Beiträge von Hermann.brk

    Zuerst vielen Dank für die vielen Rückmeldungen. Ich bin überwältigt :), da ich ein solches Forum zum ersten Mal genutzt habe.


    Ganz klar ist jetzt für mich, dass wir keine BV machen dürfen, da das gegen geltendes Recht verstößt.


    Wir werden den AG daraufhinweisen und in den nächsten internen Verhandlungen (genannte Vergünstigungen s.o.) damit leben müssen, dass diese entfallen


    DANKE AN ALLE:!:


    Bernd

    Unsere Geschäftsführung ist an uns heran getreten, mit der Bitte, die im TVöD-Tarifvertrag ausgehandelte Corona-Sonderzahlung per BV auszuschließen.

    Im Vorfeld muss ich dazu erklären, dass wir sehr viele Vergünstigungen während des 1. Lockdowns bereits erhalten haben.


    2 Wochen Freistellung bei voller Bezahlung

    Weitere Freistellung bei voller Bezahlung bis zu 4 Wochen bei maximal hälftiger Einbringung eigenen Urlaubes

    Anders formuliert: Verdopplung des bezahlten Urlaubes (während der Osterzeit)

    Extrem weitgehende Berücksichtigung von Betreuungsbedarfen bei den Mitarbeitenden

    Aufstockung des Kurzarbeitergeldes auf mindestens 80% des Netto

    Während der Kurzarbeit großzügige Handhabung der Arbeitszeiten der Mitarbeiter mit fortlaufender Gehaltszahlung.

    Bezahlte Freistellung bei Einzelfällen mit Corona-Verdacht in der persönlichen Umgebung u. a.

    Auch wird sonst sehr großzügig mit Freistellungen und persönlichen Anliegen umgegangen.

    Bevor wir einen Anwalt beauftragen, würde mich bzw. uns interessieren wie ihr das seht.


    Kann man rein rechtlich überhaupt in diesem Fall per BV die Zahlung ausschließen?

    :/


    Danke für eure Tipps, Erfahrungen und Gedanken


    Grüße

    Bernd