Beiträge von Homer

    Wenn keine Ausreichenden Gründe für eine Kündigung genannt werden, wird diese vor Gericht auch keinen Bestand haben. Gründe für eine Kündigung braucht man nicht, aber es wäre besser welche zu haben wenn der AN sich dagegen zur Wehr setzt. Das ist meine Sicht der Dinge und ich denke das gilt für die meisten Arbeitsverhältnisse in Deutschland.

    Die Frage ist nicht ob sie in euren Büros eingemietet sind sondern ob sie in eurem Betriebsablauf eingegliedert sind. Stichwort Konzernleihe. Dann könnte es bei einigen zusätzlich erfüllten Vorausetzungen (Dauer der Leihe)

    möglicherweise zu einer Wahlberechtigung führen. erläutert im §7 BetrVG

    Am besten die Geschäftsleitung auffordern Informationen zu liefern. Unter freundlichen Verweis auf die Mitbestimmungsrechte und sich schon mal mit dem Gedanken an Rechtlichen Beistand vertraut machen. (einführungsstopp verlangen bis Einigung mit BR)

    Ich dachte an das fünfte Bier oder die Sahnetorte zum Nachtisch. Das Grundevent sollte mit der Finanziellen Unterstützung des AG abgegolten sein. Aber der Einwand ist berechtigt, da sollten wir als BR ein Auge drauf haben. Aber auch da ist der enge Kontakt zu den AN wichtig und ja aber von einem Erwachsenen Menschen als Kollege BR Wähler usw. kann man auch eine Eigene Meinung erwarten für die man sich auch einsetzt. (Beschwerde beim BR, möglichst schriftlich sonst stimmt wiedermal nichts wenn der Chef nachfragt).

    Jeder AN hat seine Eigene Lebenswelt. Stellt euch vor alles ist geregelt und" UBERASCHUNG" jemand hält sich nicht daran. Solange der BR nicht davon erfährt oder richtiger noch solange der BR nicht den Auftrag erhält sich darum zu kümmern (Beschwerde an den BR) wie soll das aussehen? Um nicht mißverstanden zu werden. Wir kümmern uns viel, für manchen manchmal zu viel. Aber wir sind auch auf die AN angewiesen.


    Zur Frage von Spanferkel, Es gibt einen Finanziellen Rahmen, darüber hinaus kann man ja selber zahlen. Ansonsten zur Zeit zumindest keine Einschränkungen.

    Natürlich bestimmen die Lauten im Team das Ziel und das eher undemokratisch, aber jedes Team für sich.

    Wenn es zu weit oder zu lang wird tauchen eben dann die beschriebenen Probleme auf. Überstunden absetzen geht, was sonst? Urlaub anweisen geht nicht! Also annahmeverzug. Aber der AN muss sich auch an den BR wenden mit seinen Problemen damit der BR diese lösen kann. Meine Frage war: wie ist rechtlich dieser Fall zu bewerten damit man die richtigen Antworten geben kann bzw. helfen kann. Fingerspitzengefühl ist da immer gefragt denn wenn es dem AG zu viel wird mit der nörgelei und vor allem schon im Voraus womöglich dann ist alles schnell vorbei.

    Der Betriebsrat wird keine BV Teamtag abschließen können. Aber den AN aktiv unterstützen mit Argumenten das das Anordnen von Urlaub nicht geht. Stattdessen wenn der AN seine Arbeitskraft anbietet der AG sich in Annahmeverzug befindet. Allerdings wird das kein AN einklagen. Ich wollte nur für mich den Fall rechtlich einordnen und euren Rat dabei.

    Ich werde das mit den BR "mit" Mitgliedern besprechen. Mal sehen wie es weitergeht.

    Bei dem Absetzen von Überstunden bin allerdings schon der Meinung das da der AG diese für so einen Fall nutzen kann.

    Alle Mitarbeiter bekommen die Möglichkeit an einem Tag Bezahlt, Plus Taschengeld selbstorganisiert etwas zu unternehmen. BR hat da nicht versucht eine Vereinbarung zu erreichen, die rechtsverbindlich auch nicht zu erreichen wäre (nicht erzwingbar). Überstunden werden nicht erfasst eventuelle minderzeiten aber auch nicht.

    Der Tag findet an einem normalen Arbeitstag statt nicht zusätzlich am Wochenende o.ä.

    Bei dem einen AN liegen die Persönlichen Gründe außerhalb der persönlichen Arbeitszeit (Kindbetreuung). Bei einem anderen AN liegt der Persönliche Grund in einem Arzttermin innerhalb oder außerhalb der persönlichen Arbeitszeit. Genau weiß ich es nicht.

    Bei uns gewährt der AG einen "Teamtag" als Teambildende Maßnahme. Was bedeutet das 1 Arbeitstag zur Verfügung steht mit seinem Team irgendwas zu unternehmen bei Gleichzeitiger Kostenübernahme in festgelegter höhe. Was ist wenn nun ein AN aus Persönlichen Gründen nicht in der Lage ist an dem Teamtag teilzunehmen. (Teamtag dauert über die Persönliche Arbeitszeit hinaus und ist Räumlich zu weit entfernt vom Arbeitsort).

    Anderweitiger Arbeitseinsatz in der Firma wird nicht ermöglicht. AG beharrt auf Überstundenabbau (soweit nachvollziehbar, aber was wenn nicht vorhanden?) oder Urlaub.

    Befindet sich der AG hier im Annahmeverzug?

    Überstunde ist Überstunde freiwillig oder nicht. BR genehmigt unter vorbehalt der Freieilligkeit und Zahlung der sonst auch üblichen Zuschläge. Sonst wäre ja vorstellbar das die AN unter Druck gesetzt werden und "freiwillig" ohne Zuschläge mehr arbeiten. Freiwillig oder nicht Zuschläge sind Zuschläge!

    Der Link führt zu einer meiner Meinung nach nicht Rechtssicheren Auslegung des Problems. Das BAG Urteil besagt nur das nicht genommener Urlaub vom alten AG abgegolten werden muss. Um zu beweisen das der neue AG noch nicht genommenen Urlaub aus einem anderen Arbeitsverhältniss gewähren MUSS wirst du andere Quellen ausfindig machen müssen.

    Ich habe Überstunden vor der Einführung von Kurzarbeit gemeint. Die Mitarbeiter wollen ihre Überstunden nicht absetzen vor der Kurzarbeit sondern sofort Kurzarbeitergeld beziehen. Vielleicht handelt es sich in diesem Betrieb ja um einen in dem auf das Kurzarbeitergeld ein Arbeitgeberzuschuss bis auf nahe 100% gezahlt wird und jetzt niemand mehr fürs selbe Geld arbeiten will. Wäre eine Erklärung für diesen Fall.

    Bitte helft mir. Ich habe den Sinn der Frage noch nicht verstanden. Was haben geleistete Überstunden mit dem Erhalt des Anspruchs auf KuG. zu tun? Jetzt hab ichs. Die Mitarbeiter wollen ihre Überstunden behalten und nicht absetzen wenn der Chef es will bzw. wenn es die wirtschaftliche Lage erfordert. Also Rechtslage ist Überstunden guthaben sind in Festgelegtem Rahmen geschützt. Darüber hinausgehende Zeit muss erst abgesetzt werden. So ist das Leben.

    Wenn AG Überstunden bei BR beantragt muss der sich entscheiden ob er sie Namentlich genehmigt oder nur auf freiwilliger Basis durchwinkt. Die freiwilligkeit kann der AG dann mit Antrittsprämien usw. fördern.

    Falls die Kündigung schon ausgesprochen wurde, ohne vorherige Anhörung des BR oder vor dessen erfolgter Stellungnahme dazu war diese Kündigung wegen Formfehler ungültig. Ansonsten wie schon geschrieben schleunigst Rechtsanwalt und Kündigungsschutzklage.

    Kann mir schon vorstellen das es den (Ersatz)_Mitgliedern ganz recht ist wenn der BRV die BR Arbeit bei den Vorgesetzten anmeldet. So muss man nicht selber zum Schichtführer, Abteilungsleiter o.ä. gehen und sich abmelden.