Beiträge von Rakshazar

    und dass ein verlorenes Verfahren auch Geld kostet. (Vor allem, wenn der AN noch Verzugszinsen und evtl. Schadenersatz geltend macht.)

    Stimmt schon, nur sehe ich die Gefahr, das es sehr viele AN geben wird, die den Gang vors Gericht gegen den AG scheuen werden. Entweder, weil sie nicht versichert sind, oder nicht Gewerkschaftlich vertreten werden...wer zieht schon gerne gegen den AG vor Gericht? Machst du das einmal, war es das im Normalfall für dich in dieser Firma.

    Hallo Bernd


    Hatte diesen Punkt mit den "5 Tagen" hier her: https://www.land.nrw/de/presse…nen-mit-inzidenzen-von-10


    Aber letztendlich ist es egal, ob es jetzt 5 Tage oder Werktage sind, es geht mir hauptsächlich um die Offenlegung der Gesundheitsdaten und das sie per privater E-Mail Adresse versendet werden sollen.

    Habt ihr denn verbindlich geklärt, wie lange derartig eingeschickte Nachweise beim AG gespeichert bleiben bzw. nach welcher Frist sie unwiderruflich zu löschen sind? Löschen nach Arbeitsantritt (manueller Aufwand) oder automatisch nach beispielsweise fünf Tagen oder wie auch immer? ggf. gibt es Mindest-Aufbewahrungsfristen zum Nachvollziehen von Infektionsketten, aber auch das wird ggf. nach wenigen Tagen und nicht erst nach Wochen erfolgen ...

    Hinzu kommt eine strikte Regelung, dass auf diesem Wege bekannt gewordene private Mailadressen außer für ggf. direkte Antworten/Rückmeldungen in keiner anderen Weise verwendet werden dürfen.


    Und nicht alle AN sind Computer-affin; zumindest bei uns gibt es noch einige ohne Smartphone und Mailadresse - es muss auch eine für sie praktikable Regelung geben.

    M.E. sind das noch keine (umfassenden) Gesundheitsdaten, sondern lediglich Momentaufnahmen, dass keine Covid19-Infektion vorliegt. Im Rahmen der Fürsorgepflicht des AG und auch mit dem von dir erwähnten klaren Bezug auf eure Corona-Schutzverordnung NRW scheint mir das legitim zu sein.

    Geklärt ist da noch gar nichts, das Schreiben kam am Samstag per Post nach Hause. Wir wussten bis dato noch gar nichts von den Maßnahmen.

    Das keine Infektion vorliegt ok...aber bei uns wurde auch 1x die Woche zwei Selbsttests ausgegeben um sich diesbezüglich testen zu lassen. Das soll jetzt ja nicht mehr gehen, nur noch mit einem Schnelltest, aber nicht mehr per Selbsttest. Oder man gibt an geimpft zu sein und da sehe ich ein Problem.

    Da es keine Impfpflicht gibt, geht es auch dem AG nichts an, ob jmd geimpft ist oder nicht. Was ist dann mit denen, die sich nicht haben impfen lassen? Mit diesen Infos kann der AG auch schon genug Schindluder treiben...

    Hallo zusammen


    Die Corona-Schutzverordnung NRW sagt in einem Punkt:

    "Bei Abwesenheit von mindestens 5 Tagen muss am ersten am Arbeitsplatz ein negatives Testergebnis vorgewiesen oder vor Ort ein Test durchgeführt werden - Ausnahme vollständig Geimpfte. Das gilt nicht bei Abwesenheit durch Krankheit oder Home-Office"


    Wir haben ein Schreiben von unserem AG bekommen, die dieses Thema jetzt aufgreift. Darin heißt es:


    "...Alle Beschäftigten. de fünf Werktage (Samstag gilt als Werktag) nicht am Arbeitsplatz waren, teilen uns per E-Mail (nachweis@xxx.de) mit, dass sie entweder einen vollständigen Impfschutz oder einen Genesenen-Nachweis haben. Die anderen schicken per Mail den Schnelltestnachweis, der nicht älter als 24 Stunden ist, auch an nachweis@xxx.de"


    Ich sehe das ganze etwas kritisch, offenbart man doch seine Gesundheitsdaten die dem AG im Grunde nichts angehen. Sehe ich das zu kritisch, oder was meint ihr?

    Was passiert mit den erhoben Daten? Werden sie gespeichert? Ist das versenden solcher Daten per Mail überhaupt sicher genug?


    Liebe Grüße

    Hier sollte der BR mit gutem Beispiel vorangehen und klar erklären: dafür haben wir doch den BEM-Beauftragten

    Das ist ja das "Problem". Es gibt keinen speziellen BEM-Beauftragten. Direkt zum Kernteam gehören nur 1 Vertreter der Personalabteilung und der jeweilige Abteilungs- oder Bereichsleiter. Sollte der MA keine weiteren Teilnehmer wünschen, findet das BEM-Gespräch zwischen diesen dreien statt. Da die AG kein spezielles BR-Mitglied im erweiterten Team wollte (jedes Mitglied könnte am BEM-Gespräch teilnehmen, wenn der MA diesen einen gerne dabei haben möchte), deswegen kam der Gedanke, das die Krankenstatistik dem BR regelmäßig vorgelegt wird, damit man vollständig im Bilde ist, bei wem ein BEM-Gespräch notwendig sein könnte.


    Was die Weiterbildung angeht, bin ich nicht ganz im Bilde was es da für Seminare gibt. Gesehen habe ich schon Betriebliches Eingliederungsmanagment Teil 1 - 3.

    Hallo zusammen,


    wir erneuern zur Zeit unsere BV zum Thema Betriebliches Eingliederungsmanagment (BEM), da sich vor kurzem die Gesetze geändert haben.

    Im groben steht sie schon, ich habe aber noch zwei Punkte die mir wichtig erscheinen:


    1) Qualifizierung der Mitglieder

    Da das Gesundheitsmanagment ein sehr wichtiges Thema ist, wäre es mir wichtig, den Punkt "Qualifizierung" mit rein zu nehmen. Sprich, jedes Mitglied des BEM-Teams sollte sich regelmäßig in diesem Bereich schulen lassen damit es immer qualifizierte Arbeit abliefern kann.

    Wäre das möglich, so einen Punkt in die BV mit aufzunehmen? Kann man sogar mit Paragraphen dieses Vorhaben untermauern?


    2) Information Krankenstatistik

    Dieser Paragraph soll die Information an den BR regeln. Quasi als Präventiv Information, damit der BR vorab schon sehen kann, in welchen Abteilungen der Krankenstand besonders hoch ist usw. und bei welchen MA in nächster Zeit ein BEM anstehen könnte. Lässt dich sowas auch trotz der DSGVO regeln? Der BR ist ja nicht zwangsläufig bei einem BEM dabei, wenn es der MA nicht wünscht.


    Vielen Dank schon einmal