Beiträge von Randolf

    Man darf als AG eben nicht davon ausgehen, dass jeder Mitarbeiter gesund ist und das Masken tragen gleichermaßen gut verträgt.

    doch das darf man als AG und zwar solange, bis der AN sich krank meldet und/oder gesundheitliche Probleme geltend macht.


    Aber man darf einzelne Kollegen eben auch nicht ausschließen, nur weil sie schlechtere Voraussetzungen haben.

    grundsätzlich nicht, kommt aber ggf. auf den Einzelfall an - wenn die gesundheitliche Einschränkung und die Tätigkeit sich gegenseitig ausschließen, dann kann ein gesundheitliches Problem auch zur Beendigung des AV führen


    Ich denke hier auch an Schikane der Vorgesetzten, weil Homeoffice die ganze Woche über funktioniert, nur eben nicht Freitag abends, wenn der ungeliebte Spätdienst abgedeckt werden soll.

    das ist ein Widerspruch in sich - Du schreibst ja schon, das HO am Freitag nicht funktioniert, damit muss der Vorgesetzte doch handeln, damit er seinen "Arbeitsauftrag" erfüllen kann.

    "Schikane" wäre es doch erst, wenn HO eben funktionieren würde, der Vorgesetzte es aber trotzdem nicht will das HO gemacht wird, trotz gesundheitlicher Probleme.


    HO soll ja überall dort angeboten werden, wo es möglich ist - die Frage wäre jetzt mMn:

    Warum funktioniert das die Woche über mit HO, aber Freitags abends nicht? (kann ich mir schon denken, warum das Freitags abends mit HO nicht "rund läuft")

    Und dann wäre die "Ursache der Probleme" zu hinterfragen und abzustellen und dann gibt es keinen Grund mehr, am Freitag abend HO zu untersagen.


    Als BR würde ich mir genau diese Fragen von AG ggf. dem beurteilenden Vorgesetzten erklären lassen.

    Was SB sicher nicht brauchen, sind AG und Interessenvertretungen, die sie paternalisieren und Ihnen das Grundrecht auf Berufsfreiheit verwehren:

    Fried


    nu komm mal wieder runter, wir haben lediglich die Möglichkeiten genannt, die in Frage kommen könnten.

    Und das auch nur aufgrund der Behauptung

    Dann geht es den AG m.E. auf gut schwäbisch gesagt einen Schei***eck an, ob der AN am freien Tag im Getränkemarkt arbeitet, einen Marathon läuft oder einem Freund beim Hausbau hilft. Die maximal zulässige Höchstarbeitszeit wird nicht tangiert. Etwas anderes würde nur gelten, wenn der MA z.B. am freien Mittwoch bis Mitternacht in der Kneipe kellnert und am Donnerstag im Hauptjob um 6 Uhr zur Frühschicht erscheinen soll.

    Hier ging es doch nur um die allgemeinen Zusammenhänge und die Klarstellung, dass der AG sehr wohl einen nebenjob einschränken oder untersagen kann, wenn er denn entsprechende Begründungen hat.


    Hat doch keiner behauptet der BR solle den AG dabei unterstützen oder habe ich das überlesen?

    Und wenn Du genau gelesen hast, wirst Du bemerkt haben, das ich von Mehrarbeit und nicht von Überstunden schrieb.

    Alles, was hier an möglichen Anlehnungsgründen genannt wurde, lässt sich aus den inhaltlichen Aussagen von Oenothera nicht herauslesen und ist reine Spekulation. Ob das ArbZG verletzt wird, wissen wir nicht, ob die Arbeitsleistung beim AG gefährdet ist, wissen wir nicht, usw.

    ja genau

    Selbst wenn der/die SB beim AG Montag bis Freitag jeweils 8 Stunden arbeitet, darf er/sie lt ArbZG z.B. am Samstag nochmal 8 Stunden woanders tätig sein.

    ja genau


    Ich weiß gar nicht warum Du immer abgehst wie "Schmidts Katze", wenn man die "Möglichkeiten der Gegenseite" in Betracht zieht?

    Damit macht man sich als Interessenvertretung doch nur "wissender" und weniger angreifbar ?

    - wobei ich kann Dir gar nicht 100% sagen ob Schmidts überhaupt eine Katze haben :/

    Dann geht es den AG m.E. auf gut schwäbisch gesagt einen Schei***eck an, ob der AN am freien Tag im Getränkemarkt arbeitet, einen Marathon läuft oder einem Freund beim Hausbau hilft. Die maximal zulässige Höchstarbeitszeit wird nicht tangiert.

    Marathon gebe ich Dir Recht: wird ein Amateur sein


    Hausbau und Getränkemarkt: nur wenn er selbst nicht in dieser Branche hauptberuflich tätig ist, ansosnten könnte das gegen

    • dem Arbeitszeitgesetz
    • dem Bundesurlaubsgesetz
    • der Gefährdung des Hauptarbeitsvertrags
    • der Konkurrenz zum Hauptarbeitgeber

    verstoßen.



    es reicht doch wenn er die 8-Std Durchschnitt-Regelung damit tangiert um sich auf den Haupt-AV auszuwirken.


    So gesehen dürfte kaum ein AN einen Nebenjob oder ein Ehrenamt haben, da ja immer irgendwie gegen das ArbZG verstoßen wird (39-Stunden-Woche plus Nebenjob, da ist man schnell über den 48 Stunden)

    eben und genau deshalb kann der AG den Nebenjob sachlich verhindern bzw einschränken


    tps://www.haufe.de/personal/arbeitsrecht/top-thema-nebenbeschaeftigung/nebentaetigkeit-und-arbeitsrecht-was-erlaubt-ist_76_418602.html


    Vorsicht Arbeitszeitgesetz: Nebentätigkeit zählt mit

    Im Übrigen muss darauf geachtet werden, dass beide Arbeitsverhältnisse nicht gemeinsam die Höchstgrenzen des Arbeitszeitgesetzes überschreiten. Insbesondere die elfstündige Ruhezeit zwischen den täglichen Arbeitszeiten gemäß § 5 Abs. 1 ArbzG wird häufig durch abendliche Nebenjobs in Kneipen oder Diskotheken unterschritten. Hier hat der Hauptarbeitgeber Anspruch darauf, dass die Nebentätigkeit beschränkt wird.

    mumpel

    Der Mann mit der Ledertasche


    den Link den mumpel eingestellt hat habt ihr aber schon gelesen?


    Zitat:

    Der Grundsatz

    Grundsätzlich steht es Arbeitnehmer*innen frei, darüber zu entscheiden, was sie in ihrer Freizeit tun. Der Arbeitgeber kann eine Nebentätigkeit also grundsätzlich nicht verbieten. Dies ergibt aus der grundgesetzlich geschützten Garantie der Berufsfreiheit. Dieser Grundsatz gilt sowohl für abhängige wie selbständige Beschäftigungen. Und er gilt auch für ehrenamtliche Tätigkeiten.

    Die Ausnahmen

    Ausnahmen können sich ergeben aus

    • dem Arbeitszeitgesetz
    • dem Bundesurlaubsgesetz
    • der Gefährdung des Hauptarbeitsvertrags
    • der Konkurrenz zum Hauptarbeitgeber
    • arbeitsvertraglichen Regelungen

    und

    • tarifvertraglichen Regelungen.

    Was der AN dann anderswo noch macht ist für den Haupt-AG m.E. bedeutungslos.

    Nein, ist es nicht.


    1. darf der AN in der Summe nicht die max. zulässige AZ überschreiten

    2. der AN muss Ruhezeiten einhalten

    3. die Leistung des AN für seine AG muss weiterhin gem dem AV erbracht werden


    der AG darf sehr wohl eine Nebentätigkeit untersagen, wenn der AN dadurch seine AV-Pflichten nicht mehr erfüllt, dazu gehören auch die Einhaltung von Höchstarbeitszeiten und Ruhezeiten, Ersatzruhetagen etc.


    mumpel


    wenn Du deinen Link gelesen hättest, das steht da sogar drin.


    der/die einem Schwerbehinderten gleichgestellten AN, der/die auf sein/ihr Verlangen von der Mehrarbeit freigestellt wurde (§ 207 SGB IX) übt einen Nebenjob aus.

    Der Nebenjob war dem AG angezeigt und die Situation besteht so schon seit Jahren, ohne dass der AG es beanstandet hat. Darf der AG ihm/ihr diesen Nebenjob mit der Begründung verbieten, weil der Arbeitgeber jetzt einen Konflikt in der Situation sieht, dass im Hauptjob keine Überstunden/Mehrarbeit geleistet werden, aber in einem Nebenjob schon?

    kommt drauf an.


    Aber ich gehe davon aus, dass diese Regelung eine "Überlastung" des SB-AN verhindern soll, dann ist es natürlich kontrproduktiv, wenn der SB-AN vom Haupt-AG von Mehrarbeit freigestellt wird und der SB-AN sich seine "Überlastung" im Nebenjob holt.


    Ein Regelung zum Gesundheitsschutz umfunktionieren um mehr Zeit für eine 2. Arbeitsstelle zu haben, wird sicher nicht im Sinne des Gesetzes sein.

    scallywag


    unabhängig von den Anmerkungen meiner Vorredner:


    in einem solchen Fall immer erstmal das befristete AV zustande kommen lassen und nicht schon im Vorfeld den AG auf evt. Fehler hinweisen.

    Das Gesetz ist hier auf Seiten des AN und ein zu Unrecht befristetes AV wird per Gesetz entfristet.


    Solltet ihr den AG aber bereits im Vorfeld "verunsichern" wird er im Zwiefel das befristete AV gar nicht zustande kommen lassen und ihr beraubt den LAN der Chance auf das AV (befristet oder unbefristet)


    In solchen Fällen arbeitet die Zeit für den AN, also "Schweigen im Walde" und Ruhe bewahren.

    Aber wie sieht es aus mit den Zugriffsrechten aller weiteren elektronischen Daten des Betriebsrates?

    da es sich dabei sicher nicht um Daten handelt die in einem Protokoll auftauchen oder im Zusammenhang mit Beschlüssen stehen, auf welches die JAV ja Zugriff hat, sind das "BR-interne Zusatzinformationen ohne Bezug auf Beratungen und Beschlüsse".

    Eine andere Schlussfolgerung schließt dein Eingangsthread aus.


    Dafür besteht demnach also kein Zugriffsrecht, weil keine beschlussrelevanten Daten und somit haben diese Daten keine Auswirkung auf JAV-Themen.

    Somit sind das nice-to-know Infos und die darf doch die JAV auch haben, wenn ihr das wollt.

    ihrer Teilnahme steht nichts im Wege. Aber organisieren muss er das schon selber.

    finde ich schon,mal sehen ob einer eine Antwort darauf hat?



    muss der neue BR nicht erstmal beschließen eine Sekretärin haben zu wollen?


    diese "Tippse" ist ja vom alten BR und somit gar nicht zuständig mMn


    "Da der Betriebsrat seine gesetzlichen Aufgaben in eigener Verantwortung erledigt, entscheidet er allein, ob und in welchem Umfang Büropersonal zur Durchführung der anstehenden Betriebsratsarbeit erforderlich ist."


    kann der neue BR ja noch gar nicht gemacht haben vor der konstituierende Sitzung.

    muss der neue BR nicht erstmal beschließen eine Sekretärin haben zu wollen?


    diese "Tippse" ist ja vom alten BR und somit gar nicht zuständig mMn


    "Da der Betriebsrat seine gesetzlichen Aufgaben in eigener Verantwortung erledigt, entscheidet er allein, ob und in welchem Umfang Büropersonal zur Durchführung der anstehenden Betriebsratsarbeit erforderlich ist."


    kann der neue BR ja noch gar nicht gemacht haben vor der konstituierende Sitzung.

    da wirst Du hier dieselben Antworten bekommen wie im anderen Forum, weil die aktiven Mitgleider sich nicht groß unterscheiden ;)


    Osterferien haben nichts damit zu tun, genau wie andere Ferien nicht, das kannst Du abhaken.

    Feiertage muss der WV bei der Postlaufzeit berücksichtigen.

    Auf den Empfang der Post beim Wählerhat der WV keinen Einfluß, ebenso wenig wie auf andere Ereignisse außerhalb seines "Machtbereiches"

    Übern großen Daumen: 2 Tage hin - 2 Tage zurück - 1 Tag beim Wähler - in 5 Tagen können die Unterlagen wieder beim WV sein.

    versenden geht erst mit Bekanntgabe der Wahlvorschläge, sonst weiß der Wähler ja nicht wenn er wählen soll.


    also wie Fried schrieb : 1 Woche vor Wahltag und wenn Du 5 Tage Postweg rechnest, dann passt das sogar noch mit den 2 Feiertagen zusätzlich zu Ostern (5+2 sind 7 Tage also 1 Woche)


    ob die Teriminierung der Fristen seitens des WV da jetzt so glücklich ist, ist eine andere Frage

    Das mit dem immer als Ansprechpartner vor Ort erreichbar sein würde ich aber, je nach Betrieb und Organisationsstruktur, etwas einschränken und es als Erreichbarkeit definieren. Die kann auch telefonisch o.ä. sein.

    Wir haben über 20 Standorte. Überall soll man sich mal blicken lassen. Das bedingt aber logischerweise, dass man nicht immer am Hauptstandort sein kann.

    auch dann bist Du immer irgendwo vor-Ort erreichbar :D :D :D


    nur nicht da wo man dich gerade braucht :P


    Nein, das mit dem vor-Ort erreichbar ist natürlich anzustreben, wenn das aber aus erklärbaren Gründen nicht immer möglich ist, da sucht man sich eine praktikable Lösung.

    Da bin ich ganz Deiner Auffassung.

    Wir hatten ja kürzlich das Thema, ob Männer und Frauen im BR anders agieren. Und das Verhalten hier dürfte mit großer Wahrscheinlichkeit typisch männlich sein.

    großes grünes Glühauge:

    kannst Du eigentlich mit dem "grünen Blick" einfach so durch Kleidung durchschauen? :/

    dann wüßtest Du ja wer den ... hat ohne komische Vergleiche? =O

    Ich weiß nicht, warum ihr alle in die Einladung der BRM zu einem Termin gleich die Einberufung einer Sitzung hineininterpretiert

    gegen diese Unterstellung verwahre ich mich =O


    Ich wäre mit der ganzen BR-Truppe dort aufgetaucht und wir hätten uns schön "besprechen" lassen und dann

    wenn ich den AG "zurückärgern" hätte wollen, dann wäre ich mit allen BRM zu der Einladung gegangen und hätte 2 Tage später eine BR-Sitzung abgehalten, den AG eingeladen und mir das in der offiziellen Sitzung alles nochmal erklären lassen.

    oder


    Da weist man einfach einmal darauf hin wie es richtig wäre, erklärt dann das man eine Sitzung zum Thema gerne einberuft und der Drops ist gelutscht.

    Es wird in der BR-Sitzung vor jedem Monatsgespräch "ein neuer Ausschuss gebildet".

    Dieser Satz ist genauso blöd wie er da steht!!!

    vor jedem Monatsgespräch findet erstmal eine BR-Sitzung statt um einen Ausschuss neu zu bilden und Aufgaben vom BR an den Ausschuss zu übertragen?

    Na Hauptsache ihr habt aufgepasst, dass das mit eurer BR-GO konform geht.


    und deshalb klinke ich mich hier jetzt aus, es geht Dir jetzt nicht mehr darum sachbezogene Hinweise zu hinterfragen, sondern darum seinen nach BetrVG falschen Ansatz zu verteidigen.

    Und dass das bisher bei euch falsch gelaufen ist, dürfte wohl unzweifelhaft sein.


    .. und Tschüß

    Bei uns nimmt also immer ein Ausschuss daran teil. Wenn es denn so wichtig ist....

    dafür gibt es dann ja eine BR-Beschluss der den Ausschuss bildet und die Aufgabe übertragen hat und der Beschluss ist vor dem ersten Monatsgespräch erfolgt, richtig?


    er BR entscheidet noch immer selbst, wer zu den Terminen erscheint, vor allem um zu dokumentieren, dass wir nicht die Befehlsempfänger der GF sind.

    Es ist für die Meiningsbildung des BR nicht notwendig, dass alle BRM an einem Termin teilnehmen.

    Du merkst schon, das wir merken, das Du dir gerade deine "Auffassung" schönredest?


    Wenn Du vom AG verlangst, das er sich an Gesetze und Regel zu halten hat und ihr euch da nicht reinreden lassen wollt, dann könnt ihr doch nicht gegen diese Regeln verstoßen nur um den AG zu ärgern.


    Wer solch hohe Werte an den AG vermittelt muss sie selbst vorleben, sonst wird man unglaubwürdig.

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    ein Satz den ich bezeichnend finde für BRM die Ihre Aufgabe nicht wirklich ernst nehmen: nämlich sich selbst zu informieren und eine eigene Meinung zu bilden


    Es ist für die Meiningsbildung des BR nicht notwendig, dass alle BRM an einem Termin teilnehmen.