Beiträge von Homer

    Die Frage ist wer gibt die Ehrenamt Karte aus? Ich denke die Gemeinschaft (Staat, Land, Gemeinde) gemeint ist.

    Wer in diesem Zusammenhang ein Ehrenamt ausübt bitte. Aber ein Ehrenamt in der Arbeitswelt?

    Kommt vielleicht auf den zuständigen Sachbearbeiter an.

    Wenn nicht freiwillig, dann nach Gesetz. Und das heißt nach Definierten Kriterien ergo .....deutlich mehr bringen.

    Oder der BR ist willens und in der Lage eine BV zu dem Thema Nachtschicht freiwillig abzuschließen.

    Ich glaube aus dem Text zu entnehmen das der betreffende AN nicht nur keine Nachtschicht mehr will, sondern nur noch Normalschicht oder Frühschicht. Das Medizinisch zu Begründen ......... das wüßte ich auch gern.

    Falls die Diagnose zutreffend ist und der Schichtdienst die Erkrankung fördert oder zumindest eine verbesserung der Symtome verhindert wird es ab einer bestimmten MA Anzahl schwierig sein als AG Rechtssicher zu begründen das keine Möglichkeit besteht einen Leidensgerechten Arbeitsplatz zu finden. Leider muss man aber letztendlich selbst vor Gericht sein Recht erstreiten. Nach dem gedöns mit BR und gutem Willen.

    Der AN müßte Arbeitsgerichtlich die abgezogene Zeit einklagen. Der AG wird natürlich nicht freiwillig gegen das Gesetz verstossen, sondern es muss ihm nachgewiesen werden das er seiner Pflicht nicht nachgekommen ist.

    Gibt es wirklich keinen Fall in dem ein AN einfach vorfristig seinen Arbeitsplatz verlassen hat. Sein NOCH Arbeitgeber anschließend ihn verklagt hat weil Aufträge nicht abgearbeitet werden konnten oder ihm entgangen sind? Nicht einmal um Nachahmer abzuschrecken? Wenn nicht dann hat vielleicht die Angst davor gewirkt. Wie will ich denn nicht fristgerecht, vorfristig, gegen den Willen des AG, bei einem neuen AG einen Arbeitsvertrag schliessen und die Arbeit aufnehmen? Es geht nicht. Vielleicht gibt es deshalb keine Urteile. Die Abschreckung wirkt. Das ist der Vorteil für den AG. Einen anderen gibt es nicht.

    Für mich ist das eine falsche Sicherheit. Der Arbeitgeber erschwert den AN den Arbeitgeberwechsel und braucht sich nicht mehr überemäßig um seine AN zu kümmern. Wenn sie wechseln wollen dann sollen sie doch, mal sehen welcher neue Arbeitgeber 6 Monate warten will. Und wenn der AN eher wechseln will und es dem AG nicht passt dann kann das unter Umständen für den AN ein großes Finanzielles Risiko darstellen.

    Kleine Frage. Ich habe noch nie in einem Tarifgebundenem Betrieb gearbeitet, deshalb: ist es häufig in Tarifverträgen diese Art von Kündigungsfristen (beidseitig gleich) festzulegen. Ich halte diese Regelungen schon für sehr bedenklich und für den AN als nachteilig. Das müßten schon ansonsten sehr schöne Tarifverträge sein. Oder ist das eine Spezialität der alternativen Gewerkschaften (kein VERDI). Bin auf die Antworten gespannt.

    Urteile gibt es vielleicht in den Fällen wo solche Regelungen in Arbeitsverträgen standen. In nicht Tarifgebundenen Betrieben und wenn es sonst für den AN keine vorteile duch diese längere Kündigungsfrist erkennbar war.

    Die Wahlversammlung in die Arbeitszeit legen. Geschäft oder die Einrichtung schliessen mit dem Himnweis das Wahlversammlung ist. In der täglichen Arbeit als Betriebsrat kommt es sowieso ständig zum Konflikt der Betriebsratsarbeit mit der eigentlichen Arbeitsaufgabe. Deshalb der Konflikt läßt sich nicht vermeiden. Ist aber meiner Meinung nur mit der Unterstützung von Gewerkschaften machbar oder anderweitigem Rechtlichem Sachverstand.

    Ich würde in den BR Sitzungen nur sprechen wenn es konkrete Fragestellungen an den BR gibt (als SBV). Ansonsten ist die SBV Gast bei allen Sitzungen und Ausschüssen und hört zu.

    Ich denke vielleicht ist auch die Art der Betriebsratswahl mit entscheidend. Normal oder Vereinfacht.

    Bei uns 6Jahre her Normales Verfahren, erstmalige Wahl, begleitet von der Gewerkschaft wurde der Wahlvorstand mit einfacher Mehrheit gewählt. An ausgefüllte Anwesenheitslisten kann ich mich nicht mehr erinnern.

    Wenn der AG die "Mehrarbeit" des AN duldet, dann ist es eine Versicherte Tätigkeit. Auch der Weg von und zur Arbeitsstätte. Es klingt allerdings so das der AG nicht bereit ist die geleistete Überzeit als solche anzuerkennen und damit zu bezahlen. Im Schadensfall geht dann die Streiterei los. Also niemals eigenmächtig ohne Erlaubniss Überstunden leisten.

    Die Tagesordnung dahingehend gestalten das die wichtigen Themen zuerst dran sind ( Beschlüsse usw.) und die Sonstiges evtl. das fehlen eines Mitgliedes eher verschmerzen lassen. Im Andauernden Regelfall muss über eine andere Organisierung des Regelmäßig wiederkehrenden Termins ( ordentliche Sitzung) nachgedacht werden.

    Vielleicht wurde etwas falsch verstanden oder es sollte kurze Zeit gearbeitet werden und es wurde länger daraus.

    • „Entgeltgeringfügigkeit“: Das sind Arbeitsverhältnisse, bei denen der Verdienst im Monat eine bestimmte Grenze – die Geringfügigkeitsgrenze – nicht übersteigt. Sie orientiert sich künftig am gesetzlichen Mindestlohn und liegt ab dem 1. Oktober bei 520 Euro. Zuvor lag sie lange Zeit bei 450 Euro.
    • „Zeitgeringfügigkeit“: Hier gibt es zwei Möglichkeiten: Der Job dauert im Kalenderjahr nicht länger als 70 Tage oder drei Monate. Dann ist das eine sogenannte kurzfristige Beschäftigung. Die Zeitgrenze bezieht sich immer auf das Kalenderjahr. Wird diese Zeitgrenze überschritten, handelt es sich trotzdem weiterhin um eine geringfügige Beschäftigung, sofern die Entgeltgrenze nicht überschritten wird. In den Jahren 2020 und 2021 galten für die Zeitgeringfügigkeit höhere Zeitgrenzen.

    Die Wahl zu einem Betriebsrat Rechtssicher von Anfang an zu gestalten halte ich ohne Gewerkschaftliche Hilfe für sehr sehr schwer. Es fehlt die Rückversicherung und der Rückhalt gerade wenn Gegenwind weht und die Verunsicherung um sich greift. Der AG wird ggf. Schritte einleiten um die Wahl unmöglich zu machen oder sie später vor Gericht anzufechten. Das sauber und bei eigener Seelischer Gesundheit durchzuziehen bedarf es Unterstützung wo es sie nur gibt. Und da ist man eben wieder bei der Gewerkschaft. Seinen Eigenen Kopf darf man ja behalten und sein weiteres Handeln den Umständen entsprechend gestalten und nicht nach der (reinen) Gewerkschaftlichen Lehre.