Beiträge von Kretasy

    Darf man als Ersatzmitglied das noch nicht dauerhaft nachgerückt ist, sondern nur immer mal wieder dabei ist wenn jemand Krank oder im Urlaub ist, auf Fragen und Probleme von Mitarbeitern reagieren und sich darum kümmern ? Oder muss man die Person dann einfach an ein ordentliches Mitglied weiter leiten.


    Also kurz gesagt, darf man keine BR Arbeit ausführen, außer man ist geladen zu einer Sitzung. Dann darf man aber auch nur in der Zeit der Sitzung BR Arbeit verrichten und danach nicht mehr, oder nur so lange wie der derjenige den man ersetzt dann krank oder im Urlaub ist ?

    Ein Mitarbeiter hat mich Angerufen das er von einem BR Mitglied kontrolliert worden ist im Werk und er jetzt 4 Abmahnungen erhalten hat. Das BR Mitglied nimmt seine Arbeit sehr genau, ....

    Ich habe das dann weiter gegeben an ein anderes BR Mitglied dem wir unterstellt sind im Werk und ich wurde dann darauf hingewiesen das ich mich darum nicht kümmern darf da ich nur eRBM bin. Also nicht in Amt und Würden momentan. Die Sache habe ich dann an den Vorsitzenden weiter geleitet und ich habe dann als AN den Mitarbeiter geraten, zum Anwalt und vor Gericht zu gehen. Er war jetzt beim Anwalt und die Dinge nehmen ihren lauf. Der Mitarbeiter kommt auch deshalb zu mir, weil die Leute zum Rest des BR teilweise ein gestörtes Verhältnis haben. Einige im BR kontrollieren andere Mitarbeiter per neuen Stellen die geschaffen wurden, nach der Wahl.

    Eigentlich ein Fall für die Bildzeitung :thumbdown:


    Ich stelle die Frage einmal hier im Thread um nicht extra einen neuen auf machen zu müssen. Das Thema passt ja eigentlich.

    Ja wie gesagt, war 2 Jahre jetzt ok, weil er zu 90% immer dabei. Aber im Prinzip hast du natürlich Recht. Normal hat das eRBM keinen Zugriff darauf.

    Ich denke das eRBM wird den BR erst mal am langen Arm verhungern lassen und nicht erscheinen bis jetzt offiziell geladen wird weil wer krank ist oder Urlaub hat. Bei der Tagesordnung muss dann erst einmal der Punkt als TOP drauf stehen und selbst wenn die Dame dann mit Verschiedenes daher kommt, kann der Vorsitzende immer noch eingreifen und das Gezänk untersagen. Fertig... :)

    Es gibt auch momentan wirklich wichtigere Dinge in den Firmen die teilweise auch um das überleben kämpfen. Außer man hat ein Fahrrad Geschäft.

    Noch mal danke für die ganzen Beiträge hier im Thread. <3


    Dem eRBM wurde jetzt noch untersagt, sich um BR Angelegenheiten zu kümmern. Sprich wenn ein Mitarbeiter auf der eRBM zu kommt mit einem Problem wird es nun gezwungen die Sache an ein festes BR Mitglied weiter zu leiten oder auf die Person zu verweisen. Es wurde ihm jegliche BR Arbeit untersagt, wenn es nicht geladen wurde, als Vertretung für eine Sitzung. Wobei man sich dann auch fragen kann wie lange vor und danach darf sich ein eRBM dann wieder kümmern usw.

    Langsam frag ich mich ob man da nicht mal zu einem Anwalt gehen sollte, aber davor erst mal selber informieren die Tage. Vielleicht darf sich ein Ersatzmietglied ja nicht kümmern und beratend wirken, wenn es nur immer mal wieder dabei ist.


    https://www.kluge-seminare.de/…iebsrat-ersatzmitglieder/


    hier steht eigentlich fast alles was man wissen muss, allerdings wird immer von...


    "Ein Ersatzmitglied hat während der Zeit des Nachrückens"


    gesprochen. Das bedeutet dann, das man nur in der Sitzung BR Arbeit machen darf und dann nicht mehr. Also wenn am 01.12.2020 eine Sitzung ist und man 3 Tage davor eingeladen wird, weil jemand Krank ist, dann habe ich das Recht 3 Tage vor der Sitzung erworben und am 02.12.2020 darf ich dann wieder brav die Klappe halten und muss mir den Mund verbieten lassen wenn jemand Fragen hat.


    Wobei einen Unterschied muss es ja geben zwischen einer Zeitlich begrenzten Vertretung und einem Ordentlichen Mitglied. Mal zurück lehnen, das Leben genießen und sich um nichts kümmern müssen inkl Kündigungsschutz, hat ja auch was. (Sarkasmus)

    Dein Hinweis war schon sehr gut, weil genau genommen hast du natürlich Recht. Noch mal danke für den Hinweis. Und die genannten Gesetze hier im Thread habe ich mir jetzt schon mal durch geschaut. 2021 ist wohl wieder mal ein Seminar fällig.


    Ja das Ersatzmitglied muss nicht zur Sitzung kommen.

    Einen Rauswurf aus dem Amt ist durch einen Beschluss des BR Gremiums nicht möglich, vgl. hierzu auch §24 BetrVG ein Ausschluß gegen den Willen der Person ist nur per Gerichtsentscheid möglich.


    Viele Grüße

    Bernd

    Die Frage sehe ich schon kommen wie... " wo steht das, das Er nicht zur Sitzung kommen muss?"


    Und noch mal danke für die ganzen Hinweise. :thumbup:

    Die Gespräche finden in Wartezeiten/Bereitschaftszeiten statt, die in unseren Betrieb vorkommen. Sprich in einer Zeit, wo der Mitarbeiter nichts zu tun hat, bis es weiter geht. Das kann auch mal eine Stunde sein. Also Arbeitsverweigerung usw ist da komplett raus weil in diesen Moment nichts zu tun ist.

    In einer Fabrik usw würde das dann so sein das man die Leute von der Arbeit abhält, aber nicht bei uns. Ich kann hier auch nicht zu viel schreiben, weil dann kann ich gleich Ross und Reiter nennen. Es soll ja anonym bleiben.

    Ein Mitglied des BR ist meiner Meinung auch berechtigt, bei den Mitarbeitern nach zu fragen, ob es Probleme gibt oder nicht am Arbeitsplatz. Die Mitarbeiter kommen ja auch zum BR Mitglied um Probleme zu Melden und stellen dann fragen in jeglicher Form, die durch Aussagen von Vorgesetzten oder auch Kollegen entstehen am Arbeitsplatz. Klar muss man sich die Arbeit jetzt nicht selber suchen, aber das Gespräch darf man suchen mit der Belegschaft.

    Also das ist jetzt kein Unding, selbst wenn man nur Ersatzmitglied ist. Und man will ja auch in Zukunft gewählt werden um dann vielleicht gleich zu beginn im BR zu landen.

    Der Vorsitzende kann ja ohne die Mehrheit auch nichts machen im Gremium. Der Vorsitzende ist noch einer von den guten. Aber ohne eine Mehrheit kann er auch nichts machen. Das ERBM war leider auch sehr engagiert und hat sich oft durchgesetzt auch gegen den Chef. Er kann reden und argumentieren und überzeugt. Das stößt den anderen halt auch negativ auf und deshalb will man ihn auch raus haben. Er tut und macht und schreibt und der Rest denkt sich nur.... ja der schon wieder.... Er passt halt nicht zum Rest, da nicht angedient und unterwürfig ist und alles durch winkt.

    Ein Misstrauensvotum wurde schon gestellt von dem eBRM gegen die Dame vom BR. Allerdings ohne Mehrheit. Natürlich ist Sie da wohl jetzt auch auf Rache aus. So nach dem Motto, das lass ich mir nicht bieten. Hängt Ihn höher... Ist schon traurig alles irgendwie.


    Grüße aus Leverkusen und danke für die vielen Antworten <3

    Um beim Thema zu bleiben. Es muss dann falls geladen der Mitarbeiter dann nicht zwingend erscheinen. Falls man das Ersatzmitglied raus wirft aus dem BR, wirkt der Kündigungsschutz ja noch nach 1 Jahr nach. Der ist auch bei der Gewerkschaft und könnte sich ja dann auch da Hilfe holen. Von dem Betriebsrat ist ja so dann nichts mehr zu erwarten an Hilfe.

    Den Konflikt gibt es bereits, aber keine Lösung. Die nächsten Wahlen werden das Problem lösen, weil Sie keine Stimmen mehr bekommt weil maximal unbeliebt. Aber derweil kann Sie halt noch alle anderen unter der Fuchtel halten. Nur der Chef selber steht noch über Ihr. Aber sie ist noch keine Leitende Angestelltin. Ihr könnt euch vorstellen was da im BR los ist da nicht nur Sie aufgestiegen ist. Ein paar BR Mitglieder wurden nach Bewerbung und Ausschreibungen befördert.


    Aus meiner Sicht muss das Ersatzmitlied da auch nicht antanzen. In einer Sitzung als geladenes Mitglied könnte der Punkt wenn TOP aber angesprochen werden. Das Ersatzmitglied müsste dann teilnehmen an der Sitzung, wenn jemand Krank oder im Urlaub ist.

    Ein BR Mitglied das auch Vorgesetzter des BR Ersatzmitglied ist inkl aller anderen BR Mitglieder, will in laden lassen, weil das Ersatzmietglied wohl nachgefragt hat bei den Mitarbeitern, ob alles ok ist oder ob es Probleme mit dem festen BR Mitglied gibt, wegen seiner Position usw.

    Ein anderen Mitarbeiter hat wohl das Gespräch mit bekommen und es dem Vorgesetzten gesteckt. Deshalb soll er wohl zum Verhör antreten. Das ladende BR Mitglied war zum Zeitpunkt der Wahl noch in einer untergeordneten Rolle und ist jetzt in einer bestimmenden Position, woraus leider auch Probleme entstehen. Deshalb auch die nach fragen des Ersatzmitgliedes in der Belegschaft, dies auch nicht ohne Grund.

    Darf der Betriebsrat, wenn vollzählig durch 7 Mitglieder in einer BR Sitzung , das Ersatzmitglied einladen um es zu verhören ? In dem Fall ist das Ersatzmitglied dann wohl gleich zu setzen wie ein normaler Mitarbeiter. Meiner Meinung darf nur der Chef zum Personal Gespräch laden.


    Das Ersatzmitglied ist in diesem Fall nur sehr oft da wenn jemand krank oder im Urlaub ist.


    Ich habe schon stunden lang nach gelesen und geforscht und über die Suchmaschinen findet man hier nichts, weil es doch recht speziell ist.