nur richtig, sondern auch dringend erforderlich. Als Betriebsräte (und auch als Mensch) muss man sich eben schützend vor alle Kolleginnen und Kollegen unabhängig von Herkunft, Religion und sexueller Gesinnung stellen. Die Resonanz war übrigens großartig.

    Wir werden zur Zeit auch zugemüllt und zunehmend telefonisch belästigt. Dort antworten wir jetzt immer, dass wir in der Schule aufgepasst hätten und durchaus in der Lage seien uns aktiv um Hilfestellung zu bemühen wenn diese denn von Nöten sei. Sehr hilfreich ist auch die Frage woher die Anbieter die Nummer und häufig auch den Namen haben, verbunden mit dem Angebot diesen Anruf an unseren Datenschutzbeauftragten durch zu stellen. Dann ist das Gespräch immer schnell beendet

    Scheinbar "heißes Thema" :S Die Kollegin arbeitet auf einer Intensivstation, also vor und nach der Sitzung arbeiten ist planerisch schwierig. Unter der Woche Dienste machen, geht auch nicht, da ein Betreuungsproblem zuhause besteht. Die Stunden erscheinen in der DP Planung auf ihrem Konto mit 7,7 Stunden und werden im Anschluss an die Sitzung auf die genaue Teilnahmezeit korrigiert. Ist sie nun an dem Tag AU, entstehen ihr also, wenn man die Stunden anrechnet wie im DP vermerkt, 7,7 Stunden. Unsere Sitzungen dauern jedoch erfahrungsgemäß nur ca.4 Stunden. Nun sagte die Teamleitung das wäre nicht gerecht. Stünden die Stunden allerdings in der Vorplanung nicht im DP, entstünden der Kollegin jedoch jeden Monat ca. 16 Stunden obendrauf. Wir haben uns jetzt darauf verständigt, dass die Kollegin an den Sitzungstagen mit 4 Stunden vorgeplant wird, und die Korrektur weiterhin im Nachhinein erfolgt. Sollte sie dann AU sein, werden die Stunden gezählt und es entstehen keine gravierenden Auswirkungen auf ihr Stundenkonto. Mit dieser Lösung sind alle Beteiligten einverstanden.

    Danke für all die Impulse, Einschätzungen und die kontroverse Diskussion. Wir werden im Jour fixe eine nachträgliche Stundengutschrift in Höhe der tatsächlichen Sitzungsdauer fordern um dem AG zu signalisieren, dass vom BR grundsätzlich eine korrekte Stundenangabe für BR Tätigkeiten erfolgt, wir aber kein "Stundenabbau" bei Erkrankung tolerieren. Für die Zukunft wird für diese BR Kollegin ( alle anderen integrieren die Sitzung in die AZ) eine individuelle Lösung gefunden werden müssen.

    Kollegin ist für jeden Donnerstag mit 7 stunden vorgeplant, hinterher erfolgt die korrekte Zeiterfassung der Sitzungsdauer. Sie ist ausschließlich für die Sitzung geplant.

    Hallo an Alle,

    folgendes Problem. Eine Kollegin (Teilzeitkraft) ist für die BR Sitzungen im Dienstplan mit je 7 Stunden vorgeplant und gibt nach der Sitzung die genaue Stundenzahl an. Da sie nur Nachts und an den Wochenenden arbeitet also auf ihrem "freien" Tag. Nun ist sie zweimal hintereinander zur BR Sitzung erkrankt und nicht erschienen. Ihre Teamleitung hat jetzt die Stunden gestrichen und sich auf das Ehrenamt berufen. Ich kann das schon nachvollziehen, die Kollegin allerdings gar nicht da ihr dadurch 9 Stunden "fehlen". Hat jemand da eine schlaue Idee, oder besser noch eine Rechtsauffassung? Ich konnte leider nichts finden.

    Guten Morgen,

    wir haben all diese Dinge die lt. Gesetz nicht ganz eindeutig geregelt sind, in der Geschäftsordnung des BR festgelegt. So auch Zugangsberechtigungen, Welche Tätigkeiten in Ausschüsse verlagert werden usw. Habt ihr eine? Wenn ja, schauen was drin steht. Wenn nein, her damit. Eine Erstellung bzw. Überarbeitung als Beschluss einreichen und mit allen BR Mitgliedern die GO beschließen.