Beiträge von Hugo89

    Meiner Kenntnis nach, so ist es bei uns, haben wir eine Betriebsanweisung Corona, diese ist vom BR Mitbestimmungspflichtig.

    Der Betriebsrat hat damit kein Recht, in die Entscheidung über eine Abmahnung einbezogen zu werden, er hat lediglich nach deren Ausspruch einen Informationsanspruch.


    Je nachdem wie der BR tickt, würde ich persönlich mit dem Kollegen sprechen und Ihn auf seine Rechte und Pflichten hinweisen, ggfs. eine Gegendarstellung nach § XY.



    wenn doch in der BV steht, der MA soll die AZ selber planen, incl. seiner Pausen, dann macht der wie ich schon geschieben habe in seiner anwesenheitszeit 3 Stunden pause und ist somit bei 11 Stunden anwesenheit nur 8 beschäftigt. Wenn das eure regelung ist, dann ist alles sauber und es liegt kein verstoß vor!!!

    Unberührt bleiben Dienstpläne unter Berücksichtigung der Mitbestimmung der BR (MA wird im Dienstplan geführt!!!) Die Schicht beträgt 7,5 Stunden exkl. 30min Pause. 2x 15 min.


    Der Dienstplan besagt allerdings eine Schicht von 7,5 Stunden.

    Vielen Dank für die ganzen Beiträge zu diesem Post. bin überwältigt.

    Heißt Stundenzettel, es werden wirklich nur Stunden erfasst oder Zeiten?

    Es werden Stundenzettel für den ganzen Monat geschrieben vom jeweiligen Mitarbeiter.

    Wenn der MA die Überstunden nicht dokumentiert, kann man ja erstmal annehmen, dass sie auch nicht vergütet werden.

    Die Stunden werden nicht dokumentiert und von daher auch nicht bezahlt.


    Kollege dann irgendwann zusammenbricht

    Naja was soll ich dazu sagen. Zittrig und Nasenbluten bereits vorgekommen.

    Welche Arbeitszeitregeln und vorhandenen BV'en hier gelten wissen wir nicht, wir haben nur eine pauschale Aussage, das sorgt bei mir für das Empfinden, da ist nichts geregelt im Betrieb. Wenn was geregelt wäre würde der BR heir auch wissen wie er vorzugehen hat, die Einhaltung der Regeln fordern, ggf. mit Unterstützung vom Amt oder dem Gericht.

    Mitarbeiter sollen Ihre Arbeitszeit selbstständig einteilen, was Beginn und Ende der täg. Arbeitszeit inkl. Pause angeht.
    An der bestehenden Praxis soll durch die GBV keine Änderung herbeigeführt werden.

    Unberührt bleiben Dienstpläne unter Berücksichtigung der Mitbestimmung der BR (MA wird im Dienstplan geführt!!!) Die Schicht beträgt 7,5 Stunden exkl. 30min Pause. 2x 15 min.

    Hallo Moritz,

    vielen Dank zunächst einmal für deine Antwort.

    habt ihr eine BV zur Zeiterfassung?

    Wir haben eine GBV Arbeitszeit. In dieser ist geschrieben, dass:
    Die Dokumentationspflicht auf den Mitarbeiter übertragen werden kann. (Momentan ist jeder MA per Stundenzettel dazu verpflichtet)


    Aktuell als Übergangsfrist bis ein Zeiterfassungssystem eingeführt ist.


    Den AG nicht von der Verantwortung der Dokumentationspflicht entbindet.


    voll in der Verantwortung

    Meiner Meinung nach habe ich den Betriebsleiter darüber in Kenntnis gesetzt. Unwissenheit schützt nicht.




    Wir haben noch eine Zugangskontrolle für jeden MA über personengebundene Ausweise. Die Auswertung erfolgt allerdings nur in Zusammenarbeit mit BR und AG.

    Problematisch sehe ich, dass der Kollege seine Arbeitszeit auf den Stundenzettel nicht richtig erfasst also schön 37,5 Stunden die Woche und weit drüber liegt.


    Des weiteren teilte mir der Betriebsleiter mit, dass der Kollege auch noch nach seiner regulären Arbeitszeit mind. 2 Stunden private Gespräche führen kann etc und deshalb die Zeit nicht aufschreibt. Allerdings wissen wir beide Ich und der Betriebsleiter das dem nicht so ist.

    Hallo liebe Kollegen/Kolleginnen,


    ich bin seit einem halben Jahr stv. Vorsitzender im Betriebsrat.


    Aktuell habe ich folgendes Anliegen und bitte euch um konstruktive Handhabungsmöglichkeiten zum folgendem Fall:

    Mitarbeiter A ist Vorarbeiter im Bereich der Produktion.

    Täglich ist er mehr als 10 Stunden exkl. Pause im Betrieb, allerdings dokumentiert er seine Mehrarbeit, die nicht angeordnet ist, nicht.

    Der zuständige Betriebsleiter sowie sein Vorgänger haben Kenntnis über die vom Mitarbeiter geleistete Mehrarbeit, handeln aber nicht.


    Ich habe bereits mit dem Betriebsleiter die Thematik besprochen und sind zu keiner Lösung gekommen.

    Da Überstunden im Betrieb normal sind, wollen wir unsere Handlungsmöglichkeit als Betriebsrat nicht mit der Genehmigung von Überstunden durchsetzen.


    Eine Einsicht vom Mitarbeiter fehlt.

    Er ist gerne auf der Arbeit.

    Leider sehe ich diesen Mitarbeiter durch diese Stundenklopperei als überlastet an.



    Welche Handlungsmöglichkeiten haben wir ?


    Vielen Dank