Beiträge von Lustiger Vogel

    Hallo Rübezahl,


    ich sehe hier schon einen triftigen Grund des AG euch nicht im Betrieb haben zu wollen (bis vom Gesundheitsamt die Quarantäne kommt kann es sich schon mal ne Woche hinziehen). Allerdings muß der AG euch weiterhin bezahlen und darf euch auch nicht an der BR-Arbeit hindert. Ihr könnt also woanders als im Betrieb BR-Arbeit machen (z.B. Homeoffice - und das geht ja auch während der offiziellen Quarantäne).


    Gruß vom Schimmelchen

    Hey Moritz,


    hast Du in die Umfrage eigentlich mal reingeschaut?


    Na ja, egal. Hatte ja schon geschrieben das mich das Ergebnis gar nicht interessiert. Ich habe nur mitgemacht um Andreas_L zu einem Teilnehmer zu verhelfen. Mehr war von meiner Seite gar nicht gewünscht und schon gar nicht ein Kurs in Psychologie;)

    Ich bin raus, ich verstehe gar nicht mehr wie da gewählt wurde. Mit Euren Worten "bei mir quietscht es nur noch" 8|


    Aber ich denke es wurden alle Wege aufgezeigt wie man einen Nachfolger für die Freistellung bekommt und nun kann Onion sich das für seine Wahl passende raussuchen. Und wenn im Betrieb von Onion dann alle Glücklich damit sind... ich sag immer "wo kein Kläger, da kein Richter" :/

    Rabauke: ich gebe dir recht und es ist mir ein Rätsel wie mit den gestellten Fragen der eigentliche Sinn der Umfrage ermittelt werden kann:


    "möglicher Einflussfaktoren auf die Bereitschaft sich in der betrieblichen Mitbestimmung zu engagieren"


    Aber darum kann sich Andreas_L dann ja kümmern und es soll nicht mehr mein Problem sein. Mich jedenfalls interessiert das Ergebnis der Umfrage nicht, da ich ja weiß was mich dazu treibt mich im BR zu engagieren. ;)


    Also Andreas_L viel Erfolg bei der Auswertung!

    Hallo Rübezahl,


    bei uns sind Schriftführer und Stellvertreter beides Männer (wir sind 9 BR, davon 2 Frauen). Beide Schriftführer waren zum Seminar und fanden es auch sinnvoll (ich hoffe die haben es nicht nur wegen dem Abendprogramm gesagt 8o).


    Da das Wissen über diese Tätigkeit bei beiden notwendig ist haben auch beide ein Anrecht zum Seminar zu fahren. Außerdem sollte man das Thema nicht unterschätzen, da es im Zweifel auch mal einer gerichtlichen Prüfung standhalten muss. Das sollte in jedem Fall bei der Beurteilung ob das Seminar nötig ist bedacht werden.

    Da das BR-Gremium aber anscheinend für beide die Teilnahme beschlossen hat wurde die Notwendigkeit vom Gremium auch nicht angezweifelt. Daher können beide das Seminar besuchen und der Arbeitgeber muß es auch für beide bezahlen.

    Hallo Andreas_L,


    ich habe soeben an der Umfrage teilgenommen, finde aber viele Fragen doppelt/ähnlich und hoffe, dass Ihr diese Fragenflut irgendwie sinnvoll ausgewertet bekommt.


    Viele Grüße vom Schimmelchen

    Hab im privaten Umfeld jetzt auch schon Fälle gehört, dass jemand während seinem Urlaub (zu Hause) in Quarantäne musste.


    Der Urlaub war dann futsch ||


    Zumindest die Arbeitgeber scheinen sich hier einig zu sein :cursing::thumbdown:

    Ich vermute wir sind immer noch vom eigentlichen Thema abgewichen. Es ging doch gar nicht um den privaten PKW. Es ging grundsätzlich darum ob er den PKW (wem der auch immer gehört bzw. Mietwagen) vorschreiben kann oder ob ich auch bei Corona noch die Bahn nutzen kann. So hatte ich die Eingangsfrage verstanden.


    @ Nashakra: habe ich dich da richtig verstanden?


    Dann würde ich aus dem Bauch raus sagen, dass er den PKW nicht vorschreiben kann. Der BR kann seine Reisen selber planen, daher auch die Wahl des Verkehrsmittels. Und die Bahn ist ja auch kein außergewöhnliches Reisemittel.

    Wenn es nur eine Liste gibt, dann braucht es den guten D`Hondt gar nicht. Die gewählten sind die Betriebsräte und die wählen dann die freigestellten. Also einfach einen neuen für die Freistellung wählen.

    Hallo imebro,


    wenn in euren Arbeitsverträgen nichts zu Homeoffice vereinbart ist, kann eure GF verlangen, dass ihr in den Betrieb kommt. Das gilt unabhängig von evtl. Vorerkrankungen oder sonstigen Risiken. Sinnvoll wäre es sicher hier mal eine BV zum Thema Homeoffice abzuschließen, aber wenn das bei Euch so einfach wäre hättet ihr bestimmt schon längst....


    Zu der Teamsitzung denke ich, dass Ihr alle Regelungen einhaltet (Abstand ca. 1,5 m und dann noch zusätzlich Masken) mehr geht ja nicht...will sagen auch hier kann die GF auf die Teilnahme bestehen.


    Ob es alles Sinnvoll ist was da gerade von eurer GF gemacht wird steht nicht zur Diskussion. Leider mache GF`s vieles was unsinnig ist und wir können es nicht verhindern... so ist das Leben.


    Aber rechtlich sehe ich das Vorgehen als in Ordnung.

    Hallo Lilex,


    nach einem Urteil vom Bundesarbeitsgericht muß das Geld zurück gezahlt werden (so habe ich es gelesen, kenne das Urteil selber aber nicht). Die Verjährungsfrist ist 3 Jahre. Soweit das Gesetz.


    Wenn bei Euch aber ein Tarifvertrag Anwendung findet, dann schau da bitte noch mal rein. Bei uns (IG Metall) gilt die Ausschlussfrist für beide Seiten. Innerhalb der Ausschlussfrist muß der Anspruch geltend gemacht werden. Ob der Anspruch vom Arbeitgeber damals geltend gemacht wurde lässt deine Schilderung aber offen.


    Eventuell ist auch im Arbeitsvertrag was zu den Ausschlussfristen drin.


    Viel Erfolg

    Zitat von Markus 1973 ED

    Ich kann mich zu Hause in Quarantäne nicht erholen. Ich kann mich zwar körperlich erholen, aber um mich mental zu erholen muss ich raus aus der Wohnung. Sport treiben, mich mit Freunden treffen, wegfahren oder so. Auf alle Fälle will ich da nicht die ganze Arbeit sehen, die da noch wartet.

    Oh, das stimmt leider nicht so ganz. Es ging in dem Urteil zwar darum, ob man Urlaub verschieben darf, weil bei Ausgangssperren im April/Mai keine Erholung möglich ist. Das Verwaltungsgericht München hat sehr wohl entschieden, dass auch in dieser Situation Erholung und Entspannung möglich seien.


    Verwaltungsgerichtshof München, Beschluss v. 30.4.2020, Az: 6 CE 20.94


    Ich hoffe dieses Urteil ist nicht wegweisend für Urteile zu Urlaub in Quarantäne. Um hier aber auf der sicheren Seite zu sein würde ich versuchen eine Krankmeldung zu bekommen.

    Hallo zusammen,


    ich habe es so gelesen, dass es gar nicht um Kostenübernahme geht, sondern lediglich um die Wahl mit der Bahn anzureisen. Ich sehe hier Corona-Technisch kein Problem. Bahnfahren ist nicht verboten und bei der Anreise morgens zur Arbeit können ja auch öffentliche Verkehrsmittel genutzt werden. Somit dürfte das Argument hier eher ausfallen.


    Traut sich der Arbeitnehmer die Autofahrt nicht zu (zu lange, unbekannte Wege ..... hier gibt es von vielen Arbeitnehmern bedenken die man ernst nehmen sollte) spricht aus meiner Sicht nichts gegen die Bahn. Auch Autofahren ist nicht Risikolos und schon gar nicht, wenn ein Arbeitnehmer hier nicht so erfahren/geübt ist.


    Der Arbeitgeber kann die Schulung anordnen und die Bahnkosten erstatten, wie ich als Arbeitnehmer dann anreise ist aber meine Entscheidung, solange die Anreise nicht wesentlich länger dauert. Ansonsten wäre das dann private Zeit.

    Zitat von Moritz

    Watt dem Gorilla sein Silberrücken, ist dem BR sein weiße Haarpracht... *duckundwech*

    Nee, meine Haarpracht ist auch noch dunkel :D


    Der Name kommt von meinem Pferd, eben ein kleiner Schimmel ;) Mein liebstes Hobby ist das Reiten, einfach so durch die Landschaft. Ich wollte eigentlich nie einen Schimmel haben, die sehen trotz putzen oft dreckig aus.... aber er war so süüüüüüß:love: Na ja, und nun habe ich seit vielen Jahren das Schimmelchen. Den Namen hab ich mir bei ihm "geliehen" weil es ein eher seltener Forenname ist.


    Vielen Dank an alle für die netten und lustigen Begrüßungen.

    Hallo Grandfahter_1,


    dem BR das zu verbieten halte ich für rechtlich schwierig, da der BR seine Arbeit eigenständig organisiert und vom AG nicht behindert werden darf.

    Es sollte allerdings einen triftigen Grund geben, weshalb ein Besuch notwendig ist und sich die Dinge nicht per Skype, Telefon oder ähnliches regeln lassen. Ansonsten könnte man dem Betriebsrat leichtsinniges Handeln vorwerfen falls sich Aufgrund dieser Reisen ein Infektionsgeschehen in der Firma breitmacht (ob es aber nachzuweisen ist, das es an den BR Besuchen liegt?). Ich denke man sollte in die Entscheidung auch einbeziehen, ob es sich um ein Risikogebiet handelt oder nicht.

    Sicher keine leichte Entscheigung, aber ein Verbot von Seiten des Arbeitgebers halte ich für rechtlich unwirksam.


    Gruß Schimmelchen

    Ach ja, das mit dem 9er Gremium bei weniger als 100 AN hätte ich erläutern sollen.


    Wir waren bis vor kurzem über 200 AN. Nach einem "Kahlschlag" des Konzerns (mit Sozialplan, Interessensausgleich, Transfergesellschaft...) nun leider nur noch in dieser geringen Anzahl. Ja ja, unser BR hat schon so einiges mitgemacht....

    Bisher habe ich das Forum nur zum Lesen genutzt. Jetzt habe ich auch selber angemeldet und möchte mich kurz vorstellen.

    Ich bin seit etlichen Jahren Betriebsrat und seit vielen Jahren BR-Vorsitzende von einem 9er Gremium. Wir sind ein Betrieb der Maschinenbaubranche und gehören mit unserem relativ kleinen Standort in Norddeutschland (< 100 MA) zu einem großen Süddeutschen Konzern (>6000 MA).

    Ich freue mich auf die Zusammenarbeit im Forum und hoffe, dass ich auch mal einen (hoffentlich qualifizierten) Beitrag liefern kann ;)

    Bis dahin, viele Grüße aus Norddeutschland :)