Beiträge von Scheeks

    Der AG darf durchaus andere Leute schicken - vorm Mitbringen Dritter wäre natürlich eine Nachfrage mehr als höflich, und sei es nur wegen Raumgröße und Hygienekonzept. Es muss nur jemand sein, der entweder zu einem Punkt der Themenliste oder aber generell wirklich Bescheid weiß und ggf. auch entscheiden kann.

    Im Tierreich werden ja auch artübergreifend die Bezeichnungen "Kuh" und "Bock" für das Geschlecht verwendet.

    Lass das bitte nicht all die Rüden und Fähen, Bullen, Eber und Säue, Keiler und Bachen, Böcke und Geißen, Hengste und Stuten, Ganter, Erpel, Hähne und Hennen usw. usw. usw. hören, die würden dir was husten von wegen "artübergreifend"en Bezeichnungen für die Geschlechter ;):D8):saint:


    Darf das eigentlich noch Bauernfrühstück heißen

    Da mache ich mir um Kinderdöner oder Kinderschnitzel deutlich mehr Sorgen 8o

    Hallo Stempelkissen,


    ergänzend zu dem bereits Geschriebenen: m.E. hängt es auch ganz stark vom Inhalt der Formulare und Art der Änderung ab. Je nach Branche und Firma könnten viele oder nur sehr wenige davon BR- bzw. Mitbestimmungs-relevant sein.


    Wenn unsere Personaltruppe ihre eigenen Formulare ändert, mit denen sie dem BR Einstellungen/Veränderungen vorlegt, ist es einigermaßen egal, ob alles einspaltig oder mehrspaltig, komplett linksbündig oder eingerückt da steht.


    In einem anderen Fall dagegen hatten wir durchaus etwas gegen ein Formular (der leidige Impfstatus), weil es vorn und hinten nicht passte: die extra betonte Freiwilligkeit war Makulatur, eine Erforderlichkeit nicht erkennbar (der Umgang mit hoch-ansteckenden Patienten/Krankheiten sowie ggf. Isolation und eben auch umfassende und gründliche Hygienemaßnahmen gehören im Krankenhaus sozusagen zum Tagesgeschäft) und Beschäftigtendatenschutz wurde großteils glatt vergessen.


    MfG

    Scheeks

    Partner:in der Mitarbeiterin oder des Mitarbeiters.

    Stimmt natürlich, aber sie/er hat(te) in diesem Kontext dennoch eine klassische Dienstleister-Funktion ;)


    Ich würde hier den Ball flach halten. Gerade als SBV höchstens darauf hinweisen, dass das eine problematische Situation sein könnte und dem:der MA anraten, die weiteren Schritte selbst zu überdenken und zu entscheiden. Und dann wäre ich da raus.

    Passt :thumbup:

    Klar doch Chef*in: Jede*r Rowdy*n fährt ne*n AUDI*N

    Abmahnung, weil ...

    Klar doch Chef:in: Jede:r Rowdy:n fährt ne:n AUDI:N

    ;)


    Es gibt ja nicht mal einen Standard für diese sprachlichen Dissonanzen! Somit ist es schon im Einzelfall zu betrachten, wofür diese generell sein soll und wer die Deutungshoheit beansprucht, welcher Stil richtig oder falsch sei. Erst recht beim Ahnden von Verstößen .....

    Nach extern ist das bei uns auch gewünscht, wobei dafür eh eine Presseabteilung existiert, und intern gibt es (bisher) keine derartigen Begehrlichkeiten.

    Eine Info fehlt doch ohnehin noch bzw. eine Annahme von Markus blieb bisher unbestätigt:

    ich gehe mal davon aus, dass der MA vor Ort war, als der Partner das Programm wieder zum laufen gebracht hat. Von daher kann er wahrscheinlich sagen, ob der Partner die Möglichkeit hatte, unbefugt an Daten zu gelangen.

    Auch wenn sensible Daten in anderen Programmfenstern gewesen sein sollten, wären diese doch nicht zur Kenntnis des aufgeschalteten Dienstleisters gelangt, wenn diese anderen Fenster nur im Hintergrund oder gar minimiert waren.

    Wenn der MA die ganze Zeit dabei war, kann er also eine mögliche Einsichtnahme durch diesen Dritten ausschließen oder bestätigen und nur in letzterem Fall - oder wenn der MA den Dienstleister womöglich unbeaufsichtigt herumfensterln ließ, ganz unbedingt - sollte eben auch dieser MA den Vorfall melden.


    Diese SBV sollte dem MA in vorgenanntem Sinne raten, aber sie selbst meldet das wohl kaum .... keine Betriebspolizei und so, wie albarracin sehr zutreffend schrieb.

    Also wir sind uns doch einig, ....., das ein BRV, welcher ob der Rechtswiedrigkeit eines bevorstehenden Beschlusses weiß und es nicht schafft die anderen BRM zu überzeugen das dieser rechtswiedrig ist, nicht dem Idealbild des BRV entspricht.

    Zumindest ich bin mir da nicht mit dir einig.


    Es wertet doch Niemanden ab und auch nicht den BRV, wenn ein(e) Andere(r) viel überzeugender ist. Das kann - wenn wir schon so wild konstruieren - auch daran liegen, dass die Mehrheit nicht oder ungenügend geschult ist und aus beliebigem Grund einen vielleicht "wie schon immer"-Weg gehen oder aber, wie Moritz schrieb, ein Zeichen setzen will, oder oder oder ....

    Gruppendynamik ist etwas wirklich sehr Spannendes (ich habe vor Jahrzehnten mal Semester für Semester tagelange Gruppenarbeiten an einer Hochschule betreut und begleitet, da kommt quasi so ziemlich jede Konstellation vor. Das ist dann aber wieder eine ganz eigenständige Anekdote) und oft unvorhersagbar.


    Wäre es nicht sogar schlimm, wenn jemand - z.B. ein BRV - jederzeit alle Anwesenden von der Richtigkeit seiner (padon: oder ihrer) Ansicht überzeugen könnte?


    Und noch ein anderer Aspekt: Woher weiß denn unser fiktiver BRV, was rechtskonform und was rechtswidrig ist, wenn sich darüber studierte Juristen streiten bis hin zu Gerichten mit gegenteiligen Rechtsauffassungen? Zweifelsfrei gibt es auch vergleichsweise einfache und klare Sachverhalte, aber bei denen würde das diskutierte Problem ja dann wiederum kaum auftreten.

    Rein theoretisch sind wir derzeit dann doch handlungsunfähig, oder?

    Gemeinsam eine Sitzung einberufen, Tagesordnungspunkt "vorläufiger Ansprechpartner für AG bestimmen" o.ä. sollte doch möglich sein, oder?


    Wir hatten auch schon Sitzungen ohne BRV und Stellvertreter (einer Urlaub, einer krank) und haben dann zum Beginn der Sitzung als ersten Punkt über einen Sitzungsleiter abgestimmt, der dann den Rest der Sitzung geleitet hat.

    Geregelt haben auch wir das natürlich lange vorher in unserer GO:
    "Ist auch die Stellvertretung verhindert, werden die Aufgaben des/der Betriebsrats­vor­sitzenden vom Gremium wahrgenommen. Das Gremium benennt einen Ansprechpartner für die Geschäftsführung.

    Der jeweilige Vertreter teilt dem Arbeitgeber unverzüglich den Vertretungsfall mit."

    Ist evtl. nicht so elegant wie eine vorher festgelegte Reihenfolge, aber für unseren bisherigen seltenen Bedarf ausreichend und nebenbei flexibel genug.


    Davon abgesehen könnt ihr auch schon mal einen neuen Wahltermin für den Vorsitz planen - und optional auch gleich für einen neuen Stellvertreter, sofern der aktuelle sich für den Vorsitz bewirbt und ihr ihn dafür wählt.


    PS: Randolf war schneller und mit Nennung des Selbstzusammentrittsrecht auch gründlicher :)

    Da der AG nicht nach einer Impfung fragen darf, würde das nur bei kleinen Gruppen funktionieren, in denen alle sich freiwillig äußern, bzw. den Impfnachweis zeigen.

    Das ist natürlich völlig korrekt, aber viel zu kurz gesprungen, denn Ysseuse hat seine Frage recht allgemein formuliert und somit nicht aufs Arbeitsumfeld und ebensowenig zeitlich beschränkt. "Herdenimmuninät" und so, über kurz oder lang (eher lang) werden wir nunmal eine sehr hohe Impfquote haben. Ich freu mich schon drauf, wird für alle wieder einfacher :)


    Generell sollte man die genannten vorgeschalteten Möglichkeiten dazu nutzen, nur dort die Maskenpflicht zu haben, wo es wirklich notwendig ist. Außerdem müssen die maskenfreien Erholungsphasen (je nach Maskentyp) berücksichtigt werden.

    Ebenfalls beides völlig korrekt, aber komplett ohne Bezug zu der Frage zur Schutzwirkung des Impfstoffes und dem Sinn von Masken für bereits Geimpfte an sich, auf die ich antwortete, und damit auch zu meiner Antwort.

    Im Prinzip hat Moritz schon alles geschrieben mit der Unterscheidung zwischen abgegoltener Arbeitszeit und Zeiterfassung.


    Bei diesem System werden Überstunden für das Überstundenkonto täglich erst dann angerechnet, wenn die mit dem Gehalt abgegoltenen 40 min (in meinem Fall) erfolgt sind.

    Für die zu vergütende Arbeitszeit halte ich die Regelung für legitim, aber keineswegs für zu zu verbuchende Arbeitszeit im Sinne des Arbeitszeitgesetzes. Es darf keine einzige Minute aus der Zeiterfassung herausfallen.


    Ihr solltet das so verhandeln, dass das "Verfallen" der mit dem Gehalt abgegoltenen zusätzlichen Arbeitszeit erst am Wochenende oder am Monatsende erfolgt.

    So ist es: ihr müsst den Zeitraum klar definieren, innerhalb dessen die angefallenen Mehr- oder Minderminuten addiert und substrahiert, also ggf. gegeneinander verrechnet werden für eine Art Minuten-Abschlussbilanz.

    Monatlich wäre vermutlich eine sehr häufige Form, aber auch wöchentlich oder jährlich oder andere Zeiträume sind möglich und hier oder da gebräuchlich.

    Eure Regelung pro Tag ist also außerordentlich nachteilig für die Kollegen.


    Verfallen sollte die Zeit ohnehin niemals, aber wie erwähnt gibt es bei Arbeitszeit ganz verschiedene Aspekte.

    Ich verstehe auch nicht, warum geimpfte Menschen eine Maske brauchen? Sollte der Impfstoff nicht genug Schutz bieten?

    Die Impfung schützt hauptsächlich den Geimpften vor einem schweren Krankheitsverlauf.

    Sie schützt nicht davor, von Anderen angesteckt zu werden. Man kann also trotz Impfung krank werden, aber in den meisten Fällen wird man das wohl kaum merken.


    Und da man infiziert sein kann trotz Impfung, kann man auch Andere anstecken. Und genau das wird durch (ordnungsgemäß getragene) Masken und Händehygiene und Abstandhalten etc. sehr stark reduziert, man gefährdet also keine (noch nicht geimpften) Dritten.


    Interessant wird es erst, wenn alle (Anwesenden) geimpft sind: selbst wenn man als Geimpfter infiziert ist und Viren verteilt, treffen diese doch auch "nur" auf Geimpfte und für alle Beteiligten bleibt das Risiko gering, quasi auf dem Niveau vor Covid-19. M.E. braucht man in solch einer Konstellation tatsächlich keine Maske mehr.

    Ich bin der Meinung, es sollte der Branche entsprechend angemessen sein.

    Ich glaube zu verstehen, worauf du hinaus willst, aber die Formulierung finde ich völlig ungeeignet. "Zivile" Bürokleidung ist in wirklich jeder Branche angemessen, denn praktisch überall gibt es Dispatcher oder Einkäufer oder Buchhalter oder Vertriebler, vielleicht einen Produktions- oder Werksleiter oder einen Pflegedienstleiter oder Konstrukteure/Zeichner, womöglich gar einen Empfang ....

    Mal davon abgesehen, dass man sich damit optisch deutlich von den Kollegen, die man ja vertritt, abgrenzt.

    Etwas ketzerisch: vertritt deine beispielhafte Kollegin nicht auch die Kollegen, die ohnehin regelhaft im Büro arbeiten, also Buchhaltung, Personalabteilung, Einkauf, Vertrieb usw.? Würde sie sich von denen etwa nicht abgrenzen, wenn sie in voller Sicherheitsmontur im Nachbarbüro arbeitet (vom Sinn z.B. der Warnweste im Büro mal ganz abgesehen)?

    Und wenn man so explizit auf Optik wegen Abgrenzung besteht, darf man sich dann im Büro normale Kleidung eigener Wahl anziehen oder gibt es da auch einen sehr einheitlichen Dresscode? Wir könnten der Überspitzung halber bei Frisuren und Fahrzeugen weitermachen ..... ;)


    Meiner höchst subjektiven Meinung nach ist branchenübliche Kleidung in der Diskussion um das Auftreten BRV (und BRM) in keiner Weise zielführend, eher sogar ziemlich unsinnig: Wieso sollte ein BRV einer Entsorgungsfirma im ggf. leicht verschmierten Blaumann mit Warnweste, Atemmaske (die mit den seitlichen Filtern) und Gehörschutz zur Aufsichtsratssitzung kommen oder ein BRV aus der Produktion zur AR-Sitzung vielleicht einen voll bestückten Werkzeuggürtel, Schutzbrille und Knieschützer tragen? Wegen der optischen Abgrenzung zu den Kollegen - wohlgemerkt zu einem Teil der vertretenen Kollegen?

    Dem Anlass angemessen passt m.E. allemale sehr viel besser.


    Ansonsten tut es mir nun fast leid, dass ich den Punkt des repräsentativen Auftretens eingebracht habe, denn zwar finde ich den keineswegs vernachlässigbar, aber doch wirklich ein klein wenig nachrangiger gegenüber Fachkenntnis, Betriebskenntnis, einer gewissen Sicherheit in den zahlreichen für Betriebsräte relevanten Rechtsvorschriften, persönlichem Auftreten, Führungs- und Verhandlungsqualität und was sonst noch oben so treffend aufgelistet wurde.

    § 15 Abs. 1 Satz 1 KSchG

    1Die Kündigung eines Mitglieds eines Betriebsrats, einer Jugend- und Auszubildendenvertretung, einer Bordvertretung oder eines Seebetriebsrats ist unzulässig, es sei denn, daß Tatsachen vorliegen, die den Arbeitgeber zur Kündigung aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist berechtigen, und daß die nach § 103 des Betriebsverfassungsgesetzes erforderliche Zustimmung vorliegt oder durch gerichtliche Entscheidung ersetzt ist.

    Fantil: ich habe mal hervorgehoben, weshalb deine etwas zu pauschale Annahme der Unzulässigkeit nicht passt ;)

    man erkennt an meinem Äußeren meinen Musikgeschmack

    hm da hab ich mich wohl noch so deutlich ausgedrückt, denn mir ging es nicht um individuelle Vorlieben, sondern um zumindest annähernde Vorzeigbarkeit zumindest zu "offizielleren" Anlässen :)

    Und ein BRV auf einer offiziellen Veranstaltung kann meinetwegen ein Heavy-Metal- oder SciFi- oder Online-Game- oder Lindenberg- oder Beatles- oder Aerosmith- usw. -T-Shirt tragen (zur Not auch Flippers oder Kessler-Zwilllinge oder Julio Iglesias oder Rex Gildo oderwasweißich), aber eben nicht fast schon zerlumpt mit tennisballgroßen Löchern im fast komplett ausgewaschenen, inzwischen viel zu kleinen Shirt und zudem sichtlich (!) schmuddelig, quasi mit der ablesbaren Speisekarte der letzten Tage da vorne stehen und das Gremium repräsentieren - meiner Meinung nach :)


    Sich im Rahmen der Gesetze zu bewegen und dabei zu versuchen (!!!) teilweise völlig unterschiedliche Menschen und Interessen unter einen Hut zu bekommen, genau darin liegt, nach meinem Verständnis, die Kunst eines erfolgreichen BRVs im Speziellen und eines erfolgreichen BRs im Allgemeinen.

    Sehr schön formuliert, die hohe Kunst der Diplomatie also :thumbup:

    Markus hat es gut auf den Punkt gebracht: allein an der Maschine und vermutlich mit i.d.R. (deutlich) mehr als zwei Metern Abstand zum nächsten Kollegen sind Masken wohl eher Quatsch, wenn nicht gar behindernd und damit auch ein potenzielles Arbeitsschutzproblem.

    Abseits davon, Meeting, Pausenräume, Flure, Umkleiden etc. wohl besser mit Maske, weil die Impfung keineswegs 100%ig davor schützt, doch infiziert zu werden und andere anzustecken. Die Impfung schützt primär vor schweren Krankheitsverläufen, auch wenn sie die anderen Gefahren natürlich ebenfalls verringert - aber eben nicht komplett eliminiert.


    Vorgestern hörte ich bei einem kleinen Kulturprogramm ein 101 Jahre altes Gedicht, welches auf unsere Situation erstaunlich - fast erschreckend gut passt. Es kommt eben alles wieder ....

    Laut Süddeutsche wurde es 1920 von der Schweizer Satire-Zeitschrift "Nebelspalter" veröffentlicht.


    Eine Erklärung vorweg: Hippe = altes Wort für Sense.
    Gedicht. Die Grippe und die Menschen

    (ist auch an deren Stellen im Netz zu finden, sucht einfach nach "Gedicht Hippe Grippe" o.ä., auf dieser Seite fand ich die Darstellung lediglich am besten und leserlichsten.)


    Generell würde ich nicht auf betrieblicher Ebene Sachen beschließen, welche von landes- oder bundesweiten Verordnungen geregelt werden, ggf. auch von Branchenweiten Empfehlungen und natürlich gleich diversen Gesetzen oder Verordnungen mit Gesetzescharakter. Da könnt ihr eigentlich nur verlieren und falsch liegen, unwirksame Beschlüsse fällen und damit noch sehr viel mehr Unruhe in euren Betrieb bringen.


    Und mal ehrlich: Zumindest die einfachen NMS (OP-Masken) sind ja einigermaßen problemlos zu tragen. FFP2 finde ich persönlich etwas mühsamer, weil ich darunter schnell schwitze, aber nur weils lästig ist, ist das ja nun auch wieder nicht unzumutbar. Ich bin manchmal länger im Krankenhaus unterwegs, wenn ein Termin den nächsten jagt oder die BR-Sitzung und Monatssitzung sich hinziehen .... vom Schwitzen unter FFP2 abgesehen vergisst man die Maske nach einer Weile und denkt erst wieder dran, wenn man sich stärken will .... und die Kollegen in der Pflege tragen die Dinger noch sehr viel länger als ich und dies teils schon seit vielen Jahren über täglich 8 Stunden, z.B. im OP.

    Atemschutzmaske der Feuerwehr ist weitaus anstrengender, quasi kurz vor den Gasmasken, die man beim Militär sieht :)


    Ihr hab das Wichtigste schon aufgezählt. :):thumbup:


    Hier noch was sicherlich weniger Wichtiges als eben die fachliche und menschliche Kompetenz, was m.E. aber dennoch nicht fehlen sollte: Ein BRV sollte je nach Anlass bei Bedarf auch "repräsentativ" sein, also neben den bereits genannten kommunikativen Fähigkeiten ggf. auch "gepflegt" erscheinen können*.

    Das fällt mir so ein, weil ich einen von mir sehr geschätzten Kollegen im Gremium habe, der großes Wissen hat, engagiert ist und zuhören kann, der sich nicht drückt und mit dem man echt was bewegen kann usw., der aber nicht nur zu BR-Sitzungen, sondern auch zu "offiziellen Terminen" meist in ausgewaschenen, löchrigen und sichtlich eingelaufenen T-Shirts anrückt, häufig auch fleckig. Wenn dann noch das Bäuchlein raushängt (was wir älteren Herren überwiegend haben, nachlassendes Bindegewebe und so ;)), ist das zumindest nicht meine Vorstellung eines BRV, der ein Gremium auf einer Betriebsversammlung oder beim GBR/KBR oder gar beim Aufsichtsrat vertritt und eben repräsentiert.



    *) ausdrücklich können und nicht jederzeit müssen. Und es geht auch nicht um Krawatte oder Anzug oder Ballkleid für einen Staatsempfang oder den Opernball, sondern nur um die Fähigkeit, bei Bedarf zum passenden Anlass auch "businessmäßig" auftreten zu können, was auch leger in (sauberer) Jeans und frischem Hemd sein kann.

    Sollte man nicht vielleicht mal über die Aufstockung oder Nutzungs des Fahrzeugpools reden, wenn dieser permanent auf Null verfügbaren Fahrzeugen steht und darüber faktisch nie ein Fahrzeug zu bekommen ist? Die Zugriffsmöglichkeit/-berechtigung des GBR auf den Pool an sich scheint ja geklärt zu sein ...


    Ob nun zuwenig Fahrzeuge im Pool sind oder irgendwer sich Poolfahrzeuge dauerhaft als persönliche Fahrzeuge nimmt und hier vielleicht dann auch konsequent ein persönliches Fahrzeug zur Verfügung gestellt wird und damit wieder Poolfahrzeuge dem ursprünglichen Zweck bedarfsabhängiger, wechselseitiger Nutzung zugeführt werden, wird man bei solch einem Gespräch wohl auch noch herausfinden. Scheint mir besser, als gleich zu drohen ....

    Aber das wäre mal eine Diskussion für sich, welche Hard- und Softskills ein BRV braucht, bzw. der ideale BRV hätte...

    Ich würde dort sehr aufmerksam folgen ... :)


    Ideal ist ja i.d.R. unerreichbar und zudem auch von den tatsächlichen lokalen Gegebenheiten abhängig, daher nicht pauschalisiert und allgemeingültig bestimmbar. Aber es dürften sich doch einige Punkte aus so einer Diskussion ergeben, die praktisch immer sinnvoll und förderlich sind. Daher wäre zumindest ich sehr gespannt, wo solch eine Diskussion hinführt .... und vermutlich würde mich der eine oder andere Aspekt überraschen.


    Back to Topic: In einem früheren Seminar kam sogar mal die Empfehlung, den BRV nicht nach § 38 BetrVG freizustellen, denn gerade der BRV könne sich noch am besten nach § 37 Abs. 2 selbst freistellen. Das zog/zieht natürlich wiederum die Diskussion nach sich, ob das vertrauensvoller Zusammenarbeit entspricht, am Ende scheint es aber auch hier auf die Größe und Struktur des Betriebes, die Größe des BR, natürlich das anstehende Arbeitsvolumen usw. usw. anzukommen.