Beiträge von Lustiger Vogel

    Hallo Rübezahl, ich sehe hier auch erst mal nicht den GBR als zuständig.


    Wenn die Besprechungstermine nicht angenommen werden und auch kein Ersatztermin vorgeschlagen wird würde ich das noch mal mit ins Monatsgespräch nehmen.

    Vielleicht stehe ich da auf dem Schlauch, aber eine erzwingbare BV die zur Einigungsstelle geht sehe ich hier gerade nicht. :/ §87 (1) Nr.1 :?:


    Solange ihr keine Beauftragung an den GBR macht gilt die vom GBR abgemachte BV eben für euren Standort nicht. Wenn der AG eine BV von euch möchte muß er sich rühren.

    Suppenkasper irgendwelche Rechtsgrundlage für deine Behauptung?

    Hallo alter Schwede, hast du eine Rechtsgrundlage für deine Behauptungen?

    Das vom Suppenkasper beschriebene geht aus dem Merkblatt 8a der Agentur für Arbeit zur Kurzarbeit hervor. Du hast bei der Vermittlung von Arbeit mitzuwirken und zwar so wie die Agentur es von dir fordert. Daher hat der Suppenkasper vollkommen recht, wenn du eine Urlaubsreise Antritts, dann musst du eben Urlaub nehmen. Urlaub wäre hier sicher auch die Reise über 800 km. Anders sieht es evtl. aus, wenn du dort "auf der Suche nach Arbeit" bist. Sollten die Ankündigungszeiten des Betriebs (lt. BV) diese Reise zulassen würde ich es machen, und bei der Agentur würde mir zur Not auch was einfallen weshalb ich erst übermorgen kommen kann.... Aber die Rechtslage ist eben so.

    Die, dass wenn wir als BR schreiben der AG nicht mehr bereit ist etwas Extra zuzahlen.

    Der AG ist in der Zwickmühle, nicht ihr. Entweder er einigt sich mit euch über die Schichtverlängerung mit ordentlicher Extrazahlung oder es gibt keine Schichtverlängerung. Die Aufforderung diese einseitig festgelegte Schicht zu unterlassen heißt ja nicht, dass man sich auf eine Schicht einigen kann. Und so wie es jetzt ist wollen die Kollegen es doch auch nicht. Schicht machen - Bezahlung unklar.


    Bei Eurem AG scheint es mir so: entweder ihr gebietet dem mal Einhalt oder der tanzt euch ewig auf der Nase rum. So solltet ihr das den Kollegen auch sagen.

    Hallo plutokrat,

    er muss eben die Gründe vorweisen aus denen es sich ergibt, dass der Arbeitsplatz für Teilzeit nicht geeignet ist. Vermutlich kennt ihr eure Arbeitsplätze am besten um dann zu beurteilen, ob das so ist oder eben nicht.

    Meinem Eindruck nach wird bei ihm im Gremium sehr viel geredet und Themen lange ausgedehnt, daher wohl auch die Nummerierung.

    Themen ausführlich zu Diskutieren ist ja erst mal nicht schlecht, aber auch dann würde ich mich eher an das Thema erinnern als an die Nummer. ( "Ich hab da noch ne Anmerkung zum Thema 4857 nee 4856 ach nee, es war 4865, ach verdammt, es ging um eine neue Pausenregelung" 8o )


    Bin mal gespannt, ob das hier im Forum noch jemand so durchnummeriert.

    Nummeriert Ihr Eure Beschlüsse?

    Die Protokolle haben eine Nummerierung aber unsere Beschlüsse nicht. Ich frage mich auch wofür das gut sein soll? Kommt jemand mit der Frage "wie war das noch bei Beschluss 4758?" Da schaut man doch z.B. lieber noch mal nach wie viele Überstunden für Heinz Mustermann beantragt und genehmigt waren.

    Hast du deinen Bekannten mal gefragt wofür die das nutzen?

    Da können wir von 12:30 bis 13:00 Uhr unsere Pause machen - ergo um 12:30 Uhr heimfahren.

    Die Pause nach §4 ArbZG darf nicht am Ende der Arbeitszeit drangehängt werden, die Arbeit muß "unterbrochen" werden.

    Das ist eben auch das Problem bei den 6 Std. Arbeitszeit. Du nimmst dir vor nach 6 Stunden zu gehen. Dann werden es 2 Min. später. Dem Gesetz kannst du nicht mehr nachkommen, da du nach 6 Stunden die Pause hättest machen müssen und sie nicht am Ende der Arbeitszeit liegt. Außerdem hätte die Zeit für die Ruhepause auch vorher feststehen müssen. Auch dafür ist es dann schon zu spät.

    Im Gesetzt steht aber auch "länger als 6 Stunden hintereinander dürfen Arbeitnehmer nicht ohne Ruhepausen "beschäftigt" werden. Ist vielleicht kleinlich, aber da steht nicht "Arbeitszeit". Ich denke es gab 2 Min. an denen du nicht beschäftigt warst. ;)


    Mehr Pausen als im Gesetz vorgegeben können natürlich immer vereinbart werden, es sind im Gesetz die mindestens zu machenden Pausen festgelegt. Dem BR würde ich raten vor Abschluß der BV Arbeitszeit mal einen Blick in den Gesetzestext zu werfen. :saint:

    Da es hierzu keine gesetzliche Vorgabe gibt, greift es meines Erachtens zu weit in die Privatsphäre des Mitarbeiters ein. Von daher würde zu einem spontanen nein, dem musst du nicht nachkommen neigen.

    Unklar bleibt aber, ob du evtl. in einem speziellen, sensiblen Bereich arbeitest wo das dann evtl. anders aussehen könnte.


    Mein Rat: Frage den Arbeitgeber aufgrund welcher gesetzlichen Vorgabe er zu der Anweisung kommt und wende dich an deinen Betriebsrat (falls du nicht selbst einer bist).

    Randolf: Dann hast du vermutlich nicht richtig oder nicht bis zu ende gelesen:


    "Die bloße Verlagerung eines Betriebs oder eines räumlich gesonderten Betriebsteils um wenige Kilometer innerhalb einer politischen Gemeinde ist ohne Hinzutreten weiterer Veränderungen keine Versetzung der davon betroffenen Arbeitnehmer"


    Da bedarf es schon irgendwelche anderen erheblichen Umstände. Die wurden in diesem Fall aber nicht geschildert. Also keine Versetzung.

    Die Frage ist wie diese "Dienstanweisung" gelebt wird.

    mercator hatte uns dies geschrieben:

    Mehrere MA sind an den BR herangetreten und weigern sich diese DA zu unterschreiben

    Daher gehe ich davon aus, das diese Dienstanweisung neu ist und bisher also noch nicht "gelebt" wird.

    Außerdem muss der MA unterschreiben. Wofür steht denn die Unterschrift: "ich versichere dies in Zukunft zu tun" ? Ansonsten ist es erst mal nur eine "Bitte", so steht es ja drauf. Trotzdem, geht auf den AG zu und klärt "den Mist" mit ihm, zur Not auch mit Anwalt falls der AG hier "Beratungsresistent" ist.

    und auf Dauer bequem sind.

    Außerdem frage ich mich wie der AG das beurteilen will. Das ist wohl eher ein subjektives Empfinden des MA.

    Etwa eine Daumenbreite Platz bis zur Schuhspitze ist ausreichend

    Kommt der AG und misst nach? Und wessen Daumen zählt da? Fragen über Fragen die der AG wohl selber nicht beantworten kann.... :saint:


    Als Arbeitnehmer würde ich da auch nichts unterschreiben.